Veranstaltungen zu 1700 Jahre Jüdisches Leben

Die jüdische Geschichte in Augsburg ist eine wechselvolle, die von vielen Brüchen gekennzeichnet ist. Das lebendige Zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde ist heute wieder die 1917 erbaute Jugendstil-Synagoge in der Halderstraße. Erstmals erwähnt wird eine Synagoge bereits im Stadtrecht von 1276. Juden genossen seit dieser Zeit in der freien Reichsstadt Augsburg das Bürgerrecht.

Doch auch in Augsburg wurden jüdische Familien im Mittelalter Opfer von Pestpogromen und schließlich gipfelte die Ausgrenzung 1434 in einem Ausweisungsbeschluss des Rates. Danach gab es fast 400 Jahre lang kein jüdisches Leben mehr in der Stadt.

Von den politischen Herrschaftsverhältnissen begünstigt, siedelten sich jüdische Gemeinden aber in den umliegenden Dörfern und heutigen Stadtteilen Kriegshaber und Pfersee an. Im Stadtteil Kriegshaber zeugt die älteste erhaltene Synagoge in Bayrisch-Schwaben aus dem Jahr 1675 von diesem Teil der jüdischen Geschichte.

Die Veranstaltungen finden Sie hier:


Digitale Angebote

Die Familie-Einstein-Straße – eine Straßenumbenennung

Der Augsburger Stadtrat hat sich 2020 für die Umbenennung der Langemarckstraße im Stadtteil Kriegshaber entschieden.
Die bewusst im Jubiläumsjahr vorgenommene Namensgebung „Familie-Einstein-Straße“ ist eine Rückbesinnung auf die lange Tradition jüdischen Lebens in Augsburg.
Im Beisein von Mitgliedern des Augsburger Stadtrats enthüllte Oberbürgermeisterin Eva Weber im Mai das neue Straßenschild.

Im Folgenden finden Sie hier Videobotschaften von Oberbürgermeisterin Eva Weber und der Sprecherin der Nachfahren der Familie Einstein sowie einen Vortrag zur Geschichte der Familie in Kriegshaber.


Religiös begründeter Antisemitismus – Ursachen, Wirkungen und aktuelle Strategien zur Prävention

Augsburger Friedensgespräch mit Rabbiner Dr. Henry G. Brandt, Dr. Josef Schuster, Prof. Dr. Margot Käßmann, Ahmad Mansour, deutsch-israelischer Psychologe und Autor.
Moderation: Shahrzad Eden Osterer (Bayerischer Rundfunk)

In Deutschland wie in vielen europäischen Gesellschaften spielt die Religion nur noch eine untergeordnete Rolle. Das bedeutet aber nicht, dass der religiös begründete Antijudaismus bzw. religiös geprägte Antisemitismus verschwunden wären. Auf welchen Narrativen basiert seit dem frühen Christentum die christliche Theologie der Verachtung des Judentums? Welche religiösen Inhalte speisen den Antisemitismus im Islam? Wie wirken die christlichen und islamischen Religionsvertreterinnen und Religionsvertreter diesen Narrativen entgegen? Wie ist die jüdische Perspektive auf Antisemitismus?

Die erste Online-Ausgabe der Augsburger Friedensgespräche möchte diesen Fragen nachgehen. Die Veranstaltung finden Sie hier.


Ein Text – zwei Perspektiven
Christlich-jüdisches Gespräch über Exodus 32

Der frühere Rabbiner der Augsburger IKG Dr. Henry G. Brandt und Diözesanbischof Dr. Bertram Meier sprechen - moderiert durch Irene Esmann vom BR - über einen zentralen Text der Bibel: Im zweiten Buch Mose erschafft sich das Volk Israel ein Goldenes Kalb, um einen sichtbaren Gott zu haben. Diese Abkehr von ihrem Befreier aus der ägyptischen Gefangenschaft, als Moses die zehn Gebote empfängt, hat im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Menschen zum Nachdenken angeregt. Das Goldene Kalb ist zu einem Symbol für die Verehrung von Reichtum und Macht und den damit verbundenen ethischen und moralischen Verfall der Sitten geworden. Vor diesem Hintergrund gilt das Goldene Kalb auch als Urbild des Sündenfalls. Welche Botschaft steckt für Juden und Christen heute in dem Text, hat er eine gesellschaftspolitische Botschaft in einer konsumorientierten Wachstumsgesellschaft?

