Unseriöse Haustürgeschäfte mit Solaranlagen
Die Energiekarawane der Stadt Augsburg zieht durch die Stadtteile und berät Haushalte unter anderem zu Solar und Heizung. Im Spickel kam es nun zu unseriösen Vorfällen: Vertreter von Solar-Firmen klingelten an Häusern und versprachen im Rahmen der Energiekarawane einen Rabatt von der Stadt Augsburg – diese Behauptung ist falsch.
Die Energiekarawane zieht durch die Stadtteile und bietet im Auftrag der Stadt Augsburg eine kostenfreie Energieberatung direkt am Gebäude an. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg
In den letzten Wochen war die städtische Energiekarawane im Spickel unterwegs. Hauseigentümer berichteten den Mitarbeitenden der städtischen Energieberatung, dass vor kurzem Solarfirmen unter dem Vorwand der gerade dort stattfindenden Energiekarawane bei ihnen geklingelt hätten. Sie wollten ihnen Solaranlagen verkaufen. Dabei wurde behauptet, die Stadt Augsburg würde bei einem Sofortkauf zehn Prozent der Kosten übernehmen. Das entspricht nicht der Wahrheit.
Stadt bittet um Weitergabe der Daten der Anbieter
Das Umweltamt, Abteilung Klimaschutz, bittet deswegen angesprochene Hauseigentümer, die Namen dieser Firmen an augsburg.de/kontakt-klimaschutz weiterzugeben. Die Stadt Augsburg wird dann weitere Schritte einleiten.
Generell gilt bei sogenannten Haustürgeschäften:
- Nichts unterschreiben und keine Anzahlung leisten.
- Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen („Angebot gilt nur heute“).
- Verlangen Sie alle Unterlagen schriftlich. Seriöse Anbieter haben damit kein Problem.
- Notieren Sie Name, Firma und Kontaktdaten des Vertreters.
- Lassen Sie sich die Reisegewerbekarte vorzeigen. Ohne diese dürfen Anbieter keine Haustürgeschäfte machen.(pm/rs)