Stadtarchiv Augsburg

Das Stadtarchiv Augsburg ist die zentrale Anlaufstelle für die Augsburger Stadtgeschichtsforschung. Als Gedächtnis der Stadt und ihrer Verwaltung verwahrt das Archiv allewichtigen amtlichen Unterlagen der heutigen Stadtverwaltung und ihrer Vorgänger. Diese Überlieferung (derzeit rund 12.000 laufende Regalmeter), die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, wird durch umfangreiche Sammlungen verschiedenster Art und Herkunft, die sich auf die Stadt Augsburg beziehen, ergänzt und kann im Lesesaal eingesehen werden.

Wichtiger Hinweis zur aktuellen Situation

Das Stadtarchiv ist derzeit regulär geöffnet. Für die Benutzung empfehlen wir dringend eine vorherige Kontaktaufnahme, um Wartezeiten bei Beratung und Bereitstellung zu vermeiden. Bei der Benutzung der Älteren Bestände (Archivgut bis 1806) muss eine vorherige Anmeldung erfolgen: stadtarchiv@augsburg.de

Der Lesesaal des Stadtarchivs ist jeweils Mittwoch und Donnerstag, 8:00-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr und Freitag 8:00-12:00 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet.


Aktuelles aus dem Stadtarchiv


Stellenangebot

Zur Verstärkung unseres Teams im Bereich Neuere / Neueste Bestände suchen wir:
Eine einsatzfreudige Mitarbeiterin / ein einsatzfreudiger Mitarbeiter (m/w/d) mit hoher Motivation und Bereitschaft, vor allem bei der Betreuung und Beratung von Benutzerinnen und Benutzern und bei der Erschließung jüngerer Aktenzugänge (Schriftgut des 19./20. Jahrhunderts) zu unterstützen.
Informationen und Bewerbung


Stellenangebot

Zur Verstärkung unseres Teams im Bereich Leitung der Bestandserhaltung suchen wir:
Ein/e einsatzfreudige/r Mitarbeiter/in (m/w/d) mit der Bereitschaft, die im Jahr 2016 im Stadtarchiv neu eingerichtete, moderne Restaurierungswerkstatt zu leiten.
Informationen und Bewerbung


Konrad Reßler – Ein Augsburger Fotograf

Der Augsburger Konrad Reßler gehört zu den bedeutendsten Inhabern eines Fotoateliers, wie sie in Augsburg seit 1846 anzutreffen sind. Sein Spezialgebiet war die Portraitfotografie. Seinen circa 42.000 Glasplatten umfassenden Nachlass macht das Stadtarchiv nur schrittweise digital zugänglich. Dabei benötigt es Ihre Mithilfe: Sollten Sie auf den Fotografien abgebildete Personen erkennen oder Informationen haben, schicken Sie diese bitte unter Angabe der Signatur an stadtarchiv@augsburg.de
Hier geht es zum Nachlass.


Jahresprogramm 2023

Wir freuen uns, Ihnen für das Jahr 2023 wieder unser gewohnt abwechslungsreiches und spannendes Jahresprogramm präsentieren zu können. Das Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.


Montag, 06.02.2023 / 19:00 Uhr / Themenführung

Sagenhaftes Augsburg...

Besichtigung des Stadtarchivs und Magazinführung mit ausgewählten historischen Dokumenten, durch die manch fantasievolle Geschichte aus Augsburgs Vergangenheit auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft wird.

Begrenzte Plätze, Anmeldung erforderlich
Unkostenbeitrag pro Person: 5,- Euro


Ausstellung im Unteren Fletz des Augsburger Rathauses

Die Stadt ein Feuermeer. Augsburg im Luftkrieg 1942–1944


Eine Fotoausstellung des Stadtarchivs Augsburg dokumentiert mit eindrucksvollem Quellenmaterial die Ursachen und Folgen der Bombardierung Augsburgs im 2. Weltkrieg, den Kriegsalltag in den Trümmern und die Zeit des Wiederaufbaus.

Eintritt frei. Weitere Informationen und kostenlose Ausstellungsführungen nach Anmeldung und Terminvereinbarung über das Stadtarchiv.