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„Wo du bleibst, da bleibe auch ich!“
Das Buch Ruth im jüdisch-christlichen Kontext

„Dringe nicht in mich, dich zu verlassen, mich abzukehren von dir, denn wohin du gehst, gehe ich.“ Das Buch Ruth erzählt die Geschichte dreier Frauen im Spannungsfeld zwischen Heimat und Exil, Fürsorge für den anderen und Selbstfürsorge. Im jüdische-christlichen Dialog soll eine Annäherung an die Moabiterin Ruth versucht werden, die sich für den Gott Israels entscheidet und zur Urgroßmutter Davids wird. Im biblischen Buch Ruth ist Fürsorge ein textbestimmendes Thema. Es gilt als ein Meisterwerk der hebräischen Erzählkunst. Zugleich wirft die Geschichte Fragen von Zugehörigkeit, Treue und Fürsorge für Familienangehörige auf.

Moderiert von Irene Esmann sprechen Rabbiner em. Dr. Henry G. Brandt und Diözesanbischof Dr. Bertram Meier, über Solidarität und Fürsorge in schwerer Zeit.

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„…zu Eurem Gedächtnis: Visual History“ - Gedanken zur Woche der Brüderlichkeit

Anstelle der ursprünglich für den 14. März geplanten Schlussfeier der Woche der Brüderlichkeit im Goldenen Saal des Rathauses wurde von der Stadt Augsburg gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Schwaben ein Videobeitrag zur Woche der Brüderlichkeit 2021 produziert.


Oktober 2021

10. Oktober bis 17. Oktober 2021

Jüdische Kulturwoche Schwaben

Sonntag, 10. Okober 2021, 10.00 – 16.30 Uhr
Synagoge Augsburg, Halderstraße 6
Exkursionsprojekt mit der VHS München anlässlich "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"
10:00 - 13:00 Uhr: Frank Schillinger vom jüdischen Museum Schwaben beginnt den Programmtag mit Erläuterungen in der 1917 erbauten Synagoge: vom Selbstbewusstsein der Erbauergemeinde über die NS-Zeit bis zum heutigen Gemeindeleben seit der Zuwanderung von jüdischen Bürger*innen in der 90er Jahren. Der anschließende Stadtrundgang zeigt das jüdische Leben in Augsburg im 19. und frühen 20 Jahrhundert - und berichtet von den Verfolgungen im Nationalsozialismus.
Nach der Mittagspause (ca. 15:00 Uhr): Im heutigen Stadtteil Kriegshaber gab es ab dem 16. Jahrhundert eine Landjudengemeinde. In deren ehemaliger Synagoge begrüßt Sie die Kuratorin Souzana Hazan mit entsprechenden Erläuterungen führt Sie durch die Ausstellung "Schalom Sisters". Anlässlich "1700 Jahre Judentum in Deutschland" wird hier dessen weibliche Seite sichtbar - mit Beispielen jüdisch-feministischer Positionen in Vergangenheit und Gegenwart.
Karten: 29,- Euro
Anmeldung bei der VHS Augsburg erfoderlich (Kursnummer: TH11753)

Sonntag, 10. Oktober 2021, 11.00 Uhr
Synagoge Augsburg, Halderstraße
Feierliche Eröffnung der 1. Jüdischen Kulturwoche Schwaben
Grußwort des Präsidenten der IKG Alexander Mazo
„1700 Jahre Jüdisches Leben in Schwaben“, Festvortrag von Prof. Dr. Klaus Wolf

