„Living Library“ zeigt Vielfalt der Lebenswelten
Beim interaktiven Format „Living Library – Vielfalt erzählen“ geben Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen und Erfahrungen Einblick in ihre persönliche Geschichte. Am Donnerstag, 4. Dezember, erzählen ab 19 Uhr in der Stadtbücherei wieder sechs ganz verschiedene Persönlichkeiten von sich. Sie freuen sich auf das Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern. Der Eintritt ist frei.
Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen werden in der „Living Library“ zu „lebenden Büchern“. Foto: Tanja Fottner/Stadt Augsburg
Die innovative Reihe bietet die einzigartige Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die sonst oft nicht gehört werden oder häufig mit Stereotypen konfrontiert sind. „Es ist großartig zu sehen, wie gut die Veranstaltungsreihe Living Library in der Stadtbücherei angenommen wird. Mit ihrer Fortsetzung bestätigt sich erneut: Die Stadtbücherei ist ein lebendiger Treffpunkt für Austausch und Begegnung“, so Martina Wild, zweite Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration.
Lebende Bücher teilen ihre Geschichten
Während der Veranstaltung erzählen „Lebende Bücher“ – Menschen mit ganz verschiedenen Biografien und Erfahrungen – in drei jeweils 20-minütigen Gesprächsrunden ihre Geschichten. Anschließend beantworten sie die Fragen aus dem Publikum. Die „Lebenden Bücher“ sind dieses Mal:
- eine Schauspielerin mit israelischen Wurzeln und politische Bildnerin
- der ehemalige Leiter von „Brücke e. V. Augsburg“
- ein Vorstandsmitglied der Erinnerungswerkstatt Augsburg und Nachfahre einer von den Nazis verfolgten Familie
- der Gründer der Fan-Initiative Augsburg Calling
- eine Influencerin und Aussteigerin bei den Zeugen Jehova
- die Gründerinnen des Resonanz-Verein e.V. (Schaffung unabhängiger Kulturräume in Augsburg)
- der Inhaber des Cafés MAK Afrika und Initiator eines Spendenprojekts
Die Stadtbücherei Augsburg lädt gemeinsam mit dem Bezirksjugendring Schwaben, dem Maria-Theresia-Gymnasium und der Volkshochschule Augsburg zur Fortsetzung der erfolgreichen Gesprächsreihe ein. Tanja Fottner, die Leiterin der Stadtbücherei, schätzt dieses Format sehr: „Es ist uns eine große Freude, erneut Menschen eingeladen zu haben, die bereit sind, persönliche Einblicke in ihr Leben zu geben. Die zahlreichen Gespräche, die daraus entstehen, sind nicht nur bewegend und inspirierend – sie fördern auch das gegenseitige Verständnis und einen respektvollen Dialog."
Feedback erwünscht
Zum Abschluss der Veranstaltung sind alle Gäste eingeladen, Vorschläge für zukünftige „Lebende Bücher“ einzureichen. Auch Anregungen zur Weiterentwicklung dieses besonderen Formats sind willkommen. Die „Living Library“ wird in der Regel zweimal im Jahr in der Stadtbücherei angeboten. (pm/swo)