Parkraumüberwachung Augsburg

Seit 1986 überwacht die Stadt Augsburg ihren Parkraum. Über 35 Mitarbeiter sorgen im Schichtdienst dafür, dass Rettungswege, Ladezonen und Zufahrten frei bleiben, dass keiner sein Auto unberechtigterweise auf Behinderten- oder Anwohner-Parkplätzen abstellt, dass Fußwege und Radwege nicht zugeparkt werden und dass Kurzzeitparkplätze nicht durch Dauerparker blockiert werden. Zudem kontrollieren sie, ob Verkehrsteilnehmer die Regeln der Umweltzone einhalten und ob Fahrzeuge für den Straßenverkehr zugelassen sind.

Augsburgs Parkraumüberwacher sind im gesamten Stadtgebiet unterwegs – in der Innenstadt und den Außenbereichen, von Montag bis Samstag, zwischen 6:00 und 23:00 Uhr. Nachts, an Sonn- und Feiertagen springen Polizei und Ordnungsdienst ein.

Auch Sonderdienste gehören zum Arbeitsalltag der Parkraumüberwacher: So sind sie beispielsweise während der Heimspiele des FC Augsburg und der Augsburger Panther und bei Veranstaltungen wie dem Christkindlesmarkt verstärkt im Einsatz.

 

Das ist uns wichtig:

  • Fußgängerzonen, Geh- und Radwege gehören Augsburgern, die zu Fuß bzw. mit dem Rad unterwegs sind
  • Bewohner-Parkbereiche, Ladezonen und Behinderten-Parkplätze sollen Berechtigten zur Verfügung stehen
  • Feuerwehranfahrtzonen und -zufahrten, Engstellen, Rettungs- und Fluchtwege müssen für Einsatzfahrzeuge frei bleiben
  • Kurzzeitparkplätze in der Innenstadt dürfen nicht durch Dauerparker belegt werden
  • Falschparker sollen keine Staus verursachen und nicht dazu führen, dass Straßenbahnen und Busse nicht mehr weiter fahren können.
  • Verkehrsteilnehmer sollen die Regeln der Umweltzone einhalten; Fahrzeuge müssen für den Straßenverkehr zugelassen sein (Hauptuntersuchung).
 

Falschparken – wann es teuer wird

Was wie verwarnt wird, bestimmt nicht die Augsburger Stadverwaltung. Bundesweit gilt ein Tatbestandskatalog. Dieser legt fest, wann ein Fahrer sein Auto „falsch“ abgestellt hat und wie viel das kostet.

Grundsätzlich tabu sind aus Sicherheitsgründen folgende Bereiche: 10 Meter vor Ampeln, 5 Meter vor Zebrastreifen sowie 5 Meter vor und 5 Meter nach Kreuzungen und Einmündungen. Wer diese Abstände missachtet, zahlt mindestens 15 Euro.

Parken ohne gültigen Parkschein kostet – je nach Parkdauer – zwischen 10 und 30 Euro.

Richtig teuer wird es, wenn Falschparker ein Rettungsfahrzeug behindern. Dann gibt es einen Strafzettel über mindestens 60 Euro Bußgeld plus einen Punkt in Flensburg.

Auch bei KFZ-Haltern, die ihr Auto unberechtigterweise auf Parkplätzen für Menschen mit Behinderung abstellen, drücken Parkraumüberwacher kein Auge zu.

Ein Parken auf Geh- und Radwegen wird ebenfalls immer geahndet, wenn es festgestellt wird.

Langzeitbeziehung? Anwohnerparkausweis!

Im Stadtgebiet gibt es Bereiche, in denen ausschließlich Anwohner parken können. Den Anwohnerparkausweis können Sie online beantragen oder verlängern lassen. Wer vergisst, seinen Anwohnerparkausweis zu verlängern, hat nach Ablauf des Ausweises 2 Wochen Zeit. Erst dann wird eine Verwarnung ausgesprochen.

"Kurzparken": Sie erhalten einen kostenlosen Parkschein für 20 Minuten.
Bitte achten Sie im Stadtgebiet auf die Beschilderung, wo Sie halten dürfen.

Semmeltaste – 20 Minuten kostenlos parken!

An Augsburgs Parkscheinautomaten finden Autofahrer eine grüne, mit „Kurzparken“ beschriftete Taste. Wenn Sie diese drücken, erhalten Sie einen kostenlosen Parkschein, mit dem Sie Ihr Auto 20 Minuten abstellen können.

Die Sache mit dem Halteverbot ...

Nur schnell einen Brief einwerfen und das Auto kurz im Halteverbot abstellen? Kein Problem, wenn Sie im eingeschränkten Halteverbot stehen (rot-blaues Schild mit einem Strich). Wichtig ist, dass Sie Sichtkontakt mit Ihrem Auto haben und der Haltevorgang nicht länger als 3 Minuten dauert. Alles andere gilt nach Verkehrsrecht als „Parken“ und ist im eingeschränkten Halteverbot untersagt. Im absoluten Halteverbot (Schild mit Kreuz) darf übrigens weder gehalten noch geparkt werden. Oft handelt es sich hier um wichtige Zufahrten.

+ -