Sonntag, 10. Oktober 2021, 18.00 Uhr
Synagoge Augsburg, Halderstraße
11. Neujahrskonzert
Zum jüdischen Jahreswechsel 5782 sowie der Eröffnung der Kulturwoche heißt das Ensemble Feygele sein Publikum zum traditionellen Neujahrskonzert willkommen. Die sieben Musiker*innen spielen Highlights aus ihrem bunten Repertoire vom israelischen Chanson bis zum instrumentalen Klezmer.
Karten 25,-/erm. 18,- Euro
VVK: Buchhandlung am Obstmarkt 11, Tel: 0821/518804

Montag, 11. Oktober 2021
Kulturhaus abraxas
Ganztägiger Klezmerkurs für Schülerinnen und Schüler
Info: vorstand@dig-augsburg.de  

Montag, 11. Oktober 2021, 18.00 Uhr
Thalia Kino, ObstmarktFilmvorführung „Der letzte Jolly-Boy“
Ein Film über den inzwischen 100-jährigen Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum. Anschließend Podiumsgespräch in Anwesenheit des Regisseurs Hans-Erich Vieth

Dienstag, 12. Oktober 2021, 19.00 Uhr
Holl Bau, Evangelisches Forum Annahof
„Die Mendelssohns“
Referent: Gerhard Schröder
Info: vorstand@dig-augsburg.de  

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 10.00 Uhr
Moritz-Saal, Moritzplatz
Vortrag: „Zur Entwicklung des modernen Ivrith“
Danach ganztägig Hebräisch-Schnupperkurs mit Josef Strzegowski
Info: vorstand@dig-augsburg.de  

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 18.00 Uhr
Evangelisches Forum Annahof
Interreligiöses Podiumsgespäch
„Ich habe Dir gesagt, o Mensch, was gut ist.“ (Micha 6,V 8)
mit: Landesrabbiner em. Dr. Henry Brandt, Regionalbischof Axel Piper, N.N.
Moderation: Prof. Dr. Franz Sedlmaier
Info: vorstand@dig-augsburg.de

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 19.00 Uhr
Bildungs- und Begegnungszentrum Zeughaus, Zeugplatz
Buchpräsentation: Andrea von Treuenfeld „Leben in Auschwitz“
Info: vorstand@dig-augsburg.de

Freitag, 15. Oktober 2021, 18.30 Uhr  
Festsaal der IKG in der Synagoge, Halderstraße
Kabbalat-Schabbat-Feier
Info: vorstand@dig-augsburg.de  

Sonntag, 17.Oktober 2021, 15.00 Uhr
Haus Sankt Ulrich, Kappelberg 1, Augsburg, 15.00 Uhr
BLÜTEN und NEUMOND, GEBET und PORTRAITS
Malerei und Zeichnungen
Bilder zu jüdischen Ritualen, Traditionen und Feiertagen

Ausstellung von Marlis E. Glaser vom 17. Oktober bis 21. November 2021

Begrüßung: Alexander Mazo, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben; Prof. Dr. Hanspeter Heinz, GCJZ Augsburg Schwaben e.V.
Einführung in die Ausstellung: Rabbiner Dr. Tom Kucera, München

Die Bilder setzten sich mit der Möglichkeit auseinander, Zeichen, Formen, Farben und Kompositionen zu finden, die etwas über Gehalt und Atmosphäre eines Gebets, eines Feiertags oder eines Rituals aussagen. Der Bezug zu mittelalterlichen Handschriften ist ein Aspekt davon, auch um die Bedeutung des Buches bzw. eines Textes, zu veranschaulichen. Getragen, organisiert und finanziert wird die Ausstellung von der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg, der Stadt Augsburg, der GCJZ und dem Bistum Augsburg.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 8-20 Uhr, So 8-14 Uhr, Eintritt frei

