Curt-Frenzel-Stadion, Quelle: S. Kerpf/Stadt Augsburg

Curt-Frenzel-Stadion – Wintersportzentrum in der Innenstadt

Im Curt-Frenzel-Stadion fliegt regelmäßig der Puck – vor 6500 Fans: Die Augsburger Panther, Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey Liga (DEL), richten unterhalb der Blauen Kappe ihre Heimspiele aus.

Früher Freiluft, heute Frischluft

Im Curt-Frenzel-Stadion trainieren und spielen die Augsburger Panther. Quelle: S. Kerpf/Stadt Augsburg.
Im Curt-Frenzel-Stadion trainieren und spielen die Augsburger Panther. Quelle: S. Kerpf/Stadt Augsburg.

Vor einigen Jahren noch ein Freiluftstadion, erfüllt die Spielstätte der Panther – nach dem Umbau zur geschlossenen Halle – die Vorgaben der DEL. Ausgeklügelte Lüftungssysteme versorgen die Zuschauer mit Frischluft: Jede Stunde wird die Luft im Stadion einmal umgewälzt und auf Temperaturen um die 13 Grad aufgeheizt oder abgekühlt. Ein zweites Rohrsystem bläst einen „Kaltluftsee“ von etwa 8 Grad auf die Eisfläche. Es herrschen also beste Bedingungen für Fans und Spieler. In Kooperation mit den Stadtwerken Augsburg hat die Stadt Augsburg auch die Lichttechnik auf den neuesten Stand gebracht. Strom sparende LEDs leuchten das Stadion aus.

Publikumslauf und Schulsport

Nicht nur die Profis der Augsburger Panther, auch Eiskunstläufer, der Eissport-Nachwuchs, Schüler und Hobbysportler profitieren von der Sanierung des Curt-Frenzel-Stadions. Mit Fertigstellung der Eisbahn II verfügt Augsburg seit Dezember 2014 über ein Wintersportzentrum für Jedermann – und das mitten in der Stadt. Publikumslauf: Eiszeiten und Eintrittspreise.

Vom Schlittschuhtreff zum Kunsteisstadion

Das Curt-Frenzel-Stadion steht an einem Ort mit Tradition: Seit über 150 Jahren fahren die Augsburger unterhalb der Blauen Kappe Schlittschuh. 1936 eröffnete das erste Stadion – damals noch eine Natureisfläche mit Zuschauerrängen aus aufgeschütteter Erde. Eislaufen bei Plusgraden blieb bis in die 60er Jahre ein Traum. 1963 schließlich wurde die Kunsteisbahn eingeweiht. 1971 folgten die Überdachung und die Umbenennung: Förderer und Namensgeber war der Augsburger Verleger Curt Frenzel.

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