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noises & voices

Abraxas
Bildnachweis: Sascha Stadlmeier
25.11.2026 19:00 Uhr
Ticketpreis: Eintritt frei
Gerald Fiebig
Ballettsaal
Kulturhaus abraxas, Sommestraße 30
86156 Augsburg
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Konzerte

2006 trat der Augsburger Autor Gerald Fiebig erstmals auch mit klangkünstlerischen Arbeiten an die Öffentlichkeit. Es folgte eine Vielzahl von Performances, Installationen, radiophonen Kompositionen und Tonträgern von Gerald Fiebig und mit den Duos Zander/Fiebig, die grenzlandreiter, Poembeat Live, KLONK und Recorder Recorder. Anhand von elektroakustischen Kompositionen (darunter mehrere Uraufführungen), die vom Künstler erläutert und kommentiert werden, gibt der Abend einen Querschnitt durch Klangwelten und Themenkomplexe, die Fiebigs akustische Kunst prägen, wie etwa das Gaswerk Augsburg. Die Veranstaltung wird unterstützt vom Verein der Gaswerksfreunde Augsburg.

Gerald Fiebig, Jahrgang 1973, lebt in Augsburg und komponiert Audio und Texte. Er studierte Vergleichende und französische Literaturwissenschaft und Philosophie, war Mitherausgeber einer Literaturzeitschrift und leitet das Augsburger Kulturhaus abraxas. Schwerpunkte seiner akustischen Arbeiten sind radiophone Kompositionen, elektroakustische Live-Improvisation sowie Installations- und Performancekonzepte für spezifische Orte und Anlässe. Seit 2006 werden seine akustischen Arbeiten auf Festivals im In- und Ausland aufgeführt und ausgestellt, darunter „Synthèses“ (Bourges/Frankreich), „lab.30“ (Augsburg), „Hörkunstfestival“ (Erlangen), „Zeppelin“ (Barcelona/Spanien), „Puente Sonoro“ (Manizales/Kolumbien), „Música viva“ (Lissabon/Portugal), „Diagonale“ (Bielefeld), “Experimentelle Musik” (München), „Grand Prix Nova“ (Bukarest/Rumänien), „blurred edges“ (Hamburg), „Ars Electronica“ (Linz/Österreich) und "Nix Noise" (Leipzig).

Gerald Fiebig hat mehrere Arbeiten für verschiedene Audiokunst-Sendeplätze deutscher und internationaler Rundfunkanstalten produziert, darunter das “Studio Akustische Kunst” (Westdeutscher Rundfunk 3), “Klangkunst” (Deutschlandradio Kultur), “Laboratorium für Musik” (BR-Klassik) und die “ArtMix Galerie” (Bayern 2), „Kunstradio“ (Österreichischer Rundfunk), „Arte eletroacústica“ (Radio e Televisão de Portugal), „Radiacustica PREMEdice“ (Radio Vltava, Tschechische Republik), „Radio Art“ (kolHa Campus 106.0 FM, Israel) und „Entartet“ (radio freeFM, Ulm). Seine Arbeiten liefen ferner auf „Soundproof“ (ABC, Australien), „Framework Radio“, „Radiophrenia“ sowie einer Reihe unabhängiger Sender in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Für seine Audioarbeiten erhielt Fiebig unter anderem 2013 ein TONSPUR-Artist-in-Residence-Stipendium vom quartier21/MuseumsQuartier in Wien sowie 2016 und 2018 ein Artist-in-Residence-Stipendium vom Kunstort ELEVEN in Starzach-Börstingen (Baden-Württemberg). Sein Stück “Identification de substances”, komponiert zusammen mit Gerhard Zander, wurde 2007 in die Vorauswahl für den Preis des Institut de Musique Electroacoustique de Bourges aufgenommen. 2013 erhielt Gerald Fiebig den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg in der Sparte Bildende Kunst für seine Klanginstallationen. 2014 und 2016 wurden Arbeiten von ihm für den Grand Prix Nova von Radio România nominiert. 2017 wurde seine Dauerinstallation „Echoraum Cadolzburg“ eingeweiht, eine Auftragsarbeit für die Schlösserverwaltung des Freistaats Bayern.

Zuletzt aktualisiert am: 12.05.2026