Stadtgärten und Nachbarschaftsbeete – Neuhofer Straße und Dieselbrücke

Der Stadtteil Oberhausen ist reich an Gärtnerinnen und Gärtnern und bietet, mit insgesamt neun Kleingartenanlagen, im Quartier viel Platz für Naturfreunde und die Arbeit am und um das eigene Beet, den Garten und die Laube.

Neben den Kleingärten, die der privaten Nutzung vorbehalten sind, gibt es in Oberhausen auch zwei offene Gartenprojekte. Im Stadtgarten Neuhofer Straße (Ecke Tobias-Maurer-Straße) und im Park an der Dieselbrücke bewirtschaften Anwohnerinnen und Anwohner je einen Garten gemeinsam.

Dort mitzumachen ist ganz einfach: Jede(r) erhält einen Bereich, zu dem sie/er jederzeit kommen und gärtnern kann. Ob Tomaten, Blumen oder Kräuter – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gemeinsam pflanzen und ernten, die Nachbarn treffen und zusammensitzen. Die Gärten Neuhofer Straße und Dieselbrücke heißen neue Mitglieder – auch (noch) ohne „grünem Daumen“ – willkommen und unterstützen mit Rat und Tat.

Lust mitzumachen? Wenden Sie sich gern das Quartiersmanagement Oberhausen


Gartengeschichte

Die Geschichte des Stadtgartens in der Neuhofer Straße (nördlich der Kirche St. Joseph) reicht zurück in die Jahre 2012 und 2013. Gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern entwickelte das damalige Quartiersmanagement Oberhausen Mitte das erste interkulturelle Gartenprojekt. Zunächst zeitlich begrenzt – der Bau des Diözesanarchivs war bereits in Planung – entstanden dort die ersten Hochbeete in denen angepflanzt und aus denen geerntet wurde. 

Nachdem die Arbeiten am Diözesanarchiv abgeschlossen waren, wurde das Gartenprojekt im Frühjahr 2016 von der Nachbarschaft und dem Quartiersmanagement fortgeführt. Mit Unterstützung des Amtes für Grünordnung (AGNF) entstanden wiederum neue Beete, es wurde ein Geräteschuppen mit integrierter Zisterne, Küche und WC sowie ein großer Grill und ein kleiner Kinderspielbereich errichtet.

Nachbarschaftsbeete an der Dieselbrücke Die Bautätigkeit rund um das Diözesanarchiv führten die heimatlos gewordenen Gärtnerinnen und Gärtner schließlich in den Park an der Dieselbrücke. Ab April 2015 entstanden dort mehrere Nachbarschaftsbeete. Zu Beginn wurden hier so genannte Big-Bags (mit Erde gefüllte Gewebesäcke) zur Bepflanzung verwendet.

An Stelle dieser Übergangsbeete sind mittlerweile eine Reihe vollwertiger Hochbeete getreten, die – durch die Pflege der Gärtnergemeinschaft vor Ort – in den Sommermonaten voller Gemüse und Blumen stehen.