Kommunales Energiemanagement

Das Kommunale Energiemanagement (KEM) der Stadt Augsburg ist im Hochbauamt angesiedelt. Es fördert den effizienten Umgang mit Wasser, Strom und Wärme. Augsburg hat eine Vorreiterrolle bei der rationalen Energieverwendung. Gerade von den Kommunen können entscheidende Impulse zur Klimaentlastung, aber auch zur Entlastung der öffentlichen Kassen ausgehen – durch effektive Schritte zur nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs. Basierend auf exakten Analysen werden Energiesparstrategien entwickelt. Öffentliche Einrichtungen, Schulen und Kindergärten tragen so maßgeblich dazu bei, die Klimaziele der Umweltstadt Augsburg zu erreichen.


Am Dienstag, 14. Juli 2020, wurden von der 2. Bürgermeisterin und Bildungsreferentin Martina Wild folgende Schulen für ihr Engagement in 2019 im Rahmen des Öko-Schulprogramms mit der Auszeichnung „Prima Klima Schule“ geehrt:

  1. Werner-von-Siemens Grundschule
  2. Kapellen Mittelschule
  3. Peutinger Gymnasium

 


Öko-Schulprogramm zur Energie- und CO2-Einsparung

Das Öko-Schulprogramm ist ein Energieeinsparprogramm für die öffentlichen Schulen der Stadt Augsburg, das vom Kommunalen Energiemanagement der Stadt Augsburg durchgeführt wird. Lehrer, Schüler und Hausmeister sind als wichtige Akteure eingebunden. Bei einer erfolgreichen Teilnahme können die Schulen und Hausmeister pro Jahr eine Prämie erhalten. Das Öko-Schulprogramm bietet den Schulen Unterstützung in den folgenden Bereichen an:

  • Pädagogisches Prämienmodell (finanzielles Anreizmodell)
  • Workshops für Kontaktlehrer gezielte Unterstützung und Förderung von Projekten durch Know-how, Finanzmittel und Geräte (Steckdosenleisten, Schaltuhren, Temperaturwächter etc.)
  • Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Energiedetektiven (zusammen mit den Stadtwerken)
  • Verleih von Energiemesskoffern und dem Energiefahrrad
  • Begehungen und technische Untersuchungen mit Einbeziehung von Nutzerverhalten und technisch-baulichen Vorrausetzungen 

Energieberichte

Die Stadt Augsburg hat sich das Ziel gesetzt, die umweltfreundlichste und klimafreundlichste Stadt Bayerns zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Kohlendioxid- Emissionen kurz- und langfristig reduziert werden. Dafür ist vielseitiges umsichtiges Handeln notwendig. Wir wollen diese Aspekte in unserem Tun und Handeln nicht nur berücksichtigen, sondern aktiv umsetzen, vorantreiben und zur Selbstverständlichkeit werden lassen.

In dem aktuellen Energiebericht 2020 der Stadt Augsburg werden in bewährter Weise die Energie- und Wasserverbräuche von 177 städtischen Nichtwohngebäuden veröffentlicht. Gleichzeitig legt der vorliegende Bericht Rechenschaft über die vom KEM in den Jahren 2018 bis 2020 geleistete Arbeit ab.

Förderprojekte

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Das KEM hat für zahlreiche Projekte über das Bundesumweltministerium (BMUB) Förderanträge gestellt und Zuwendungsbescheide erhalten:

 

  • Sanierung der Innenbeleuchtung der Kita Mittenwalder Straße
    Die veraltete energieintensive Beleuchtung wird durch eine effiziente LED Beleuchtung ersetzt.
    Förderkennzeichen: 03K13485
    Laufzeit des Projektes: August 2020 bis Juli 2021
     
  • Erneuerung der Beleuchtung in den Klassen- und Fachräumen der Bebo-Wager Berufsschule
    Die veraltete energieintensive Beleuchtung wird durch eine effiziente LED Beleuchtung ersetzt.
    Förderkennzeichen: 03K13185
    Laufzeit des Projektes: Januar 2021 bis Dezember 2022
  • Sanierung der Lüftungsanlage im Zeughaus
    Die Bestandsanlage mit hohen Leckagen wird durch eine effiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ersetzt.
    Förderkennzeichen: 03K12343
    Laufzeit des Projektes: Oktober 2019 bis September 2020
  • Erneuerung der Flurbeleuchtung der Bebo Wager Berufsschule Haunstetten
    Die Beleuchtungsanlage in den großen Flur- und Treppenhausbereichen aus den Entstehungsjahren 1967 ff ist sehr energieintensiv und ohne Regelung. Im Rahmen der verschiedenen Maßnahmen im Bereich der Brandschutzsanierung an der Schule in den kommenden Jahren soll die veraltete Beleuchtung erneuert werden. Die Leuchtstoffröhren mit KVG Vorschaltgeräten sollen durch energiesparende LED-Leuchten mit Präsenzsteuerung ersetzt werden.
    Förderkennzeichen: 03K03828
    Laufzeit des Projektes: März 2017 bis August 2019
      

Der Träger dieser Projekte ist der Projektträger Jülich

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

Nationale KlimaschutzinitiativeMit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum am Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.  Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen

Richtlinien für Planungen der technischen Gewerke

Insbesondere im Zeitalter der Energiewende kommt den Kommunen eine maßgebliche Rolle bei der energiepolitischen Zielsetzung der Bundesregierung zu, bis zum Jahre 2050 die Energieversorgung nahezu vollständig aus erneuerbaren Energien zu realisieren. Ein wichtiger Schritt dabei ist es, den Energieverbrauch nachhaltig zu senken und damit gleichzeitig zur Entlastung der öffentlichen Kassen beizutragen. Weil das HBA/KEM verantwortlich ist für den effizienten Umgang mit Wasser, Strom und Wärme hat es diese Planungsvorgaben für technische Gewerke erarbeitet. Die mit den Planungsvorgaben erfassten Ziele sind:

  • Optimierung der Investitions- und Betriebskosten
  • Minimierung der Energie- und Wasserverbräuche
  • Förderung des Einsatzes von erneuerbarer Energien
  • Funktionalität für den Nutzer