Stadtarchiv Augsburg

Das Stadtarchiv Augsburg ist die zentrale Anlaufstelle für die Augsburger Stadtgeschichtsforschung. Als Gedächtnis der Stadt und ihrer Verwaltung verwahrt das Archiv allewichtigen amtlichen Unterlagen der heutigen Stadtverwaltung und ihrer Vorgänger. Diese Überlieferung (derzeit rund 12.000 laufende Regalmeter), die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, wird durch umfangreiche Sammlungen verschiedenster Art und Herkunft, die sich auf die Stadt Augsburg beziehen, ergänzt und kann im Lesesaal eingesehen werden.

Wichtiger Hinweis zur aktuellen Situation

Das Stadtarchiv Augsburg nimmt in Abstimmung mit den Rechtsverordnungen (Infektionsschutzmaßnahmenverordnung i. d. jeweils geltenden Fassung) des Freistaats Bayern sowie den Verfügungen der Stadt Augsburg eine schrittweise Öffnung des Hauses für die Öffentlichkeit in der Form einer Wiederaufnahme des Lesesaalbetriebs vor.

Der Lesesaal des Stadtarchivs ist ab dem 27.5.2020, jeweils Mittwoch und Donnerstag, 8:00-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr und Freitag 8:00-12:00 Uhr für den Publikumsverkehr mit bestimmten Einschränkungen und Auflagen geöffnet. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.


Aktuelles aus dem Stadtarchiv


Das historische Dokument
Kaiser-Automat

„Das Leben ist einfach, aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen“ stellte schon der chinesische Philosoph Konfuzius um 500 v. Chr. fest. Vielleicht kam dieser Gedanke auch manchen Augsburgern in den Sinn, wenn sie am Nachmittag des 26. August 1905 einen neugierigen Blick in das gerade eröffnete Lokal in der Maximilianstraße 15 warfen. Vom Likör bis zur Limonade, von der Bouillon bis zum belegten Brötchen, in diesem Restaurant kam alles – gegen Münzeinwurf – aus hochtechnisierten Automaten. Hier mehr lesen


Stellenangebot
Zur Verstärkung unseres Teams im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung und des Records Managements suchen wir:
Archivarin/Archivar (m/w/d) für den Aufgabenbereich der digitalen Langzeitarchivierung und des Records Managements.
Informationen und Bewerbung


Donnerstag, 24.09., 08.10., 15.10.2020 / 18:00–21:00 Uhr / Workshop

Notizbücher und Schreibkalender – Kreativer Workshop in der Buchbinderwerkstatt des Stadtarchivs
Dr. Eva Haberstock, Kunsthistorikerin/Buchbinderin / Daniel Wiedenmann, Handbuchbinder, Stadtarchiv Augsburg
Gestalten Sie dekorative Buntpapiere und erlernen Sie die Techniken des Handbuchbindens zur Herstellung verschiedener
Schreibutensilien! (Kurs für Fortgeschrittene)
Bitte beachten Sie: Bei der Teilnahme am Workshop muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen sowie eine Kontaktmöglichkeit hinterlegt werden.
Begrenzte Plätze (12 Personen), Anmeldung erforderlich unter: stadtarchiv@augsburg.de / Tel. 0821/324-34157
Kurs ausgebucht.
3 Abende; Unkostenbeitrag pro Person: 35,- Euro


Mittwoch, 30.09.2020 / 19:00 Uhr /  Vortrag

Im Konflikt mit dem bayerischen Souverän. Augsburg und die Lechflößerei im 18. Jahrhundert
Em. Prof. Dr. Karl Filser, Universität Augsburg
Wasserkriege, wie sie zwischen Augsburg und Bayern immer wieder stattfanden, störten die wirtschaftliche Entwicklung und die diplomatischen Beziehungen der Stadt zu ihrem Nachbarn. Sie kosteten viel Geld und hörten erst auf, als Augsburg bayerisch wurde. Der Vortrag konzentriert sich exemplarisch auf neue Erkenntnisse zu diesen Konflikten des 18. Jahrhunderts und schildert die Folgen für die Stadt und die Flößerei.
Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Situation sind die Platzkapazitäten auf 40 Teilnehmende beschränkt. Außerdem muss beim Besuch der Veranstaltung ein Mund-Nasen-Schutz getragen sowie eine Kontaktmöglichkeit hinterlegt werden.
Eintritt frei


