Aktionsplan Inklusion
Alle Menschen sollen in Augsburg gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Dafür gibt es den Aktionsplan Inklusion.
Der Aktionsplan enthält 41 Maßnahmen. Sie sollen Barrieren abbauen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbessern. Der Stadtrat hat den Aktionsplan im Jahr 2019 beschlossen. Seitdem arbeitet die Stadt an der Umsetzung.
Der Aktionsplan ist gemeinsam entstanden:
mit Menschen mit und ohne Behinderungen, Fachstellen der Behindertenarbeit, Politik, Verwaltung sowie dem Behindertenbeirat und dem Seniorenbeirat.
Impressionen vom Festakt anlässlich der Bilanzvorstellung am 22. Januar 2026
Maßnahmen
Seit 2019 arbeiten die städtischen Referate und Dienststellen daran, die Maßnahmen umzusetzen.
Der Fachausschuss Inklusion begleitet und berät die Verwaltung dabei.
In der folgenden Liste sehen Sie den aktuellen Stand der einzelnen Maßnahmen. Mehr Informationen enthält die Bilanz zum Aktionsplan Inklusion.
Was soll gemacht werden? Tagespflegepersonen und Babysitter sollen für die Betreuung von Kindern mit Behinderungen geschult werden.
Warum? Eltern von Kindern mit Behinderungen sollen mehr Auswahl bei der Betreuung haben.
Status: umgesetzt
Was ist bisher geschehen? Seit März 2024 sind inklusive Fortbildungen fest in der Ausbildung von Kindertagespflegepersonen verankert. 20 Stunden Unterricht befassen sich mit dem Thema Inklusion.
Der Fachbereich Kindertagespflege bietet Weiterbildungen zusammen mit Beratungsstellen der Offenen Behinderten Arbeit an. Mehr Informationen: Kindertagespflege Stadt Augsburg.
Die Schulung von Babysittern wurde nicht umgesetzt. Diese gehört zu den Aufgaben der städtischen Kindertagespflege.
Kontakt:
Amt für Kindertagesbetreuung
Abteilung Kindertagespflege und Bildungsprojekte
Hermanstraße 1
86150 Augsburg
kindertagesbetreuung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Es soll ein teilstationäres Kinderhospiz entstehen. Das Angebot ist für unheilbar erkrankte Kinder, die nicht nur zu Hause gepflegt werden können.
Warum? Unheilbar erkrankte Kinder und ihre Familien brauchen besondere Unterstützung. Ein Kinderhospiz entlastet Familien im Alltag.
Status: begonnen
Was ist bisher geschehen? Die Stiftung Bunter Kreis plant teilstationäres Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre. Es soll acht Einzelzimmer und zwei Familienappartements geben. Die Eröffnung ist für das Jahr 2027 geplant. Mehr Informationen: Kinderhospiz Brückenhaus.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion als Initiator
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Im Flyer des Projekts „Willkommen Augsburger Kinder“ soll ein Hinweis auf die Broschüre „Familienleben – Angebote für Augsburger Familien“ des Amtes für Kinder, Jugend und Familie abgedruckt werden.
Warum? Familien sollen schnell und übersichtlich Antworten und Hilfe bekommen.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Seit April 2025 gibt es die Broschüre „Familienleben“ nicht mehr. Stattdessen führt der QR-Code auf dem Flyer zum Familien-Kompass. Dort stehen die gleichen Angebote wie in der Broschüre.
Kontakt:
Amt für Kinder Jugend und Familie
Präventive Familienhilfen
Bgm.-Fischer-Str. 11, 86150 Augsburg
familienbildung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Krippen sollen für die Bedürfnisse von Eltern mit behinderten Kindern geschult werden.
Warum? Die Begleitung von Familien im Alltag durch pädagogische Fachkräfte ist gesichert.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Veranstaltungsreihe „Inklusion braucht mehr…!“ hat sich entwickelt. Weitere Informationen: Inklusion braucht mehr. Es gibt regelmäßige Fortbildungen zum Thema Inklusion bei städtischen und freien Trägern.
Kontakt:
Amt für Kindertagesbetreuung
Fachstelle Schulentwicklung und Bildung
Rathausplatz 1,86150 Augsburg
fsbildung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? In vielen Kindertageseinrichtungen werden Kinder mit Behinderungen betreut. Damit alle vom Wissen aus diesen Kitas lernen können, soll ein besonderes Format entwickelt werden.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Es wurde das Austauschformat „Qualitätszirkel“ erarbeitet. Dort tauschen sich pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem bestimmten Inklusions-Thema aus ihrem Arbeitsalltag aus. Die Themen werden von den Teilnehmenden selbst mitgebracht. Bei Bedarf werden Experten eingeladen. Weitere Informationen: Inklusion braucht mehr…!
Kontakt:
Amt für Kindertagesbetreuung,
Fachstelle Schulentwicklung und Bildung
Hermanstraße 1, 86150 Augsburg und
Rathausplatz 1,86150 Augsburg
Mail: fsbildung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Die psychologischen Beratungsstellen der Erziehungsberatung sollen von Familien, in denen ein Mitglied eine Behinderung hat, als Anlaufstellen erkannt werden. Dazu sollen die Stellen enger der Behindertenhilfe vernetzt werden.
Warum? So erhalten alle Familien Zugang zu passender Hilfe.
