MAX59: Zwischennutzung mit Kreativ- und Kulturangeboten

28.10.2026 15:08 | Kultur Umwelt & Soziales Bildung & Wirtschaft

In der Maximilianstraße 59 kehrt wieder Leben ein. Von November 2026 bis voraussichtlich Mai 2027 gibt es in MAX59 eine Zwischennutzung. Dabei entsteht im Erdgeschoss ein Ort für Begegnung, Kreativität, Kultur, Bildung und gemeinsames Gestalten. Den Auftakt macht die Medienkunst-Ausstellung LAB30 vom 29. Oktober bis 1. November.

Das Foto zeigt ein großes Haus in der Maximilianstraße, das Max59

Bis zum Beginn der Bauarbeiten finden in der Max59 zahlreiche Mitmach-Angebote statt. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg

Beim LAB30 Festival ist in MAX59 einiges geboten:

  • Ausstellung MARS!
  • Werkstatt- und Making-Angebote für Jugendliche 
  • Beteiligungsformate 
  • kreative Workshops 
  • Kulturveranstaltungen
  • offene Begegnungsformate
  • Streetfood-Markt

Selbst anpacken und mitgestalten

Ab 12. November können Jugendliche dann bei der Jugendbaustelle anpacken. Mithilfe eines Schreiners stellen sie Möbel für das zukünftige Haus für Kultur, Bildung & Begegnung her. Die Jugendbaustelle ist nur eines von mehreren Beteiligungsangeboten im MAX59. Die Zwischennutzung richtet sich an die gesamte Stadtgesellschaft. Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Kulturschaffende und engagierte Bürgerinnen und Bürger können eigene Projektideen einbringen. Besonders gefragt sind Angebote, die Begegnungen fördern, junge Menschen einbeziehen und zum Mitmachen anregen. Ideen für Formate, Projekte oder Kooperationen können auf der MAX59-Webseite eingereicht werden.

Gemeinsames Projekt von Stiftung und Stadt

Die Zwischennutzung der MAX59 wird von der Dr. Ingeborg von Tessin und Marion von Tessin Stiftung und der Stadt Augsburg gemeinsam entwickelt. Im Auftrag der Stiftung begleitet das Büro „bauwärts“ die Konzeption und Umsetzung der Zwischennutzung in enger Kooperation mit der Stadt Augsburg sowie zahlreichen Partnern aus Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft. 

Die Erfahrungen aus der Zwischennutzung sollen in die weitere Entwicklung des Hauses einfließen. Ziel ist es, MAX59 bereits vor Beginn der Sanierung als festen Ort für Kultur, Bildung und Begegnung in der Augsburger Innenstadt zu etablieren.

Bildungsreferentin Tatjana Dörfler: „Raum für Ideen, Projekte und Engagement“ 

„MAX59 möchte Menschen aktivieren, selbst kreativ zu werden, Verantwortung zu übernehmen und ihre Stadt mitzugestalten,“ so Bildungsreferentin Tatjana Dörfler. „Gleichzeitig richtet sich die Zwischennutzung an die gesamte Stadtgesellschaft. Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Kulturschaffende und engagierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich mit eigenen Ideen einzubringen.“

Operativer Vorstand der Tessin-Stiftung Alexander Lerch: „Entwicklung zu einem dauerhaften Haus für Kultur, Bildung und Begegnung“

„Die Zwischennutzung markiert den Beginn der Entwicklung von MAX59 zu einem dauerhaften Haus für Kultur, Bildung und Begegnung mit Raum für gesellschaftliches Engagement, Kreativität, Lernen und gemeinschaftliche Aktivitäten in der Augsburger Innenstadt. Die während dieser Zeit gesammelten Erfahrungen, erprobten Angebote und aufgebauten Partnerschaften fließen unmittelbar in die weitere Planung und spätere Ausgestaltung des Hauses ein.“

Weitere Infos

Alle Informationen zu den Beteiligungen gibt es auf dem Instagram-Kanal von MAX59 sowie auf max59.de. (pm/lf)

Zuletzt aktualisiert am: 28.10.2026