Montag, 05.10.2020 / 19:00 Uhr / Themenführung

Quellen zur jüdischen Geschichte im Stadtarchiv Augsburg
Besichtigung des Stadtarchivs und Magazinführung mit ausgewählten Dokumenten zu Augsburgs jüdischer Vergangenheit
Begrenzte Plätze, Anmeldung erforderlich unter: stadtarchiv@augsburg.de / Tel. 0821/324-34157
Bitte beachten Sie: Bei der Teilnahme an der Führung muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen sowie eine Kontaktmöglichkeit hinterlegt werden.
Unkostenbeitrag pro Person: 5,- Euro


Dienstag, 06.10., 13.10., 20.10., 27.10.2020 / 19:00 Uhr / Workshop

Wie soll ich das lesen? Einführung in die Schriftenkunde des 18.–20. Jahrhunderts für Anfänger (Paläographie I)
Mag. Kerstin Lengger, Archivleiterin, Stadtarchiv Augsburg
Vermittlung erster Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Paläographie und praktische Übungen zu den üblichen Formen älterer Gebrauchsschriften anhand ausgewählter Quellenbeispiele des Augsburger Stadtarchivs. Die letzte Sitzung bietet die Gelegenheit,
eigene Dokumente zur Entzifferung mitzubringen.
Bitte beachten Sie: Bei der Teilnahme am Workshop muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen sowie eine Kontaktmöglichkeit hinterlegt werden.
Begrenzte Plätze (15 Personen), Anmeldung erforderlich unter: stadtarchiv@augsburg.de / Tel. 0821/324-34157
4 Abende; Unkostenbeitrag pro Person: 15,- Euro


Mittwoch, 14.10.2020 / 19:00 Uhr / Vortrag

Jean François Gignoux – „Berühmter Coton-Fabrikant in Augsburg“
Dr. Christine Werkstetter M.A., Vellberg
Trotz seiner bedeutenden Rolle für den Aufstieg des Augsburger Kattundrucks führt Jean François Gignoux im historischen Gedächtnis der Stadt ein Schattendasein. Der Vortrag nimmt dessen Unternehmen, das von 1719 bis 1806 über drei Generationen hinweg das Wirtschaftsleben der Reichsstadt mitprägte, auf der Grundlage umfangreicher Forschungen neu in den Blick.
Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Situation sind die Platzkapazitäten auf 40 Teilnehmende beschränkt. Außerdem muss beim Besuch der Veranstaltung ein Mund-Nasen-Schutz getragen sowie eine Kontaktmöglichkeit hinterlegt werden.
Eintritt frei


Donnerstag, 22.10.2020 / 19:00 Uhr / Seminar

Familienforschung 2.0
Mario Felkl, Archivoberinspektor / Mag. Kerstin Lengger, Archivoberrätin, Stadtarchiv Augsburg
Ergänzende Daten und zusätzliche Details machen die eigene Familiengeschichte lebendig. Viele Quellen im Stadtarchiv liefern dazu reichhaltiges Material. Das Seminar bietet hierfür zahlreiche Tipps quer durch die Jahrhunderte.
Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Situation sind die Platzkapazitäten auf 40 Teilnehmende beschränkt. Außerdem muss beim Besuch der Veranstaltung ein Mund-Nasen-Schutz getragen sowie eine Kontaktmöglichkeit hinterlegt werden.
Eintritt frei