Radikalisierungsprävention

Im Januar 2026 hat die Stadt Augsburg ein phänomenübergreifendes Konzept zur Radikalisierungsprävention beschlossen. Das Konzept soll alle Arten von Radikalisierung adressieren, von politisch motiviert bis hin zu religiös. Im Rahmen der Erarbeitung hat sich das Büro für Kommunale Prävention mit zahlreichen Akteuren der Radikalisierungsprävention vernetzt, um Maßnahmen zur Prävention für die Stadt zu entwickeln. 

Escape-Game zum Thema Fake News in der Zwischenzeit

Beim Escape-Room „Zirkel der Wahrheit“ lernen Kinder und Jugendliche wie Falschinformationen entstehen und wie man diese erkennt. 30 Minuten lang können Teilnehmende in der Zwischenzeit in der Annastraße 16 Rätsel um Fake News lösen – bis 11. Februar jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr. Das Angebot für Kinder ab 10 Jahren ist kostenfrei. Anmeldung über die GamesLab-Website.

Zu den Maßnahmen gehört unter anderem:

  • Die Stärkung demokratischer Strukturen

  • Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung

  • Schaffung sicherer sozial(räumlich)er Bedingungen

  • Ausbau der präventiven Kinder- und Jugendhilfe sowie Maßnahmen zur entwicklungsorientierten Radikalisierungsprävention

  • die Förderung der Medienkompetenz 

  • Netzwerkarbeit

  • Allgemeine Wissensvermittlung, Beratung und Fortbildungen für Fachkräfte

  • Stärkung der Arbeit im Bereich Flucht, Asyl und Integration

Das gesamte Konzept zum Download

 

Neben den entwickelten Maßnahmen enthält das Konzept außerdem einen verständlichen Überblick über das Thema Radikalisierung, mögliche Anzeichen und Risikofaktoren, Impulse zum Umgang mit radikalisierten Personen sowie Ansätze der Prävention.

Ein wesentlicher Bestandteil ist zudem eine klare Übersicht der bestehenden Anlauf- und Beratungsstellen. Der Bedarf hierfür wurde in allen Gesprächen deutlich hervorgehoben, um Betroffenen und ihrem Umfeld einen schnellen Zugang zu Unterstützung zu ermöglichen.


Anlauf- und Beratungsstellen

Radikalisierungsprozesse sind meist komplex und individuell sehr verschieden. Für das soziale Umfeld ist es daher oftmals schwierig, radikalisierte Menschen zu erreichen oder sie sogar zum Prozess der Deradikalisierung zu bewegen. Daher gibt es auf kommunaler, bayernweiter und Bundesebene zahlreiche Akteure, die Betroffene, Angehörige und Fachkräfte im Umgang mit radikalisierten Personen unterstützen. 

Hier eine Übersicht von Anlauf- und Beratungsstellen, die auch in Augsburg aktiv sind:

Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus

Die Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) ist die zentrale Beratungsstelle der Staatsregierung zu Rechtsextremismus, Linksextremismus, verfassungsschutzrelevanter Islamfeindlichkeit sowie Reichsbürgern und Selbstverwaltern. Sie richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Kommunen, Behörden, Vereine und Unternehmen.

Zur Auseinandersetzung mit extremistischen Positionen stellt die BIGE Informationsangebote in Form von Vorträgen, Workshops und Beratungen bereit. Grundlage sind wissenschaftliche Standards aus Kriminologie, Politik- und Verwaltungswissenschaft sowie Pädagogik.

Auch das seit 2001 bestehende Bayerische Aussteigerprogramm ist bei der BIGE angesiedelt und unterstützt Menschen bei der Deradikalisierung und dem Ausstieg aus extremistischen Szenen.


Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus

Die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS) berät und unterstützt Betroffene von rechtsextremer Gewalt sowie Personen und Institutionen, die in ihrem Umfeld mit Rechtsextremismus konfrontiert sind. Die Beratung erfolgt vertraulich, unverbindlich und kostenlos.

Das Angebot umfasst umfangreiche Informations- und Unterstützungsleistungen für Einzelpersonen, Familien und Angehörige, Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Kommunen, Unternehmen und Bürgerbündnisse.