Status: begonnen
Was ist bisher geschehen? Es gibt den „Runden Tisch begleitete Elternschaft“. Dort trifft sich zweimal im Jahr die Erziehungsberatungsstelle mit Trägern der Offenen Behindertenarbeit, Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und Mitarbeitenden der Stadt Augsburg, des Landkreises Augsburg und des Bezirks Schwaben.
Ein regelmäßiges Treffen mit allen Augsburger Erziehungsberatungsstellen und den Trägern der Behindertenhilfe ist noch in Planung.
Für Eltern von einem Kind mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung gibt es die Verfahrenslotsen oder das Netzwerk der Offenen Behindertenarbeit.
Kontakt:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Erziehungsberatungsstelle
Zeuggasse 16
86150 Augsburg
erziehungsberatung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Städtische Spielplätze sollen schrittweise inklusiv gestaltet werden. Bei Neubauten und Sanierungen sollen Spielgeräte, Ausstattung und Zugänge möglichst für alle Kinder selbstbestimmt nutzbar sein.
Warum? So können Kinder mit und ohne Behinderungen zusammen spielen und sich begegnen.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Inklusion ist heute eine feste Vorgabe in der Spielplatzplanung. Fachleute und Expertinnen und Experten werden beteiligt.
Seit 2023 ist Inklusion als feste Maßnahme im Spielplatzprogramm verankert. Zusätzlich wird ein übergeordneter Spielplatzplan erarbeitet. Er legt Bedarfe, Standards und Prioritäten für eine kinder- und familienfreundliche Entwicklung fest.
Kontakt:
Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10,
86161 Augsburg
agnf@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Schulen und Lernorte sollen barrierefrei gestaltet werden. Zum Beispiel durch Aufzüge und Rampen, Markierungen und Handläufe, den Einbau von Hörschleifen und die Ausleihmöglichkeit für mobile Höranlagen für Veranstaltungen.
Warum? So können Kinder mit Behinderungen Regelschulen und Lernorte benutzen.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Der Behindertenbeirat und die Behindertenbeauftragten werden bei Neu- und Umbauten beteiligt. Das geschieht durch Stellungnahmen, gemeinsame Begehungen und Beschlüsse. Bei besonderem Bedarf werden einzelne Baumaßnahmen an Schulen umgesetzt.
Kontakt:
Amt für Bildungsimmobilienmanagement
Gögginger Straße 59,
86159 Augsburg
bildungsimmobilienmanagement@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Mehr Schulsozialarbeit an Förderschulen.
Warum? Sozialarbeit unterstützt Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung. Sie hilft dabei von der Schule in Ausbildung und Beruf zu wechseln.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? An den Sonderpädagogischen Förderzentren werden bereits Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeiter eingesetzt. An der Martinschule gibt es sie seit 2010, an der Pankratiusschule und der Ulrichschule seit 2012. 2024 wurde vom Ausschuss für Bildung und Jugendhilfe beschlossen, dass es Jugendsozialarbeit auch an der Simpertschule geben soll. Die Förderung der Stellen wird vom Freistaat und der Stadt finanziert. Der Ausbau von Stellen richtet sich nach dem Bedarf an den Schulen vor Ort.
Kontakt:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Abteilung Jugend
Halderstr. 23
86150 Augsburg
jugend.leitung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Ins Ferienprogramm „Tschamp“ sollen mehr inklusive Angebote aufgenommen werden.
Warum? In den Schulferien ist die Betreuung von Kindern mit Behinderungen schwierig. Zu einem inklusiven Schulsystem gehört auch ein passendes Ferien- und Freizeitprogramm. Grundsätzlich sind alle Angebote für Kinder mit Behinderungen offen. Sie können jedoch wegen der besonderen Bedürfnisse nicht immer genutzt werden.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Im Tschamp-Ferienprogramm gibt es bereits einige inklusive Angebote. Die werden gemeinsam mit der Offenen Behindertenarbeit geplant und angeboten. An einem Ausbau der Angebote wird gearbeitet. Im Tschamp-Team gibt es eine feste Ansprechperson für das Thema Inklusion.
In der Juleica-Ausbildung wurde ein Modul zum Thema Inklusion eingeführt.
Kontakt:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Abteilung Jugend
Halderstr. 23
86150 Augsburg
jugend.leitung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Stärkere Vernetzung von Jungend- und Behindertenarbeit.
Warum? Jugendliche mit und ohne Behinderungen sollen miteinander in Kontakt kommen und sich begegnen. So werden Hemmschwellen abgebaut.
Status: begonnen
Was ist bisher geschehen? Im Jahr 2024 hat der Stadtrat den „Teilplan Jugend“ beschlossen. Er enthält Empfehlungen für inklusive Angebote. Bisher geplant sind barrierefreie Jugendbeteiligung, Kampagne „Tag der Jugend“, Fachtag zur inklusiven offenen und mobilen Kinder‑ und Jugendarbeit.
Ein Austausch mit der Inklusionsbeauftragten des Bayerischen Jugendrings hat stattgefunden.
Das Modular‑Festival wird zunehmend inklusiv ausgerichtet.
Kontakt:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Abteilung Jugend
Halderstr. 23
86150 Augsburg
jugend.leitung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit sollen räumlich und kommunikativ barrierefrei werden.
Warum? Nur barrierefreie Einrichtungen können von Jugendlichen mit Behinderungen selbstständig genutzt werden.
