„Zentrale Mitte“ entsteht im Innovationspark
In der Größe von rund vier Fußballfeldern entsteht am Innovationspark eine neue Grünfläche. Am vergangen Freitag, 27. Februar, erfolgte dazu der Spatenstich.
Zum Baubeginn sieht die Grünanlage noch nicht besonders grün aus. Bis Herbst 2027 ist die Anlage dann aber fertig. Foto: Ruth Plössel/Stadt Augsburg
Auf der Grünfläche entstehen neue Geh- und Radwege, ein Trinkbrunnen sowie Spiel- und Bewegungsangebote. Zudem werden Maßnahmen für mehr Biodiversität umgesetzt und mehr als 600 Bäume gepflanzt.
„Zentrale Mitte“ bis 2027 fertig
Bevor die Bauarbeiten beginnen, wird der Boden vorbereitet. Es entstehen Flächen, auf denen Regenwasser versickern kann. Danach werden Wege und die Platzfläche gebaut. Die südlichen Wege sollen bis Ende 2026 fertig sein. Bis Mitte 2027 werden ein Wasserspiel und neue Spielelemente gebaut und erste Bäume gepflanzt. Weitere Pflanzungen folgen im Spätherbst 2027. Dann ist die „Zentrale Mitte“ fertig.
Schwammstadt-Prinzip schützt Umgebung
Die „Zentrale Mitte“ entsteht nach dem „Schwammstadt-Prinzip“. Damit soll beispielsweise Regenwasser vom Boden aufgenommen werden. Das entlastet die Kanalisation, indem das Wasser langsam an die Umgebung abgegeben wird. Dadurch werden Überschwemmungen reduziert, Grünflächen besser mit Wasser versorgt und die Umgebung an heißen Tagen gekühlt.
OB Eva Weber: Entstehung eines lebendigen Treffpunkts
„Mit der ‚Zentralen Mitte‘ entsteht ein Ort, der zum Verweilen einlädt“, betont Oberbürgermeisterin Eva Weber. „Mit neuen Bäumen, freien Wiesen- und Liegeflächen und einem breiten Freizeitangebot – vom Skatepark über Spielplatz und Tischtennis bis hin zu einer Calisthenics-Anlage, einer Boulefläche und einem kleinen Amphitheater. So entsteht ein lebendiger Treffpunkt, der eine hohe Aufenthalts- und Erholungsqualität bietet.“
Umweltreferent Reiner Erben: Baumplanzungen als besonderes Merkmal
„Ein besonderes Merkmal der ‚Zentralen Mitte‘ werden die zahlreichen Baumpflanzungen sein“, so Umweltreferent Reiner Erben. „Insgesamt sind circa 600 Neupflanzungen vorgesehen, die zum Teil mit innovativer Sensorik ausgestattet werden. Sie liefern wertvolle Daten zum Wasserverbrauch der Baumstandorte und ermöglichen somit ein bedarfsorientiertes und ressourcenschonendes Gießen.“ (pm/lf)