Biostadt Augsburg. iStockphoto

Biostadt Augsburg – mehr Bio aus und für Augsburg

„Bio“ steht für Nachhaltigkeit. Bio-Lebensmittel sind gut für die Umwelt, das Klima, die Tiere und die Menschen. Die Biostadt Augsburg setzt sich dafür ein, dass mehr Essen aus frischen Lebensmitteln angeboten wird – nach Möglichkeit aus der Region und in Bio-Qualität.

Im Juli 2012 wurde dafür die „Arbeitsgemeinschaft Biostadt Augsburg“ gegründet – mit folgenden Zielen:

  • nachhaltige Ernährung mit Bio-Lebensmitteln für Augsburger ermöglichen
  • mehr Bio in Kitas, Schulen und öffentlichen Einrichtungen
  • mehr Bio in der Augsburger Gastronomie
  • mehr Bio bei Augsburger Veranstaltungen und Märkten
  • Aufklärungs- und Bildungsarbeit zum Thema Ökologische Landwirtschaft und Bio-Lebensmittel
  • Vernetzung von Akteuren in Augsburg und den umliegenden Landkreisen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen

Die Arbeitsgemeinschaft Biostadt Augsburg stellt sich vor

Im Juli 2012 wurde die „Arbeitsgemeinschaft Biostadt Augsburg“, als ein Forum der Lokalen Agenda 21 gegründet. Sie ist Teil des Augsburger Nachhaltigkeitsprozesses der „Lokalen Agenda 21 – für ein zukunftsfähiges Augsburg“. Hauptanliegen ist die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses von 2007 „Gesunde Ernährung – Biostadt Augsburg“.

Mitwirkende Organisationen/Verbände bei der AG-Biostadt sind:

BioRegio 2020 konform

Der Freistaat Bayern hat mit der Regierungserklärung „BioRegio 2020“ das Ziel vorgegeben bis 2020 den Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen in Bayern zu verdoppeln (von heute 6 Prozent auf 12 Prozent). Dazu wird eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt. Die Ziele der Biostadt Augsburg gehen mit BioRegio 2020 konform.

2014 haben sich Bio-Kommunen vernetzt. Die Stadt Augsburg ist Gründungsmitglied des Netzwerks Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise.

Netzwerk Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise

Die Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise setzen sich zum Ziel, den Ökolandbau, die Weiterverarbeitung und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung verstärkt zu fördern. Bei der Lebensmittelbeschaffung für öffentliche Einrichtungen, Veranstaltungen und Märkte räumen sie den Bio-Lebensmitteln Vorrang ein. Insbesondere bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen.

Über vielfältige Aktionen, Veranstaltungen und Maßnahmen werden private Verbraucher und Großverbraucher wie Betriebskantinen und Cateringunternehmen angesprochen, um sie für eine nachhaltige Lebensweise und gesunde Ernährung zu gewinnen. Zudem unterstützen die Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise im Rahmen der Wirtschaftsförderung die Bio-Branche über Einzelprojekte und vernetzen Unternehmen, Organisationen und weitere Akteure. Sie fördern dadurch Arbeitsplätze in einer Zukunftsbranche.

Die Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise streben eine Vernetzung auf nationaler Ebene an. Vom Erfahrungsaustausch, von gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten sollen die beteiligten Kommunen in besonderer Weise profitieren. Sie wollen der kommunalen Kompetenz zur Förderung des Ökolandbaus sowie beim Einsatz und Verbrauch von Bio-Produkten ein stärkeres politisches Gewicht verschaffen.
 

Kooperieren und vernetzen

Die Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise mit dem europäischen Städteverbund „Città del Bio“, sind offen für Kooperationen mit sonstigen europäischen Bio-Städten und tragen zum Aufbau eines flächendeckenden Netzwerkes von Bio-Städten in Europa bei. Dies soll dem ökologischen Landbau auf europäischer Ebene einen entscheidenden Schub geben. Um die Zusammenarbeit zu festigen und die gemeinsamen Ziele zu formulieren, wurde vom Netzwerk eine Kooperationsvereinbarung erstellt.

