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Männer, Frauen und die Frage der Gleichstellung – Ein Abend für neue Perspektiven

Was passiert, wenn Männer ehrlich über Frauen und Gleichstellung sprechen? Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer haben hingehört – und ein Buch geschrieben, das Türen öffnet statt Gräben vertieft. In „Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ zeigen sie auf, wie Männer zu starken Verbündeten für eine gerechte Gesellschaft werden können – eine Gesellschaft, von der alle profitieren.

Am Montag, 23. Februar 2026, um 19 Uhr im S-Forum der Stadtbücherei Augsburg gibt Martin Speer, Autor und HeForShe Botschafter für UN Women Deutschland, spannende Einblicke in das Buch und seine Erfahrungen aus Workshops und Beratung. Das anschließende Gespräch mit Oberbürgermeisterin Eva Weber ermöglicht einen Blick nach Augsburg und eröffnet konkrete Perspektiven. Fragen aus dem Publikum sind willkommen!

Ulrike Ostner vom Bayerischen Rundfunk (Bayern 2) moderiert die Veranstaltung. Die Aufzeichnung wird im März in der Radiosendung ‚Nah dran‘ ausgestrahlt. 

Der Eintritt ist frei.


Augsburg entdecken aus einer neuen Perspektive – Stadtführung zum neuen Augsburger Frauen*-Stadtplan

  • Tag: Samstag. 28.02.26 
  • Zeit: von 10 bis 12 Uhr
  • Ort: Treffpunkt vor dem Rathaus

Die Gleichstellungsstelle lädt im Rahmen des Weltfrauentags zu einer kostenlosen Stadtführung mit Irene Löffler ein – entlang des neuen Augsburger Frauen*-Stadtplans. Als Erinnerungs- und Informationsmedium würdigt der Frauen*-Stadtplan historische und zeitgenössische Augsburgerinnen und informiert zu Safer Spaces und (Beratungs-) Angeboten in unserer Stadt. Denn Im öffentlichen Stadtraum mangelt es Frauen noch immer an Sichtbarkeit. Zum Beispiel tragen nur 11,4 % der Straßen in Augsburg, die nach Personen benannt wurden, weibliche Namen.

Gemeinsam erkunden wir bei der Stadtführung Orte, an denen Frauen die Stadt geprägt, verändert und vorangebracht haben.

Die Teilnahme ist kostenlos – eine Anmeldung ist nicht nötig.


Neuer Frauen*-Stadtplan 2025 veröffentlicht

Der neue Stadtplan widmet sich historischen wie zeitgenössischen Augsburgerinnen, hebt von Frauen geprägte Orte hervor und verweist auf deren bisherige Marginalisierung im Stadtraum. Neben Kurzportraits finden sich auch Hinweise auf nach Frauen benannte Straßen im Stadtgebiet, die als sichtbare Zeichen von Erinnerung und Anerkennung bislang unterrepräsentiert sind. 

Zudem sind Frauenparkplätze, Wickel- und Stillmöglichkeiten, öffentliche Toiletten und geschützte Orte markiert. Ebenso sind Informationen zu Beratungsstellen und Begegnungsräumen für frauenspezifische Themen festgehalten.

Erhältlich ist der kostenlose „Frauen*-Stadtplan Augsburg“  in der Bürger- und Touristeninformation am Rathausplatz, den städtischen Galerien und Museen, Büchereien, Bürgerbüros, bei Veranstaltungen der Gleichstellungsstelle sowie digital auf augsburg.de/frauenstadtplan


Das war der Regenbogenempfang 2025

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Der diesjährige Regenbogenempfang der Stadt Augsburg am Dienstag, 22. Juli, um 19 Uhr im Kleinen Goldenen Saal stand unter dem Leitgedanken „Queer. Mutig. Miteinander.“ Zentral war dabei die Frage, was queere Resilienz heute bedeutet – und worauf sie sich stützt. In der Begrüßung von Oberbürgermeisterin Eva Weber sowie im Beitrag der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Heike Krebs ging es um die Bedeutung von Sichtbarkeit, Solidarität und struktureller Unterstützung für queere Lebensrealitäten. 

Podiumsgespräch als zentrales Element des Abends

Sy Legath von PROUT AT WORK moderierte das anschließende Podiumsgespräch, welches persönliche Einblicke in die Vielfalt queerer Resilienz bot. Es diskutierten: 

  • Irene Löffler, LSVD Bayern
  • Aiden Lane Ziegler, Queer Augsburg e.V.
  • Silke Vollhase, Diakonie Augsburg
  • Martin Karner, Schwammtisch Augsburg
  • Helmut Zitzelsberger, AWO Zentrum für Aidsarbeit Schwaben