Hand in Hand von Stadt und Land: Erfolgreicher Auftakt der neuen Netzwerkkoordinatorin für die Augsburger Forscherkinder präsentiert abwechslungsreiches Mit-Machprogramm am 27.10.2022


Das Augsburger Netzwerk "Augsburger Forscherkinder" wird durch die neue Netzwerkkoordinatorin Marianne Frey vom Amt für Kindertagesbetreuung der Stadt Augsburg mit neuem Leben erwacht. 

Als Auftakt wählte Marianne Frey eine gelungene Auftaktveranstaltung mit diversen Mitmach-Ständen, bei dem sich sowohl die Stiftung Haus der kleinen Forscher mit einem großen Materialangebot präsentierte, als auch drei Kitas aus dem Landkreis, wie aus dem Augsburger Stadtgebiet als auch der Trainer Carsten Möller mit praktischen Forschungs- und Mitmachideen rund um die MINT-Themen und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Beides programmatische Schwerpunkte der Berliner Stiftung Haus der kleinen Forscher.

Hand in Hand von Stadt und Land

Marianne Frey machte es gleich zu Beginn in ihrer Anmoderation deutlich: Ihr gewähltes Motto Hand in Hand von Stadt und Land setzt auf die künftige Kooperation zwischen der Stadt und dem Landratsamt Augsburg, die gemeinsam das Bildungsprogramm für 2022/2023 gemeinsam mit den Trainer:innen konzipierten. Kurz darauf stellte sie zusammen mit der Kollegin Petra Hetzner vom Landratsamt Augsburg das Bildungsprogramm vor: Vom ersten Workshop Forschen mit Wasser bis zum Forschen mit dem eigenen Körper.


"Augsburg wird Teil der größten Bildungsinitiative Deutschlands"

Martina Wild, die Zweite Bürgermeisterin, freute sich in ihrem Grußwort über den Re-Start des Augsburger Netzwerkes: "Heute geht in Augsburg nach vier Jahren wieder das Netzwerk Augsburger Forscherkinder für die frühkindliche Bildung an den Start. Augsburg wird zukünftig als lokaler Partner der bundeweiten Stiftung Haus der kleinen Forscher den pädagogischen Fachkräften in unseren Augsburger Kitas die Möglichkeit geben, sich fortlaufend weiterzubilden und die Begeisterung der Kinder am Forschen zu fördern. Damit wird das Augsburger Netzwerk Teil der mittlerweile größten Bildungsinitiative Deutschlands."

Mit Luft vielfältig experimentieren

Der Augsburger Trainer, der bereits langjährig für das Landratsamt tätig ist und künftig auch für Augsburg, Carsten Möller, baute eine spannende Experimentier-Vorführung neben der Bühne mit ein. Da blubberte heißes Wasser aus dem Wasserkocher in die mitgebrachte leere Getränkeflasche hinein, und der Luftballon wurde mal rein- und mal herausgenommen. Wie Luft wirkt, welche physikalischen Gesetze dahinter stecken: all das wurde durch die humorvolle und kompetente Vermittlung Carsten Möllers lebendig präsentiert.


Von der Ko-Konstruktion und dem Bild vom Kind: der pädagogische Ansatz der Stiftung

Anne Aufdembrinke überbrachte ein virtuelles Live-Grußwort der Stiftung und ging auf die konzeptionellen Grundgedanken vom Haus der kleinen Forscher ein. Die frühe MINT-Bildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung sind dabei die beiden Kern-Säulen für die Ausrichtung des Bildungsprogrammes.

Welche  Fortbildungsmöglichkeiten die pädagogischen Fachkräfte über die Stiftung erhalten können, wie eine Zertifizierung abläuft und wie gute Lernbegleitung aussehen kann - all das wurde wissenschaftlich fundiert und praxisnah gleichermaßen aufgezeigt.


Vom Experimentieren mit Luft über stabile Brückenkonstruktionen bis zur Biodiversität im Garten: Mitmach-Ausstellung lud zum Staunen ein

Die Kita-Leitung Herta Mayr des Marktes Meitingen im Landkreis Augsburg hatte eine richtige Forscher-Mitmachstation rund um die vielen Facetten von Luft aufgebaut: Wie kann man Luft einfangen? Wie kann man sie überhaupt sichtbar machen? All diese Fragen wurden alltagspraktisch visualisiert und für kleine Kinder schon greifbar dargestellt. Die pädagogischen Fachkräfte konnten somit recht anschauliche Beispiele für ihren pädagogischen Alltag gewinnen.

Oder die Kita-Leitung des St. Albertus Kindergartens in Augsburg, Carolin Haering: Sie gestaltete einen Tisch, auf dessen Bauteppich allerlei Konstruktionen Brücken in allen Variationen simulierten. Stabile Brücken bauen - welches ist die beste Konstruktion - diesem Motto wurde sie vielseitig und inspirierend gerecht.

Dem abstrakt anmutenden Thema "Biodiversiät auf Balkon, Terrasse und Garten schaffen" setzte die stellvertretende Kita-Leitung der städtischen Kita Reischlestraße konkrete Praxisbeispiele entgegen: Vom Selbermischen künftiger Samenbomben über die Empfehlung eines pflegeleichten Himbeerstrauches. Ihre Mitmachbeispiele sorgten für reges Interesse an ihrem Marktstand.


Vom Experimentierkasten über ganz einfache Naturgesetze bis zu Musik- Experimenten: ein vielfältiger Büchertisch lud zum Verweilen ein

Unter der Fachschulartbetreuerin der städtischen Fachakademie für Sozialpädagogik, Hanna Kröner, gestalteten Studierende einen thematisch vielfältigen und inspirierenden Büchertisch.  Durch seine ästhetische Gestaltung bot er Interessierten für alle Altersgruppen des Bildungsortes Kita zahlreiche Leseinspirationen: vom Sachbuch bis zum Experimentierkasten.


Ein herzliches Dankeschön nochmals an alle Beteiligten für ihr aktives und engagiertes Dabeisein, für die stets kooperative und wohlwollende Zusammenarbeit - über Stadt und Land hinaus. 

Gemeinsam Neues erforschen und gestalten. DANKE dafür!