Neue, bessere Radwege

Wege, Schutzstreifen, Schilder und Abstellmöglichkeiten: Was bewegt sich wo? Und warum eigentlich?

Augsburg soll fahrradfreundliche Kommune werden. Nach und nach wird das Radwegenetz ausgebaut und optimiert. Die Maßnahmen basieren auf verschiedenen Stadtratsbeschlüssen.

Aber: Nicht alles kann sofort realisiert werden. Das hat finanzielle und rechtliche Gründe. Auch die personellen Ressourcen sind begrenzt. Eine Übersicht laufender, geplanter und abgeschlossener Maßnahmen.

Projekte 2018/2019

Fahrradstraße Pfersee

Errichtung einer Fahrradstraße im Straßenzug Treustraße, Färberstraße und Gollwitzerstraße

Status: Fertigstellung Frühsommer 2019

Die Stadt Augsburg errichtet im Rahmen des Projektes Fahrradstadt im Frühsommer eine weitere Fahrradstraße im Straßenzug Treustraße, Färberstraße und Gollwitzerstraße in Pfersee. Die Stadt stärkt damit die innerstädtische Radhauptverbindung parallel der Augsburger Straße.

Da sich die Situation in der Augsburger Straße aufgrund der Straßenbahngleise und der Haltestellenlage sowie den Nutzungen im Seitenraum als schwierig für Radfahrende darstellt, wurden anstelle einer Führung des Radverkehrs über die Augsburger Straße Alternativrouten für den Radverkehr geprüft. Gemäß dem Netzplan zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur handelt es sich bei fast dem gesamten Straßenzug um eine innergemeindliche Radhauptverbindung sowie eine kommunale Freizeitverbindung. Bereits heute tritt hier eine Bündelung des Radverkehrs auf, die Radverkehrsverbindung hat eine große Bedeutung im Radwegenetz und verbindet den Sheridanpark über den Gollwitzer Steg mit der Innenstadt. Der Kraftfahrzeugverkehr im Straßenzug Treustraße, Färberstraße und Gollwitzerstraße hat dagegen eine stark untergeordnete Bedeutung.

Die Fahrradstraße in Pfersee ist die dritte Fahrradstraße in Augsburg: Der Laubenweg im Stadtteil Spickel wurde bereits 2015 als Fahrradstraße ausgewiesen, die Wegeverbindung von der Überquerung der Schleifenstraße in Höhe Fachhochschule zum Siebentischwald bzw. zum Zoo-Parkplatz über Frischstraße/Prof.-Steinbacher-Straße/Dr.-Ziegenspeck-Straße war bereits im Oktober 2001 in eine Fahrradstraße umgewandelt worden.

Bitte beachten Sie die folgenden Verkehrsregeln, die in der Fahrradstraße Pfersee gelten:

  • Kraftfahrzeugverkehr ist zulässig. Das ist durch ein Zusatzschild gekennzeichnet.
  • Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, es gilt das Rechtsfahrgebot.
  • Die Höchstgeschwindigkeit für alle Verkehrsteilnehmer liegt bei 30 km/h.
  • Die Vorfahrtsregelung in der Fahrradstraße Pfersee gilt für alle Verkehrsteilnehmer und wird entsprechend beschildert.
  • Bitte bachten: An der Kreuzung Färberstraße/Brunnenbachstraße gilt Vorfahrt für die Brunnenbachstraße.
  • Beim Überholen von Radfahrern: Bitte halten Sie den seitlichen Sicherheitsabstand von 1,50 Meter ein. Dieser Sicherheitsabstand gilt übrigens nicht nur in der Fahrradstraße, sondern immer.

Radweg unter A8

Asphaltierung des Radwegs unter A8 und der Rampen

Status: geplant 2019

Zwischen Gersthofen und Augsburg verläuft auf der Ostseite des Lechs unterhalb der Autobahnbrücke der BAB A8 ein überörtlicher Radweg. Dieser Radweg ist Teil des Bayernnetzes für Radler, der „Romantischen Straße“ für Radler, der Via Claudia Augusta und der Wertach-Radtour. Der Radweg verbindet die Augsburger Stadtteile Firnhaberau/Hammerschmiede und Oberhausen. Somit hat er eine wichtige Bedeutung für Freizeit- und Alltagsverkehr.