Status: begonnen
Was ist bisher geschehen? Dieser Aspekt ist Bestandteil des „Teilplans Jugend“. Aktuell werden die Einrichtungen von „Barriere-Checkern und -Checkerinnen“ geprüft. Die Ergebnisse fließen in den Stadtplan Augsburg barrierefrei ein. Verbesserungsmöglichkeiten und Kosten werden ermittelt und in Ausschüssen beantragt. Bei Neubauten wird von vorneherein auf Barrierefreiheit geachtet.
Kontakt:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Abteilung Jugend
Halderstr. 23
86150 Augsburg
jugend.leitung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Beratungsstellen zu Schwangerschaft, Sexualität und Familienplanung sollen ihre Angebote für Menschen mit Behinderungen besser sichtbar machen.
Warum? Auch Menschen mit Behinderungen nutzen die Beratungsangebote. Sie sollen passend unterstützt werden.
Status: begonnen
Was ist bisher geschehen? Im Amt für Kinder, Jugend und Familie arbeiten zwei Fachabteilungen am Thema, für junge Menschen und Eltern. Sie sind mit allen Trägern der Schwangeren- und Familienberatungsstellen vernetzt.
Die Kampagne „Abenteuer Kindheit und Jugend“ greift Prävention auf. Sie bietet Fachtage, Veranstaltungen für Eltern und Angebote für Kinder und Jugendliche.
Auch Schwangerschaftsberatungsstellen helfen. Die Mitarbeitenden bei Donum Vitae und ProFamilia sind in leichter Sprache und zu speziellen Methoden in der Beratung von Menschen mit Behinderungen geschult. Bei speziellen Fragen vermitteln sie an die Beratungsstellen der Offenen Behindertenarbeit.
Kontakt:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Abteilung Jugend
Halderstr. 23
86150 Augsburg
jugend.leitung@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Für Eltern mit Behinderungen soll ein Unterstützungssystem geschaffen werden. Es soll Beratungs- , Unterstützungs- und Wohnangebote enthalten.
Warum? Begleitete Elternschaft und Elternassistenz erleichtern das Familienleben und den Alltag.
Für den pädagogischen Bereich:
Status: begonnen
Was ist bisher geschehen? Der Fachbereich „Präventive Familienhilfen – KoKi/frühe Hilfen und Familienbildung“ und andere Mitarbeitende des Amtes für Kinder, Jugend und Familie arbeiten mit den Trägern der Offenen Behindertenarbeit zusammen. Sie schaffen gemeinsam Angebote für Eltern mit Behinderung. Zum Beispiel Unterstützungsangebote der frühen Hilfen und das Wohnprojekt „Begleitete Elternschaft“ am Westendorfer Weg.
Kontakte:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Frühe Hilfen und Koordinierender Kinderschutz (KoKi)
Bürgermeister-Fischer-Str. 11
86150 Augsburg
fruehehilfen@augsburg.de
und
Soziale Dienste
Halderstr. 23
86150 Augsburg
sozialdienst-ost@augsburg.de
sozialdienst-mitte@augsburg.de
sozialdienst-nord@augsburg.de
sozialdienst-west@augsburg.de
sozialdienst-sued@augsburg.de
Für den Bereich Wohnen:
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Seit 2014 wird der „Runde Tisch Begleitete Elternschaft für Mütter und Väter mit intellektueller Beeinträchtigung und Elternassistenz“ von der Beratungsstelle der Offenen Behindertenarbeit der Evangelischen Jugend Augsburg organisiert.
Im Sommer 2024 wurden im Westendorfer Weg zwei Wohnungen gezielt für Augsburger Eltern mit Lernbeeinträchtigung geschaffen. In dieser besonderen Wohnform werden Jugend- und Eingliederungshilfe miteinander verbunden.
Kontakt:
Amt für Wohnbauförderung und Wohnen
Mittlerer Lech 5
86150 Augsburg
AfWuW@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Das bereits bestehende Netzwerk zur Arbeitsmarktförderung soll weiter gefördert und ausgebaut werden.
Warum? Für Menschen mit Behinderung sind die Barrieren, eine Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden, hoch. Deshalb sollen die Chancen auf eine Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt erhöht werden.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Das Netzwerk „Arbeitstisch Vernetzung Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung in der Stadt und im Landkreis Augsburg“ gibt es seit 2006. Es wurde von den Behindertenbeauftragten der Stadt und des Landkreises gegründet. Beim Arbeitstisch wirken Vertretende der Verwaltung, Wirtschaft und Eingliederungshilfe sowie Akteure aus dem Themenbereich Arbeit und Menschen mit Behinderung mit. Die Treffen finden jährlich statt. Einen großen Stellenwert nimmt die Vernetzung ein. Eine inklusive Jobmesse ist aktuell in Planung.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Die stärkere Vernetzung der Beratungsstellen der Senioren- und Behindertenarbeit und die Nutzung der jeweiligen Fachlichkeit führen zu einer noch besseren Beratung und Unterstützung der Ratsuchenden.
Warum? Menschen mit Behinderungen brauchen zur Versorgung ihrer hilfe- und pflegebedürftigen Eltern in besonderem Maße Unterstützung. Gleichzeitig können Menschen mit Behinderungen selbst bereits in jüngeren Jahren vor Herausforderungen wie eintretender Pflegebedürftigkeit oder Demenz stehen.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Mit dem Ziel, die Vernetzung der Beratungsstellen zu stärken, finden Austauschtreffen der Vertretenden der Offenen Behindertenarbeit und der Seniorenfachberatung statt. Zudem vermitteln die Beratungsstellen je nach Fallkonstellation an die jeweils andere Fachstelle mit entsprechender Expertise.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen, die nachts Unterstützung benötigen, wird durch eine Kooperationsbeziehung der ambulanten Pflegedienste mit einem entsprechenden 24h-Pflegeangebot sichergestellt.