Hier geht zur digitalen Ausstellung


Mittwoch, 15.02.2023 / 19:00 Uhr / Seminar

Familienforschung im Stadtarchiv Augsburg – Eine Einführung

Mario Felkl, Archivoberinspektor, Stadtarchiv Augsburg

Spannende Beispiele aus fünf Jahrhunderten Stadtgeschichte geben einen Überblick über die Vielzahl personenbezogener Quellenbestände im Stadtarchiv und die Recherchemöglichkeiten für die eigene Familiengeschichte oder biografi sche Forschung.

Eintritt frei


Mittwoch, 22.02.2023 / 19:00 Uhr / Vortrag

"Hab gar nit ursach, mich in ein kleines, ungelegens und liederliches gemächlen zu begeben..." – Mieten und Mietstreitigkeiten im 16. Jahrhundert

Dr. Maria Weber M.A., Universität Freiburg

Mieten sind nicht nur in der Gegenwart Teil sozialpolitischer, juristischer oder stadtplanerischer Diskussionen. Bereits im Zuge hoch- und spätmittelalterlicher Urbanisierungsprozesse prägten Mietverhältnisse die Wohn- und Arbeitslandschaft der Städte – und enthielten das bekannte Konfl iktpotential: Zu hohen Mietpreise, verzögerten Bau- und Renovierungsarbeiten seitens der Vermieter standen ausständige Bezahlungen und sorgloser Umgang mit dem Wohnraum durch die Mieter entgegen. Der Vortrag zeigt auf, dass diese Fragen nicht nur uns, sondern auch die Menschen zu Zeiten Jakob Fuggers bewegten.

Eintritt frei


Mittwoch, 01.03.2023 / 19:00 Uhr / Vortrag

Zins, Schätz- und Verkaufswert. Die Augsburger Stadtwerkmeister und ihre Beschatzungsbücher

Dipl. Ing. Rafael Wörndle, Innsbruck

In den Jahren zwischen 1552 und 1634 wurden in der freien Reichsstadt Augsburg knapp 900 Schätzgutachten – sogenannte "Beschatzungen" – erstellt. Sie dienten dazu, Gebäude und Grundstücke zu bewerten, enthielten detaillierte Beschreibungen zu Größe und Bauart der jeweiligen Liegenschaft und dienten vor Gericht als Nachweis von Vermögenswerten im Verkaufs- oder Erbfall. Die im Augsburger Stadtarchiv überlieferten "Beschatzungsbücher" sind in dieser Form eine außergewöhnliche architekturgeschichtliche Quelle und gewähren interessante Einblicke in das städtische Leben im frühneuzeitlichen Augsburg.

Eintritt frei


Fünf Kommunen – eine Stadt.

Die Gebietsreform von 1972 und die Eingemeindungen von Göggingen, Haunstetten, Inningen und Bergheim nach Augsburg

Gebiets- und Verwaltungsreform. Ein bayerisches, deutsches und europäisches Phänomen

Seit dem Ende des Hochmittelalters spielte sich das Leben in der Region des heutigen Bayerisch-Schwaben in Städten und Dorfgemeinschaften ab, die sich freilich weit stärker unterschieden, als dies heute der Fall ist. Hier mehr lesen und zur digitalen Ausstellung


Das historische Dokument

„ZINS VON HÜTTEN UF WYHENNACHTEN“

Eine Neuentdeckung im Stadtarchiv belegt den Augsburger Christkindlesmarkt Bereits im Jahr 1466

Rund 130 Buden voller adventlicher Genüsse und Geschenkideen, über eine Million erwartete Besucher - nach zwei Jahren Pause ist der Christkindlesmarkt zurück und prägt für fünf Wochen das vorweihnachtliche Treiben in der Stadt. In Augsburg hat das lange Tradition: Der Markt kann auf eine über 500jährige Geschichte zurückblicken und zählt damit zu den Ältesten in ganz Deutschland. Eine bislang unbekannte Quelle im Stadtarchiv belegt nun: Der Augsburger Christkindlesmarkt ist sogar noch früher belegbar als bislang bekannt! Hier mehr lesen


Familienforschervortrag

Wo liegen meine Wurzeln? Und welche Ereignisse in der Vergangenheit haben meine Familiengeschichte geprägt?
Antworten auf diese Fragen finden sich häufig in den reichen Beständen kommunaler Archive. Eine Einführung in die Familienforschung im Stadtarchiv Augsburg (Referent Mario Felkl, Diplom-Archivar FH) ist auf dem YouTube-Kanal des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde zu sehen.