Der Radweg unterhalb der Autobahnbrücke sowie die Rampen zur Fuß- und Radwegbrücke über den Lech, die an die Autobahnbrücke angehängt ist, befinden sich derzeit in einem unbefestigten und sehr unkomfortablen baulichen Zustand. Daher sollen 2019 der Radweg im Bereich unter der A 8 sowie die Rampen asphaltiert werden, um einen komfortablen und verkehrssicheren Zustand herzustellen.

Geh- und Radweg Benedikt-Kern-Weg

Verbreiterung, Ausweisung als Geh- und Radweg, Beleuchtung

Status: geplant 2019

Der Benedikt-Kern-Weg ist zwischen der Derchinger Straße und der Allensteinstraße als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgewiesen. Im weiteren Verlauf bis zur Steinernen Furt besteht derzeit nur ein Fußweg. Im beschlossenen Netzplan der Stadt Augsburg vom 26.02.2015 zum Projekt Fahrradstadt ist der Benedikt-Kern-Weg als innergemeindliche Radverkehrsverbindung enthalten. Er stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Gewerbequartier Lechhausen Nord und den östlichen Stadtteilen dar.

Im Zuge der Neubebauung des ehemaligen Baywa-Geländes ergab sich die Möglichkeit des Ausbaus des derzeitigen Gehweges entlang des Baywa-Geländes. Daher soll der nördliche Abschnitt 2019 um 1,5 Meter auf 3,5 Meter verbreitert und als Geh- und Radweg ausgewiesen werden. Zusätzlich ist geplant, den Benedikt-Kern-Weg auf der gesamten Länge mit einer energiesparenden LED-Beleuchtung auszustatten.

Schutzstreifen Deutschenbaurstraße

Beidseitige Markierung von Schutzstreifen in der Deutschenbaurstraße

Status: umgesetzt 2018

Durch die beidseitige Markierung von Schutzstreifen wurde in der Deutschenbaurstraße eine Netzlücke zwischen der Stadtberger Straße und der Spichererstraße beseitigt und es entstand eine sichere Radverkehrsführung.

Dieser Abschnitt ist Teil einer Entwicklungsachse für den Radverkehr in Nord-Süd-Richtung zwischen der Bürgermeister-Ackermann-Straße/Sommestraße und der Stadtberger Straße/Fröbelstraße/Augsburger Straße. Da der Westfriedhof für den Radverkehr nicht zur Verfügung steht, kommt der Achse durch die Deutschenbaurstraße eine hohe Bedeutung zu.

Der Vorteil von Schutzstreifen für Radfahrer:

Schutzstreifen für den Radverkehr sind auf der Fahrbahn angelegt. Sie sind mit einer unterbrochenen weißen Linie gekennzeichnet und dürfen von anderen Fahrzeugen nur bei Bedarf und ohne Gefährdung der Radfahrenden mitbenutzt werden. Auf Schutzstreifen darf nicht geparkt werden. Aufgrund der Verpflichtung, im Straßenverkehr möglichst weit rechts zu fahren, sollen Radfahrende den Schutzstreifen nutzen. Er kann aber bei Bedarf verlassen werden, zum Beispiel um andere Radfahrende zu überholen.

Radfahrstreifen Donauwörther Straße

Verbesserte Neumarkierung der bereits vorhandenen Radverkehrsführung in der Donauwörther Straße zwischen Dieselstraße und P+R Oberhausen Nord

