Ganztags-Betreuung: jetzt online vormerken
Ab September 2026 haben Erstklässlerinnen und Erstklässler Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung. In Augsburg betrifft das rund 2.500 Kinder. Eltern können ihre Kinder ab kommenden Montag, 16. Februar, im Ganztags- und Kita-Portal vormerken.
Eltern von Erstklässlern haben ab September einen Rechtsanspruch auf Betreuung. Das Ganztags- und Kita-Portal der Stadt Augsburg hilft bei der Suche nach einem freien Platz. Archivfoto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg
Auch Schülerinnen und Schüler der zweiten, dritten und vierten Klassen können dort für einen Betreuungsplatz vorgemerkt werden. Ist das Kind bereits in Betreuung, ist keine erneute Vormerkung notwendig.
Der Anspruch auf Ganztags-Betreuung gilt ab dem kommenden Schuljahr. Um den Eltern die Buchung zu erleichtern, wurde das bisherige Kita-Portal der Stadt Augsburg um diese Funktion erweitert. Sie können sich online vormerken für
- gebundenen Ganztag
- offenen Ganztag
- kooperativen Ganztag oder
- Mittagsbetreuung.
Die Vormerkung ist vom 16. Februar bis 31. März möglich. Ab Mitte März (gebundener Ganztag) bzw. ab Mitte April (alle anderen Ganztagsangebote) erhalten die Eltern eine Zu- oder Absage.
Wie funktioniert das Portal?
Das erweiterte Ganztags- und Kita-Portal bündelt alle notwendigen Schritte an einem Ort. Hat man sich einmal registirert, kann man seine Daten immer wieder nutzen. Es gibt eine klare Übersicht aller Ganztagsangebote inklusive der jeweiligen Grundschulsprengel.
Manche Ganztagsanbieter sind noch nicht auf dem Portal aktiv. Sie können hier nicht vorgemerkt werden. Es gibt aber Informationen rund um deren Angebot sowie die Kontaktdaten.
Durch das Portal gelingt auch der Abgleich der Einrichtungen untereinander einfach und schnell. Ist ein Anbieter bereits belegt, leitet der die Vormerkung an andere Einrichtungen in der Nähe weiter. Dabei bleiben sensible Daten geschützt.
Martina Wild: Transparenz, Orientierung und Gerechtigkeit
„Mit der Erweiterung des Ganztags- und Kita-Portals schaffen wir für Familien in Augsburg noch mehr Transparenz, Orientierung und Gerechtigkeit“, so Bildungsreferentin und zweite Bürgermeisterin Martina Wild. „Eltern können alle Angebote zentral einsehen und ihr Kind mit wenigen Klicks vormerken. Gleichzeitig erleichtern wir den Einrichtungen die Abstimmung untereinander – das ist für uns ein wichtiger Schritt, um den kommenden Rechtsanspruch gut und zuverlässig umzusetzen.“
Zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
Der Rechtsanspruch gilt unabhängig von vorhandenen Kapazitäten. Bis Strukturen zur Bereitstellung von Betreuungsplätzen für alle vorgemerkten Plätze geschaffen sind, kann es vereinzelt auch zu Absagen kommen. Grund hierfür ist weiterhin der Personalmangel im pädagogischen Bereich. Perspektivisch strebt die Stadt eine Quote von 90 Prozent bei der Versorgung mit Ganztagsangeboten an. Im aktuell laufenden Schuljahr liegt die Quote bereits bei etwas über 80 Prozent. (pm/rs)
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