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Tag des offenen Denkmals

Zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, sind in Augsburg über 50 Denkmale und besondere Orte zu entdecken, darunter auch solche, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. Die größte Kulturveranstaltung Deutschlands steht in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur

Gut zu wissen

  • Das Programmheft ist in der Bürgerinformation am Rathausplatz kostenfrei erhältlich.
  • Die Kirchenführung in St. Georg in Haunstetten findet um 14:30 Uhr statt.
  • Das Kraftwerk an der Singold ist wegen Reparaturarbeiten nicht zugänglich, die Führungen müssen leider entfallen.
  • Das Wertachbrucker Tor ist nicht frei zugänglich, sondern nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Führungen finden um 11:00,13:00 und 15:00 Uhr und ggf. nach Bedarf statt. Das Wertachbrucker Tor ist auch nicht durchgehend von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
  • Alle Veranstaltungen am Tag des offenen Denkmals sind kostenfrei.

Mehrere Themenschwerpunkte

Das Programm greift das Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ auf und zeigt, wie eng Denkmäler mit den Infrastrukturen einer Stadt verbunden sind. Besonders deutlich wird dies beim Augsburger Wassermanagement-System, das seit Jahrhunderten die Entwicklung der Stadt prägt. 

Besucherinnen und Besucher können unter anderem das Historische Wasserwerk am Hochablass, die Wassertürme am Roten Tor, den Unteren St.-Jakobs-Wasserturm sowie die Pulvermühlschleuse besichtigen und bei Führungen die Bedeutung dieser technischen Netzwerke kennenlernen.

Auch die historischen und gesellschaftlichen Netzwerke Augsburgs werden sichtbar. Zu den teilnehmenden Sakralbauten zählen beispielsweise St. Anna, der Dom, St. Ulrich und Afra sowie die ehemalige Synagoge Kriegshaber. Sie stehen für die religiösen, kulturellen und sozialen Verbindungen, die das Stadtleben über Jahrhunderte geprägt haben.

Zahlreiche repräsentative Gebäude und Bürgerhäuser öffnen ebenfalls ihre Türen. Dazu gehören unter anderem die Fuggerei, die Fuggerhäuser, das Schaezlerpalais, die ehemalige Fürstbischöfliche Residenz sowie das Maximilianmuseum im Hainhoferhaus. Sie erzählen von den Netzwerken des Handels, der Politik und des bürgerschaftlichen Engagements, die Augsburg zu einer bedeutenden europäischen Stadt machten.

Darüber hinaus stehen die historischen Verbindungen innerhalb der Stadtbefestigung im Fokus. Das Zeughaus, das Jakobertor, der Fünfgratturm, der Wertachbrucker Tor-Turm sowie die Oblatterwallanlage verdeutlichen, wie Verteidigung, Wasserbau und Stadtentwicklung miteinander verknüpft waren.

Netzwerken der Erinnerung

Nicht zuletzt lädt das Programm auch dazu ein, sich mit den Netzwerken der Erinnerung auseinanderzusetzen. Die Halle 116, die ehemaligen Offizierskasinos der Sheridan- und Somme-Kaserne, der Lern- und Gedenkort Westfriedhof sowie der Erinnerungsweg „Le Walk“ ermöglichen Einblicke in wichtige Kapitel der jüngeren Stadtgeschichte. Ergänzt wird das Programm durch Angebote zur römischen Vergangenheit Augsburgs, etwa im „Römerlager“ des Zeughauses und im Zentraldepot der Stadtarchäologie.

Die App zum Event

Alle Programmpunkte sind auch in der offiziellen App | Tag des offenen Denkmals® kostenfrei verfügbar. Die App kann ganzjährig genutzt werden.

Wer den persönlichen Tag des offenen Denkmals vorab planen möchte, kann die Events und Orte jederzeit speichern. Dank der Kalender- und Erinnerungsfunktion wird nichts verpasst und die Routenplanung hilft beim Navigieren von Denkmal zu Denkmal.

Zuletzt aktualisiert am: 03.09.2026