Die Zukunft des Eiskanals ist gesichert

28.11.2025 08:56 | Freizeit Kultur

Der Stadtrat hat eine Lösung zum Wassermanagement am Eiskanal beschlossen. Aufgrund wiederholtem Niedrigwasser im Lech war zuletzt der Trainings- und Wettkampfbetreib nicht mehr gesichert.

Ein Kanute beim Training auf der Olympiastrecke des Eiskanals.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb im Augsburger Eiskanal soll auch in der Zukunft möglich sein. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg.

In den kommenden vier bis fünf Jahren werden am Zufluss zum Eiskanal zwei Regulierungsbauwerke errichtet. Damit kann auch bei wenig Wasser trainiert werden, Wettkämpfe können stattfinden. 

Strategische Bedeutung des Eiskanals

Das ist auch wichtig im Hinblick auf die Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Augsburg ist dabei als Austragungsort für Kanu-Wettkämpfe vorgesehen.

Finanzielle Situation

Der Bau der Regulierungsbauwerke kostet etwa 3,5 Millionen Euro. Bis zu 60 Prozent der Kosten könnten Bund und Freistaat Bayern leisten. Das hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Oktober in Aussicht gestellt.

Jürgen K. Enninger: Kanusport für die Zukunft am Eiskanal sichern 

„Der Eiskanal ist nicht nur ein Symbol für unsere Sportgeschichte, sondern auch ein Garant für die Zukunft des Kanusports in Augsburg“, so Sportreferent Jürgen K. Enninger. „Wir wollen die Kanustrecke fit machen für Olympia und zukunftsfähig aufstellen. Auf der Grundlage unserer Vorschläge schaffen wir dafür eine solide Basis und sichern zugleich langfristig den Betrieb des Eiskanals. Die Regulierbauwerke sind dafür absolut notwendig und verursachen keine verlorenen Kosten. Die Pumpenlösung wäre eine Aufbauvariante, die in Folge auf den bestehenden Maßnahmen aufsetzen könnte.“ 

Weitere Informationen finden Sie auf augsburg.de/eiskanal. Den Beschluss des Stadtrates können Sie im Ratsinformationssystem in voller Länge nachlesen. (pm/leh)