Status: umgesetzt 2018

Die beidseitigen Radfahrstreifen wurden bereits mit der Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 nach Norden angelegt und waren bisher in der damals gültigen Regelbreite von 1,50 Metel markiert. Nun erfolgte eine Anpassung an die erweiterten Qualitätsstandards für Radverkehrsanlagen in Augsburg, die im Jahr 2015 vom Stadtrat beschlossen wurde. In allen Abschnitten, die entlang einer überbreiten Fahrspur für den Kfz-Verkehr verlaufen, wurden die Radfahrstreifen auf nun 2,30 bis 2,50 Meter verbreitert. Diese besonders breiten Radfahrstreifen ermöglichen nun sichere Überholvorgänge innerhalb des Radfahrstreifens. Für den Kfz-Verkehr steht weiterhin eine (nun etwas schmälere) Fahrspur zur Verfügung. Zu Parkplätzen am Straßenrand wurde zusätzlich ein Sicherheitstrennstreifen markiert. Dort, wo bisher bereits, z.B. aufgrund von Abbiegespuren, mehr als eine Kfz-Spur vorhanden und erforderlich war, wurde aus Platzgründen die ursprüngliche Radfahrstreifenbreite beibehalten. Die teilweise schon etwas abgefahrenen Markierungen und Roteinfärbungen wurden jedoch erneuert.

Geh- und Radweg Flandernstraße

Asphaltdecke für Geh- und Radweg Flandernstraße

Status: geplant 2019

Die Flandernstraße ist zwischen der Jesse-Owens-Straße und östlich der Stadtgrenze als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgewiesen und mit einer wassergebundenen Decke ausgestattet. Dieser Abschnitt stellt u.a. für Pendler wichtige und verkehrsarme Verbindung von Stadtbergen und Pfersee zur Innenstadt und nach Oberhausen dar. Um diesen Weg ganzjährig und unabhängig von der Witterung komfortabel nutzbar machen, soll 2019 die wassergebundene Decke durch eine Asphaltdecke ersetzt werden.

Radwege Gögginger Straße

Asphaltierung zwischen Schertlinstraße und Morellstraße

Status: geplant 2019

Die Gögginger Straße wurde zwischen der Bahnhofsbrücke und der Straßenbahnhaltestelle Burgfrieden bereits in den 70er Jahren umgestaltet. Der Belag der dortigen durch Markierung getrennten Geh- und Radwege aus Waschbetonplatten stammt noch aus dieser Zeit befindet er sich in einem sehr unkomfortablen Zustand. Der Plattenbelag ist locker und uneben, die Fugenbreiten beeinträchtigen die Verkehrssicherheit des Radverkehrs. Im Netzplan der Stadt Augsburg ist diese Verbindung als innergemeindliche Radhauptverbindung enthalten.

Daher wurde der Geh- und Radweg stadteinwärts zwi-schen der Muesmannstraße und der Schertlinstraße bereits erneuert und der Waschbeton durch Asphalt ersetzt. Für 2019 ist nun der Ausbau des anschließenden Abschnitts zwischen der Schertlinstraße und nördlich der Morellstraße geplant.

Radfahrstreifen Langenmantelstraße

breite, neue Radfahrstreifen zwischen kurzer Wertachstraße und Kesterstraße

Status: umgesetzt 2018

Durch neue Radfahrstreifen zwischen kurzer Wertachstraße und Kesterstraße wurde für den Radverkehr ein wichtiger Lückenschluss in der Langenmantelstraße vollzogen. Entsprechend den erweiterten Qualitätsstandards für Radverkehrsanlagen in Augsburg wurden diese in einer Breite von 2,30 Meter (Regelbreite 1,85 Meter) markiert. Dies ermöglicht nun sichere Überholvorgänge innerhalb des Radfahrstreifens.

Komfortstreifen Maximilianstraße

Komfortstreifen mit geschnittenem Pflaster für Radfahrer

Status: in Umsetzung

Die Maximilianstraße wird Schritt für Schritt neu gestaltet. Sie erhält durchgehende Komfortstreifen für Radfahrer. In den Randbereichen der Fahrbahn ist geplant, die Fahrbahn in einem 1,50 Meter breiten Streifen in gehobener Ausführung mit geschnittenem Pflaster zu erstellen. Dies erhöht den Fahrkomfort für den Radverkehr. Der Komfortstreifen für Radfahrer in der Maximilianstraße und am Ulrichplatz wird nach und nach hergestellt. Auf einigen Bereichen kann man ihn bereits testen.

