Alles Wichtige zur geplanten Erweiterung der Deponie Augsburg Nord

Hier geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Erweiterung der Deponie Augsburg-Nord. Bitte klicken Sie auf die jeweilige Frage, dann öffnet sich die dazu gehörende Antwort.

Warum wird an der Deponie Augsburg-Nord 2023 nicht wie geplant der Betrieb eingestellt?

Noch bis 2023 verfügt die Deponie über Platz, um Abfall einzulagern. Danach sind die Aufnahmekapazitäten erreicht. Doch auch über das Jahr 2023 wird Müll produziert werden, der ordnungsgemäß und schadlos deponiert werden muss. Deshalb ist nun eine Erweiterung im Gespräch.


Gibt es eine Alternative zur Deponie-Erweiterung?

Der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb (AWS) hat zur Vorbereitung eines Planfeststellungsantrages geprüft, ob sich andere Standorte im Stadtgebiet als geeignete Alternative zur Deponie-Erweiterung vor Ort anbieten. Dies ist nicht der Fall. Mehrere Vorteile sprechen vielmehr für die Erweiterung in direkter Anbindung an die bestehende Deponie: So kann etwa die Infrastruktur der bestehenden Deponie wie Lieferwege, Sickerwasserleitungen oder Kanäle, weiter genutzt werden. Zudem erfordert die Erweiterung einer bestehenden Deponie einen wesentlich geringeren Flächenbedarf, als eine neu anzulegende Deponie mit vergleichbarer Kapazität.


Warum wird der Müll nicht einfach exportiert?

Aus den Augen aus dem Sinn – so will man in Augsburg nicht mit dem Thema Müll umgehen. Die Stadt ist nicht nur gesetzlich verpflichtet, diese Abfälle zu entsorgen, sie übernimmt auch die Verantwortung für die Entsorgung vor Ort. Diese will die Stadt nicht mit dem Export anderen Städten und Regionen überlassen.


Welche Art von Müll wird deponiert?

Die Deponie Augsburg-Nord ist aktuell eine Deponie der Deponieklasse I. Das bedeutet: Auf ihr werden nicht organische Abfälle mit sehr geringem Schadstoffpotenzial entsorgt. Das sind Abfälle, die durch Bauvorhaben anfallen, wie beispielsweise Bauschutt, Boden und mineralische Abfälle. In Zukunft sollen eventuell auch DK II Abfälle hinzukommen, sie haben ein geringes Schadstoffpotenzial.


Wird die Deponieerweiterung Auswirkungen auf die Umwelt haben?

Zukünftig sollen auch DK II Abfälle auf der Deponie eingelagert werden. Sie haben ein geringes Schadstoffpotenzial. Ein spezielles Abdichtungssystem verhindert, dass Schadstoffe in den Boden oder in das Grundwasser eindringen und somit ein Risiko für Mensch und Umwelt darstellen.


Wie wird die Erweiterung konkret aussehen?

Die Deponie soll in Richtung Osten erweitert werden. Eine Grafik der aktuellen Deponie und der geplanten Erweiterung finden Sie hier


Was geschieht, wenn die neue Deponie „voll“ ist?

Auch die geplante Erweiterung der Deponie soll ähnlich dem heutigen Müllberg renaturiert und als eine für die Bürgerinnen und Bürger zugängliche, parkähnliche Anlage gestaltet werden.


Wo kann ich mich genauer zur geplanten Erweiterung informieren?

Für Anwohnerinnen und Anwohner wie auch für Interessierte ist eine Bürgerinformation geplant. Datum, Ort und Uhrzeit werden auf dieser Seite bekanntgegeben. Fragen zum Thema werden auch beim Stadtteilgespräch Firnhaberau/Hammerschmiede, am 24. Juli 2019, ab 18 Uhr im Hubertus Hof, beantwortet.