Die Biostadt Augsburg ist Gründungsmitglied des deutschen Biostädte-Netzwerks. Das Gründungstreffen fand am 04.02.16 im Augsburger Rathaus statt. Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Bremens Senator Dr. Joachim Lohse (in Abwesenheit), die Bürgermeisterin von Freiburg Gerda Stuchlik, Münchens Bürgermeister Josef Schmid und Michael Kolmer aus Darmstadt unterzeichneten persönlich die Kooperationsvereinbarung des deutschen Biostädte-Netzwerks. Kommunen aus ganz Deutschland arbeiten im Netzwerk an Projekten zusammen, um die Verwendung von Bio-Lebensmitteln zu fördern und damit eine nachhaltige Entwicklung der Städte zu stärken.

Neues Netzwerk für mehr Bio in Augsburg gegründet (Meldung vom 05.02.2016)

Zur Webseite des Netzwerks Bio-Städte 
  

Leitfaden für Kommunen entwickelt

Als erstes großes Kooperationsprojekt der Biostädte wurde ein Leitfaden mit dem Titel: „Bio in Kommunen – Strategien zur erfolgreichen Einführung von Biolebensmitteln in Kommunen“ erarbeitet. Dieser wurde auf der Fachmesse BioFach in Nürnberg am 15.02.2017 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Kommunale Beschäftigte, die mit Verpflegung oder der Beschaffung von Lebensmitteln befasst sind, sollen mit Hilfe des Leitfadens in die Lage versetzt werden, mehr Biolebensmittel einsetzen zu können. Zur Vorstellung des Leitfadens, sowie zu Fragen der praktischen Anwendung finden deutschlandweit mehrere Veranstaltungen statt.
 

Tagung "Mehr Biolebensmittel in Kommunen - Möglichkeiten - Rahmenbedingungen - Beispiele"

Die Tagung findet am Dienstag, 9. Mai 2017, in München statt. 
Die Details entnehmen Sie bitte der Tagungsvorankündigung.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mit der Beschaffung und dem Einsatz von Verpflegung in einer Kommune befasst sind: An politische Entscheidungsträger, Beschaffungsverantwortliche in der Verwaltung und Küchenleitungen.

In Augsburg wird es eine Info-Veranstaltung zum praktischen Einsatz des Leitfadens für die städtischen Beschäftigten voraussichtlich im Sommer 2017 geben.   
 

Mehr Informationen unter: www.oekolandbau.de/grossverbraucher/betriebsmanagement/betriebskonzepte/mehr-bio-in-kommunen/

Mehr Bio aus und für Augsburg soll mit verschiedenen Maßnahmen erreicht werden. Eine schonende Landwirtschaft, Regionalität und faires Handeln stehen dabei im Vordergrund. Die Biostadt Augsburg bietet gute Chancen für Handel, Verarbeitungswirtschaft, Landwirte, Gastronomie und Tourismus. Die Projekte der Arbeitsgemeinschaft im Überblick:

Projekt „Bio-Coaching für Augsburger Kitas“

Das Projekt verfolgt das Ziel den Bio-Anteil im Essen der Kindergartenkinder zu steigern, ohne das zur Verfügung stehende Budget zu erhöhen. Es startete im Herbst 2015. Zwei städtische Kindertageseinrichtungen wurden ein Jahr lang von einem erfahrenen Coach begleitet. Die getroffenen Maßnahmen waren unter anderem: Beratungen in den Kitas vor Ort, Workshops für Kita-Köchinnen zum Umgang mit Bio-Lebensmitteln und neuen Rezepten, Fahrten zum Bio-Bauernhof mit Schulungen und geführte Rundgänge über die Fachmesse BioSüd für Kita-Köchinnen und Kita-Leitungen.

Der Bio-Küchenworkshop begeisterte und motivierte die Kita-Köchinnen. Die Zufriedenheit mit und die Wertschätzung für das Essen konnte in den Einrichtungen gesteigert werden.

Der Gesamt-Bio-Anteil aller städtischen Kitas erhöhte sich von 10 % (in 2015), über 14 % (in 2016) über 18,5 % (in 2017), auf 23 % (in 2018), da in allen Kitas nun vermehrt die Möglichkeiten zum Bioeinkauf genutzt werden konnten. In der Kita, welche eine Frischeküche besitzt, wuchs der Bioanteil von 11 % auf 43 %. Die Kita mit einer TK-Mischküche, konnte den Bioanteil von 23 % auf 27 % steigern.

Im Herbst 2018 starteten drei weitere Kitas mit dem individuellen Coaching, welches wieder drei Beratungen und Schulungen innerhalb eines Jahres umfasst.

