Infoveranstaltung zu Hass und Hetze im Netz am 2. Februar
Am Montag, 2. Februar, findet die Infoveranstaltung „Hate-Speech: Hass und Hetze im Netz“ statt. Dabei diskutieren Experten aus Justiz, Polizei und Wissenschaft aktuelle Entwicklungen. Los geht es um 18 Uhr in der Juristischen Fakultät der Universität in Hörsaal 2001. Sie ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Bei einer Infoveranstaltung an der Universität diskutieren Experten, wie man mit Hass im Netz konstruktiv umgehen kann. Foto: Michael Hochgemuth/Stadt Augsburg
Hassrede, Desinformation und polarisierende Beiträge kursieren zuhauf im Internet, insbesondere in sozialen Medien. Sie gefährden nicht nur das respektvolle Zusammenleben, sondern auch eine sachliche demokratische Debatte. Wie kann ein konstruktiver Umgang damit gelingen? Um dieser Frage nachzugehen, lädt das Ordnungsreferat alle Interessierten zur Infoveranstaltung ein.
Experten aus Justiz, Polizei und Wissenschaft
Drei Experten diskutieren aktuelle Herausforderungen und Strategien im Umgang mit Hasskommunikation:
- David Beck, Hate-Speech-Beauftragter der Bayerischen Justiz
- Michael Weinzierl, Beauftragter der Bayerischen Polizei gegen Hasskriminalität, insbesondere Antisemitismus
- Dr. Sven Großmann, Strafrechtswissenschaftler an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg
Respektvoller Dialog für Demokratie
Ordnungsreferent Frank Pintsch betont: „Demokratie lebt von einem offenen Austausch unterschiedlicher Meinungen. Wo Debatten jedoch in Hass und persönliche Angriffe abgleiten, wird der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet. Unser Ziel muss es sein, die Bedingungen für einen respektvollen Dialog wieder zu stärken. Deshalb freue ich mich über die gute Zusammenarbeit mit Justiz, Polizei und Wissenschaft, um das Thema gemeinsam anzugehen.“ (pm/lf)