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Rathaus-Sanierung 2024 bis 2026

Das Rathaus musste aufgrund von Asbestbelastung und notwendigen Brandschutzmaßnahmen saniert werden. Von August 2024 bis September 2026 war das Gebäude mit Ausnahme des Ratskellers und des Europabüros im Erdgeschoss geschlossen. 

Das Rathaus ist wieder geöffnet.

Seit Montag, 28. September, ist das Rathaus wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Bis einschließlich Sonntag, 4. Oktober, ist der Eintritt in den Goldenen Saal kostenlos! Ab 5. Oktober gibt es Tickets online bei der Regio Augsburg Tourismus GmbH sowie an der Tourist-Information am Rathausplatz.

Vom 28. September bis 11. Oktober gibt es exklusive Rathaus-Führungen für nur 5 Euro. 
Alle Infos und Buchung auf der Seite der Regio Augsburg Tourismus GmbH. 


Diese Bereiche waren von den Sanierungsmaßnahmen betroffen:

Maßnahme: Asbest- bzw. Schadstoffsanierung

Begleitende Maßnahmen:

  • Erneuerung der abgehängten Akustikdecken und Böden
  • Einbau von induktiven Höranlagen
  • Überarbeitung der Wandbereiche
  • Einbau einer neuen Faltwand
  • Einrichtung einer neuen Lüftungstechnik mit Lüftungszentrale
  • Einrichtung neuer Medientechnik und Elektroinstallation
  • Ausstattung der Sitzungsebene

Wer: Ausgewiesene Fachplaner und Fachfirmen. So ist gewährleistet, dass notwendige Sicherheitsvorschriften beachtet und eingehalten werden.

Wie: In den belasteten Bereichen wird ein Schwarzbereich eingerichtet und mit Unterdruck versehen. Dieser ist nur über eine Schleuse für Fachpersonal zugänglich. 

Wo: Im Bereich der vorhandenen Stützen, der Decke sowie im Boden mit Schwarz-Bereich.

Maßnahme: brandschutztechnische Ertüchtigung

Wie: Einbau von Brandschutztüren und Erneuerung der Elektroverteiler 

Wo: EG bis 6. OG

Maßnahme: Ausbau der nach dem Krieg eingebauten Deckenkonstruktion (Unterzüge Stahl)

Begleitende Maßnahme: Einbau einer neuen feuerbeständigen Decke als Stahlkonstruktion

Warum: Dies ist notwendig, da durch die Höhe der nach dem Krieg eingebauten Stahlträger eine originalgetreue Rekonstruktion der historischen Wandvertäfelungen verhindert wird.

Weitere Maßnahmen:

  • Herstellung eines zweiten Fluchtweges ins Treppenhaus (Türdurchbruch)
  • Wiederherstellung des über dem Fürstenzimmer III gelegenen Seminarraumes (Innenausbau)

Maßnahmen:

  • brandschutztechnische Ertüchtigung mit Rückbauarbeiten
  • Brandschutzverkleidung der bestehenden Stahlträger
  • Einbau einer Unterdecke
  • Einbau Brandschutztüren
  • Malerarbeiten

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Schadstofffreie Sanierung

Durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten Baufirmen konnten keine Schadstoffe nach außen gelangen. Die belasteten Bauteile wurden nach Ausbau fachgerecht verpackt, sodass zu keinem Zeitpunkt Schadstoffe an die Umwelt abgegeben wurden.

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Zuletzt aktualisiert am: 28.09.2026