Neue Böschung für den Jakoberwall
Am Jakoberwall wurde die Böschung 40 Jahre lang durch Holzpalisaden gestützt. Das Holz ist mittlerweile morsch. Damit der Hang nicht abrutscht, wird er jetzt abgeflacht und neu bepflanzt. Dafür müssen bisherige Bäume und Sträucher weichen.
Die Holzpalisaden am Jakoberwall sind in die Jahre gekommen. Sie werden abgebaut und durch eine neue Bepflanzung ersetzt. Foto: Stadt Augsburg
Zwischen 15. und 17. Oktober werden elf Bäume am Hang gefällt. Im Anschluss werden zahlreiche Sträucher entfernt. Die Erdarbeiten sollen im November abgeschlossen sein, wenn das Wetter es zulässt.
Nur Natur, kein Kunststoff
Bis voraussichtlich Frühjahr 2027 werden Bäume und Sträucher neu gepflanzt. Der Hang wird zunächst solange mit einem Gewebe aus Naturmaterialien gesichert. Sind die neuen Pflanzen angewachsen, halten sie den Hang stabil. Palisaden sind dann nicht mehr nötig. Auf Kunststoff wird bewusst verzichtet.
Weg gesperrt, Rutsche frei
Während der Arbeiten ist der Hangweg zwischen der Oberen Jakobermauer und dem Plateau der Grünanlage gesperrt. Die Hangrutsche am Jakoberwall bleibt weiterhin nutzbar. Auch ein Teil des Plateaus bleibt zugänglich.
Folgekosten werden reduziert
Dieser naturnahe Bauweise reduziert Folgekosten und künftige Eingriffe in die Bepflanzung auf ein Minimum. Die Stadt setzt damit auf eine nachhaltige und ökologische Lösung zur Sicherung des Jakoberwalls, die Grünanlage wird nachhaltig aufgewertet. (pm/rs)