Aktuelles

Bewerbung zur Öko-Modellregion: „Stadt.Land.Augsburg“

Die Stadt Augsburg und der Landkreis Augsburg bewerben sich gemeinsam um die Auszeichnung zur staatlich anerkannten Öko-Modellregion.

Was ist eine Öko-Modellregion?

Hintergrund für die Initiative ist das Landesprogramm BioRegio Bayern 2020, in dem sich die Staatsregierung zum Ziel gesetzt hat, die Bio-Produktion in Bayern bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln. Der Wettbewerb "Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen (ÖMR)" soll die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel voranbringen und die regionale Identität der Bevölkerung stärken. Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StmELF) übernimmt 75 % der Kosten, die restlichen 25 % müssen die Projektträger selbst tragen. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für zwei Jahre. Es besteht die Möglichkeit, die Förderung für die ÖMR nach Abschluss der ersten beiden Projektjahre um drei Jahre per Antrag zu verlängern.

Wo liegt die ÖMR „Stadt.Land.Augsburg“ und wer beteiligt sich?

Das Projektgebiet im Landkreis umfasst die Gemeinden in der Lech-Wertach-Ebene und im Naturpark Augsburg Westliche Wälder.

Operative Partner in der ÖMR sind:

  • Stadt Augsburg, Gesundheitsamt – Biostadt Augsburg
  • Landratsamt Augsburg, Wirtschaftsförderung
  • Naturpark Augsburg Westliche Wälder e.V.
  • LandschaftspflegeverbandStadt Augsburg e.V. mit der Umweltstation Augsburg
  • Landschaftspflegeverband Landkreis Augsburg e.V.
  • Lech-Wertach-Interkommunal e.V.
  • Regionalentwicklung Augsburg Land West – ReAL West e.V.
  • HERZWERK Gemeinwohl e.V.

Die „Öko-Modellregion-Augsburg“ wird auch von politischer Seite her unterstützt. Oberbürgermeister Kurt Gribl und Landrat Martin Sailer sehen in dem Projekt eine Chance den Großraum Augsburg nachhaltig weiter zu entwickeln. Staatssekretärin Caroline Trautner gefällt vor allem der ganzheitliche Ansatz des Projektes und die Wechselwirkung zwischen der Stadt Augsburg und ihrem angrenzenden, teils ländlich geprägtem Umland, wobei eine Vielzahl verschiedener Akteure eingebunden wird.

Was sind die Ziele der ÖMR „Stadt.Land.Augsburg“?

  • Förderung der landwirtschaftliche Nutzungsformen, die zum Erhalt regionaltypischer Kulturlandschaften beitragen (z.B. die Heiden im Lech- und Wertachtal, die Wiesenlandschaften an Schmutter und Zusam oder die Streuobstwiesen in den Stauden)
  • Förderung der regionalen, öko-landwirtschaftlichen Erzeugung durch Initiierung neuer bzw. Stärkung bestehender Absatzwege
  • Koppelung der Vermarktung von regionalen öko-landwirtschaftlichen Produkten mit dem Aufbau von Angeboten für die Naherholung zur Förderung regionaler Identität
  • Sensibilisierung der Bevölkerung und der Produzenten für heimische und ökologische Produkte durch Information und Bewusstseinsbildung
  • Vernetzung der Akteure von Stadt und Land sowie von ökologisch wirtschaftenden Erzeugern und regionalen Konsumenten, um auf diesem Weg Wertschöpfungsketten zu schaffen und zu stärken

Pressemitteilung Bewerbung zur Öko-Modellregion "Stadt.Land.Augsburg

Workshops

Kita-Koch-Workshop 2018

Am 28. November findet ein Kochworkshop für die Köchinnen und Küchenleitungen der städtischen Augsburger Kitas statt. Themenschwerpunkt sind Gerichte aus Hülsenfrüchten, die in den Mischküchen eingesetzt werden können.

Workshop „Kreative Küche mit Bio-Gewürzen in der Profiküche“ 2018

Der Workshop fand am 17. Juli statt und richtete sich an Verpflegungsverantwortliche und Gastronomen, die ihr Wissen über Bio-Gewürze erweitern wollten. Dort wurde Hintergrundwissen zu Gewürzen, Grundlagen der Sensorik sowie der Anbau, die Ernte und die Aufbereitung von Bio-Gewürzen und die Wirkung der einzelnen Gewürze in Gewürzmischungen vermittelt.

Fortbildung für Bio-Experten der Bio-Pausenbrot-Aktion

Für die Bio-Experten der jährlich stattfindenden Bio-Pausenbrot-Aktion an Augsburger Grundschulen wird es wieder eine Fortbildung geben. Sie werden pädagogisch für die Unterrichtseinheit, welche sie bei der Aktion in den 1. Klassen durchführen, geschult.

Bio-Pausenbrot-Aktion

Bio schmeckt und ist gesund – das beweist die Arbeitsgruppe Biostadt Augsburg Grundschülern  jedes Jahr. Bild: iStockphoto 1111
Bio schmeckt und ist gesund – das beweist die Arbeitsgruppe Biostadt Augsburg Grundschülern jedes Jahr. Bild: iStockphoto

Ziel der Biopausenbrot-Aktion ist es, Kinder, Lehrkräfte und Eltern für eine gesunde Ernährung mit umweltfreundlich produzierten Lebensmitteln zu begeistern. Sie sollen erleben, wie gut gesundes Essen schmeckt. Die Vermittlung einer gesunden Lebensführung mit gesunden Biolebensmitteln steht dabei im Vordergrund.

Die Kinder bekommen fertig gepackte Brotboxen (z. B. von den Eltern) überreicht, oder sie bereiten die Brotzeit gemeinsam in der Klasse vor. Dazu dürfen sie das Obst und Gemüse waschen und schneiden, Brot bestreichen und Tee kochen. Die Bio-Lebensmittel werden von lokalen Bio-Unternehmen gesponsert. Außerdem kommt in jede Klasse ein „Bio-Experte“ aus der Arbeitsgemeinschaft Biostadt Augsburg, der kindgerecht erklärt, wie Lebensmittel im Körper wirken oder wie Ernährung das Klima beeinflusst.

Die Augsburger Bio-Experten

  • Petra Diemer ; aws Stadt Augsburg
  • Frank Schubert; Bio und Vollwert Bäckerei Schubert
  • Margret Weishaupt; DHB Netzwerk Haushalt
  • Maria Leidemann; Verbraucher Service Bayern
  • Maria Ginapp; Kulturküche
  • Leonore Sibeth; Umweltstation Augsburg
  • Christine Klink; Umweltstation Augsburg
  • Angelika Blon; Umweltstation Augsburg
  • Claudia Khalfi; Umweltstation Augsburg
  • Verena Beyer; Umweltstation Augsburg
  • Eva Bahner; Umweltstation Augsburg
  • Naiara Vieira; Umweltstation Augsburg
  • Margit Binder; Umweltstation Augsburg
  • Cornelia Stimpfle; Umweltstation Augsburg
  • Benjamin Vogt; Umweltstation Augsburg
  • Ralf Stallforth; Naturdings Agentur
  • Christiane Schnell; Bio-Cafe Werthmanns
  • Alexandra Wagner; Gesundheitsamt Stadt Augsburg

Seit 2008 gibt es die Bio-Pausenbrot-Aktion. Nun kann die Aktion allen Augsburger Grundschulen angeboten werden. Im November ist ein 2-wöchiger Aktionszeitraum geplant. Jede Schule wählt einen Termin innerhalb des Aktionszeitraums für ihre Aktion aus und organisiert die notwendigen Helfer an der Schule.

Schirmherrschaft aus Spitzensport

Seit 2012 begleiten prominente Augsburger Spitzensportler die Aktion. Sie besuchen die Schulen und sprechen mit den Kindern über die Wirkung der Ernährung auf den Körper und über ihren Sport.

Aus dem Leistungssport Kanu Slalom:

  • Ricarda Funk; World Cup Siegerin 2016, Vizeweltmeisterin Kajak Einer Damen 2015
  • Sebastian Schubert; Europameister im Team 2015, World Cup Gesamtsieger Kajak Einer Herren 2013
  • Alexander Grimm; Olympiasieger Kajak Einer Herren 2008 Peking
  • Florian Breuer;Weltmeister im Team Junioren 2015, Juniorenweltmeister Canadier Einer Herren 2014
  • Elisabeth Micheler-Jones; Olympiasiegerin Kajak Einer Damen 1992 Barcelona
  • Birgit Ohmayer; Bronze Olympische Jugendspiele 2014
  • Selina Jones; U23 Weltmeisterin und U23 Europameisterin 2016

