Peacetower mit Deutschlands größtem Mural eingeweiht

06.07.2026 17:05 | Kultur Bürgerservice & Rathaus

Am vergangenen Freitag wurde der Peacetower, ein Studierendenwohnheim, eingeweiht. Die Fassade wird von sechs riesigen Gemälden geziert. Anlass für das Kunstwerk war das 375. Hohe Friedensfest im vergangenen Jahr.

Das Foto zeigt ein Hochhaus. Die Fassade des Hohchhaus ist bunt bemalt.

Dieses und fünf weitere Murals zieren jetzt das Studierendenwohnheim an der Ulrichsbrücke. Foto: Michael Hochgemuth/Stadt Augsburg

Das sogenannte Mural besteht aus sechs bemalten Flächen. Jede davon ist 288 Quadratmeter groß.

Lokale und internationale Künstlerinnen und Künstlern

Die Künstlerinnen und Künstler kommen zum Teil aus Augsburg, aber auch aus Australien, Polen und Portugal. Ihre sechs Kunstprojekte wurden aus 123 Bewerberinnen und Bewerbern von einer Fachjury ausgewählt. Das Mural greift Themen wie studentisches Leben, das Miteinander unterschiedlicher Herkünfte sowie den Lech als Teil des UNESCO-Welterbes auf. 

Oberbürgermeister Dr. Florian Freund: „Kunstwerke prägen Lebensgefühl unserer Stadt“ 

„Jeden Tag werden Tausende Menschen an diesem Ort vorbeikommen, zu Fuß, mit dem Rad, im Auto oder in der Straßenbahn. Der Peacetower schenkt ihnen einen Moment des Staunens und macht den öffentlichen Raum ein Stück lebenswerter. Die Kunstwerke erzählen von Gemeinschaft und Hoffnung. Damit prägen sie nicht nur das Stadtbild, sondern auch das Lebensgefühl unserer Stadt. Sie machen sichtbar, was Augsburg auszeichnet: Vielfalt, Offenheit und den respektvollen Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. So ist ein Ort entstanden, an dem sich die Werte des Friedensstadt mit dem Alltag der Bürgerinnen und Bürger verbinden und der weit über Augsburg hinaus ausstrahlt“, so Oberbürgermeister Dr. Florian Freund.

Murals als Programmpunkt beim Hohen Friedensfest

Bereits seit 2013 sind Murals Teil des Augsburger Friedensfests. So entstanden in den vergangenen Jahren viele Kunstwerke in Kooperation mit dem Graffiti-Verein Die Bunten e.V.  

Gebäude mit besonderer Geschichte

Das Studierendenwohnheim an der Lechbrücke ist 62 Meter hoch und wurde ursprünglich für Athletinnen und Athleten der Olympischen Sommerspiele 1972 errichtet. Seitdem dient das Gebäude als Studierendenwohnheim. (pm/lf)

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Zuletzt aktualisiert am: 07.07.2026