Online-Beteiligung für Alleinerziehende
Was beschäftigt Alleinerziehende? Welche Wünsche haben sie? Und was brauchen sie? Auf diese Fragen können Betroffene ab 15. Oktober bei einer Online-Beteiligung auf der städtischen machmit-Plattform antworten. Die Rückmeldungen bilden die Grundlage für die Neu- und Weiterentwicklung von Angeboten und Maßnahmen.
Die Perspektiven von Alleinerziehenden stehen im Mittelpunkt der Online-Beteiligung. Foto: iStock
An der Online-Beteiligung können Alleinerziehende über machmit.augsburg.de bis 15. Dezember teilnehmen. Die Beteiligung findet im Rahmen des Aktionsmonats Alleinerziehende statt, zu dem der Arbeitskreis Alleinerziehende im Oktober einlädt.
Weitere Angebote für Alleinerziehende im Oktober
Noch bis Ende Oktober können Alleinerziehende an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen, sich austauschen und beraten lassen. Dabei gibt es z. B. folgende Angebote:
- Markt der Möglichkeiten für Alleinerziehende mit Infos zur CardOne, einer Vergünstigungskarte für Alleinerziehende, am Dienstag, 20.10., von 15:30 bis 17:00 Uhr
- Selbstbehauptungs-Workshop für Mutter und Tochter am Freitag, 23.10., von 18:00 bis 20:00 Uhr (Anmeldung erforderlich)
- Schreibworkshop „Mein Leben in Worten“ mit Autorin Franziska Gänsler am Samstag, 24.10., von 11:00 bis 12:30 Uhr (Anmeldung erforderlich)
Weitere Infos und das gesamte Programm finden Sie auf augsburg.de/alleinerziehende.
Gleichstellungsbeauftragte Dr. Heike Krebs: „Anliegen von Alleinerziehenden sichtbar machen“
Seit Juli 2026 hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg die Sprecherinnenrolle im Arbeitskreis Alleinerziehende übernommen. „Alleinerziehende leisten jeden Tag Außergewöhnliches“, betont Dr. Heike Krebs, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Augsburg. „Sie tragen die Verantwortung für Familie, Erziehung, Organisation und häufig auch die finanzielle Absicherung allein. Gleichzeitig sind sie besonders von Zeitdruck, finanziellen Belastungen und Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf betroffen. Gerade deshalb ist es wichtig, ihre Anliegen in den Fokus zu rücken und Unterstützungsangebote sichtbar zu machen.“ (pm/lf)