Der Goldene Saal befindet sich im Zweiten Obergeschoss und ist 14 Meter hoch. Quelle: S. Kerpf/Stadt Augsburg

Der Goldene Saal – das Prunkstück

Der Goldene Saal gilt als einer der Glanzpunkte der Innengestaltung der Renaissance in Deutschland. Seinen Namen bezieht er von dem reichhaltigen Goldschmuck, der seine Einrichtung ziert. Ursprünglich war die Prachtdecke des Saales mit 27 Ketten am Dachstuhl aus Holz aufgehängt. Heute ist sie an einer Stahlsteindecke befestigt. Die Decke ist mit Blattgold (231/2 Karat) verkleidet. Der Goldene Saal befindet sich im Zweiten Obergeschoss des Augsburger Rathauses und ist 14 Meter hoch. 1944 wurde er vollständig zerstört. Nach insgesamt 17 Jahren Restauration wurde er 1996 wiederhergestellt.

Die grandiose Decke im Goldenen Saal ist mit Blattgold verkleidet. Quelle: S. Kerpf/Stadt Augsburg
Die grandiose Decke im Goldenen Saal ist mit Blattgold verkleidet. Quelle: S. Kerpf/Stadt Augsburg
Der Goldene Saal gilt als einer der Glanzpunkte der Innengestaltung der Renaissance in Deutschland. Quelle: S. Kerpf/Stadt Augsburg
Der Goldene Saal gilt als einer der Glanzpunkte der Innengestaltung der Renaissance in Deutschland. Quelle: S. Kerpf/Stadt Augsburg

Oberer Fletz

In diesem saalartigen Versammlungsraum weisen vier große Originalgemälde von Hans Freyberger auf die Bedeutung und Funktion der sich hier befindlichen Amtsräume hin. Die kleinere Saalhälfte des Oberen Fletzes dient dem Stadtrat heute als Großer Sitzungssaal. Der Obere Fletz eignet sich durch sein repräsentatives Flair hervorragend für Vorträge, aber auch für Empfänge und Ehrungen.

Fürstenzimmer

Die Innenarchitektur des nordwestlichen Fürstenzimmers entspricht der Funktion als Empfangs- und Aufenthaltsraum. Im Gegensatz zum Goldenen Saal wirkt dieser Raum mit seiner exklusiven Kassettendecke sowie der dekorativen Holzverkleidung an den Wänden und dem Parkettfußboden eher intim und zurückhaltend in seiner Atmosphäre und seinen Proportionen. Der repräsentative Charakter wird durch den prächtigen Kachelofen noch gesteigert. Originalgemälde hervorragender Maler lassen diesen Raum gleichsam als „Kunstkammer“ erscheinen.

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