Warntag: Am. 12. März heulen die Sirenen

10.03.2026 08:22 | Aktuelles Bürgerservice & Rathaus

Am Donnerstag, 12. März, ist wieder Warntag in ganz Bayern. Auch Augsburg beteiligt sich am Probealarm. Um 11 Uhr sind die Sirenen im ganzen Stadtgebiet zu hören. Auch die Warn-Apps werden anschlagen.

Sirene auf einem Dach mit Ausblick auf die Innenstadt, u.a. dem Turm von St. Ulrich

Wie in ganz Bayern werden am 12. März auch in Augsburg mit einem Probealarm die Sirenen getestet. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Mit einem Heulton wird um 11 Uhr für eine Minute das System zur Warnung der Bevölkerung geprobt. Neben den vorhandenen Sirenen werden auch andere Warnmittel eingesetzt, zum Beispiel Warn-Apps. Mit dem Probealarm wird die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnsysteme überprüft und die Bevölkerung für die Bedeutung des Sirenensignals sensibilisiert.

Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Gegen 11:30 Uhr wird zur Entwarnung ein einminütiger Dauerton der Sirenen zu hören sein.

Handys: Warn-App NINA und „Cell Broadcast Alarm“ werden ausgelöst

Durch die Nationale Warnzentrale des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wird auch die Warn-App NINA und der sogenannte „Cell Broadcast Alarm“ – das Versenden von SMS-Benachrichtigungen – auf Handys ausgelöst, die sich in Betrieb befinden und im Netz eingebucht sind. Hier wird es erstmals um 11:30 Uhr auch eine Entwarnung geben. Weitere Informationen sind unter augsburg.de/warnung zu finden.

Cell Broadcast Alarm kann bei den meisten Mobilfunkgeräten über die Einstellungen im Bereich „Mitteilungen“ aktiviert werden. Mehr Informationen zu Cell Broadcast Alarm

Test der Augsburger Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle

„Der landesweite Warntag ist eine gute Gelegenheit, unsere Warnsysteme, von Sirenen über Apps bis hin zu Cell Broadcast, unter realistischen Bedingungen zu testen. Gleichzeitig erinnern wir die Bürgerinnen und Bürger daran, wie wichtig es ist, Warnmeldungen ernst zu nehmen und sich mit den Abläufen im Ernstfall vertraut zu machen“, sagt Ordnungsreferent Frank Pintsch. 

Warninfrastruktur der Stadt Augsburg ausgebaut 

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die in den zurückliegenden Jahren bei Großschadensereignissen und Katastrophenzuständen in der gesamten Bundesrepublik gesammelt werden konnten, wurde für die Stadt Augsburg bereits ein umfangreiches Warn- und Informationssystem konzipiert. Es basiert auf elektronischen Hochleistungssirenen, mobilen Lautsprechern und der Möglichkeit einer persönlichen telefonischen Warnung und Information. Diese Systeme können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. (pm/swo)