Vogelgrippe in Augsburg: Für Menschen aktuell wenig Gefahr
In Augsburg wurde bei toten Schwänen das Vogelgrippevirus nachgewiesen. Für Menschen besteht aktuell nur eine geringe Gefahr. Trotzdem sollten tote Vögel nicht angefasst werden. Geflügelhalter sollen sich regelmäßig informieren und ihre Tiere vor einer möglichen Ansteckung durch Wildvögel schützen.
Bisher wurde das Vogelgrippevirus an mehreren Schwänen nachgewiesen. Foto: Stadt Ausgburg
Nachdem mehrere tote Schwäne an der Wertach in Göggingen gefunden wurden, ist jetzt klar: Die Schwäne waren mit dem Vogelgrippevirus (H5N1) infiziert. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) konnte das Virus an sechs der Tiere nachweisen.
Für Menschen ist das Virus nach aktuellem Wissensstand ungefährlich
Das Ansteckungsrisiko des Menschen wird nach aktueller Risikoeinschätzung als gering eingestuft. Die verendeten Vögel sollten dennoch nicht angefasst werden. Sollten Bürgerinnen und Bürger mehrere tote Vögel an einer Stelle finden, sollen diese den Vorfall an das Veterinäramt der Stadt Augsburg melden. Das gilt besonders bei Wasservögeln, wie Enten oder Schwänen.
Geflügelhalter sollten informiert bleiben – aktuell keine Stallpflicht
Um das Risiko einer Ansteckung von Nutz-Geflügel so klein wie möglich zu halten, können sich Halter beispielsweise auf der Website des LGL unter „Gefluegelpest“ belesen. Der Zoo und große Geflügelhalter wurden durch das Veterinäramt informiert. Eine Stallpflicht oder die Anordnung sonstiger tierseuchenrechtlicher Maßnahmen sind aufgrund der Seuchenlage aktuell nicht notwendig. (pm/leh)