Bündnisse und Netzwerke
In Augsburg arbeiten Stadt, Organisationen und Institutionen zusammen, um Gewalt zu verhindern, die Situation von Betroffenen zu verbessern und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.
Hier in der Übersicht:
Mit der Kampagne „Orange the World“ ruft die UN zum 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, zu Solidarität und Aktionen gegen geschlechtsspezifische Gewalt auf. Auch das Augsburger Aktionsbündnis gegen Gewalt an Frauen beteiligt sich mit Aktionen und gehissten Fahnen.
Aktiv im Aktionsbündnis sind:
- AAF-Augsburger Allianz für Feminismus
- AugsburgerInnen gegen Menschenhandel
- Büro für Kommunale Prävention
- Cityseelsorge Moritzpunkt
- Diakonisches Werk Augsburg e.V.
- Evang. Citykirche des Evang.-Luth. Dekanat Augsburg
- Femizide Stoppen Augsburg (auf Instagram: femizide_stoppen_aux)
- Frauenforum in der Diözese Augsburg
- AWO Frauenhaus Augsburg
- Frauenseelsorge
- Mulheres pela paz-Frauen für Frieden e.V.
- Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg
- KDFB-Katholischer Deutscher Frauenbund
- SkF - Sozialdienst katholischer Frauen
- SOLWODI Bayern e.V.
- Soroptimist International Augsburg
- TERRE DES FEMMES – Städtegruppe Augsburg
- Traumahilfe Netzwerk Augsburg & Schwaben e.V.
- via – Wege aus der Gewalt
- Weißer Schrei – Kunstprojekte gegen Gewalt e.V.
- Wildwasser Augsburg e.V.
Das Netzwerk „Istanbul Konvention“ widmet sich der kommunalen Umsetzung des „Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“, kurz der „Istanbul Konvention“. Hierfür werden mit Fachexpertinnen und -experten Bedarfe erhoben, Netzwerke aktiviert, die Zusammenarbeit gefördert und Lücken in der Angebotslandschaft geschlossen.
Das Netzwerk widmet sich dabei vielfältigen Themen, wie der Förderung der subjektiven Sicherheit im öffentlichen Raum, Präventionsarbeit mit gewaltausübenden Personen oder der Sensibilisierungsarbeit.
Ziel ist es, schrittweise die kommunal bearbeitbaren Aspekte der Istanbul Konvention in Augsburg umzusetzen.
Im Netzwerk Prostitution arbeiten Verwaltung, Polizei, Gleichstellungsstelle und soziale Einrichtungen zusammen. Ihre Fachleute arbeiten aktuell an einem Maßnahmenpaket für Frauen, die in Augsburg der Prostitution nachgehen oder von Zwangsprostitution betroffen sind.
Ziel ist es, diese Frauen besser zu schützen, besonders vor Ausbeutung und Zwang. Es geht um Sicherheit, Gesundheit und rechtliche Fragen, aber auch um psychosoziale Unterstützung und Ausstiegsmöglichkeiten.
Auch Beratungsangebote für Menschen, die Leistungen von Sexarbeiterinnen in Anspruch nehmen, sind geplant.
FGM/C ist die Abkürzung für „Female Genital Mutilation/Cutting“. Auf Deutsch heißt das: Weibliche Genitalverstümmelung oder -beschneidung. In Bayern leben etwa 17.500 Frauen, die diese Gewalt erlebt haben. Rund 3.200 weitere Mädchen und Frauen sind von dieser Praxis bedroht. Zum Beispiel bei Reisen ins Herkunftsland der Eltern oder hier in Europa.
Was macht das FGM/C-Netzwerk Augsburg?
Das Netzwerk bringt Fachleute aus Ämtern, Beratungsstellen, Krankenhäusern und Vereinen zusammen. Ziel ist:
- Aufklären, damit das Thema kein Tabu mehr ist
- Schützen, damit Mädchen nicht verletzt werden
- Helfen, damit betroffene Frauen gute medizinische und psychologische Unterstützung bekommen
Weitere Informationen hier zum Download: Info-Flyer FGM/C Netzwerk Augsburg.
Gleichstellungsstelle
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Geschäftszimmer
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Gleichstellungsbeauftragte
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Birgit Weindl
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Koordination Gender Mainstreaming
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Öffnungszeiten
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Büro für Kommunale Prävention (BKP)
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