Bombennacht in Augsburg 1944

Der Bombenangriff am 25. und 26. Februar 1944 war der in seiner Auswirkung verheerendste aller 19 Luftangriffe auf Augsburg im Zweiten Weltkrieg.

Im Jahr 1944 schlug der von den Nationalsozialisten begonnene Krieg auf zerstörerische Weise auf Augsburg zurück. Weite Teile der historischen Altstadt und zahlreiche bedeutende Baudenkmäler wie das historische Rathaus, der Perlachturm und die Fuggerei wurden durch Bomben und Feuer schwer beschädigt oder ganz zerstört.

Den Bombenangriffen fielen im Kriegsverlauf rund 1.500 Menschen zum Opfer, darunter zahlreiche Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, denen der Zutritt zu den Luftschutzräumen verwehrt wurde. Tausende Augsburger wurden obdachlos, 80.000 Menschen verließen in einer großen Fluchtwelle die Stadt.

Historische Fotografien aus dem Jahr 1944

Formen der Erinnerungskultur

Die Ereignisse dieser Tage und die Folgen haben sich in das Gedächtnis der Stadt eingebrannt und auch Spuren im Stadtbild hinterlassen. In Kooperation mit verschiedenen Institutionen widmet sich die Stadt Augsburg in Veranstaltungen und Ausstellungen dem Gedenken an dieses Ereignis. Es wird mit den Geschehnissen des Zweiten Weltkrieges in einen historischen Kontext gestellt und mit Formen der Erinnerungskultur verknüpft.

Fototafeln an 22 Orten in der Innenstadt

Tafeln mit historischen Fotos an 22 verschiedenen Orten in der Innenstadt  begleiten die Ausstellung. Sie zeigen den Zustand der Stadt nach den Luftangriffen der Alliierten damals, eröffnen durch ihren Standpunkt aber auch eine Perspektive auf den Wiederaufbau.

 

Erinnerungs-Stücke im Stadtarchiv