Stadt veröffentlicht Aktionsplan gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
Wie geht die Stadt Augsburg gegen Diskriminierung und Ausgrenzung vor? Welche Angebote gibt es und wo sind sie zu finden? Diese Fragen beantwortet der Aktionsplan gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, den die Stadt jetzt veröffentlicht hat.
Die Stadt zeigt Flagge gegen Diskriminierung. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg
Im Aktionsplan werden zum ersten Mal alle städtischen Angebote und Maßnahmen aufgelistet, die vor Ausgrenzung und Diskriminierung schützen sollen. Sie sind nach Kategorien wie Rassismus, Sexismus und Antisemitismus sortiert. So finden Betroffene schnell Hilfe.
Ziel ist:
- die vielfältigen Aktivitäten der Stadt sichtbar machen
- Orientierung geben
- die klare Haltung gegen Ausgrenzung, Abwertung und Diskriminierung stärken
Historische Verantwortung als Friedensstadt
Mit dem Aktionsplan gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bekräftigt die Stadt Augsburg ihr Selbstverständnis als Friedensstadt, die sich für Gleichwertigkeit, Menschenwürde und gleichberechtigte Teilhabe einsetzt. Ergänzend sind ein Aktionsplan Queer sowie ein neues Konzept zur Radikalisierungsprävention vorgesehen.
Regelmäßige Weiterentwicklung
Der Aktionsplan wurde von einer Arbeitsgruppe aus mehreren städtischen Dienststellen ausgearbeitet, koordiniert von der Zentralen Antidiskriminierungsstelle der Stadt Augsburg. Er wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Künftig werden auch zivilgesellschaftliche Organisationen mit einbezogen. So sollen vielfältige Perspektiven berücksichtigt werden. Bei Bedarf werden neue Maßnahmen ergänzt oder bestehende angepasst. (pm/lf)
Hier finden Sie das gesamte Dokument zum nachlesen: Aktionsplan gegen Gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit