Grünanlagen & Freizeitbereiche

Wittelsbacher und Gögginger Park, Uferstreifen an Lech und Wertach, Spielplätze und Liegewiesen – die öffentlichen Grünanlagen in Augsburg erfreuen sich großer Beliebtheit. Für die Mitarbeiter der Stadt bedeutet das weitere Aufgaben über die normale Grünpflege hinaus.

Das Grün in Zahlen

Grünanlagen354,9 ha
Kleinkinderspielbereiche2,0 ha
Kinderspielbereiche18,5 ha
Jugendspielbereiche29,1 ha
Freizeitbereiche11,2 ha
Straßenbegleitgrün140,7 ha
Kindertagesstätten3,3 ha
Schulen34,1 ha
Friedhöfe4,3 ha
Betriebsflächen13,5 ha

Grünflächen in der Stadt sind wichtig

In Augsburg haben innerstädtische Grün- und Freiflächen eine hohe Bedeutung. Der anhaltende Zuzug nach Augsburg und die damit verbundene hohe Nachfrage nach Wohnbauflächen sowie die Vereinbarkeit unterschiedlicher Funktionen verschärfen die Nutzungskonkurrenz. Grünflächen steigern die Wohnqualität und haben die Aufwertung von Quartieren zur Folge. Ein vielfältiges Netz an grünen Freiräumen leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und zur Freizeitgestaltung.

Sie tragen zum Luftaustausch, zur Reduktion thermischer Belastung, zum Wasserrückhalt, zum Arten- und Biotopschutz, zur Reduzierung von Feinstaub bei. Und können als Orte der Ruhe und Begegnung sowie zur sportlichen Betätigung genutzt werden. Wichtig hierbei ist die Multifunktionalität von Grünflächen.

Grünanlagen

  • Stadtparks

In Grünanlagen wie Wittelsbacher oder Gögginger Park, Siebentischpark und den Parkanlagen am Roten Tor fallen zahlreiche Baumpflegemaßnahmen an. Darüber hinaus wird der Rasen teilweise intensiv gepflegt. So können viele Menschen mitten in der Stadt grüne Liegewiesen genießen. Eine Übersicht über alle Parkanlagen gibt es hier.

  • Blumenbeete

Ein weiterer, arbeitsintensiver Bereich der öffentlichen Grünanlagen sind Blumenbeete, die im Sommer mit wechselnden Blumen bepflanzt werden. Dazu zählen etwa die Beete am Prinzregentenplatz oder auch der Kräutergarten am Roten Tor.

  • Die halten es sauber!

Das Arbeitsaufkommen durchs Mähen, Pflanzen und Müll beseitigen ist in den Sommermonaten so hoch, dass die rund 150 angestellten Mitarbeiter der Stadt durch Saisonkräfte und Fremdfirmen unterstützt werden.

Spielbereiche

Auf den rund 320 Spielbereichen für Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene fällt neben Grünpflege- und Aufräumarbeiten (Müll und Hundekot-Tüten) auch die Wartung der Spielgeräte an. Kleinere Reparaturen werden das ganze Jahr über durchgeführt. Unser Spielplatzführer für Augsburg findet den richtigen Spielplatz im gewünschten Stadtteil.

Freizeitbereiche

Badeseen und -flüsse: Die Liegewiesen der Augsburger Badeseen werden in den Sommermonaten häufig gemäht. Je stärker diese Bereiche genutzt werden, umso regelmäßiger sind auch Einsätze zum Wegräumen liegen gebliebenen Mülls an der Tagesordnung. Manchmal sogar am Wochenende.

Grillplätze: Elf Grillplätze laden ein, das Grün der Stadt auf kulinarische Art zu genießen. Der Rasen wird intensiv gepflegt und die Flächen werden regelmäßig gereinigt. Eine Übersichtskarte der Augsburger Grillplätze finden Sie hier...

Straßenbegleitgrün

Die Pflege des Straßenbegleitgrüns unterliegt der Verkehrssicherheit. Das Lichtraumprofil für Bäume wird durch regelmäßige Schnitte eingehalten. Es umschreibt den lichten Raum, der auf dem Fahrweg von Gegenständen freizuhalten ist. Der Rasen des Augsburger Straßenbegleitgrüns wird naturnah gepflegt. Zwei bis drei Rasenschnitte im Jahr erhalten einen hohen Blühaspekt für Bienen und andere Insekten.

Stadtökologie: Extensiv gepflegte Wiesen und alte Bäume

Zwei- bis dreimal gemähte Blumenwiesen sind ein wichtiger Bestandteil der Augsburger Grünflächen – egal ob am Straßenrand oder im Park. Sie ergänzen als Trittsteine und Verbundlinien die Hotspots der Artenvielfalt im Stadtwald und an der Wertach, sind wichtige Insekten-Tankstellen und –Kinderstuben und erfreuen mit ihrem Anblick unsere Bürger. Im Straßenbegleitgrün sind mehr als 150 verschiedene Pflanzenarten zu finden – übliche landwirtschaftlich genutzte Wiesen weisen 10 bis 15 auf.

Genauso wichtig ist der Erhalt alter Bäume mit Höhlen und Totholz – sie bieten in ihren verschiedenen Stadien zahlreichen seltenen und gefährdeten Pilz-, Käfer-, Vogel, und Fledermausarten Nahrung und Unterschlupf. Voraussetzung hierfür ist der Fachverstand der städtischen Baumpfleger, die mit geschultem Auge und viel Erfahrung eine Balance zwischen Sicherheit und Lebensraumerhalt herstellen