Die Neugestaltung des Helmut-Haller-Platzes nimmt Form an

Anwohnende, Zivilgesellschaft und die Stadt Augsburg arbeiten im Rahmen eines Gesamtkonzepts für den Helmut-Haller-Platz gemeinsam daran, den Platz zu einem erlebbaren und attraktiven Ort für möglichst viele Menschen zu machen.

Nach der Beteiligung zur Umgestaltung des Platzes im Rahmen des BauKulturCamps im Sommer 2019 flossen die Ergebnisse der unterschiedlichen Aktionen, Projekte und Veranstaltungen in einen Ideenpool zur Neugestaltung für den Platz ein. Daraus wurden im Jahr 2020 unter der Beteiligung von Expertinnen und Experten und den Anwohnenden konkrete Maßnahmen für den Platz abgeleitet und bauliche Maßnahmen erarbeitet. Ziel der Neugestaltung ist, dass der Helmut-Haller-Platz zu einem attraktiven und erlebbaren Platz für alle wird: Ein Treffpunkt für Oberhausen, Mobilitätsdrehscheibe für Augsburg und eine Oase in der Stadt.


Gesamtkonzept – Entwicklung & Stärkung des Helmut-Haller-Platzes

Die Situation am Helmut-Haller-Platz ist und bleibt herausfordernd. Das liegt nicht nur daran, dass sich viele Drogenkonsumierende vor Ort treffen. Auch Platzgestaltung und -image tragen dazu bei. Daher hat die Stadt Augsburg ein Gesamtkonzept entwickelt, um die Situation ganzheitlich anzugehen und zu verbessern. Es beinhaltet verschiedene bereits begonnene sowie zukünftige Maßnahmen und soll sich über den Oberhauser Bahnhof hinaus auch positiv auf den Stadtteil auswirken. Teil des Gesamtkonzepts sind unter anderem die soziale Einrichtung „beTreff“ für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten als auch ein regelmäßig stattfindendes Veranstaltungsprogramm.
Hier informieren wir regelmäßig über Maßnahmen und Veranstaltungen, die im Rahmen des Gesamtkonzepts am Helmut-Haller-Platz stattfinden. Wir freuen uns jederzeit über Anregungen und Kritik.


Aktuelles


Sorglos, versorgt, umsorgt, abhängig?

Perspektiven auf Für_Sorge und ihre Grenzen am Helmut-Haller-Platz

Seit 2018 ist die Einrichtung beTreff -betreuter Treff für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten – ein Raum der organisierten und professionellen Für_Sorge am Helmut-Haller-Platz. Im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Friedensfest*21 laden wir in den beTreff ein, um die Arbeit dort erlebbar zu machen. Mit Installationen, Video- und Tonvorführungen und mitwachsenden Beteiligungsstationen, werden die Facetten der Arbeit des beTreffs dargestellt und können wie eine Ausstellung besucht werden. Die tägliche Arbeit des beTreffs und die Ausstellung stellen die Ambivalenz von Für_Sorge dar: Wo wird die Sorge um andere zu einer Belastung? Was heißt es, sich um andere zu kümmern, ohne deren Autonomie zu gefährden? Wo sind die Grenzen von Für_Sorge?

Flyer Ausstellung im beTreff "Sorglos, versorgt, umsorgt, abhängig?"

Es erwarten Sie interaktive Installationen zum Mitgestalten, kreative Präsentationen zu den vielen Facetten der Für_Sorge, wie sie durch die Träger des beTreffs, der Drogenhilfe Schwaben und dem SKM, täglich gelebt werden sowie selbstständig begehbare Ausschnitte aus der Lebenswelt der Klientinnen und Klienten des beTreffs, wie zum Beispiel ein Obdachlosenlager oder ein Drogenkonsumraum.

Die Ausstellung richtet sich an alle an der Arbeit des beTreffs interessierten Menschen sowie Menschen, die sich für soziales Engagement, soziale Arbeit und Ehrenamt interessieren und Menschen, die sehen und erleben wollen, wie die Lebenswelt der Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten aussieht.

