Verkehrsbeschränkung MAN-Brücke
Der südliche Teil der MAN-Brück weist deutliche Mängel auf. Darum ist seit 7. August eine Spur stadtauswärts gesperrt. Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen dürfen die Brücke nicht benutzen. Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 2,10 Metern dürfen die verbliebene Fahrspur ebenfalls nicht benutzen.
Ja. Eine Umleitung für Lkw und andere Fahrzeuge mit mehr als 2,10 Meter Breite bzw. mehr als 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ist über Berliner Allee, Anton-Fugger-Brücke und Amagasaki-Allee eingerichtet.
Nein. Die Busse der Stadtwerke Augsburg (swa) und des Augsburger Verkehrs- und Tarifverbunds (AVV) können seit 25. August nicht mehr stadtauswärts über die Brücke fahren.
Von den swa ist die Buslinie 44 betroffen. Stadteinwärts verkehrt die Linie wie gewohnt. Stadtauswärts in Richtung Hammerschmiede werden die Busse als Sofortmaßnahme umgeleitet: nach der Haltestelle „Karlstraße“ fährt die Linie 44 über die Haltestellen „Pilgerhausstraße“ der Linie 23, „Jakobertor“, „Berliner Allee“ und „Ulrichsbrücke“ und weiter ohne Halt zur Haltestelle „Hammerschmiede P+R“. Die Haltestellen „Stephingerberg“, „Klinikum Vincentinum“, „Haindl“ und „Albrecht-Dürer-Straße“ müssen stadtauswärts ersatzlos entfallen.
Die AVV-Regionalbuslinien 225, 301, 302, 303 und 305 sowie die Nachtbuslinie 395 sind betroffen.
Die betroffenen Fahrten werden in stadtauswärtiger Richtung über die Strecke „Karlstraße“ – „Jakobertor“ – „Neuburger Straße“ umgeleitet. Aufgrund der Umleitungsstrecke entfallen stadtauswärts auf allen betroffenen Linien mehrere Haltestellen vorübergehend. Dies betrifft die Haltestellen „Volkhartstraße“, „Blaue Kappe“, „Senkelbach“, „Ottostraße“, „MAN“ und „Albrecht-Dürer-Straße“. Eine Ersatzbedienung der Haltestellen entlang der Umleitungsstrecke im Abschnitt „Pilgerhausstraße“ bis „Berliner Allee“ ist derzeit nicht möglich.
Die Regionalbusse können im Zuge der Umleitung über das Jakobertor nicht auf die bestehende Bus-Trasse auffahren, da diese im Bereich des Jakobertors bereits überlastet ist. Der AVV prüft gemeinsam mit den beteiligten Stellen, ob die Haltestelle „Lechhausen Schlößle“ als zusätzlicher Ersatzhalt genutzt werden kann. Die Fahrgäste werden fortlaufend über die weiteren Entwicklungen sowie über konkrete Fahrplananpassungen auf den digitalen Informationskanälen des AVV informiert.
Vertiefende Untersuchungen der Bauwerksschäden wurden im August 2026 begonnen. Grundlagen für eine genaue Bewertung der Situation werden für Ende Oktober erwartet.