Westfriedhof

Adresse & Kontakte

Stadtberger Straße 80a
86157 Augsburg
Lage im Stadtplan
Telefon08 21 3 24-40 22
Fax08 21 3 24-40 05
Frau Ettenhofer

Öffnungszeiten

1. März–2. November:07:00–20:00 Uhr
3. November–Ende Februar:08:00–17:00 Uhr

Sprechzeiten

Mo:07.00 - 12.00, 12.30 - 16.15
Di - Do:07.00 - 12.00, 12.30 - 15.45
Fr:07.00 - 13.45

Verkehrsanbindung

Bus Linie B3Haltestelle Westfriedhof
 

Historische Daten

Mit dem Bau des Westfriedhofs wurde im Frühjahr 1914 begonnen. Die Weiterführung des Bauvorhabens wurde aufgrund der Kriegswirren des 1. Weltkriegs, wodurch ein Mangel an Personal und Material entstand, unterbrochen.

Erst 1915 wurde mit dem Bau fortgefahren. Mit der Gesamtplanung des Bauvorhabens wurde Herr Oberbaurat Dr.-Ing. Josef Weidenbacher beauftragt. Die Aussegnungshalle im Jugendstil sowie die Leichenaufbewahrungshalle und die Feuerbestattungsanlage wurden von Otto Holzer erbaut. Auch ein neubarocker Torbau wurde von ihm erstellt. Bis 1919 existierte neben der Feuerbestattungsanlage ein Kranzverbrennungsofen.

Dieser wurde ab 1919 nicht mehr genutzt, da beschlossen wurde, dass die Kränze außerhalb des Friedhofs, an der nördlichen Mauer, im offenen Feuer verbrannt werden. Im Laufe der Jahre wurde der Westfriedhof immer wieder erweitert. Zu den bekanntesten Augsburger Originalen zählt Maria Schumann, genannt „Taubenmarie“, die am 20.03.1957 82-jährig verstarb und im Westfriedhof im Feld 41:15:172 bestattet wurde. Auch Josef Wager „Bebo“, geboren am 29.12.1905, verstorben am 12.08.1943, gehört zu den bekannten Persönlichkeiten. Er war Leiter der südbayerischen Organisation der Widerstandsgruppe „Revolutionäre Sozialisten“. Am 12.08.1943 wurde er zum Tode verurteilt und hingerichtet. Im Westfriedhof existiert ein Ehrengrab im Feld 38:W:64/65.

 

Verabschiedungsraum

Im neu eingerichteten Verabschiedungsraum im Westfriedhof können Angehörige in würdevoller Atmosphäre Abschied von ihren Verstorbenen nehmen.

Kriegsgräber auf dem Westfriedhof

  • für Soldaten des 1.Weltkriegs im Feld 13, östlich des Eingangs, sind 80 Soldaten des 1. Weltkriegs zur letzten Ruhe gebettet und im Feld 21, westlich der Allee, sind 349 Soldaten beerdigt, darunter Josef Ritter von Steiner, ein Lehrer, der nach seinem Tode mit dem Max-Josephs-Orden ausgezeichnet wurde.
  • für Gefallene und Luftkriegsopfer des 2.Weltkriegs
  • Gedenkstätte für die Opfer der Konzentrationslager
  • Denkmal für Heimatvertriebene

Pfarreien

  • Kath. Hlgst. Herz-Jesu, Tel. (08 21) 25 27 30
  • Evang. St. Paul, Tel. (08 21) 52 33 76
 
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