Wir freuen uns über Ihren spontanen Besuch zu den Öffnungszeiten:

  • Sonntag, 1. August 2021 von 10 – 15:00 Uhr
  • Donnerstag, 5. August 2021 bis Samstag, 07. August 2021 von 11:00 – 15:00 Uhr und von 17 – 20:00 Uhr
  • Sonntag, 08. August 2021 von 10:00 – 15:00 Uhr

Gerne empfangen wir Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten. Für Terminvereinbarungen erreichen Sie uns unter Telefon 0821 29742 998 oder per Mail an info@betreff-augsburg.de


Friedensgrüße am Helmut-Haller-Platz – „Platz der Für_Sorge“

Sonntag, 1. August 2021 ab 11 Uhr am Helmut-Haller-Platz in Bob´s Biergarten

Am Helmut-Haller-Platz in Augsburg-Oberhausen gibt es immer etwas zu tun und viel zu erleben!

Viele Menschen kümmern sich um den Platz, setzen sich für ihn ein und pflegen ihn. Er ist Heimat, Kiez, Treffpunkt, Garten und zentraler Mobilitätsknotenpunkt. Die Bedeutung des Helmut-Haller-Platzes ist vielfältig und vielfältig sind auch die Interessenlagen vor Ort!

Auch dieses Jahr möchten wir dies wieder zum Anlass nehmen und gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern einen besonderen Impuls für den Frieden und das Miteinander setzen.

Die Friedensgrüße und Begrüßung erfolgen durch die zweite Bürgermeisterin Martina Wild. Weitere Grüße im Zeichen des Friedens wird es von Vertreterinnen und Vertretern der Religionsgemeinschaften sowie von Uwe Schmidt, Geschäftsführer der Drogenhilfe Schwaben geben. Musikalisch begleitet wird das Programm unter anderem durch das Duo »China Room« und deren Motto »Acoustic fire«.

Es sind alle eingeladen, sich mit ihren Liebsten und selbstmitgebrachten Speisen am Helmut-Haller-Platz einzufinden. Neben den festlichen Ansprachen, der Musik und dem gemeinsamen Essen, wird es die Möglichkeit geben, sich über die bauliche Zukunft des Platzes und die Arbeit der sozialen Einrichtung beTreff zu informieren.

Die Friedensgrüße am Helmut-Haller-Platz sind eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Friedensfest*21

Organisiert werden die Friedensgrüße durch das BOB´s, Thomas `Flonny` Kluge, Werner Hartmann, die ARGE Oberhausen, dem Quartiersmanagement Rechts-der-Wertach und Quartiersmanagement Oberhausen, dem beTreff – Betreuter Treff für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten sowie dem Büro für Kommunale Prävention und dem Friedensbüro, Stadt Augsburg.


Beteiligung und Umgestaltung

Die Stadt Augsburg geht in Oberhausen neue Wege in Sachen Stadtentwicklung. Ein besonderer Platz, so die Erkenntnis, braucht auch besondere Antworten, wenn es um seine Gestaltung geht und damit auch besondere Beteiligung!

Daher arbeiten eine Reihe von Partnerinnen und Partnern der Stadt sowie die Verwaltung selbst seit 2017 an intervenierenden gestalterischen Projekten unter Einbeziehung der unterschiedlichen Interessengruppen für eine zukünftige bedarfsgerechte und attraktive Gestaltung des Platzes.

Dieser Prozess gelangte mit dem Vorentwurf für die bauliche Umgestaltung des Helmut-Haller-Platzes im Jahr 2020 zu einem wichtigen Meilenstein. In unterschiedlichen Formaten und Zusammensetzungen wurden Akteurinnen und Akteure sowie Anwohnende mit ihren Ideen und Anregungen einbezogen, diese flossen in den Vorentwurf für die Neugestaltung des Platzes ein, der im Dezember 2020 vom Stadtrat beschlossen wurde.

