Naturmuseum Augsburg

Erdgeschichte, Fossilien, Mineralien & Gesteine, Evolution, Lebensräume, Tiere & Pflanzen: Besucherinnen und Besucher können im Naturmuseum in Augsburg die ganze Vielfalt der Natur bestaunen.

Sonderausstellung: „Von Schildkröten und Menschen“ geht in die Verlängerung

Verlängert bis zum 27. September 2026.

Verschiedener Meeresschildkröten
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Panzer einer Strahlenschildkröte auf rotem Grund
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Sumpfschildkröte und Schädel einer Lederschildkröte
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Verschiedener Meeresschildkröten
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Panzer einer Strahlenschildkröte auf rotem Grund
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Sumpfschildkröte und Schädel einer Lederschildkröte
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Die Sonderausstellung „Von Schildkröten und Menschen“ des Naturmuseums Augsburg wird bis zum 27. September verlängert. Grund dafür ist die anhaltend positive Resonanz der Schau, die über einen Zeitraum von neun Monaten bereits zehntausende Besucherinnen und Besucher besichtigt haben. Das Interesse, mehr über diese Tiergruppe zu erfahren, hält unvermindert an.

Verschiedene Themenschwerpunkte und Exponate zum Anfassen

In der Sonderausstellung sind ausgewählte Exponate zum Anfassen freigegeben. Die verschiedenen Texturen der Schildkrötenpanzer von glatt und eben bis rau und strukturiert vermitteln einen unmittelbaren Eindruck von der Lebensweise dieser Tiergruppe. Gleichzeitig setzt sich die Ausstellung mit den historischen und aktuellen Herausforderungen auseinander: Mit Beginn der Neuzeit und der modernen Seefahrt wurden Schildkröten in großem Umfang ausgebeutet, ein Problem, das sich bis in die Gegenwart fortsetzt. In einem separierten Bereich beleuchtet die Ausstellung das grausame Geschäft mit diesen Tieren. Filmmaterial der Auffangstation für Reptilien München e.V. bietet Einblicke in das Leben der Schildkröten sowie in die Arbeit einer solchen Institution. Weitere Themenschwerpunkte sind Haltung und Schutz, die Problematik invasiver Tierarten sowie die Gefährdung von Meeresschildkröten und der Europäischen Sumpfschildkröte. Ergänzend werden erfolgreiche Schutzprojekte vorgestellt. Informations- und Bildtafeln, Videobeiträge und Schau- und Tastobjekte machen die Ausstellung zu einem eindrucksvollen Lernort.

Knapp die Hälfte der Schildkrötenarten vom Aussterben bedroht

Als der moderne Mensch vor etwa 300 Tausend Jahren in Afrika seine ersten Steinwerkzeuge herstellte, waren die Schildkröten bereits weltweit verbreitet und hatten Hunderte Millionen Jahre Evolution hinter sich. Der Mensch machte sie schnell zu einem Bestandteil seines Alltags. Schildköten waren leichte Beute und willkommene Fleischlieferanten. Aus ihren Panzern wurden verschiedenste Gebrauchsgegenstände hergestellt. Auch im kulturellen und mythologischen Leben der Menschen spielten Schildkröten schon immer eine bedeutende Rolle. Als eines der ältesten Symbole der Menschheitsgeschichte steht die Schildkröte beispielsweise für Kreativität, Langlebigkeit, Weisheit und Schutz. Eine respektvolle Koexistenz von Mensch und Tier war Basis dafür, dass die Schildkrötenbestände über Jahrtausende hinweg stabil blieben. Dies sollte sich jedoch durch Industrialisierung, Globalisierung, Ausbeutung, Lebensraumzerstörung, Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung in kürzester Zeit dramatisch ändern. Von den etwa 360 heute noch existierenden Schildkrötenarten sind bereits knapp die Hälfte vom Aussterben bedroht.

