Verschärfung der Verkehrsbeschränkung auf der MAN-Brücke ab 25. August

24.08.2026 10:47 | Augsburg APP Umwelt & Soziales Bürgerservice & Rathaus

Aufgrund festgestellter Mängel am stadtauswärtigen Teil der MAN-Brücke gelten seit 7. August zur Entlastung des Bauwerks besondere Maßnahmen. Nach ersten Beobachtungen wurde festgestellt, dass die Tonnagebeschränkung auf 7,5 Tonnen Gesamtgewicht in erheblichem Maße missachtet wird. Die Verkehrsbeschränkungen werden deshalb ab Dienstag, 25. August, verschärft.

Die MAN Brücke  fast ohne Autos.

Die Verkehrsbeschränkungen auf der MAN Brücke werden ab Dienstag, 25. August, verschärft. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg.

Die stadtauswärtige Fahrspur wird durch bauliche Maßnahmen weiter verengt, sodass nur noch Fahrzeuge mit einer Breite von maximal 2,10 m und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen die Brücke passieren können. Eine Umleitung für den Lkw-Verkehr ist bereits über die Berliner Allee / Anton-Fugger-Brücke / Amagasaki-Allee eingerichtet.
Durch die erforderlichen baulichen Maßnahmen zur Verengung der Fahrspur muss die bisher eingerichtete Busspur ersatzlos entfallen. Die Busse der Stadtwerke Augsburg (swa) und des Augsburger Verkehrs- und Tarifverbunds (AVV) können ab 25. August nicht mehr stadtauswärts über die Brücke fahren.

Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr der swa und des AVV

Von den swa ist die Buslinie 44 betroffen. Stadteinwärts verkehrt die Linie wie gewohnt. Stadtauswärts in Richtung Hammerschmiede werden die Busse als Sofortmaßnahme umgeleitet: nach der Haltestelle „Karlstraße“ fährt die Linie 44 über die Haltestellen „Pilgerhausstraße“ der Linie 23, „Jakobertor“, „Berliner Allee“ und „Ulrichsbrücke“ und weiter ohne Halt zur Haltestelle „Hammerschmiede P+R“. Die Haltestellen „Stephingerberg“, „Klinikum Vincentinum“, „Haindl“ und „Albrecht-Dürer-Straße“ müssen stadtauswärts ersatzlos entfallen.

Die AVV-Regionalbuslinien 225, 301, 302, 303 und 305 sowie die Nachtbuslinie 395 sind betroffen. 

Die betroffenen Fahrten werden in stadtauswärtiger Richtung über die Strecke „Karlstraße“ – „Jakobertor“ – „Neuburger Straße“ umgeleitet. Aufgrund der Umleitungsstrecke entfallen stadtauswärts auf allen betroffenen Linien mehrere Haltestellen vorübergehend. Dies betrifft die Haltestellen „Volkhartstraße“, „Blaue Kappe“, „Senkelbach“, „Ottostraße“, „MAN“ und „Albrecht-Dürer-Straße“. Eine Ersatzbedienung der Haltestellen entlang der Umleitungsstrecke im Abschnitt „Pilgerhausstraße“ bis „Berliner Allee“ ist derzeit nicht möglich. Hintergrund ist, dass die Regionalbusse im Zuge der Umleitung über das Jakobertor nicht auf die bestehende Bus-Trasse auffahren können, da diese im Bereich des Jakobertors bereits überlastet ist. Der AVV prüft aktuell gemeinsam mit den beteiligten Stellen, ob die Haltestelle „Lechhausen Schlößle“ als zusätzlicher Ersatzhalt genutzt werden kann. Die Fahrgäste werden fortlaufend über die weiteren Entwicklungen sowie über konkrete Fahrplananpassungen auf den digitalen Informationskanälen des AVV informiert.

Vertiefende Untersuchungen der Bauwerksschäden haben in der Zwischenzeit bereits gestartet. Grundlagen für eine aktualisierte Bewertung der Situation werden für Ende Oktober erwartet.(pm)

Zuletzt aktualisiert am: 25.08.2026