Sonntag, 17.Oktober 2021, 18.00 Uhr
Synagoge Augsburg, Halderstraße
Festkonzert
Bayerische Kammerphilharmonie
Dirigentin: Dr. Ruth Drexel
Werke u.a. „Israel Symphony“ von Ernst Bloch, „Juiblee – a fanfare for orchestra“ von Samuel Adler

Die „Israel Symphony“ von Bloch ist ein kaum gespieltes Werk, auch aufgrund ihrer ausladenden Orchesterbesetzung (5 Gesangssolisten, 16 Holzbläser, 6 Hörner, 8 Blechbläser, 4 Percussionisten, 2 Harfen, Celesta und Streicher). Im ersten Satz werden bestimmte musikalische Motive vorgestellt, die ein „Gebet in der Wüste“ zeichnen. Der zweite Satz schildert eindrucksvoll den „Versöhnungstag“ Jom Kippur. Der dritte Satz symbolisiert das Laubhüttenfest „Sukkot“.
Karten 24,- /36,-/49,- Euro
VVK: Abendkasse und Buchhandlung am Obstmarkt 11, Tel. 0821/558804


Donnerstag, 21. Oktober 2021, 16.00 – 17.30 Uhr

Israelitischer Friedhof Kriegshaber, Hooverstraße 15
Der Jüdische Friedhof Kriegshaber

Der jüdische Friedhof in Kriegshaber spiegelt das Leben der Landjuden im Augsburger Umland wider. Seit 1627 belegten die Kriegshaber Jüdinnen und Juden die Begräbnisstätte gemeinsam mit den jüdischen Gemeinden von Pfersee, Steppach, Schlipsheim und Fischach. Im 19. Jahrhundert bestatteten hier vorübergehend auch die Jüdinnen und Juden von München und Augsburg ihre Toten.
Themen des Rundgangs: Umgang mit Tod und Trauer im Judentum, Belegung des Friedhofs und Gestaltung der Grabstätten vom 17. bis 20. Jahrhundert, exemplarische Biografien von Bestatteten.
Herren bitte mit Kopfbedeckung!
Anmeldung bei der VHS Augsburg erfoderlich (Kursnummer: TH11754)


Donnerstag, 28. Oktober 2021, 19.00 – 20.30 Uhr

VHS – Raum 100/I, Willy-Brandt-Platz 3a
„Judentum aktuell“, Vortrag von Josef Strzegowski

Der Alltag jüdischer Menschen in der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Gleich geblieben sind die alten überlieferten Traditionen des Judentums. Die Toralesung am Schabbat in der Synagoge gilt als zentrales kultisches Ereignis innerhalb der liturgischen Abläufe.
Das Judentum in historischem und theologischem Kontext. Bedeutung für das Leben der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und die Gesellschaft.
Karten: 6,- Euro (Abendkasse zzgl. 1,- Euro)
Anmeldung bei der VHS Augsburg (Kursnummer: TH21320)


November 2021

Dienstag, 09.November 2021, 20.00 - 21.30 Uhr

VHS - Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a
Die Dreyfus-Affäre, Vortrag von Matthias Hofmann

Ein französischer Justiz-, Politik- und Gesellschaftsskandal im ausgehenden 19. Jahrhundert.
Der jüdische Artillerie-Hauptmann Alfred Dreyfus wurde wegen Verleumdung durch ein Pariser Kriegsgericht wegen angeblichen Landesverrates zugunsten des Deutschen Reiches verurteilt. Höchste Kreise im Militär wollten die Rehabilitierung Dreyfus’ und die Verurteilung des tatsächlichen Verräters Major Ferdinand Walsin-Esterhàzy verhindern. Antisemitische, klerikale und monarchistische Zeitungen und Politiker hetzten Teile der Bevölkerung auf, während Menschen, die Dreyfus zu Hilfe kommen wollten, ihrerseits bedroht, verurteilt oder aus der Armee entlassen wurden.
Karten: 6,- Euro (Abendkasse zzgl. 1,-Euro)
Anmeldung bei der VHS Augsburg (Kursnummer: TH11410 oder online TH114110W