Radfahrstreifen Neuburger Straße

vorverlegte Haltelinien & beidseitige Radfahrstreifen

Status: umgesetzt 2018

Durch die beidseitigen Radfahrstreifen in der Neuburger Straße wurde ein für den Radverkehr wichtiger Lückenschluss in der Neuburger Straße vollzogen. Zwischen dem Schlössle und dem Lech sind nun beidseitig Radfahrstreifen in der Regelbreite von 1,85 Meter vorhanden. Dem Kfz-Verkehr steht jeweils eine durchgehende Fahrspur zur Verfügung. Zusätzlich wurde in der Blücherstraße bis zur Kreitmayrstraße der vorhandene, aber nicht mehr zeitgemäße Radweg auf dem Hochbord in einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn umgewandelt. Darüber hinaus wurden an den Einmündungen Blücherstraße stadtauswärts sowie Schillstraße und Lützowstraße stadteinwärts die Haltelinien für den Radverkehr gegenüber denen des Kfz-Verkehrs um ca. 3 Meter nach vorne verlegt. Dies erhöht die Sicherheit von Radfahrern bei beginnender Grünphase.

Radweg Perzheimwiese

Verbreiterung, neuer Belag, Beleuchtung

Status: geplant 2019

Zwischen der Luitpoldbrücke und dem Gollwitzersteg verläuft auf der Ostseite des Wertachkanals entlang der Kleingartenanlage Perzheimwiese ein Radweg. Dieser weist jedoch für den in beiden Richtungen zugelassenen Radverkehr keine ausreichende Breite auf.

Daher ist geplant, den Radweg auf eine Gesamtbreite von 3 Meter zu verbreitern und mit einem komfortablen Belag sowie energiesparender LED-Beleuchtung auszustatten.

Radweg Thommstraße

Neue Asphaltdecke

Status: geplant 2019

Die gemeinsamen Geh- und Radwege beidseitig der Thommstraße zwischen dem Fischertor und der MAN weisen zahlreiche Schäden im Belag auf. Hier wird daher eine neue Asphaltdecke aufgebracht, so dass die Wege sowohl für Fußgänger wie auch für Radfahrer wieder komfortabel benutzt werden können.

Die Umsetzung erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2019

Radweg TVA-Berg

Neue Asphaltdecke

Status: umgesetzt 2018

Der gemeinsame Geh- und Radweg zwischen der Agnes-Bernauer-Straße und der Gabelsberger Straße stellt eine wichtige direkte Verbindung zwischen dem Antonsviertel und den Erholungsbereichen entlang der Wertach sowie über den Eisernen Steg (dessen Zufahrtswege in den vergangenen Jahren erneuert wurden) weiter nach Pfersee dar.

Hier wurde eine neue Asphaltdecke aufgebracht, sodass der Weg sowohl für Fußgänger wie auch für Radfahrer wieder komfortabel benutzt werden kann.

Radweg Viktoriastraße

neuer Radstreifen entlang des Helio-Centers

Status: umgesetzt 2018

Ein neuer Radfahrstreifen entlang des Helio-Centers schafft mehr Raum für Fuß- und Radverkehr. Die bisher sehr beengten Platzverhältnisse auf dem geteilten Geh- und Radweg entlang des Helio-Centers gehören damit der Vergangenheit an. Auf der Westseite der Viktoriastraße wurde zwischen der Frölichstraße und der Prinzregentenstraße ein Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert. Der bisherige Geh- und Radweg steht nun vollständig den Fußgängern zur Verfügung.

Diese Lösung entzerrt die Verhältnisse deutlich und sorgt durch die verbesserten Sichtverhältnisse an der Tiefgaragenzufahrt für ein Mehr an Sicherheit. Für den Kfz-Verkehr verbleibt eine überbreite Fahrspur.

Projekte 2017

Radstation im Helio Center

Im Juli 2017 wurde Augsburgs 2. Radstation im Helio Center eröffnet

MAN-Brücke

Die Brückenbaumaßnahme mit beidseitig 2,90m breiten Einrichtungsradwegen wurde fertiggestellt.

Hirblinger Straße / Holzweg

Die Radverkehrsführung wurde ergänzt und eine Querungshilfe eingebaut.

Innenstadt

In der Innenstadt befindet sich die Errichtung weiterer Fahradständer in Umsetzung.

Donauwörther Straße / Biberbachstraße

Im Knotenpunkt ist eine Änderung der Radverkehrsführung erfolgt.

Jakober Straße / Jakober Tor

Stadteinwärts wurde ein Schutzstreifen markiert sowie stadtauswärts eine Fußgängerbrücke über den Stadtgraben gebaut und die Netzlücke im Radwegenetz geschlossen.

Fußgängerzone

In der Annastraße, Philippine-Welser-Straße, Steingasse und am Martin-Luther-Platz wurde die Freigabezeit für Fahrradfahrende versuchsweise für sechs Monate verlängert von 20.30- 11.00 Uhr.

Werner-von-Siemens-Straße

Die bestehende Radwegrampe an der Haunstetter Straße wurde ausgebaut und ein Radfahrstreifen entlang der Kfz-Stellplätze markiert

Donauwörther Straße südliche Zimmermannstraße

Der zu schmale Radfahrstreifen wurde zu einem Radweg umgebaut.

Gögginger Straße südlich Eichleitnerstraße

Der Radweg stadteinwärts wurde saniert.

Wagenhalsstraße

Der Geh- und Radweg hinter der City-Galerie wurde asphaltiert und eine dritte Fahrradzählstelle eingebaut.

Ulrichsbrücke

An der Ulrichsbrücke wurde die zweite Zählstelle für den Radverkehr in Betreib genommen.

Projekte 2014 bis 2016

Radwegachse Ost-West Bauabschnitt Karlstraße

Damit wurde eine wesentliche Lücke im innerstädtischen Radwegenetz geschlossen.

Radweg Friedrich-Ebert Straße

Zwischen Bergiusstraße und Allgäuer Straße wurde der Radfahrstreifen gemäß den aktuellen Vorgaben der StVO und den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen ummarkiert.

Radweg Neuburger Straße

Zwischen Lechbrücke und Elisabethstraße stadtauswärts: Die Neuburger Straße als Hauptverkehrsstraße verfügt derzeit in Teilbereichen noch über keine Radverkehrsanlagen. Die weiteren Abschnitte sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

Schutzstreifen Inningen u. Lindauer Straße Göggingen

Querungshilfen und Markierung fertiggestellt, nun besteht ein durchgängiges Angebot für den Radverkehr vom südlichen Ende des Stadtteilzentrums in Göggingen bis Bobingen.

 

 

Schutzstreifen Bgm.-Bohl-Straße Teilstück

Der Radfahrstreifen wurde gem. den aktuellen vorgaben der StVO und den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen ummarkiert.

Umbau und Markierung Jakober Tor

Der Radweg durch das Tor wurde in Asphalt ausgebaut, außerdem die Radwegführung durch Anpassung der Markierung in der Argonstraße sowie über die Einmündung Untere Jakobermauer die Radwegführung verbessert.

Vorgezogene Aufstellfläche Schrannenstraße

Beschilderungsarbeiten um den Hauptbahnhof wurde in der Schrannenstraße eine vorgezogene Aufstellfläche für Radfahrer umgesetzt.

Radwegende Zugspitzstraße

Der Radfahrer wird jetzt gesichert und durch eine Insel geschützt auf die Fahrbahn entlassen

Markierung Stadtbachstraße/ Berliner Allee

Sperrflächen (Beseitigung Unfallhäufungsstelle); zur Verbesserung der sichtverhältnisse und Reduzierung der Geschwindigkeit wurdeb Sperrflächen markiert.

Wegweisung im Innenstadtbereich

Das flächendeckende Wegweisungssytem für den Radfahrer wurde im Innenstadtbereich an die neue Verkehrsführung angepasst.

Fahrradständer Staatstheater

Hier wurden die Fahrradständer ergänzt.

Fahrradständer Blaue Kappe

Hier wurden die Fahrradständer ergänzt.

Pfladergasse

Hier wurden in der Pfladergasse am Elias-Holl-Platz fünf Fahrradständer ergänzt.

Annastraße, Martin-Luther-Platz, Philippine-Welser-Platz

Hier wurden die Fahrradständer ergänzt.

Holzbachstraße

Hier wurde die Benutzungspflicht für die Radwege aufgehoben. Aufgrund der Vorgaben der StVO wurde an verschiedenen Stellen in Augsburg die Benutzungspflicht von Radverkehrsanlagen aufgehoben.

Neuburger Straße

Hier wurde auf Teilstücken die Benutzungspflicht für die Radwege aufgehoben. Aufgrund der Vorgaben der StVO wurde an verschiedenen Stellen in Augsburg die Benutzungspflicht von Radverkehrsanlagen aufgehoben.

Radetzky Straße

Hier wurde auf Teilstücken die Benutzungspflicht für die Radwege aufgehoben. Aufgrund der Vorgaben der StVO wurde an verschiedenen Stellen in Augsburg die Benutzungspflicht von Radverkehrsanlagen aufgehoben.

Stadtberger Straße

Hier wurde die Benutzungspflicht für die Radwege aufgehoben. Aufgrund der Vorgaben der StVO wurde an verschiedenen Stellen in Augsburg die Benutzungspflicht von Radverkehrsanlagen aufgehoben.

Annastraße

Am Königsplatz und am Beginn der Annastraße wurden öffentliche Luftpumpen installiert.

Zugspitzstraße

Hier ist ein Fahrradschutzstreifen markiert worden.

Verbindung Meraner Straße

Über eine Radwegverbindung wurde die Meraner Straße an die Derchinger Straße angeschlossen.

Königsbrunner Straße/ Karl-Rommel-Weg

An der Bürgermeister-Rieger-Straße wurde ein Verbindungsweg für Radfahrer und Fußgänger zum Karl-Rommel-Weg geschaffen.

Alter Heuweg

Am Alten Heuweg wurde ein Schutzsttreifen markiert.

Gabelsbergerstraße

An der Gabelsbergerstraße wurde ein Schutzsttreifen markiert.

Luitpoldbrücke

Auf der Westseite der Luitpoldbrücke wurde die Unterführung für den Radverkehr ausgebaut. Somit können Radfahrer nun sicher und bequem entlang der Wertach von der Lutzstraße zur Hessenbachstraße fahren.

Abstellanlage Oberhauser Bahnhof

Am Oberhauser Bahnhof wurden neue Fahrradabstellanlagen installiert.

Abstellanlage Bahnhof Messe

Am Bahnhof Messe wurden neue Fahrradabstellplätze geschaffen.

Neuburger Straße

Hier wurde auf Teilstücken die Benutzungspflicht für die Radwege aufgehoben. Aufgrund der Vorgaben der StVO wurde an verschiedenen Stellen in Augsburg die Benutzungspflicht von Radverkehrsanlagen aufgehoben.

Laubenweg

Hier wurde eine Fahrradstraße angeordnet.

MAN-Kreuzung

An der Kreuzung Georg-Haindl-Straße/ Stadtbachstraße wurden Radfahrstreifen angelegt und die Situation für rechtsabbiegende Fahrradfahrer verbessert.

Hirblinger Straße

Anlage eines Scnhutzstreifens zwischen Heckenrosenstraße und Kurze Gewanne.

Hunoldsgraben

Hier wurden fünf Fahrradständer ergänzt.

Stadtberger Straße

Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht zwischen Bgm.-Bohl-Straße und Deutschenbauerstraße.

Schertlinstraße

In der Schertlinstraße wurde die Benutzungspflicht für die Radwege aufgehoben.

Derchinger Straße

In der Derchinger Straße auf höhe der Aulzhausener Straße wurde am Übergang zum Zweirichtingsradweg eine Querungshilfe gebaut.

Holzweg

Nördlich des Holzwegs entlang der B 17 wurde im Bereich des aws-Geländes der Radweg asphaltiert.

Langenmantelstraße

Auf Höhe der Telekom wurde der Bordstein abgesenkt und der getrennte Geh- und Radweg verlängert.

Alter Schlachthof

Auf dem Gelände des Alten Schlachthofes wurde ein Verbindungsweg zur Berliner Allee gebaut.

Am Schwall

Am Vogeltor wurde auf Höhe Am Schwall die Busspur umgebaut und für den Radverkehr freigegeben.

Gögginger Straße

An der Gögginger Straße/ Rosenaustraße wurde im Zuge von Straßenbauarbeiten die Linksabbiegespur für Radfahrer entfernt und das indirekte Linksabbiegen für den Radverkehr neu signalisiert.

Kennedyplatz

An der Lichtsignalanlage am Kennedyplatz wurde die Signalisierung für den Radverkehr überarbeitet.

Maximilianstraße und Hl. Grab Gasse

Im Bereich des Herkulesbrunnen wurde der 1. Abschnitt des Komfortstreifens für den Radverkehr hergestellt.

Deutschenbaurstraße

In der Deutschenbaurstraße wurden im Rahmen eines Verkehrsversuchs beidseitig Schutzstreifen markiert.

Haltestelle Heimgarten

An der Haltestelle Heimgarten wurden zusätzliche Fahrradständer montiert.

Haltestelle Stenglinstraße

An der Haltestelle Stenglinstraße wurden fünf neue Fahrradständer montiert.

Am Färbertrum

Am Färberturm wurden vor dem Kindergarten Fahrradständer montiert.

Konrad-Adenauer-Allee

In der Konrad-Adenauer-Allee wurde eine Fahrradzählstelle eingerichtet.

Königsplatz

Am Königsplatz und am Beginn der Annastraße wurden öffentliche Luftpumpen installiert.

Eiserner Steg

Am Eisernen Steg zwischen Gabelsbergerstraße und Pfersee wurde der Geh- und Radweg ausgebaut, asphaltiert und beleuchet.

Förderprojekte

Förderprojekt Bahnunterführung Hirblinger Straße

KSI: Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr im Bereich der Bahnunterführung Hirblinger Straße

Die Stadt Augsburg beabsichtigt im Bereich der Bahnunterführung an der Hirblinger Straße die Verkehrssicherheit für den Radverkehr zu erhöhen. Dafür hat das Tiefbauamt über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit einen Förderantrag gestellt und einen Zuwendungsbescheid erhalten.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert das genannte Projekt mit einer Zuwendung aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Der Träger des Projektes ist der Projektträger Jülich.

Förderkennzeichen: 03K05292
Laufzeit des Projektes: 01.02.2017-31.01.2019

Ziel und Inhalt des Projektes

Im Rahmen der Fördermaßnahme überplant die Stadt die Radverkehrsführung im Kreuzungsbereich Hirblinger Straße/Holzweg/Auerstraße. Die von Westen kommenden Radfahrenden in Richtung Oberhausen haben dann die Wahlmöglichkeit zwischen der Fahrbahnnutzung in der Unterführung oder der Nutzung des Weges auf der Nordseite der Unterführung abseits des Fahrverkehrs. Östlich der Unterführung ist zur sicheren Querung auf die südliche Fahrbahn der Bau einer neuen Mittelinsel vorgesehen. Im Zuge der neuen Führung des Radverkehrs und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr plant die Stadt zudem die Neuerrichtung einer umweltfreundlichen und energiesparenden LED-Beleuchtung im nördlichen Fuß- und Radverkehrstunnel.

Im Rahmen des Projekts Fahrradstadt ist die Schaffung einer verkehrssicheren und attraktiven Radverkehrsinfrastruktur zur Ergänzung des bereits vorhandenen Radwegenetzes ein wichtiges Ziel. Durch die Reduzierung der Netzlücken und der als kritisch eingestuften benutzungspflichtigen Radwege wird ein Umstieg auf das Fahrrad und die damit einhergehende Verminderung der Treibhausgase angestrebt.
 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Förderprojekt Donauwörther Straße/Langenmantelstraße/Neuburger Straße/Deutschenbaurstraße

„KSI: Verbreiterung der Radverkehrsanlagen an der Äußeren Donauwörther Straße und Neubau von Radverkehrsanlagen im Zuge der Langenmantelstraße; Neubau Radweg Neuburger Straße, Markierung eines Schutzstreifens in der Deutschenbaurstraße“

Die Stadt Augsburg baut an mehreren Stellen im Stadtgebiet die Infrastruktur für den Radverkehr aus. Dafür hat das Tiefbauamt über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit einen Förderantrag gestellt und einen Zuwendungsbescheid erhalten.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert das genannte Projekt mit einer Zuwendung aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Der Träger des Projektes ist der Projektträger Jülich.
Förderkennzeichen: 03K08365
Laufzeit des Projektes: 01.06.2018-31.05.2020

Ziel und Inhalt des Projektes:

Im Rahmen der Fördermaßnahme überplant die Stadt die Radverkehrsführung an der äußeren Donauwörther Straße, der Langenmantelstraße, der inneren Neuburger Straße sowie der Deutschenbaurstraße.

In der äußeren Donauwörther Straße zwischen der Dieselstraße und dem P+R-Parkplatz Oberhausen Nord erfolgte im Rahmen der Fördermaßnahme eine Neumarkierung und Verbreiterung der bestehenden Radfahrstreifen. Die bisherigen beidseitigen Radfahrstreifen wurden mit der Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 nach Norden angelegt und waren bisher in einer Breite von 1,50m markiert gewesen. Nun erfolgte eine Anpassung an die im Jahr 2015 vom Stadtrat beschlossenen Standardanforderungen an die Radverkehrsanlagen der Stadt Augsburg mit einer Verbreiterung der Radfahrstreifen auf 2,30 bis 2,50m. Zudem wurde zu Parkplätzen am Straßenrand ein Sicherheitstrennstreifen markiert.

In der Langenmantelstraße zwischen der kurzen Wertachstraße und der Kesterstraße wurde als Teil des Förderprojekts eine vorhandene Netzlücke im Radwegenetz geschlossen und beidseitig Radfahrstreifen angelegt. Entsprechend den erweiterten Qualitätsstandards für Radverkehrsanlagen in Augsburg wurden diese in einer Breite von 2,30 m markiert. Für den Kfz-Verkehr verbleibt beidseitig je eine breite Fahrspur.

In der inneren Neuburger Straße wurde zwischen der Widderstraße und der Lützowstraße stadteinwärts ein Radfahrstreifen angelegt. Stadtauswärts erfolgte der Lückenschluss zwischen der Elisabethstraße und der Blücherstraße. Zusätzlich wurde in der Blücherstraße bis zur Kreitmayrstraße der vorhandene, aber nicht mehr zeitgemäße Radweg auf dem Hochbord in einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn umgewandelt. Darüber hinaus wurden an den Einmündungen Blücherstraße stadtauswärts sowie Schillstraße und Lützowstraße stadteinwärts die Haltelinien für den Radverkehr gegenüber denen des Kfz-Verkehrs um ca. 3 m nach vorne verlegt. Zwischen dem Schlössle und dem Lech sind nun beidseitig Radfahrstreifen in der Regelbreite von 1,85 m vorhanden. Dem Kfz-Verkehr steht jeweils eine durchgehende Fahrspur zur Verfügung.

In der Deutschenbaurstraße zwischen Stadtberger Straße und Spicherer Straße wurde durch die Fördermaßnahme der bereits provisorisch in Gelb markierte Schutzstreifen dauerhaft markiert. Die beidseitigen Schutzstreifen waren bisher auf Probe markiert worden. Dies hatte der Bauausschuss im Oktober 2016 beschlossen. Im Rahmen der Versuchsphase erfolgten Verkehrsbeobachtungen, Verkehrszählungen sowie eine Parkraumerhebung. Im Oktober 2017 hat der Stadtrat die Maßnahme nun zur endgültigen Umsetzung beschlossen. Der Abschnitt ist Teil einer Entwicklungsachse für den Radverkehr in Nord-Süd-Richtung zwischen der Bürgermeister-Ackermann-Straße/Sommestraße und der Stadtberger Straße/Fröbelstraße/Augsburger Straße. Da der Westfriedhof für den Radverkehr nicht zur Verfügung steht, kommt der Achse durch die Deutschenbaurstraße eine hohe Bedeutung zu.

Im Rahmen des Projekts Fahrradstadt ist die Schaffung einer verkehrssicheren und attraktiven Radverkehrsinfrastruktur zur Ergänzung des bereits vorhandenen Radwegenetzes ein wichtiges Ziel. Durch die Reduzierung der Netzlücken und der als kritisch eingestuften benutzungspflichtigen Radwege wird ein Umstieg auf das Fahrrad und die damit einhergehende Verminderung der Treibhausgase angestrebt.

Nationale Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.