„Bildung bewegt“: Projektstart zur Stärkung von Lechhauser Familien

16.09.2022 11:02 | Bildung & Wirtschaft Bürgerservice & Rathaus

Durch Elternbegleitung Kindern eine bestmögliche Bildung zukommen lassen – darauf zielt das Programm „Bildung bewegt“ ab. In Lechhausen entsteht in diesem Zuge ein Bildungsmittelpunkt mit Elterncafé, Sprachwerkstätten und zahlreichen weiteren Angeboten für Familien.

In der Blücherstraße 1, im Gebäude der Stadtteilbücherei Lechhausen und des MehrGenerationenTreffs, entsteht ein Bildungsmittelpunkt. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg
Unter dem Motto "Bildung bewegt" sollen mit zahlreichen Angeboten Eltern begleitet und Familien unterstützt werden. Foto: Michael Hochgemuth/Stadt Augsburg
Den Projektstart feierten Staatssekretärin Ekin Deligöz (rechts im Bild) mit Bürgermeisterin und Bildungsreferentin Martina Wild (links im Bild) und der Abteilungsleiterin aus dem Bereich Kindertagespflege und Bildungsprojekte Susanne Puhle. Foto: Michael Hochgemuth/Stadt Augsburg
Mit einem Lastenrad fahren Elternbegleiterinnen und -begleiter zukünftig Spielplätze an. Foto: Michael Hochgemuth/Stadt Augsburg
Zu den mobilen Angeboten gehört auch der "Digi-Bus" mit kindgerechten Medien-Bildungsangeboten. Foto: Michael Hochgemuth/Stadt Augsburg
Die Kinder aus der "WillkommensKita" studierten für die Feierlichkeit einen Tanz ein. Foto: Michael Hochgemuth/Stadt Augsburg

Unter dem Titel „Bildung bewegt“ entsteht in der Blücherstraße 1 in Lechhausen ein Bildungsmittelpunkt, der mit Elternbegleitung den Übergang von Kita in die Schule erleichtern soll. Und durch niederschwellige Angebote Eltern dabei unterstützt, ihren Kindern eine bestmögliche Bildung zukommen zu lassen. „Lechhausen ist Augsburgs größter Stadtteil“, so Bildungsreferentin Martina Wild. „Weil der Stadtteil besondere Bedarfe hat, haben wir ganz bewusst Lechhausens Zentrum als Standort für diesen Bildungsmittelpunkt ausgewählt.“

Orte der Begegnung

Ein Elterncafé, Sprachwerkstätten der Volkshochschule, Elternkurse „Integreationsbausteine“ der Stadtteilmütter, Sprechstunden der Elternbegleitung sowie Workshops für ein vorurteilsbewusstes Verhalten (Anti-Bias) zählen genauso zum Programm wie mobile Angebote der Elternbegleitung auf Spielplätzen oder dem DigiBus. Staatssekretärin Ekin Deligöz, die zum Projektstart gemeinsam mit Bildungsreferentin Martina Wild die Räumlichkeiten in der Blücherstraße 1 besichtigte, betonte: „Vor allem nach der Pandemie sehnen sich viele Menschen nach Orten der Begegnung, an denen sie sich unvermittelt und ohne große Bindungen begegnen können. So ein Ort wird hier geschaffen.“ 

Fördergelder aus dem Programm „ElternChanceN“

Gefördert wird das Projekt durch das Programm „ElternChanceN“ der Europäischen Union und des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Das Programm sieht vor, dass vor Ort Bausteine gelingender Elternzusammenarbeit und -begleitung in der (frühen) Kindheit konzipiert und unter Einbezug von sozialen Einrichtungen in der Region umgesetzt werden. (pe/as)