Radzählstationen – sooo viele Radler

Für alle, die es genau wissen wollen: Hier erfahren Sie, wie viele Radlerinnen und Radler in Augsburgs unterwegs sind. Acht Radzählstationen gibt es in Augsburg. Die tägliche Aktualisierung der Zahlen erfolgt über Nacht. Die Daten schicken speziell geschnittene Induktionsschleifen mit Auswerteeinheiten, die unter dem Asphalt liegen.


Radlerinnen und Radler

>> in der Konrad-Adenauer-Allee


seit Jahresbeginn
gestern

>> in der Wagenhalsstraße

seit Jahresbeginn
gestern

>> an der Ulrichsbrücke


seit Jahresbeginn
gestern

>> an der Friedberger Straße östlich Afrabrücke


seit Jahresbeginn
gestern

>> an der Friedrich-Ebert-Straße östlich Haltestelle Messe


seit Jahresbeginn
gestern

>> an der Färberstraße/Gollwitzersteg


seit Jahresbeginn
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>> an der Gögginger Straße südlich Rosenaustraße


seit Jahresbeginn
gestern

>> an der Haunstetter Straße Höhe protestantischer Friedhof


seit Jahresbeginn
gestern

Daten wichtig für Verkehrsplanung

In der Konrad-Adenauer-Allee als innerstädtische Nord-Süd-Achse und auf der Ulrichsbrücke als wichtige Nordost-Südwest-Radverkehrsachse konzentriert sich der Radverkehr. Die Zählstationen liefern einen repräsentativen Zählquerschnitt. Im Lauf der Zeit kann man anhand der erfassten Daten auch Entwicklungen im Radverkehr erkennen.

Um den steigenden Ansprüchen an die Radverkehrsplanung gerecht zu werden, hat die Stadt Augsburg das bisherige Zählstellennetz erweitert. Installiert wurden weitere Dauerzählstellen für den Radverkehr an verkehrlich bedeutsamen Querschnitten an Fahrradhauptrouten, an denen sich der Radverkehr bündelt.

Die Maßnahme ist im Masterplan nachhaltige und emissionsfreie Mobilität für die Stadt Augsburg verankert und wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ gefördert.

Rund 900.000 Radfahrende pro Jahr

Die erste Augsburger Radzählstation misst seit Ende 2016 die Radverkehrs-Frequenz in der Konrad-Adenauer-Allee als wichtige Hauptverkehrsachse in Nord-Süd-Richtung. 2017 wurden dort insgesamt 800.000 Radfahrende gezählt, 2018 waren es 920.000, 2019 rund 900.000. Die gemessene, hohe Radverkehrsbelastung ist unter anderem in die Entscheidung eingeflossen, die Konrad-Adenauer-Allee im Laufe des Jahres 2020 als Fahrradstraße auszuweisen.

Wettereffekt und Umbaumaßnahmen

Die Daten der Zählstation an der Konrad-Adenauer-Allee und der Zählstationen in der Wagenhalsstraße (hinter der City-Galerie) und an der Ulrichsbrücke, die seit 2017 in Betrieb sind, zeigen auch: An warmen, trockenen Tagen sind deutlich mehr Radlerinnen und Radler unterwegs als an niederschlagsreichen, kälteren Tagen. Neben den Wettereinflüssen führt auch die Fertigstellung des Komfortstreifens in der Maximilianstraße 2019 als Alternativroute für die Konrad-Adenauer-Allee zu einem leichten Rückgang an der dortigen Zählstelle.