LKS - F.U.E.R. - Familien-, Umfeld- und Elternberatung zu Rechtsextremismus

Die Familien-, Umfeld- und Elternberatung zu Rechtsextremismus in Bayern (F.U.E.R.) ist ein spezialisiertes Beratungsangebot für Familien, Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie das soziale Umfeld von radikalisierten Personen. Auch Fachkräfte aus Pädagogik, Sozialer Arbeit und Bildungseinrichtungen können die Beratung in Anspruch nehmen. F.U.E.R. unterstützt beispielsweise in Situationen, in denen sich Angehörige zunehmend aus dem bisherigen Umfeld zurückziehen, Themen wie Verschwörungserzählungen plötzlich einen übermäßigen Raum im Familienalltag einnehmen oder Unsicherheiten bestehen, wie die Beziehung zu extrem rechten Personen – ob Jugendliche oder Erwachsene – angemessen gestaltet werden kann.


LKS – Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern bietet kostenfreie und vertrauliche Unterstützung für Einzelpersonen, Initiativen, Vereine, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen im Bereich Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus und Verschwörungserzählungen.

Die Mobile Beratung berät unter anderem bei rassistischen Vorfällen, rechtsextremen Veranstaltungen, Einschüchterungen in Gremien, der Erstellung demokratischer Leitbilder oder dem Umgang mit verschwörungsideologischen Materialien. Sie erfolgt individuell – telefonisch, online oder vor Ort – und umfasst die Analyse der Situation, Handlungsempfehlungen sowie die Entwicklung passender Konzepte.


Ufuq.de

Ufuq.de ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und in der politischen Bildung und Prävention zu den Themen Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus aktiv.

Die Fachstelle Bayern unterstützt und berät außerdem pädagogische Fachkräfte sowie Verantwortliche, wenn sie bei Jugendlichen in ihrem Umfeld Fragen, Unsicherheiten oder Sorgen – etwa im Hinblick auf eine mögliche Radikalisierung – im Kontext des Islams haben.


Beratungsstelle BayernViolence Prevention Network e.V.

Die Beratungsstelle Bayern unterstützt radikalisierungsgefährdete Jugendliche und deren Umfeld durch niedrigschwellige, pädagogische Arbeit. Ziel ist es, Deradikalisierungs- und Ausstiegsprozesse zu ermöglichen. Die Angebote umfassen Intervention bei ersten Anzeichen von Radikalisierung, Ausstiegsbegleitung für Radikalisierte, Ausreisewillige und Rückkehrende sowie Beratung für Angehörige zur Stärkung von Erziehung, Kommunikation und Konfliktfähigkeit.


Präventionsstelle Islamismus

Die Präventionsstelle Islamismus des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz informiert, schult und berät bayernweit zu Islamismus und Salafismus. Sie bietet Vorträge und Workshops zur Früherkennung von Radikalisierung an sowie bei Verdachtsfällen Beratung für Einzelpersonen, Kommunen und Einrichtungen.


Kompetenzzentrum für Deradikalisierung LKA

Das Kompetenzzentrum ist Ansprechpartner bei sicherheitsrelevanten Fällen von Radikalisierung. Eine der zentralen Aufgaben des Kompetenzzentrums ist die Koordinierung von deradikalisierenden Maßnahmen im Bereich des religiös motivierten Extremismus.

Das Kompetenzzentrum berät außerdem öffentliche Stellen in Bayern zu Fragen der Deradikalisierung, koordiniert Fälle mit Schwerpunkt im Phänomenbereich des Salafismus, erstellt Analysen und sichert den Informationsaustausch im Deradikalisierungsnetzwerk. Sie arbeitet mit dem Violence Prevention Network e. V. zusammen und pflegt den Dialog mit muslimischen Gemeinden.


Antworten auf Salafismus

Das Bayerische Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung gegen Salafismus ist ein ministeriumsübergreifendes Netzwerk zum Thema Islamismusprävention. Auf der Website www.antworten-auf-salafismus.de bekommen Familienangehörige, Menschen aus dem Freundeskreis radikalisierter Personen sowie engagierte Fachkräfte Antworten auf ihre Fragen zum Thema Salafismus/Islamismus. Die Seite liefert außerdem Impulse zur Prävention und vermittelt Hilfe für radikalisierte Personen. Das Netzwerk arbeitet eng mit den bereits genannten Akteuren aus der Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung zusammen. 


HEROES

Das Projekt HEROES der Brücke e. V. Augsburg richtet sich an junge Männer mit Migrationshintergrund, die im Spannungsfeld zwischen traditionellen Ehrvorstellungen und den Werten der deutschen Gesellschaft stehen. In ehrenamtlichen Ausbildungsgruppen reflektieren sie mit pädagogischer Begleitung Themen wie Ehre, Gleichberechtigung und Rollenbilder. Nach etwa neun Monaten geben sie ihr Wissen als Peer-Educators in Workshops – vor allem in Schulen – weiter und fördern so ein gewaltfreies, gleichberechtigtes Miteinander.


