Stadt beschließt Aktionsplan „Augsburger Pflegeoffensive 2034“
Am Montag, 23. Februar hat der Stadtrat den Aktionsplan „Augsburger Pflegeoffensive 2034“ beschlossen. Darin sind 31 Maßnahmen enthalten, mit denen die Stadt den Mangel an Pflegekräften aktiv angeht.
Grundlage des Aktionsplans bildet die Pflegebedarfsermittlung 2024. Zudem wurden die Ergebnisse einbezogen, die in Workshops mit 116 Expertinnen und Experten aus 48 Einrichtungen darunter Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Hochschulen, entstanden sind. Die Erkenntnisse wurden mit den Trägern der Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in der Stadt Augsburg (ARGE Ö/F) abgestimmt. Anschließend wurden daraus die Maßnahmen entwickelt. Die Stadtverwaltung setzt diese nun gemeinsam mit verschiedenen Partnern schrittweise im Rahmen personeller und finanzieller Möglichkeiten um.
Sozialreferent Schenkelberg: „Frühzeitiges und entschlossenes Handeln ist wichtig“
„Der demografische Wandel trifft uns nicht irgendwann – er trifft uns jetzt. Wir wissen, dass in Bayern bereits ab 2029 mehr Menschen aus der Pflege ausscheiden als neue Fachkräfte hinzukommen. Und wir wissen ebenso, dass ab 2034 die Zahl der Pflegebedürftigen nahezu exponentiell steigen wird“, erklärt Sozial- und Pflegereferent Martin Schenkelberg. „Ohne Gegenmaßnahmen droht ein Versorgungskollaps. In der gesamten Republik, aber eben auch hier vor Ort in Augsburg. Deshalb handeln wir frühzeitig und entschlossen.“ (pm/lf)
Den Aktionsplan Augsburger Pflegeoffensive 2034 finden Sie auf augsburg.de/senioren.