Ernährung in den Kitas

Regional, Bio und Fair – hohe Qualität bei der Kita-Verpflegung

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung spielt bei den städtischen Kindertageseinrichtungen in Augsburg eine große Rolle. Das Speiseangebot ist auf die kindlichen Bedürfnisse abgestimmt und trägt somit zur gesunden Entwicklung bei. Die Einrichtungen berücksichtigen dabei gesundheitliche und kulturelle Eigenheiten der Kinder.

Die Speiseplangestaltung orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und wird immer für acht Wochen erstellt. Dazu zählt beispielsweise, dass wir den Kindern einmal pro Woche Fisch und Fleisch anbieten. Der überwiegende Anteil ist vegetarisch. Die Mischkost besteht zu einem Teil aus Tiefkühlkost. Suppen, Salate sowie Beilagen werden täglich frisch zubereitet.

   

Biologische Ernährung erreicht 2020 erstmals 31,19 Prozent

Die Stadt Augsburg legt großen Wert auf regionale Lebensmittel, nach Möglichkeit sollen sie biologisch und fair produziert sein. Die Lieferanten werden nach diesen Qualitätskriterien ausgewählt.. Bereits seit 2004 nehmen die städtischen Kitas eine Vorreiterrolle bei der Bio-Verpflegung ein. Es wurden mehrere Kitas vom Münchner Bund Naturschutz mit einem Bio-Coaching fachlich bei der Umsetzung begleitet. Das Kita-Team besuchte beispielsweise auch einen ökologisch produzierenden Betrieb in der Region. Der aktuelle Durchschnittwert bei der biologischen Verpflegung aller städtischen Kitas lag 2020 bei 31,19 Prozent.

Dazu gehört auch die Teilnahme am EU-Programm „Obst, Gemüse und Milch“ aller städtischen Kitas. Hier erhalten alle Kinder zusätzlich tägliches frisches Obst, Gemüse und Milchprodukte in Bio-Qualität. Zudem nimmt der Aspekt der Nachhaltigkeit einen wichtigen Aspekt in der Ernährungsbildung ein. Das zeigt sich im bevorzugten Einkauf regionaler und saisonaler Lebensmittel als auch im Bereich Müllvermeidung.
 

Essen und Trinken – Mahlzeiten als pädagogischer Bildungsort

Das gemeinsame Essen und Trinken wird als pädagogisches Angebot verstanden. Mit den Kindern wird dabei eine gemeinsame Ess- und Tischkultur entwickelt. Dabei wird eine angenehme und kommunikative Atmosphäre gestaltet.

Ebenso lernen die Kinder die Lebensmittel und ihre Verwendung kennen. Das beginnt bereits mit der Anlieferung des Essens: Wie schaut die Kartoffel aus? Wie wächst sie? Oder beim Zubereiten der Speisen: Hier dürfen die Kinder sowohl in der Küche als auch im pädagogischen Alltag mithelfen, das Essen weiter zu verarbeiten.
 


Gabriela Bosnjak

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