Eishockey (AEV Panther):

  • Duanne Moeser; Ehemaliger Spieler und Sportmanager AEV

Ohne die Spenden der folgenden Unternehmen wäre die Biopausenbrot-Aktion nicht möglich:

  • Bio- und Vollwert Bäckerei Schubert
  • Stadtsparkasse Augsburg
  • basic AG
  • denn's Biomarkt
  • Die rollende Gemüsekiste
  • Pfänder Hof Schwabmünchen
  • Herbaria Kräuterparadies GmbH
  • Ökoring Handels GmbH
  • BODAN
  • dennree
  • Kolpingstiftung Augsburg
  • FLSmidth Pfister GmbH

Der „Bio-Köche-Stammtisch“

Am 03. Mai 2017 startet der „Bio-Köche-Stammtisch“ in der MAN-Kantine. Leiter der MAN-Betriebsgastronomie Gerhard Frauenschuh lädt zu einer Küchenbesichtigung ein und berichtet über sein erfolgreiches Küchenkonzept.  

Der „Bio-Köche-Stammtisch“ soll für alle interessierten Köche und Einrichtungen, die gerne mit Bio-Lebensmitteln kochen oder dieses anstreben eine Plattform zum Austausch schaffen. Fragen der Teilnehmenden rund um den Themenkomplex nachhaltige, klimafreundliche, regionale, saisonale, vegetarische oder vegane Ernährung sollen bei den Treffen erörtert werden.  

Bio-Lebensmittel sind ein wichtiges Element einer modernen, gesunden Ernährung. Ökologische Ernährung ist mittlerweile kein Randthema mehr. Immer mehr Kunden wünschen sich Bio-Produkte auch in der Außerhaus-Verpflegung. Durch ein gewisses Bio-Angebot können neue Käuferschichten gewonnen und gleichzeitig die Qualität des Essens verbessert werden.  

Geplant ist, dass die Treffen abwechselnd in verschiedenen Einrichtungen und Küchen stattfinden. Interessierte können sich zur Teilnahme im Büro von Frau Wagner (siehe Kasten rechts) anmelden.  

Klassenfahrt auf den Bio-Bauernhof

Der Lernort „Bio-Bauernhof“ bietet Kindern die Möglichkeit, mit allen Sinnen eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Nutztierhaltung kennen zu lernen. „Wo kommen die Lebensmittel her, wieviel Aufwand ist für die Produktion notwendig?“ Diese und viele weitere Fragen werden bei einer Hofbesichtigung beantwortet. Dadurch können die Kinder einen persönlichen Bezug zum Essen aufbauen, wodurch die Wertschätzung für Lebensmittel und das Interesse an einer gesunden Ernährung ansteigt. Am Projekt beteiligten sich mittlerweile 13 Bio-Bauernhöfe im Augsburger Umland.

Die Klassenfahrten werden durch die Arbeitsgruppe Biostadt Augsburg organisiert. 2015 fand die erste Klassenfahrt der St. Max Grundschule zum Biolandhof Kreppold bei Dasing statt.

Im Schuljahr 2016/2017 fanden 32 Klassenfahrten statt.

Im Schuljahr 2017/2018 fanden 41 Klassenfahrten statt.

Durch eine Kooperation mit der BKK Stadt Augsburg können die Kosten für die Busfahrt übernommen werden.

Interessierte Lehrkräfte können sich gerne beim Biostadt Augsburg Team im Gesundheitsamt informieren (siehe Ansprechpartner oben rechts) und sich zur Teilnahme anzumelden.

Die teilnehmenden Bio-Bauernhöfe sind entweder im Netzwerk „Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), oder im Programm „Erlebnis Bauernhof“ der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) engagiert. Die Bäuerinnen und Bauern werden für diese Programme pädagogisch geschult.

Liste der teilnehmenden Bio-Bauernhöfe
 

Impressionen der Klassenfahrt

Bio BauernhofHocMIH 8177
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8163
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8187
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8237
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8205
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8209
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8215
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8251
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8260
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8266
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth
Bio BauernhofHocMIH 8275
Zwei 4. Klassen der Friedrich-Ebert-Grundschule gemeinsam mit Gesundheitsreferent Dirk Wurm zu Besuch auf dem Hof der Familie Hammerl in Kühnhausen/Pöttmes. Bild: Michael Hochgemuth