Im Jahr 2021 wird wiederum mit breit angelegter Beteiligung auf die Erstellung eines Projektbeschlusses zum Umbau des Helmut-Haller-Platzes hingearbeitet.


Urbanes Gärtnern am Helmut-Haller-Platz

Mittlerweile im vierten Jahr in Folge haben sich engagierte Oberhauserinnen und Oberhauser zusammengefunden und gärtnern in den insgesamt zehn Hochbeete am Helmut-Haller-Platz. Begleitet durch den SKM Augsburg freuen sich die Gärtnerinnen und Gärtner auf eine leckere Ernte und schenken dem Platz eine reiche Blütenpracht.

Die Stadt Augsburg stellt die Hochbeete sowie Gartenutensilien zur Verfügung. Das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen unterstützt mit gärtnerischen Fachwissen.

Wer sich an der Gartensaison beteiligen möchte, darf sich per Mail an gartenamplatz@augsburg.de wenden.


Veranstaltungen auf dem Helmut-Haller-Platz

Der Helmut-Haller-Platz ist ein beliebter Veranstaltungsort: Ob Konzert und Biergarten, Kunst und Kultur oder das Kitschblütenfest. Mit den diversen Festivitäten am Platz werden ständig neue identitätsstiftende und verbindende Erlebnisse am Platz geschaffen. Der Helmut-Haller-Platz bietet Raum für Begegnung und Austausch.

 

Drei Jahre beTreff am Helmut-Haller-Platz

Eine Utopie wird Wirklichkeit!
Am 15. Juni vor drei Jahren eröffnete der beTreff am Helmut-Haller-Platz. Eine intensive öffentliche Diskussion ist dieser Erreichung eines Meilensteins vorangegangen. Der beTreff „betreuter Treff für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten“ ist Teil eines Gesamtkonzepts für den Helmut-Haller-Platz. Die Einrichtung bietet Alkohol-und Drogenkonsumierenden, die sich am Platz aufhalten, eine Anlaufstelle mit ihrem Cafébetrieb für die Zielgruppe und Beratung zu gesundheitlichen und anderen tagtäglichen Herausforderungen. Für Nachbarinnen und Nachbarn fungiert die Einrichtung im Rahmen des Umfeldmanagements als eine wichtige Ansprechpartnerin vor Ort. Auch Dank der Arbeit des beTreffs hat der Helmut-Haller-Platz in den letzten Jahren eine vielversprechende Entwicklung genommen als ein Platz für alle.

Mit einem Kurzfilm feierten wir am 15. Juni 2021 die erfolgreiche Arbeit des beTreffs.

Ein Wandgemälde für den Nachtausgang Bahnhof Oberhausen

Der Nachtausgang des Bahnhofgebäudes am Haller-Platz hat besonderen Einfluss darauf, wie der Platz in und über Augsburg-Oberhausen hinaus wahrgenommen wird. Lange Zeit ist er und sein verbesserungswürdiges Erscheinungsbild ein Anliegen für Menschen gewesen, die dort tagtäglich vorbeikommen. Auch die Oberhauserinnen und Oberhauser haben die Situation immer wieder angeprangert.

Die Stadt Augsburg hat sich daher gemeinsam mit der Deutschen Bahn auf den Weg gemacht, an dieser Situation etwas zu verändern und den Nachtausgang attraktiver zu gestalten. Im Rahmen einer Kunstaktion wurde im Frühjahr 2020 ein „Gemälde“ an der Wand hinter dem Nachtausgang geschaffen. Durch viel Farbe bekommt der Helmut-Haller-Platz so ein freundlicheres Gesicht und ganz nebenbei einen Blick auf die Alpen.