Warum? Damit wird der längere Verbleib in der gewohnten Umgebung ermöglicht.
Status: offen
Was ist bisher geschehen? Die notwendige Bedarfsfeststellung, auch vor dem Hintergrund der inzwischen vorhandenen Assistenzdienste für Menschen mit Behinderung, und eine entsprechende Umsetzung der Maßnahme konnten aufgrund von mangelnden Personalkapazitäten bisher nicht angegangen werden.
Kontaktadresse:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Zur Qualifizierung der Hospizhelfer für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und zur Fortbildung der Fachkräfte in der häuslichen Palliativpflege wird die Hospizarbeit gefördert.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Die Stadt Augsburg fördert die qualifizierte Ausbildung ehrenamtlicher Hospizhelferinnen und -helfer bei den Augsburger Hospizvereinen finanziell. Außerdem gemeinsam mit den Krankenkassen die Netzwerkkoordination für regionale palliativ-hospizliche Netzwerke. Diese hat im Juni 2024 eine Arbeitsgruppe zur Implementierung von Hospiz- und Palliativversorgung für Menschen mit Teilhabeeinschränkung gegründet. In dieser beteiligen sich Vertretende aller großen regionalen Träger der Eingliederungshilfe, Akteure der Palliativ- und Hospizarbeit sowie die Gebietskörperschaften.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion als Initiator
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Es soll eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der Inklusion geschaffen werden. Dort sollen Erstberatungen in allen Lebenslagen durchgeführt und an weiterführende Stellen vermittelt werden.
Warum? Dadurch finden sich Bürgerinnen und Bürger in der Vielfalt der Angebote zurecht und erhalten bedarfsgerechte Hilfestellung.
Status: geprüft und verworfen
Was ist bisher geschehen? Aktuell kein Bedarf, da es viele Hilfsangebote gibt.
Wichtige Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen sind im Wegweiser für Menschen mit Behinderungen genannt.
Gleichzeitig wurde die Unterseite „Infos für Menschen mit Behinderungen“ auf der städtischen Homepage neu konzipiert.
Zudem versendet die Fachstelle Inklusion in regelmäßigen Abständen eine Informations-E-Mail zu aktuellen Angeboten und Projekten.
Kontaktadresse:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Es sollen langfristig Daten zur Entwicklung von Menschen mit Behinderungen gesammelt werden.
Warum? Um besser auf die Bedarfe von Menschen mit Behinderungen eingehen zu können werden Informationen zu Menschen mit Behinderungen gesammelt. Sie können als Grundlage für künftige Entwicklungen dienen.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen?
Das Amt für Statistik und Stadtforschung erfasst Daten wie Anzahl, Alter und Arten von Personen mit Behinderungen. Seit der Bürgerumfrage 2023 gibt es eine differenzierte Auswertung nach unterscheidlichen Graden der Behinderung (GdB). Dabei gibt es die drei Gruppen Menschen ohne GdB, Menschen mit GdB unter 50 und Menschen mit GdB über 50.
Da nicht alle Menschen, die eine Behinderung haben, auch einen GdB beantragen, wurde der Fragebogen um das subjektive Behinderungsempfinden ergänzt.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Es soll ein Kinospot zum Thema Inklusion erstellt werden, der vor dem Hauptfilm in den lokalen Kinos gezeigt wird.
Warum? Der Spot soll das Bewusstsein für Inklusion stärken und verdeutlichen, dass Inklusion allen Menschen zugutekommt.
Status: offen
Was ist bisher geschehen?
Das Thema soll in eine größere Kampagne eingebettet werden. Wie es konkret umgesetzt wird, soll in der Fortschreibung des Aktionsplans Inklusion geprüft werden. Eine Umsetzung war bisher wegen begrenzter Ressourcen nicht möglich.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Im Moment gibt es den Wegweiser für Senioren und Menschen mit Behinderungen. Ein eigener Wegweiser für Menschen mit Behinderungen soll erstellt werden.
Warum? So können die Angebote für Menschen mit Behinderung übersichtlich gebündelt werden.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Der Wegweiser für Menschen mit Behinderungen liegt seit 2020 in neuer Form vor. Er enthält Informationen zu Beratungs- und Anlaufstellen aus verschiedenen Bereichen. Dazu gehören: Gesundheit, Mobilität, Wohnen und Leben, Bildung und Lernen, Arbeit und Beschäftigung, Kultur und Freizeit. Es gibt den Wegweiser in der Bürgerinformation am Rathausplatz und bei der Fachstelle Inklusion.
Seit 2024 gibt es eine aktualisierte Auflage des Wegweisers für Menschen mit Behinderungen und Seniorinnen und Senioren.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Es soll ein Stadtplan, der barrierefreie Zugänge, Toiletten und andere wichtige Bedürfnisse ausweist, erstellt werden.
Warum? Menschen mit Behinderungen müssen Wege oft genauer planen, damit sie zum Beispiel wissen, wo sie ihr Auto parken können oder wo es barrierefreie Toiletten gibt.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Seit November 2024 steht der digitale „Stadtplan Augsburg barrierefrei“ zur Verfügung. Er informiert beispielsweise über Türbreite, ob der Eingang stufenlos ist und wie breit die Wege innerhalb des Gebäudes sind. Die Informationen sind von den Barriere-Checkerinnen und Barriere-Checkern des Freiwilligen-Zentrums Augsburg erhoben und geprüft. Der Stadtplan wird stetig weiterentwickelt und erweitert. Eine gedruckte Version ist nicht geplant.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Es wird ein Angebot der Kurzzeitpflege geschaffen, das auch den Bedarfen von Kindern und jüngeren Erwachsenen mit Behinderungen gerecht wird.
Warum? Für Menschen mit Behinderungen, vor allem für Kinder und jüngere Erwachsene mit Behinderungen ist das bestehende Angebot an eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen in Seniorenpflegeeinrichtungen nicht bedarfsgerecht. Die Kurzzeitpflege dient zur Entlastung der pflegenden Angehörigen.
Status: vorläufig abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Der Bezirk Schwaben führt im Zusammenwirken mit Trägern der Eingliederungshilfe das Modellprojekt „Kurzzeitbetreuung für erwachsene Menschen mit Behinderung in Schwaben“ durch. Das Projekt wird von der Hochschule Kempten wissenschaftlich begleitet. Im Rahmen des Projekts wurden zusätzliche Plätze zur Kurzzeitunterbringung/-pflege bei Trägern der Eingliederungshilfe geschaffen. Das Modellprojekt war auf drei Jahre ausgelegt (vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2025). Es wird daran gearbeitet, das Projekt dauerhaft umzusetzen.
Weitere Informationen: Bezirk Schwaben, Modellprojekt Kurzzeitunterbringung
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Es sollen Instrumentarien zur bedarfsgerechten Unterstützung von Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus entwickelt werden.
Warum? Ein Krankenhausaufenthalt ist besonders für Menschen mit Behinderungen eine schwierige Situation. Um sie auch im Krankenhaus ihren Bedürfnissen entsprechend versorgen zu können und eine erfolgreiche Behandlung zu sichern, brauchen sie Unterstützung.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen?
Von 2022 bis 2024 hat eine Projektgruppe aus dem Behindertenbeirat, der Eingliederungshilfe und dem Universitätsklinikum Augsburg Herausforderungen analysiert und Handlungsvorschläge erarbeitet.
Die Umsetzung erster Verbesserungen wurde bereits gestartet. Als nächster Schritt ist der Austausch mit weiteren Kliniken in Augsburg geplant.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Die Stadt hat geprüft, ob der Aufzug im Rathausanbau (Verwaltungsgebäude II) durch längere Öffnungszeiten länger von Menschen mit Mobilitätseinschränkung genutzt werden kann. Wenn das nicht möglich ist, stellt die Verwaltung weitere Lösungen vor.
Warum? Die Hangkante ist nur über Treppen oder einen großen Umweg zugänglich, das erschwert Menschen mit Behinderungen die freie Bewegung in der Stadt.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Die Stadt konnte eine längere Zugänglichkeit für den Aufzug im Verwaltungsgebäude II nicht realisieren. Stattdessen konnte mit dem Pächter des Ratskellers vereinbart werden, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkung den Aufzug in der Gastronomie zu dessen Öffnungszeiten nutzen können. Leider ist wegen der Rathaussanierung seit Juli 2024 der Weg über den Ratskeller vorübergehend nicht möglich. Dieser kann voraussichtlich ab Mitte 2026 wieder genutzt werden.
Kontakt:
Referat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Rathausplatz 1
86150 Augsburg
baureferat@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Begehungen nicht barrierefreier Orte durch Menschen mit verschiedenen Behinderungen.
Warum? In den Stadtteilen gibt es viele Stellen, die nicht oder nur eingeschränkt barrierefrei sind. Wo genau die Barrieren sind, ist aber nicht bekannt. Begehungen mit geschulten Barriere-Checkern und -Checkerinnen helfen, Barrieren zu finden.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen?
Geschulte Barriere Checkerinnen und Checker arbeiten mit dem Freiwilligen-Zentrum Augsburg zusammen. Dafür werden Interessierte mit und ohne Behinderung geschult, begleitet und ausgebildet. Die Barriere-Checkerinnen und Checker schauen sich den Zustand verschiedener Gebäude an. Die Ergebnisse kommen in den Stadtplan Augsburg barrierefrei.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? In der Stadt sollen zusätzliche Ruhebänke aufgestellt und Sitzgelegenheiten geschaffen werden.
Warum? Durch mehr Bänke könne Menschen mit Behinderung häufiger Pause machen. So können sie Distanzen besser überwinden und sich besser in ihrer Umgebung bewegen.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen?
Die Stadt hat vier neue Bänke am Vorderen Lech aufgestellt. Auch an neuen Spielplätzen werden Bänke aufgestellt. Kaputte Bänke werden erstetzt. Zudem wurden Grünanlagen zugänglicher. Dafür wurden Stufen abgebaut, Wege verlängert und altersgerechte Sitzhöhen geschaffen. Wenn öffentliche Flächen neu gebaut oder renoviert werden ist Inklusion mittlerweile auch ein fester Bestandteil bei der Planung.
| Kontaktadresse: Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen Dr.-Ziegenspeck-Weg 10, 86161 Augsburg agnf@augsburg.de | Kontaktadresse:
|
Was soll gemacht werden?
