Neueröffnung der offenen Quartierswerkstatt

Nach rund zweijähriger Nutzungspause hat die Quartierswerkstatt im Untergeschoss der Drei-Auen-Schule ihre Türen wieder geöffnet. Jeden Mittwochnachmittag ab 16 Uhr können sich interessierte Laien ebenso wie Heimwerkerprofis ohne Voranmeldung zum Basteln und Tüfteln treffen.

Unter fachlicher Aufsicht sind in der voll ausgestatten Werkstatt fortan wieder Reparaturen aller Art möglich, jedoch nicht nur das. Anwohner und Anwohnerinnen finden auf den über 100 qm, die die Werkstatt zu bieten hat, ausreichend Raum für die Realisierung eigener Projektideen. Im Wohnumfeld der Drei-Auen-Schule dominieren Mitparteien, private Werkstätten, z.B. in der eigenen Garage oder im eigenen Keller, gibt es dort kaum.

Beim Basteln, Schrauben und Schreinern werden die Werkstattbesucher nicht allein gelassen, sondern werden durch die Werkstattleitung professionell unterstützt. Was dort wie möglich ist, kann besprochen, geplant und anschließend umgesetzt werden.

Ein Besuch der offenen Werkstatt ist dabei wöchentlich am Mittwochabend möglich. Von 16 Uhr bis 19 Uhr findet die Familienwerkstatt für Kinder und Eltern zu wechselnden Themen aus den Bereichen Holz und Elektronik statt. Wir bitten alle Interessierten um eine Voranmeldung beim Quartiersmanagement. Ab 19 Uhr und bis 21 Uhr kann dann jeder, auch ohne Voranmeldung, zum offenen Betrieb der Nachbarschaftswerkstatt kommen und eigene Ideen in die Tat umsetzen. Neben einem Unkostenbeitrag für bestimmte Verbrauchsmaterialien, ist die Mitarbeit dort aber kostenlos..

Mittelfristig soll die Quartierswerkstatt um mehrere Angebote erweitert und um neue Themenschwerpunkte ergänzt werden. Der Nachfrage entsprechend sind Veranstaltungen für unterschiedliche Erfahrungsstufen und zu unterschiedlichen Arbeitstechniken geplant. Auch die Arbeit vor Ort mit Kindern aus dem Hort und der Schule ist bereits mitgedacht. Ein weiteres Angebot speziell für Jugendliche mit Fluchthintergrund ist derzeit in Planung.

Die Werkstatt ist ein Projekt des Sozialpädagogischen Instituts Augsburg (SIA). Konzeption und Umsetzung erfolgen unter Mitarbeit des Quartiersmanagements Oberhausen. Finanziert wird das Projekt durch die Bundesförderung „Demokratie Leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.