Augsburg investiert in neue Kleingärten
Die Kleingartenanlage „Reinhold Wolff“ in Göggingen wird erweitert. Damit in der östlich des Neubaugebiets Friedrich-Ebert-Straße gelegenen Anlage mit 48 Kleingärten weitere 91 Schrebergärten in zwei weiteren Bauabschnitten entstehen können, investiert die Stadt Augsburg 900.000 Euro.
Beim Spatenstich für die neuen Kleingärten in der Anlage „Reinhold Wolff“ in Göggingen legten gemeinsam mit Umweltreferent Reiner Erben (3. v. rechts) und Grünamtsleiterin Anette Vedder (2. v. rechts) auch Stadträtinnen und Stadträte sowie Mitlieder im Vorstand des Stadtverbands Augsburg der Kleingärtner e.V. tatkräftig mit Hand an. Foto: Stadt Augsburg
Dass sich der Baubeginn für die Erweiterung der Anlage verzögert hat, hängt mit archäologischen Fragen und gestiegenen Baukosten zusammen. Auch Umplanungen für die Realisierung einer eigenen Toilette für den dritten und vierten Bauabschnitt haben Zeit in Anspruch genommen. Jetzt ist Ende März der Spatenstich für die Erweiterung der Anlage erfolgt. Im Herbst können die neuen Parzellen eingegrünt werden.
Gartengröße auf 200 Quadratmeter reduziert
Die Nachfrage nach Kleingärten in Augsburg ist hoch. Vor diesem Hintergrund wurde in Abstimmung mit dem Standverband Augsburg der Kleingärtner die Fläche für einen einzelnen Kleingarten von durchschnittlich 360 auf rund 200 Quadratmeter reduziert. Dadurch können 20 zusätzliche Gärten in der Anlage „Reinhold Wolff“ gebaut werden.
Reiner Erben: „Wichtiger Baustein zur Erhaltung des Stadtgrüns“
Umweltreferent Reiner Erben: „Dass wir nach vielen Jahren wieder neue Kleingärten bauen können, ist sehr erfreulich. Das Kleingartenwesen in der Stadt Augsburg ist ein wichtiger Baustein, um unser Grün in der Stadt zu erhalten und auch auf den Klimawandel vorbereitet zu sein. Mehr Grün ist wichtig um die Menschen vor zu großer Hitze zu schützen.“
Neue Gartenformen für das Kleingartenwesen
Im Kleingartenentwicklungsplan, den die Stadtverwaltung derzeit überarbeitet, ist der Bau weiterer Kleingärten geplant. In Planung sind bereits Parzellen im Bärenkeller und am neuen Ostfriedhof in Lechhausen. Dort sind auch ein interkultureller Garten und ein Gemeinschaftsgarten vorgesehen. „Mit solchen Gartenformen kann das Kleingartenwesen positiv weiterentwickelt werden“, so Umweltreferent Reiner Erben. (erz)