Warum? Menschen im Sinnes-Beeinträchtigungen brauchen im öffentlichen Raum Orientierungsmöglichkeiten, die sie wahrnehmen können. In der Fußgängerzone gibt es bereits ein Orientierungssystem für blinde und sehbehinderte Menschen. Die Orientierungsmöglichkeiten müssen weiter ausgebaut werden. Das ist vor allem in Bereichen mit vielen und unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern wie Autofahrern, Fußgänger und Radfahrern wichtig.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Bei allen Neubauprojekten werden Orientierungsmöglichkeiten durch ein Leitsystem eingebaut. Gemäß der DIN 32984 entstehen die Leitsystem durch Bodenplatten mit Rillen oder Noppen oder weiteren Leitelementen. In bestehenden Bereichen werden zum Beispiel Rillen in den Boden gefräst. Bei der Neugestaltung des Stadtplatzes Lechhausen wurde ein Blindenleitsystem mit dunklen Platten auf hellem Pflaster umgesetzt. Zudem hat der Stadtrat beschlossen ein durchgängiges Leitsystem zwischen der Annastraße und den Königsplatz zu schaffen. Das geschieht voraussichtlich im Rahmen des Doppelhaushalts 2027/2028.
Seit 2019 wurden folgende zentrale Maßnahmen umgesetzt:
Orientierungsflächen an Knotenpunkte seit 2019
| Mittlerer Graben/Pilgerhausstraße/Leonhardsberg |
| Mittlerer Graben/Jakoberstraße/Barfüßerstraße |
| Einmündung Holzbachstraße / Bürgermeister-Ackermann-Straße |
| Schertlinstraße / Hochfeldstraße |
| Inninger Straße / Postillionstraße |
| Querung Rosenaustraße am Bahnhofsvorplatz West |
Orientierungsflächen in verkehrsberuhigten Bereichen seit 2019
| Oberhausen | Friedensplatz |
| Hochzoll | Zwölf-Apostel-Platz |
| Innenstadt | Bäckergasse |
| Spitalgasse |
Barrierefreie ausgebaute Bushaltestelle seit 2019
| Stadtbezirke | Straßen | Haltestelle |
| Firnhaberau | Siedlerweg | Siedlerweg |
| Siedlerweg | Lukassiedlung | |
| Im Feieerabend | Im Feierabend | |
| Hammerschmiede | Neuburgerstr | P+R Hammerschmiede |
| Lechhausen | Blücherstr | Schleiermacherstr. |
| Blücherstr | Steinerne Furt | |
| Hochzoll | Münchner Str. | Münchner Str. |
| Zugspitzstr. | Herzogstandstr | |
| Haunstetten | Königsbrunner Str | Offenbachkarre |
| Ausbau Linie 3 | alle neuen Haltestellen Richtung Königsbrunn | |
| Hochfeld | Friedrich Ebert Str. | Messe DB |
| Forschungsallee | Zwei neue Haltestellen im Zuge Innovationspark | |
| Göggingen | Diebelbachstr. | Brandweg |
| Neubergheim Ost | ||
| Neubergheim West | ||
| Bergheim Baggersee | ||
| Bergstr. | Bergstr. | |
| Eichleitnerstr. | ||
| Kriegshaber | Neusässer Str | Kinderklinik |
| Stenglinstr | ||
| Virchowstr | Neue Haltestelle am Medizincampus | |
| Hochzoll | Karwendelstr. | Forggenseestr. |
| Tannheimerstr. | ||
| Mittelbergstr | ||
| Neuschwansteinstr. | ||
| Innenstadt (aktuell in Umsetzung) | Unter Graben/ Müllerstraße | Klinik Vincentinum Stephingerberg (stadteinwärts) |
Kontakt:
Mobilitäts- und Tiefbauamt
Annastraße 16
86150 Augsburg
mtba@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Die Toilettenanlagen in der Innenstadt sollen schrittweise mit Pflegeliegen ausgestattet werden.
Warum? Für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen ist eine behindertengerechte Toilette nicht ausreichend. Für sie ist die Intimpflege oft nur im Liegen möglich.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Pflegeliegen sind mittlerweile Teil des städtischen Toilettenkonzepts. Es wird Schritt für Schritt umgesetzt. Zusätzlich soll in der Hallstraße eine feste Anlage mit Pflegeliege und Deckenlift entstehen. Bei Großveranstaltungen wie dem Frühjahrs- und Herbstplärrer und dem Christkindlesmarkt stellt die Stadt seit 2023 einen mobilen Toiletten-Container mit Pflegeliege und -lift zur Verfügung. So können Menschen auch mit schweren Körper- und Mehrfachbeeinträchtigungen an den Veranstaltungen teilnehmen.
Kontakt:
Mobilitäts- und Tiefbauamt
Annastraße 16
86150 Augsburg
mtba@augsburg.de
Was soll gemacht werden?
Busse und Straßenbahnen sollen barrierefrei ausgestattet sein. Dazu gehören Rampen, besser gekennzeichnete Sitzplätze für Menschen mit Behinderungen sowie ausreichend Platz für Rollstühle und Kinderwägen.
Warum?
Ein barrierefreier Nahverkehr ermöglicht vielen Menschen eine selbstständige Nutzung.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen?