Bistum Augsburg

Die Stelle „Religiöse Sondergemeinschaften und Weltanschauungsfragen“ des Bistum Augsburg beschäftigt sich mit religiösen Sondergemeinschaften und Sekten wie Zeugen Jehovas oder Mormonen, Psychokulten wie Scientology sowie unterschiedlichen Weltanschauungen, darunter Anthroposophie, Neuheidentum oder Esoterik und Fragen der Sinnsuche.

Sie ist Ansprechpartner für Betroffene und deren Angehörige, informiert über die jeweilige Organisation oder Gruppierung, organisiert Tagungen – etwa gemeinsam mit der Erwachsenenbildung, dem Schulreferat oder dem Akademischen Forum – und bietet Veranstaltungen für Schulklassen an. 


Evangelisch-Lutherische Weltanschauungsarbeit in Bayern 

Die Weltanschauungsarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche bietet Information, Beratung und Seelsorge zu unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Fragen. Im Mittelpunkt steht die Beratungsarbeit: Menschen erhalten vertrauliche und kostenlose Unterstützung – unabhängig von Glaubenszugehörigkeit oder Kirchenmitgliedschaft. Jede Beratung unterliegt dem Seelsorgegeheimnis.

Zugleich informiert sie über verschiedene weltanschauliche Strömungen – von Kirchen und Freikirchen über Sondergemeinschaften und Weltreligionen bis hin zu esoterischen Gruppierungen und Psycho-Kulten.


Radikalisierungsprävention – Staatsministerium für Familie, Arbeit & Soziales

Die Präventionsarbeit des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales umfasst alle Phänomenbereiche – Islamismus, Rechtsextremismus und Linksextremismus sowie phänomenübergreifend Antisemitismus und basiert auf drei Grundelementen: Zum einen auf der Förderung von Maßnahmen und Projekten, die sowohl primärpräventiv ansetzen als auch gefährdete Personen und deren Umfeld stärken, um extremistischen Ideologien durch kritisches Hinterfragen und ein informiertes Umfeld entgegenzuwirken. Darüber hinaus werden Fachkräfte durch Veranstaltungen und Informationsmaterialien für den Umgang mit Radikalisierung und Extremismus sensibilisiert werden. Nicht zuletzt bildet der Wissenstransfer zwischen Behörden, Praxis und Wissenschaft einen zentralen Bereich.


Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) 

Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) ist seit dem 1. Januar 2017 als Kompetenzzentrum der bayerischen Justiz im Bereich Staatsschutz bei der Generalstaatsanwaltschaft München eingerichtet und zuständig für ganz Bayern. Sie behandelt insbesondere herausgehobene Ermittlungsverfahren zu Extremismus, Terrorismus, Hasskriminalität und politisch motivierten Straftaten, einschließlich Terrorismusfinanzierung und Staatsschutzdelikten. Darüber hinaus unterstützt die ZET die Aus- und Fortbildung der Staatsanwaltschaften und beteiligt sich an regionalen und überregionalen Schulungsmaßnahmen zu extremistischen und terroristischen Straftaten sowie Hasskriminalität.


Regionalbeauftrage für Demokratie & Toleranz

Die Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz sind speziell geschulte Beratungslehrkräfte und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen. Sie stehen Schulen als kompetente Ansprechpartner für Prävention und Intervention bei jeglicher Form von politisch oder religiös motiviertem Extremismus sowie zur Antidiskriminierungsarbeit zur Verfügung. Ihre Arbeit erfolgt freiwillig, vertraulich und kostenfrei und nutzt vor allem sozialpsychologische Methoden, ohne einem politischen Auftrag zu folgen.

Die Regionalbeauftragten begleiten Schulen bei extremistischen Vorfällen, beraten Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern, bauen Netzwerke mit Polizei, Jugendhilfe und zivilgesellschaftlichen Partnern auf, koordinieren Angebote, führen Fortbildungen durch und unterstützen Schulentwicklungsprozesse zur Prävention und Intervention.


Krisendienst Schwaben

In tagesaktuellen psychischen Krisen unterstützen die Krisendiensten Bayern. Unter der kostenlosen Nummer 0800 / 655 3000 leisten Fachkräfte an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr in mehr als 120 Sprachen telefonische Soforthilfe – auf Wunsch auch anonym. Wenn die telefonische Beratung nicht ausreicht, vermitteln die Krisendienste an die jeweils passende weiterführende Hilfe.

Doch manchmal können Krisen nur vor Ort gelöst werden: In besonders dringenden Fällen verständigt die Leitstelle mobile Teams, die in ganz Schwaben so schnell wie möglich überall dort sind, wo sie gebraucht werden.

Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die selbst von einer Krise betroffen sind, sowie an Angehörige und andere Bezugspersonen. Es kann auch im Bereich akute psychische Krisen in Kombination mit Radikalisierung wahrgenommen werden.


Zentrale Antidiskriminierungsstelle Stadt Augsburg

Die Zentrale Antidiskriminierungsstelle (ZADS) unterstützt Menschen, die Diskriminierung erfahren oder beobachtet haben, etwa aufgrund von Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft, Geschlecht, geschlechtlicher Identität, Religion, Weltanschauung oder sexueller Orientierung. Die ZADS bietet Einzelfallberatungen, führt eine Ersteinschätzung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) durch (ohne verbindliche Rechtsberatung), vermittelt Kontakte zu örtlichen Beratungsstellen und kann in geeigneten Fällen vermittelnd tätig werden.


Gleichstellungsstelle 

Betroffene von Frauen- und/oder Queerfeindlichkeit, deren Angehörige sowie Fachkräfte können sich bei Fragen zum Themenfeld Sexismus und Geschlechtergerechtigkeit an die Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg wenden. Im Sinne einer ersten Anlaufstelle bietet die Gleichstellungsstelle weitere Informationen sowie verweist auf einschlägige Fachberatungsstellen. 


B.U.D

B.U.D. berät betroffene Personen und deren Umfeld nach einem Angriff rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. Die Beratung für Betroffene rechter Gewalt in Bayern ist kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch auch anonym. Sie erfolgt unabhängig von einer Anzeigenerstattung und staatlichen Behörden. Die Beratung ist aufsuchend, das heißt, der Ort des Gesprächs wird nach den Bedürfnissen der Betroffenen gewählt. Bei Bedarf stellt B.U.D. Sprachmittlerinnen und -mittler zur Verfügung. Art und Umfang der Unterstützung richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen. 


Meldestelle REspect!

Auf der Seite der Meldestelle REspect! können direkt und unkompliziert Inhalte aus dem Internet gemeldet werden, die Userinnen oder User für strafbar halten. Meldungen können auch anonym vorgenommen werden. Gemeldete Inhalte, die nach Einschätzung des REspect!-Teams strafrechtlich relevant sind, werden konsequent an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet, damit die zuständige Polizeidienststelle und Staatsanwaltschaft die Strafbarkeit prüfen können.


HateAid

HateAid ist eine gemeinnützige Organisation, die Menschen unterstützt, die von Hass und Hetze im Internet betroffen sind. HateAid berät Betroffene, gibt Tipps zu Handlungsmöglichkeiten und unterstützt bei rechtlichen Schritten, auch durch Prozesskostenfinanzierung. Gleichzeitig engagiert sich HateAid mit Aufklärung und politischer Arbeit dafür, dass digitale Räume fairer und sicherer werden.


RIAS

Betroffene oder Zeuginnen und Zeugen von Antisemitismus können Vorfälle unter www.rias-bayern.de melden. Antisemitische Vorfälle reichen von beiläufigen Bemerkungen über Schriftzüge bis zu tätlichen Angriffen. Ziel ist, Antisemitismus zu erkennen und sein Ausmaß sichtbar zu machen. Auf Wunsch der Betroffenen veröffentlicht RIAS Bayern anonymisierte Berichte und vermittelt psychosoziale, juristische, Antidiskriminierungs- oder Prozessberatung. Zudem informiert RIAS Bayern Behörden sowie politische und mediale Akteure über die Perspektive der Betroffenen.


Fachberatungsstelle STRONG!

Die Fachberatung Strong! unterstützt LGBTIQ*-Personen (lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* und/oder queer), die Gewalt oder Diskriminierung erfahren oder beobachtet haben, sowie Angehörige, Freunde und Freundinnen und Fachkräfte in Bayern. Das kostenlose Angebot bietet Expertise in den Bereichen Diskriminierung und Gewalt.

Die Beratung erfolgt telefonisch, per E-Mail oder über ein Kontaktformular. Strong! fungiert als Erstanlaufstelle für alle Fragen zu LGBTIQ*-Anliegen, unterstützt bei der Suche nach dem nächsten Schritt und vermittelt gegebenenfalls an geeignete lokale Angebote. Die Beratung ist vertraulich, auf Wunsch anonym und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen.