DENKRAUM: Vom Antisemitismus, der keiner Sein will

Friedensstadt
Bildnachweis: Stadt Augsburg
11.11.2026 19:00 Uhr
Ticketpreis: ab 3 Euro
Friedensbüro Stadt Augsburg
Treppenfoyer martini-Park
Martinipark, Gebäude A 2: Provinostr 52
86153 Augsburg
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In „Vom Antisemitismus, der keiner sein will“ setzt sich der Wiener Schriftsteller Richard Schuberth, „der sachkundig und sprachmächtig wie kaum ein anderer seit Jahren über Israel und Palästina schreibt“ (Karl-Markus Gauß), mit den israelfeindlichen Exzessen auseinander, die seit dem 7. Oktober 2023 in linken Diskursen auftreten. Er untersucht die psychologischen und historischen Wurzeln des israelbezogenen Antisemitismus und fragt nach der Grenze zwischen berechtigter Kritik und Diffamierung. In Form des literarischen Essays verbindet er Analyse mit Witz, Sprachfantasie und Reflexion der eigenen Biografie. So untersucht er seinen einstigen Antisemitismus als junger Marxist sowie seinen Kulturrelativismus als junger Ethnologiestudent und fragt: Worin besteht dieser neue Antisemitismus? Und wie neu ist er wirklich? Und was lässt sich ihm ganz praktisch entgegensetzen?

Lesung: Richard Schuberth, Schriftsteller und Essayist

Moderation: Franz Dobler, Artists against Antisemitism Augsburg

Zuletzt aktualisiert am: 12.05.2026