Alle Straßenbahnen und Busse sind Niederflurfahrzeuge. In jedem Fahrzeug gibt es ausgewiesene Sitzplätze für Menschen mit Behinderungen sowie Stellplätze für Rollstühle und Kinderwagen. Diese Bereiche sind gut sichtbar gekennzeichnet und in den Bussen zusätzlich erhöht.
Kontakt:
swa Verkehrs-GmbH,
Fahrbetrieb/Verkehrstechnik
Hoher Weg 1
86152 Augsburg
kundencenter@sw-augsburg.de
Was soll gemacht werden?
An den Bahnsteigen sollen wieder feste Stempelautomaten aufgestellt werden.
Warum?
Für Menschen mit Gehbehinderung kann es gefährlich sein, die Fahrkarte erst im Fahrzeug zu entwerten. Wenn Straßenbahnen oder Busse zu schnell anfahren, kann es dabei zu Unfällen kommen.
Status: geprüft und verworfen
Was ist bisher geschehen?
In der Vergangenheit wurden feste Stempelautomaten abgebaut, weil sie immer wieder absichtlich beschädigt wurden. Daher ist eine erneute Installation am Königsplatz ist nicht vorgesehen.
In allen Straßenbahnen und Bussen sind Entwerter in den Einstiegsbereichen direkt bei den Sitzplätze.
Kontakt:
Swa Verkehrs-GmbH, avg mbH, Kundenmanagement
Hoher Weg 1
86152 Augsburg
kundencenter@sw-augsburg.de
Was soll gemacht werden?
Fahrkartenautomaten sollen so gestaltet sein, dass möglichst alle Menschen sie selbstständig bedienen können.
Status: offen
Was ist bisher geschehen?
Derzeit werden keine neuen Fahrkartenautomaten beschafft. Die bestehenden Geräte bleiben so lange im Einsatz, bis ein größerer Austausch erforderlich wird.
Wenn neue Automaten beschafft werden, sollen die Anforderungen des Aktionsplans Inklusion einbezogen werden.
Kontakt:
Swa Verkehrs-GmbH, avg mbH, Kundenmanagement
Hoher Weg 1
86152 Augsburg
kundencenter@sw-augsburg.de
Was soll gemacht werden? Es soll eine Verbindung mit einem Anrufsammeltaxi zum Hessing-Förderzentrum für Kinder geschaffen werden.
Warum? Das Hessing-Förderzentrum für Kinder ist eine wichtige Anlaufstelle für Familien von Kindern mit Behinderung. Derzeit ist es nicht an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.
Status: geprüft und verworfen
Was ist bisher geschehen? Bei einer Analyse wurde bei einer Verbindung zum Hessing-Förderzentrum keine hohe Nachfrage festgestellt. Daher wurde die Maßnahme verworfen.
Kontakt:
Swa Verkehrs-GmbH,
Fahrbetrieb/Verkehrstechnik
Hoher Weg 1
86152 Augsburg
kundencenter@sw-augsburg.de
Was soll gemacht werden?
In besonderen Situationen, sollte die Fahrdienstpauschale für Menschen mit Behinderungen im Einzelfall angepasst werden können. Sondersituationen sind zum Beispiel ein ehrenamtliches Engagement oder die Pflege von Angehörigen.
Status: geprüft und verworfen
Was ist bisher geschehen?
Im Bezirk Schwaben werden Mobilitätsleistungen als monatliche Pauschale gewährt. Das 9. Sozialgesetzbuch bietet bereits rechtliche Möglichkeiten für Einzelfallregelungen. Eine zusätzliche Regelung ist daher nicht erforderlich.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Das bestehende Wohnbüro soll eine Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen sein. Dort sollen sie zu verschiedenen Themen beraten werden: z. B. Auszug aus dem Elternhaus für junge Erwachsene mit Behinderungen, Vermittlung und Finanzierung von bedarfsgerechten Wohnungen.
Warum?
Status: offen
Was ist bisher geschehen? Das Wohnbüro im Amt für Wohnbauförderung prüft im Einzelfall, welche Stelle für eine weitere Begleitung geeignet ist. Das oben beschriebene Angebot kann derzeit aus personellen und finanziellen Gründen nicht aufgebaut werden.
Kontakt:
Wohnbauförderung und Wohnen
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg
wbfundwohnen@augsburg.de
Was soll gemacht werden?
Bestehende Wohnungen sollen besser an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasst werden können. Mit mehr Personal für die Beratung von Wohnungsanpassung, sollen Menschen mit Behinderungen noch mehr unterstützt werden. So kann das Zuhause noch besser angepasst werden.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen?
Die Beratung zur Wohnungsanpassungsberatung ist nun ein dauerhaftes Angebot von Ehrenamtlichen. Die Ehrenamtlichen beraten Menschen mit Behinderungen bei Hausbesuchen.
Zusätzlich gibt es Informationsveranstaltungen, seit 2023 auch zu digitalen Haushaltshelfern. Seit April 2024 steht in Stadtbergen eine Musterwohnung zur Verfügung, die barrierearme Lösungen und technische Assistenzsysteme zeigt.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Seniorenarbeit
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-seniorenarbeit@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Der Behindertenbeirat prüft, wie barrierefrei die Museen und Kunstsammlungen sind. Sind Barrieren vorhanden, sollen diese abgebaut werden.
Warum? Durch barrierefreie Museen sollen kulturelle Angebote für alle Menschen zugänglich werden.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen? Der Behindertenbeirat hat bei mehreren Begehungen Barrieren festgestellt. Diese wurden, soweit möglich, beseitigt. Zum Beispiel gibt es mittlerweile einen Aufzug im Schaezlerpalais.
Informationen zum barrierefreien Besuch der Museen und Kunstsammlungen finden Sie auf der Unterseite Barrierefreiheit | Kunstsammlungen & Museen Augsburg. Die Website der Kunstsammlungen ist barrierefrei gestaltet und entspricht der Konformitätsstufe AA.
Zudem ist die Webseite der Kunstsammlungen & Museen Augsburg barrierefrei und für die Nutzung mit Screenreadern optimiert. Der technische Stand der Seite entspricht der Konformitätsstufe AA.
Kontakt:
Kunstsammlungen und Museen
Maximilianstraße 46, 86150 Augsburg
kunstsammlungen.stadt@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Weitere Angebote für Menschen mit Behinderungen sollen entstehen.
Warum? Dass Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtig am (kulturellen) Leben in der Stadt teilnehmen können.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen?
Es gibt inklusive Führungen, zum Beispiel im Maximilianmuseum, im Römerlager und im Glaspalast. Zusätzlich werden App‑Rundgänge in einfacher Sprache angeboten. Alle Informationen finden Sie über Termine | Kunstsammlungen & Museen unter Zielgruppe „Inklusion“.
Seit 2025 beteiligt sich die Stadt am Kulturschlüssel‑Programm des Bayerischen Roten Kreuz und der Aktion Mensch sowie an der Aktion „Bei Anruf Kultur“.
Das Welterbe‑Info‑Zentrum ist barrierefrei, eine Broschüre in Leichter Sprache ist in Arbeit.
Das Staatstheater Augsburg bietet unter anderem Vorstellungen in Deutscher Gebärdensprache oder mit Audiodeskriptionen. Barrierefreie PDFs machen Programmhefte zugänglich. Besucherinnen und Besucher können auch Sitzplätze reservieren, bei denen sie Assistenzhunde mitnehmen können. Alle Angebote des Staatstheaters stehen auf der Staatstheater-Website.
Kontakte:
Kunstsammlungen und Museen
Maximilianstraße 46,
86150 Augsburg
kunstsammlungen.stadt@augsburg.de
Welterbebüro
Karolinenstraße 17,
86150 Augsburg
welterbe@augsburg.de
Besucherservice Staatstheater Augsburg
Rathausplatz 1,
86150 Augsburg
tickets@staatstheater-augsburg.de
Was soll gemacht werden? Die Stadt soll mobile Höranlagen zur Ausleihe bereitstellen. Damit können Hörende und Menschen mit Hörbehinderung kommunizieren.
Warum? Nicht alle Veranstaltungsräume verfügen über fest installierte Höranlagen. Wenn die Stadt mobile Höranlagen bereitstellt, können auch Menschen mit Hörbehinderungen an Veranstaltungen teilnehmen.
Status: offen
Was ist bisher geschehen?
Viele Räume haben bereits fest verbaute Höranlagen. Das Landratsamt Augsburg verleiht bereits eine mobile Funkanlage. Diese können Stadt und Landkreis kostenlos nutzen.
Die Stadt plant eine ergänzende mobile Anlage mit anderer Technik. Die Umsetzung wurde aus Haushaltsgründen verschoben und soll im nächsten Haushalt erneut geprüft werden.
Kontakt:
Amt für Soziale Leistungen, Senioren und Menschen mit Behinderung
Fachstelle Inklusion
Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg,
fachstelle-inklusion@augsburg.de
Was soll gemacht werden? Organisatorinnen und Organisatoren von Veranstaltungen sollen geschult werden, um Veranstaltungen barrierefrei und inklusiv zu planen.
Warum? Veranstaltungen müssen barrierefrei gestaltet sein, damit Menschen mit Behinderungen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen daran teilnehmen können.
Status: abgeschlossen
Was ist bisher geschehen?
Im März 2025 fand ein städtisches Seminar zur barrierefreien Veranstaltungsplanung statt. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie Kulturangebote für Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen zugänglich werden. Das Seminar richtete sich an Mitarbeitende der Stadt Augsburg.
Seit dem Herbstsemester 2025/2026 bieten die Augsburger Volkshochschule und die Lebenshilfe die Schulung „Teilhabe ermöglichen“ an. Die Schulung können alle, die Veranstaltungen organisieren, nutzen.
Kontakt für städtische Veranstaltende:
Stadt- und Führungsakademie
An der Blauen Kappe 18
86152 Augsburg
anmeldung.akademie@augsburg.de
Kontakt für nicht-städtische Veranstaltende:
Augsburger Volkshochschule –
Augsburger Akademie e.V.
Willy-Brandt-Platz 3 a
86153 Augsburg
verwaltung@vhs-augsburg.de
Sie möchten gerne mitwirken bei der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Aktionsplan Inklusion?
Sie haben Anregungen, Wünsche oder auch Kritikpunkte zum Aktionsplan Inklusion oder zu den Maßnahmen?
Dann schreiben Sie gerne eine Mail an fachstelle-inklusion@augsburg.de
Oder rufen Sie an: Fachstelle Inklusion
- Andrea Bayer, Tel. 0821 324 4329
- Chantal Mildenberger, Tel. 0821 324 4328
Dann können wir die Möglichkeiten besprechen, die sich bieten. Wir freuen uns auf Sie!