Der Künstler SHADE gestaltete über vier Tage hinweg das „Wandgemälde“ hinter dem Nachtausgang am Haller-Platz. Eröffnet wurde die Aktion vom damaligen Ordnungsreferenten Dirk Wurm. Die Aktion musste auf Grund der Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie ohne Publikum stattfinden.

beTreff - Betreuter Treff für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten

Wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist der „beTreff – Betreuter Treff für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten“ (bspw. Menschen mit Alkohol- und Drogenabhängigkeit). Ziel der Einrichtung ist es, den Betroffenen eine alternative Aufenthaltsmöglichkeit sowie eine Tagesstruktur zu bieten, damit sich die Situation am Helmut-Haller-Platz entspannt und sich wieder mehr Menschen gerne dort aufhalten.   

Das Projekt ist im Juni 2018 gestartet und wird von der Zielgruppe sehr gut angenommen. Die Zwischenbilanz zeigt, dass das Projekt sehr positive Effekte erzielt und seine Ziele erreicht. Das Projekt ist aktuell bis Sommer 2022 befristet. Eine Evaluation der Arbeit der Einrichtung wird ungefähr ein Jahr vorher vorgestellt werden.

Parkmanagement

Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und des optischen Erscheinungsbildes rund um den Bahnhofsplatz werden durch das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen verschiedene Maßnahmen der Grünordnung und -pflege durchgeführt. Hierzu zählen Arbeiten im Bereich des ehemaligen Spielplatzes und die regelmäßige Pflege der angrenzenden Grün und Rasenflächen. Der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb säubert den Platz weiterhin mit erhöhter Frequenz.

Grünanlage „Schöpplerstraße“

Das Maßnahmenpaket für den Helmut-Haller-Platz wurde auf das Stadtviertel Links der Wertach – insbesondere die Grünanlage an der Wertach – ausgeweitet.

Die Sanierung und Aufwertung dieses wichtigen Parks in Links-der-Wertach ist ein Ergebnis der Impulse, die über das Gesamtkonzept für den Haller-Platz in Oberhausen gesetzt werden konnten. Gemeinsam mit den Anwohnenden wurde ein Konzept für die Aufwertung der Grünanlage erstellt werden, welches bereits vom Stadtrat bestätigt wurde. Zentraler Punkt ist es dabei einen direkteren Zugang zur Wertach zu schaffen und diese somit erlebbarer für die Besucherinnen und Besucher des Parks zu machen.

Über den Baufortschritt informieren Bautafeln im Park.

Voraussichtlicher Zeitplan:

Bauabschnitt BA2:

  • Neubau Kinderspielplatz (ab Mitte/Ende April)
  • Umsetzen der Trafostation durch die Stadtwerke Augsburg (voraussichtlich im Frühsommer)

Bauabschnitt BA1:

  • Zentrale Platzfläche (ab Sommer nach Versetzen der Trafostation)
  • Neugestaltung und Aufwertung der Aufenthaltsfläche am Seizsteg mit Zugang zur Wertach
  • Zonierungen bei Spielelementen (Tischtennisplatten) und Erneuerung der Vegetationsflächen

Bauabschnitt BA3:

  • Punktuelle Einbauten/Änderungen in der gesamten Anlage mit Erneuerung der Pflanz-, Rasen- und Wiesenflächen (ab Herbst)

Sie haben Fragen zum Gesamtkonzept oder zum Helmut-Haller-Platz allgemein?

Sie erreichen uns unter helmut-haller-platz@augsburg.de.

FAQs – häufig gestellte Fragen:

Hier geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den „beTreff“. Bitte klicken Sie auf die jeweilige Frage, dann öffnet sich die dazu gehörende Antwort.

Was soll der beTreff bewirken?

Ziel des „beTreff“ ist es, Menschen in besonderen sozialen Lebenslagen (bspw. Alkohol- und Drogenabhängige) besser beraten und betreuen zu können. Der Treff soll den Betroffenen eine alternative Aufenthaltsmöglichkeit sowie eine gewisse Tagesstruktur bieten, damit sich die Situation am Helmut-Haller-Platz entspannt und sich wieder mehr Menschen in ihrer Freizeit dort aufhalten wollen.

Wie wird der Stadtteil Oberhausen durch den „beTreff“ profitieren?

Die soziale Einrichtung „beTreff – betreuter Treff für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten“ ist ein wichtiger Baustein für quartiersbezogene Hilfe, also ein direktes Hilfsangebot vor Ort.  Der zentral gelegene Helmut-Haller-Platz wird entlastet und soll nach und nach seine städtebauliche Funktion als wichtiges Zentrum des Stadtteils wieder neu ausfüllen. Langfristig soll er nicht mehr nur von einer sozialen Gruppe dominiert werden, sondern alle Bürgerinnen und Bürgern sollen sich bei Veranstaltungen, aber auch im Alltag dort willkommen fühlen. Das belebt den Stadtteil und macht ihn attraktiv. Durch vielfältige Aktionen der Stadt im Rahmen des Gesamtkonzepts für den Helmut-Haller-Platz soll dies in den nächsten Jahren vorangetrieben werden.  

Wie funktioniert der beTreff?

Die einrichtung funktioniert wie ein Cafébetrieb mit klaren Regeln, die von allen Besuchern einzuhalten sind und vom betreuenden Personal durchgesetzt werden. So gestattet die Hausordnung zwar das Mitbringen und den Konsum geringer Mengen niedrigprozentiger alkoholischer Getränke (Bier und Wein). Hochprozentiger Alkohol (Schnaps) sowie das Mitführen und der Konsum harter Drogen sind jedoch strikt verboten. Zwei Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialarbeiter sind für Gespräche, Betreuung und Beratung während der Öffnungszeiten vor Ort. Der „beTreff– betreuter Treff für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten“ ist an allen fünf Wochentagen geöffnet. An den Wochenenden wird von Zeit zu Zeit ein Frühstück für die Zielgruppe angeboten.

Welche Auswirkungen gibt es für die direkten Anwohnerinnen und Anwohner?

Es gibt eine klare Hausordnung im beTreff. Darüber hinaus wirkt sich jede Form der fachlichen Beratung und Betreuung positiv auf die Situation am Helmut-Haller-Platz – und damit auch auf dessen Nachbarschaft – aus. Ein so genanntes Umfeldmanagement, das die Nachbarschaft in das Projekt einbezieht, und ein monatlicher Runder Tisch für den Austausch zwischen der Nachbarschaft, den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern der Einrichtung und der Stadt Augsburg begleiten das Projekt.

Zusätzlich finden auf und um den Platz weiterhin Straßensozialarbeit statt. Der Ordnungsdienst ist regelmäßig für Kontrollen vor Ort und auch die Polizei hat die Entwicklungen auf und rund um den Platz im Blick. Auch dies ist ein wichtiger Baustein für mehr Aufenthaltsqualität auf dem Helmut-Haller-Platz und in seinem Umfeld.

Wie hilft ein betreuter Treff Menschen mit Suchterkrankungen?

Menschen mit Suchterkrankungen und anderen besonderen Lebenslagen erhalten eine Anlaufstelle, in der sie willkommen sind. Für einige Stunden können sie in einem geschützten Raum zur Ruhe kommen, denn der alltägliche Aufenthalt auf der Straße setzt viele Betroffene erheblich unter Stress. Durch den Treff werden sie an bestehende Hilfsangebote herangeführt. Erfahrungen aus anderen Kommunen, die mit dem Ansatz arbeiten, zeigen, dass unter anderem folgende Effekte eintreten:

  • Bessere Annahme von Hilfsangeboten
  • Vermeidung weiterer Destabilisierung der Lebenssituation
  • Gesellschaftliche Teilhabe (bspw. als Mensch wahrgenommen werden)  

Sie haben weitere Fragen zum beTreff?

Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des beTreffs unter folgenden Kontaktdaten:

Telefon 0821 29742 998
Fax 0821 29742 999
Mail info@betreff-augsburg.de