Anpassungskünstler durch die Erdgeschichte hindurch

Schildkröten sind ein evolutionäres Erfolgsmodell. Im klassischen Sinne gehören sie zur Gruppe der Reptilien und besiedeln die Erde bereits seit wenigstes 220 Millionen Jahren. Damit zählen sie zu den ältesten an Land lebenden Wirbeltieren. Viele ihrer Verwandten, wie etwa die Dinosaurier, sind im Laufe der Erdgeschichte ausgestorben. Die Schildkröten jedoch haben alle erdzeitlichen Katastrophen überlebt und sich als wahre Anpassungskünstlerinnen erwiesen: Sie haben an Land und im Wasser verschiedenste Lebensräume erobert; der charakteristische Schildköten-Panzer bietet den Tieren ausgezeichneten Schutz; ihre Fortbewegungsweise ist äußerst energiesparend und ihr Nahrungsspektrum von pflanzlicher bis tierischer Kost breit gefächert. Einige Arten können sehr groß und auch sehr alt werden. So erreichen zum Beispiel Lederschildkröten eine Körperlänge von etwa drei Metern und ein Gewicht von über 900 Kilogramm. Die älteste Vertreterin, eine Seychellen-Riesenschildkröte, ist 193 Jahre alt. Sie lebt auf der Atlantikinsel St. Helena.

  • Eigenproduktion des Augsburger Naturmuseums in Kooperation mit der Auffangstation für Reptilien München e.V.
  • Verlängert bis 27. September 2026
  • im Sonderausstellungsraum des Naturmuseums
  • geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr
  • Der Museumseintritt berechtigt zum Besichtigen der Sonderausstellung.
  • Hinweis: In einem separierten und gekennzeichneten Bereich der Ausstellung werden Inhalte gezeigt, die auf Kinder, Jugendliche oder sensible Menschen verstörend wirken können.
Flyer zur Ausstellung

Aus dem Magazin in die Ausstellung: “Das Objekt des Monats“

In den wissenschaftlichen Magazinen des Naturmuseum sind unzählige biologische und geologische Sammlungsstücke über Jahrhunderte hinweg archiviert worden. Nach sorgfältiger Dokumentation und Konservierung dienen sie nicht nur der Wissenschaft und Forschung, sondern sie stehen auch für Ausstellungszwecke und museumspädagogische Vermittlungsarbeit zur Verfügung. Diese Sammlungen stellen ein exemplarisches Abbild der Natur und somit ein schützenswertes Kulturgut für zukünftige Generationen dar.

Aus der Schatztruhe des Archivs wird monatlich ein außergewöhnliches Sammlungsstücke in der Eingangsvitrine des Museums (zwischen Foyer und Molasse-Ausstellung) ausgestellt. Das “Objekt des Monats“ soll einen kleinen Einblick in den einzigartigen Sammlungsbestand des Naturmuseums ermöglichen und gleichzeitig für den Erhalt der Artenvielfalt werben.

“Objekt des Monats“: Februar 2026

Ein spezielles Ei eines besonderen Vogels
Das Ei einer Trottellumme (Uria aalge; Pontoppidan, 1763)
Fundort: Norwegen
Funddatum: 1994

Die Trottellumme ist eine Vogelart aus der Familie der Alken-Vögel. Sie wird 38 bis 46 cm groß, etwa ein Kilo schwer und hat eine Flügelspannweite von etwa 70 cm. Trottellummen ernähren sich überwiegend von kleinen Fischen. Ihre Brutgebiete liegen an den Küsten von Nordatlantik und Nordpazifik, zum Beispiel an den Küsten Kanadas und Schottlands. Die Trottellumme brütet auch in Deutschland, hier allerdings ausschließlich auf der Insel Helgoland. Ihre Brutplätze sind steile Felsklippen mit schmalen Felsbändern oder kleinen Vorsprüngen direkt am Abgrund über dem Meer.

Trottellummen bauen keine Nester, sondern legen ihre Eier (ein Ei pro Brutzeit) direkt auf den Fels am Abgrund. Im Alter von etwa drei Wochen springen junge Trottellummen von den Klippen, um ins Meer zu gelangen. Dies ist der sogenannte “Lummensprung“. In diesem Alter können die Jungvögel noch nicht fliegen, sind aber aufgrund der Fettschicht, welche sie sich angefressen haben, vor dem Aufprall auf den Steinen geschützt.

Der Name “Trottellumme“ leitet sich von ihrem “trotteligen“ bzw. “tollpatschigen“ Gang ab. Im Gegensatz zu anderen Alken läuft die Trottellumme nicht auf den Zehen, sondern auf ihren Fußwurzeln. Der globale Klimawandel und mit ihm die Erwärmung der Weltmeere, wie auch die Überfischung und Verschmutzung der Meere haben zu massiven Einbrüchen der Trottellummen-Populationen geführt.

Zwischen Mitte 2015 und Anfang 2016 wurden Zehntausende toter Trottellummen an der amerikanischen Westküste und in Alaska angeschwemmt.

