Stadtarchiv Augsburg

Das Stadtarchiv Augsburg ist die zentrale Anlaufstelle für die Augsburger Stadtgeschichtsforschung. Als Gedächtnis der Stadt und ihrer Verwaltung verwahrt das Archiv allewichtigen amtlichen Unterlagen der heutigen Stadtverwaltung und ihrer Vorgänger. Diese Überlieferung (derzeit rund 12.000 laufende Regalmeter), die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, wird durch umfangreiche Sammlungen verschiedenster Art und Herkunft, die sich auf die Stadt Augsburg beziehen, ergänzt und kann im Lesesaal eingesehen werden.

Hinweise für Ihre Recherche und zur Benutzung des Lesesaals

Wir empfehlen dringend eine vorherige Kontaktaufnahme, um Wartezeiten bei Beratung und Bereitstellung zu vermeiden. Bei der Benutzung der Älteren Bestände (Archivgut bis 1806) muss immer eine vorherige Anmeldung erfolgen: Kontakt zum Stadtarchiv

Öffnungszeiten des Stadtarchivs:
Montag: für externe Benutzerinnen und Benutzer geschlossen (Archivbenutzung durch städtische Ämter und Dienststellen nach Voranmeldung möglich)
Dienstag – Donnerstag: 8:00 – 17:00 Uhr

Freitag:                            8:00 – 12:00 Uhr

Um eine zielführende und effiziente Betreuung vor Ort im Lesesaal zu gewährleisten, wir bitten Sie um eine telefonische oder schriftliche Voranmeldung mit Angabe Ihres Benutzungsanliegens. Bei Einsichtnahme in die Altbestände (Schriftgut vor 1806) oder bei Nutzung durch Gruppen (Schulklassen, Uni-Seminare) ist diese unbedingt erforderlich.

Online-Recherche
Der Online-Archivkatalog bietet die Möglichkeit, in den Beständen des Stadtarchivs zu recherchieren und Bestellungen für den Lesesaal vorzubereiten. Die Datenbank sieht verschiedene Möglichkeiten der Suche vor – vom Volltext bis hin zu einer speziellen Systematik, die sich an der Gliederung und Aufstellung der Bestände orientiert. Darüber hinaus wächst stetig der Anteil an digitalisierten Archivalien, die bereits online eingesehen und genutzt werden können. Online-Katalog


Aktuelles aus den Stadtarchiv


Mittwoch, 26.06.2024 / 19:00 Uhr / Vortrag

Matthias Kager 2.0 — Die Rekonstruktion der Weberhaus-Fresken durch August Brandes im Jahr 1915

Prof. Dr. Andrea Gottdang, Universität Augsburg

Lange bevor das alte Zunfthaus der Weber im Jahr 1914 abgerissen wurde, stand fest: die Fresken Matthias Kagers aus der Zeit um 1610 sollten mit dem neuen Weberhaus wieder auferstehen. Das Stadtbauamt Augsburg beauftragte den Dekorationsmaler August Brandes, „freie Kopien“ anzufertigen, die dem Original aber möglichst nahekommen sollten. Das reiche Archivmaterial der Stadtarchive in Augsburg und Meersburg ermöglicht detaillierte Einblicke in die Planungen, die Diskussionen um die geeignete Technik und die Vorgehensweise von August Brandes. Von den ersten Vertragsverhandlungen über Vorwürfe technischer Fehler lassen sich wachsende Spannungen zwischen dem Stadtbaurat und dem Künstler nachverfolgen, der schließlich Klage gegen die Stadt Augsburg einreichte. Der Vortrag beleuchtet dieses fast vergessene Kapitel in der Geschichte des Augsburger Weberhauses.

Eintritt frei


Mittwoch, 10.07.2024 / 19:00 Uhr / Vortrag

Auf der Suche nach Hans Holbein

Dr. Heidrun Lange-Krach, Heidelberg

Nur wenige deutsche Künstler des 16. Jahrhunderts haben es geschafft, aus Dürers Schatten zu treten – Hans Holbein d. J. ist einer von ihnen. Als königlicher Hofmaler in England kam der Wahlschweizer zu internationalem Ruhm. Geboren, aufgewachsen und ausgebildet wurde er in Augsburg, in der Werkstatt seines gleichnamigen Vaters. Aber was weiß man eigentlich über Holbeins Werkstattbetrieb? Ausgehend von den Quellen versucht der Vortrag die Familiengeschichte der Holbeins in Augsburg neu aufzurollen.

Eintritt frei


Mittwoch, 17.07.2024 / 18:30 Uhr / Stadtführung

#AugsburgimWandel – Rundgang 2 +++ Ausgebucht +++

Mario Felkl, Dipl.-Archivar (FH), Stadtarchiv Augsburg

Bei unserem Spaziergang durch die Altstadt vergleichen wir vor Ort Vergangenheit und Gegenwart von Gebäuden und Plätzen, wie sie auch unter #augsburgimwandel auf unseren Social-Media-Kanälen zu fi nden sind, und blicken dabei auf alltägliche und kuriose Episoden aus Augsburgs Stadtgeschichte.

Anmeldung erforderlich (Kontakt zum Stadtarchiv)
Unkostenbeitrag pro Person: 5,- Euro

Treffpunkt: Holbeinplatz


Das historische Dokument

Das A. B. von Stettensche Institut

Der Abriss des alten Stetten-Instituts war nicht nur das Ende einer Ära, sondern für viele ehemalige Augsburgerinnen ein einschneidendes Erlebnis. Denn die Schule befand sich nicht immer am heutigen Standort am Katzenstadel, sondern bis zu ihrem Umzug im Jahr 1969 in alten Patrizierhäusern am Martin-Luther-Platz 3 in der Augsburger Altstadt. Hier mehr lesen


Jahresprogramm des Stadtarchivs 2024

Das Stadtarchiv bietet eine Reihe von Vorträgen, Workshops, Seminaren und Aktionen an, zu denen wir Sie gerne einladen möchten. Einen Überblick über alle Veranstaltungen finden Sie hier. Sofern eine Anmeldung erforderlich ist, können Sie unseren Formularservice nutzen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Neue Preise für Bücher der Schriftenreihen des Stadtarchivs!

Ab sofort werden ältere Publikationen des Stadtarchivs, die in den Schriftenreihen „Abhandlungen zur Geschichte der Stadt Augsburg“ und „Beiträge zur Geschichte der Stadt Augsburg“ erschienen sind, teilweise zu reduzierten Preisen angeboten. Eine Übersicht hierzu finden Sie unter der Rubrik „Veröffentlichungen des Stadtarchivs“ auf unserer Homepage. Die Bücher können in der Geschäftsstelle vor Ort erworben werden, schriftliche Bestellungen sind unter (Kontakt zum Stadtarchiv) möglich.