Donnerstag, 11. November 2021, 16:00 – 17:30 Uhr

Treff: Synagoge, Halderstr. 6
Auf jüdischen Spuren durch Augsburg

Der Stadtrundgang mit Frank Schillinger vom Jüdischen Museum gibt einen Einblick in die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Augsburg. Er veranschaulicht das jüdische Leben im 19. und frühen 20. Jahrhundert, berichtet von der Verfolgung und den Deportationen in der NS-Zeit und stellt das jüdische Leben in Augsburg heute vor.
Kleingruppe mit max. 10 Teilnehmer*innen.
Karten: 6,- Euro
Anmeldung erforderlich bei der VHS Augsburg (Kursnummer: TH11757)


Mittwoch, 24.11.2021, 19:15 – 20:15 Uhr

Online-Vortrag: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein?

Im Rahmen des Festjahres "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland" wurde/wird das lebendige, vielfältige jüdische Leben in Deutschland gefeiert. Wir ziehen Bilanz und blicken nach vorn: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen?
Systemvoraussetzungen für die Webinar-Software Zoom:

vhs.link/4dN9zY


Auf folgender Webseite können Sie testen, ob Ihr System geeignet ist: https://zoom.us/teste
Die Teilnahme ist kostenlos!

Dezember 2021

Donnerstag, 02. Dezember 2021, Uhrzeit/Ort: N.N.

Öffentliche Chanukka-Feier mit Entzünden der Lichter

Das Chanukka-Fest ist eines der wichtigsten religiösen Feste des jüdischen Glaubens und für das Selbstverständnis des Judentums von zentraler Bedeutung. Es erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten Jerusalemer Tempels und wird mit dem Entzünden der acht Kerzen des Chanukka-Leuchters gefeiert. Die Stadt lädt gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde zu einer öffentlichen Chanukka-Zeremonie ein.


Donnerstag, 02. Dezember 2021, 20.00 – 21.30 Uhr

VHS - Raum 103/I, Willy-Brandt-Platz 3a
Martin Buber, Gedanken eines jüdischen Philosophen an Chanukka

Vortrag von Beate Hartley-Lutz, M. A.
Begeben wir uns auf den Spuren des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber auf eine nachdenkliche und nach-denkende Reise zu "Ich und Du" und dem Dialog, den dies für uns und für die Zukunft ermöglicht.
Karten: 6,- Euro (Abendkasse zzgl. 1,- Euro)
Anmeldung bei der VHS Augsburg (Kursnummer: TH21322 oder online TH21322W)


Mittwoch, 15. Dezember 2021, 19:00 – 20:30 Uhr

Ev. Forum Annahof, Augustanasaal, Annahof 4
Witz und Humor im Judentum, ein kurzweiliger Abend mit Rabbiner Steven Langnas

Jüdischer Humor gehört zu den Geheimnissen der Überlebenskraft des jüdischen Volkes. Lachen und Humor ziehen sich durch die gesamte jüdische Literatur - angefangen bei der Thora - und sind in der jüdischen Tradition fest verankert. Der echte Jüdische Witz ist Aussage eines Volkes, das gelernt hat, über sich selbst zu lachen.
Rabbiner Steven Langnas wird uns zeigen, welche Rolle Humor im Jüdischen Leben spielt - mit lustigen Beispielen.
Rabbiner Steven E. Langnas wurde in Philadelphia (USA) geboren, studierte Geschichte und Theologie an der Yeshiva University (N.Y.). Er war lange Jahre Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und lehrt er nun am Lehrstuhl für Religionspädagogik an der LMU. Rabbiner Langnas ist Gründer des Münchner Lehrhauses der Religionen  und Mitglied des Sprecherrates des Rates der Religionen in München. Er ist als Referent in interreligiösen Kontexten in der Stadt München und darüber hinaus tätig.
In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof und der Stadt Augsburg
Karten: 6,- Euro
Anmeldung bei der VHS Augsburg (Kursnummer: TH21330)