Die Untersuchungsergebnisse dieses Massensterbens zeigen, dass die Vögel an Entkräftung bzw. Nahrungsmangel infolge erhöhter Meerestemperaturen verendet sind. Anfang Februar 2019 ereignete sich ein weiteres Massensterben der Trottellummen, wobei mehrere Tausend Tiere an der niederländischen Nordseeküste angetrieben wurden.

 

Das Ei der Trottellumme wiegt durchschnittlich 108 Gramm.

Färbung und Musterung sind variabel. Gewöhnliche Färbungen sind Weiß, Grün, bläulich oder gräulich mit Punkten oder Musterungen in Schwarz oder Lila. Das Ei wird von den Elternvögeln 28 bis 34 Tage auf den Füßen bebrütet und hat eine ungewöhnliche, kreiselähnliche Form.

Es wird vermutet, dass diese Form das Herabfallen der Eier von den schmalen Felsvorsprüngen verhindert, da sich das Ei in einem sehr engen Kreis um die eigene Achse dreht. Für diese Vermutung gibt es aber keinen Beweis. So kann die spitz zulaufende Form der Eier auch verschiedene andere Vorteile bieten, etwa eine stabilere Lage auf schrägen Flächen verglichen mit elliptischen Eiern. Winzige Strukturen auf der Oberfläche der Schale sorgen zusätzlich für eine raue Oberfläche und höhere Rutschfestigkeit.


Weltweit einmalig: der „Augsburger Urelefant“

Bereits bei seiner Entdeckung sorgte das Fossil des „Augsburger Urelefanten“ für einiges Aufsehen. Es ist weltweit das bislang vollständigste Skelett eines Archaeobelodon, eines so genannten „Schaufelzahn-Elefanten“.

Der Geologe Hans-Joachim Gregor hatte das Fossil 2002 zufällig in einer Kiesgrube bei Junkenhofen im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm entdeckt.

Nach der aufwendigen Bergung und jahrelanger mühevoller Präparation ist das beeindruckende Skelett des „Augsburger Urelefanten“ jetzt in der Molasse-Ausstellung im Naturmuseum zu bestaunen.


Das Naturmuseum – Naturwissenschaftliche Bildung als generationenübergreifendes Erlebnis auf vier Etagen

Die renommierte “Molasse“-Ausstellung zeigt eine erstaunliche Gegenüberstellung der gegenwärtigen Natur mit den Fossilien einer subtropischen Welt, wie sie vor Millionen Jahren in Süddeutschland anzutreffen war. In den großen Dioramen der Abteilung “Ökologie“ sind außergewöhnliche Lebensraumdarstellungen mit der Flora und Fauna Mitteleuropas zu bewundern.

Im Reich der "Zoologie" gibt es zahlreiche Präparate unterschiedlichster Tiere aus allen Regionen der Erde zu entdecken. Die vielseitige Ausstellung der "Erdgeschichte" bietet spannende Einblicke in die bewegte Entwicklungsgeschichte unseres Planeten sowie in die faszinierende Welt der Mineralien und Edelsteine. Wechselnde Sonderausstellungen aus den Bereichen Natur, Kultur und Kunst ergänzen die breite Ausstellungspalette.

Eine belebende Attraktion des Museums stellt das Vivarium mit seinen lebenden Tieren und Kleinbiotopen dar. Verschiedene Videoshows und abwechslungsreiche Führungen runden das attraktive Programmangebot des Naturmuseums ab.

Das Naturmuseum bietet das ganze Jahr über museumspädagogische Führungen durch seine Ausstellungen an. Dabei handelt es sich um kurzweilige Expeditionen durch die Vielfalt der Natur und die bewegte Geschichte unseres Planeten für alle Altersstufen und jeden Wissensstand. Eine Führung dauert in der Regel etwa eineinhalb Stunden. Dabei werden alle Ausstellungsbereiche besichtigt, spezielle Präparate dürfen angefasst werden und wer möchte, der kann auch seine ganz persönlichen Erfahrungen mit lebenden “Krabbeltieren“ machen.

Das Führungsprogramm beginnt mit dem Erdzeitalter des Tertiärs bzw. in der sogenannten “MOLASSE-AUSSTELLUNG“ mit einer Videoshow zur jüngeren Erdgeschichte Süddeutschlands. Highlights dieser deutschlandweit einmaligen Ausstellung sind neben dem beeindruckenden Skelett eines afrikanischen Elefanten die Millionen Jahre alten Fossilien des “Molasse-Affen“ sowie eines “Schaufelzahn-Elefanten“ aus der Region Augsburg.

Weiter geht die museale Expedition durch den Themenbereich “ÖKOLOGIE“, in dem ausgewählte Lebensräume Mitteleuropas mit all ihren Tieren, Pflanzen und Pilzen in naturgetreu gestalteten Schauvitrinen zu bewundern sind. Von den Alpen im Süden bis zum Wattenmeer im Norden offenbaren sich ökologische Zusammenhänge wie in einem dreidimensionalen Lehrbuch.

Im Anschluss steht die “ZOOLOGIE“ bzw. das “Reich der Tiere“ im Blickpunkt. Dort sind viele sehenswerte Präparate von Tieren aus aller Welt ausgestellt. Im Rahmen zoologischer Lehrthemen können hier verschiedenste Tiere, die in der Natur nur selten oder aus der Ferne zu sehen sind, entspannt aus nächster Nähe betrachtet werden. Aug´ in Aug´ mit Koala, Kondor, Pinguin und Puma lässt sich leicht eine Vorstellung von der verblüffenden Schaffenskraft der Evolution gewinnen.

In der folgenden Abteilung, der allgemeinen “ERDGESCHICHTE“, wird die Entwicklung des Lebens chronologisch durch alle Erdzeitalter dargestellt. Fossilien und Lebensraum-Rekonstruktionen verschmelzen hier zu Biotopen längst vergangener Erdzeitalter. Das attraktive Karbon-Diorama führt beispielsweise zurück in die 300 Millionen Jahre alten Urwälder des Kohlezeitalters. In dieser tropischen Epoche bevölkerten riesige “Krabbeltiere“ unseren Planeten, wie das fossile Relikt eines urzeitlichen “Hundertfüßers“ und dessen meterlange Nachbildung eindrucksvoll darlegen.

Der erdgeschichtlichen Abteilung schließt sich die faszinierende Welt der Mineralien und Edelsteine an. Hier kann man eine vollständige und systematisch präsentierte Mineraliensammlung mit einem umfassenden Bestand an Fundstücken aus den deutschen Alpen bewundern. Eine begehbare Fluoreszenzkammer, verschiedene Tastobjekte sowie eine Videoshow zum Thema “Vulkanismus“ machen die “MINERALOGIE“ zu einem glanzvollen Erlebnis.

Zum Abschluss der Führung gibt es meist noch die Gelegenheit, einen Blick in die aktuelle “SONDERAUSSTELLUNG“ aus dem Themenkreis “Natur, Kultur & Kunst“ zu werfen.
Der Rückweg zum Ausgangspunkt der Expedition führt durch das “VIVARIUM“ mit seinen lebenden Tieren. Hier lassen sich Bartagamen, Kornnattern oder Gespenstschrecken in naturnah gestalteten Terrarien aus nächster Nähe beobachten.

  • Hausführungen
    Diese allgemeinen Führungen durch das Museum müssen von Interessierten vorab mit einer mehrwöchigen Vorlaufzeit gebucht werden. Dabei sind Zusagen auf Buchungsanfragen von der Vorlaufzeit sowie von der Verfügbarkeit des benötigten Personals abhängig und somit nicht in jedem Fall zu garantieren. Die Gruppenstärke sollte 20 Personen möglichst nicht überschreiten. Da die Führungen während des täglichen Publikumsverkehrs stattfinden, sind temporäre Störungen nicht auszuschließen. Die Gebühren setzen sich aus der Führungsgebühr (50 € normal/ 40 € ermäßigt) und dem Eintrittspreis zusammen. Sollte eine gebuchte Führung ohne vorherige Absage nicht in Anspruch genommen werden, ist dennoch die halbe Führungsgebühr (25 €/ 20 €) zu entrichten. Sollte eine gebuchte Führung ohne vorherige Absage durch das Naturmuseum nicht stattfinden können, dann wird die Führungsgebühr erstattet und die Gruppe erhält freien Eintritt ins Museum. Darüber hinaus können keine weiteren Ansprüche geltend gemacht werden. Treffpunkt ist der Kassenbereich im Foyer des Museums.
     
  • Turnusführungen
    Diese Führungen finden turnusmäßig immer am zweiten Samstag des Monats von 10.30 bis 12.00 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich. Es ist auch keine Führungsgebühr zu entrichten. Die Gebühr besteht lediglich aus dem regulären Eintrittspreis ins Museum. Da die Führungen während des täglichen Publikumsverkehrs stattfinden und die Gruppenstärke sowie die Zusammensetzung der Gruppe deutlich variieren können, sind temporäre Störungen oder Einschränkungen nicht auszuschließen. Treffpunkt ist der Kassenbereich im Foyer des Museums.
     
  • Buchungen & Informationen
    Frau Bissinger & Frau Wünsch, Tel.: 0821 324-6732
    Mo., Mi., Do., Fr.: 08.00 bis 12.00 Uhr
    Anfragen außerhalb der Sprechzeiten bitte auf den Anrufbeantworter oder über unser verschlüsseltes Kontaktformular.
  • Hygienehinweis
    Aufgrund der stellenweise beengten Platzverhältnisse in den Ausstellungsräumen empfehlen wir, während der Führung eine geeignete medizinische Schutzmaske zu tragen.
    Auf diese Weise schützen Sie sich und alle Beteiligten –  insbesondere bei Führungen mit großen Gruppen bzw. mit symptomatischen Personen – vor Infektionskrankheiten.
    Vielen Dank für Ihr Mitwirken und viel Vergnügen im Naturmuseum der Stadt Augsburg.
     

Arbeitsmaterialien und Lösungsblätter zum Herunterladen als PDF:

Arbeitsblätter und deren Lösungen

Hinweis: Arbeitsunterlagen bitte herunterladen und ausgedruckt ins Museum mitbringen.
Im Museum sind keine Handouts verfügbar.

Rallyes und deren Lösungen

Rätsel und deren Lösungen

Eine moderne Video-Präsentation über die jüngere Erdgeschichte Süddeutschlands
in Zusammenarbeit mit der Sin Cinema Filmproduktion
in der „Molasse“-Abteilung (Erdgeschoss) des Naturmuseums Augsburg

tägliche Vorstellungen Dienstag bis Sonntag um 11, 14 und 16 Uhr
sowie für Gruppen nach Vereinbarung

Elefanten auf dem Rathausplatz? Der Augustusbrunnen mitten in einem Korallenmeer und die Spitze des Perlachturms aus einem dichten Dschungel hervorragend? Mit aufwendigen 3D-Animationen, bestechenden Bildern und neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen präsentiert das Naturmuseum seinen neuen Film „Molasse“.
„Molasse“ sind Ablagerungen, die den Untergrund von Augsburg und einem Großteil Süddeutschlands bilden. In bundesweit einzigartiger Weise widmet sich die Ausstellung des Naturmuseums diesem Thema. Durch Fossil-Exponate und anschauliche Silhouetten ehemaliger Lebewesen der Region einerseits sowie naturechte Präparate und lebende Vertreter andererseits macht das Museum diese vergangene Welt greifbar.

Das multimediale Angebot des Naturmuseums ist um den Kurzfilm „Sternenzauber – Meteorite, Besucher aus dem All“ erweitert worden.

Das Naturmuseum produzierte mit der Sin Cinema Filmproduktion einen kurzen Lehrfilm zum Thema „Meteorite“. Die filmische Reise reicht dabei von der Entstehung dieser spektakulären Himmelskörper bis zur Präsentation in den Ausstellungen des Naturmuseums. Zentrales Element der Produktion ist eines der bedeutendsten Naturereignisse unserer Region: der Einschlag eines riesigen Meteoriten im Nördlinger Ries vor etwa 15 Millionen Jahren. Der „Sternenzauber“ ist eine lehrreiche und unterhaltsame Video-Präsentation im modernen HD-Format für die ganze Familie. Zu sehen ist dieser etwa sechsminütige Film im Erdgeschoss des Naturmuseums.

Vorstellungsbeginn ist – im Wechsel mit der „Molasse-Show“ – jeweils um 13 und 15 Uhr sowie für Gruppen auf Anfrage.

Bei uns finden Sie zwei verschiedene Einrichtungen unter einem Dach: das Naturmuseum der Stadt Augsburg und das S-Planetarium Augsburg, Stiftung der Stadtsparkasse. Das S-Planetarium bietet in seinen Vorstellungen eine erlebnisreiche und informative Reise durch die Weiten des Universums. Nach einem Blick an den Sternenhimmel reisen die Besucher zu den Planeten des Sonnensystems und weiter durch die Milchstraße, vorbei an leuchtenden Gaswolken und explodierenden Sternen. Das Programm umfasst astronomische Shows in 360°-Projektion für alle Altersstufen.



Großzügig unterstützt: