Das macht unsere Pädagogik aus

Kinderrechte bestimmen das pädagogische Handeln

Alle Kinder haben die gleichen Rechte und alle Kinder werden in den städtischen Kitas miteinbezogen.

Partizipation wird altersgemäß berücksichtigt: Ob bei der wöchentlichen Kinderkonferenz oder beim Mitentscheiden für die Auswahl des Mittagessens. Kinder lernen damit von Beginn an, dass ihre Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten altersentsprechend berücksichtigt und wertgeschätzt werden. Das fördert die Resilienz, insbesondere das selbstwirksame Handeln. Wir pädagogische Fachkräfte in den Kitas helfen Kindern bei diesen basisdemokratischen Bildungs- und Beteiligungsprozessen.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Postkarte hier.
 

Wir leben Vielfalt

Von Elementen aus der Montessoripädagogik bis hin zur Reggioorientierung – die pädagogische Welt in unseren Kitas ist bunt. Wir entwickeln unsere pädagogischen Elemente, die uns überzeugen, zu Bestandteilen unserer pädagogischen Konzepte weiter. Kinder in ihrer Entwicklung bestmöglich zu begleiten, feinfühlig auf ihre Bedürfnisse einzugehen – all das ist uns ein wichtiges Anliegen. Die kulturelle Vielfalt spiegelt sich in unseren Kitas ebenfalls wider - kultursensible Bildung und Erziehung ist dabei für uns selbstverständlich.
 

Offene Arbeit – ein Konzept in der Weiterentwicklung

Wir arbeiten in all unseren Kitas nach dem Offenen Konzept, das heißt,die pädagogischen Fachkräfte integrieren in ihren Räumen Lernwerkstätten und Funktionsräume: Atelier, Bewegungsbaustelle, Rollenspielzimmer, Bauzimmer, Bistro und Garten sind ausgewählte Beispiele. Die Kinder können sich selber ihre Funktionsräume auswählen.

Die Offene Arbeit bezieht sich zwar auf die Raumgestaltung, uns kommt es jedoch vor allem auf die innere Einstellung und Haltung der pädagogischen Fachkräfte dazu an. Die Öffnung im Kopf ist die Basis für das Offene Arbeiten in den Kitas.

Das Kind wird in seiner Gesamtheit in den Mittelpunkt gestellt. Dabei zählt vor allem die Möglichkeit zur Mitsprache und Mitentscheidung der Kinder nach ihren Bedürfnissen. Die Fragen der Kinder werden ernstgenommen und berücksichtigt: „Wie möchte ich meine Zeit heute verbringen? Mit welchen Kindern will ich spielen? Beeinflussen meine jetzigen Gefühle mein heutiges Verhalten?“ Die pädagogischen Fachkräfte haben dabei die Rolle als Beobachterin/Beobachter, als Zuhörerin/Zuhörer und als Lernbegleiterin/Lernbegleiter.
 

Inklusion ist, wenn es niemandem auffällt

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Unabhängig von Sprache, Aussehen, Behinderung oder Nichtbehinderung, Religion und Herkunft.

Unsere Kita Johann-Strauß-Straße war die erste inklusive Kita im Augsburger Stadtgebiet. Inzwischen haben wir inklusive Krippen, Kitas und Horte und jede Menge Kinder, die mit ihren besonderen Bedürfnissen individuell begleitet werden.
 

Wir sind beständig und verlässlich

Augsburg gehört zu den ersten Städten in Bayern, in denen auf Empfehlung der Regierung von König Ludwig I. eine „Kleinkinderbewahranstalt“ errichtet wurde. Diese entstand am 16. Juli 1834 im Anwesen Litera C 68 (Beim Pfaffenkeller 6).

Heute schaut die Stadt stolz auf eine fast 190-jährig währende Tradition öffentlicher Kindertagesbetreuung zurück. Auch wenn am Beginn dieser Geschichte die Stadtverantwortlichen skeptisch waren, ob denn die neue Kinderbewahranstalt angenommen werde, so zeigte sich schon in den ersten Monaten ihres Bestehens, wie notwendig diese war: Vor allem, um die Kindern aus ärmeren Familien, deren Mütter in den Fabriken arbeiteten, ihnen den Zugang zu Erziehung und Bildung zu ermöglichen.

Dieser Aufgabe hat sich die Kommune über all die Jahrzehnte, durch wechselvolle Zeiten hindurch, ganz selbstverständlich gestellt und sie wird es weiter tun. Heute ermöglicht unser hochwertiges Kinderbetreuungsangebot nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit gerade in unserer vielfältigen, interkulturellen Stadtgesellschaft.

Als Arbeitgeberin ist Kita Stadt Augsburg Partnerin ihrer Beschäftigten und begleitet sie im beruflichen Alltag und auch bei besonderen Lebenssituationen. Dazu gehören unbefristete Arbeitsverträge genauso dazu wie ein passgenaues Fortbildungsangebot.
 

Wir sind dynamisch und dem Besseren verpflichtet

Neben dem Offenem Konzept ist uns die pädagogische Weiterentwicklung und stetige Qualitätsverbesserung sehr wichtig. Dazu nehmen wir auch am Bundesprogramm mit 14 Sprach-Kitas teil. Die Sprach-Kitas mit ihren Pädagoginnen sind alle zusätzlich im Marte Meo-Ansatz weiterqualifiziert. Gerade das ist uns als Trägerin auch sehr wichtig: Kontinuierlich mit den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen mitgehen und auf diese mit flexiblen, passgenauen Maßnahmen zu reagieren.

Ziel dabei ist auch, unsere Teams als wichtige Bezugspersonen von Kindern zu unterstützen, ihre Fähigkeiten im Umgang mit Kindern zu stärken. Feinfühlige Interaktionen zwischen den Kindern und den Erwachsenen begleiten die kindliche Entwicklung. Das belegen auch wissenschaftliche Erkenntnisse, wie beispielsweise die BIKE-Studie des Staatsinstituts für Frühpädagogik.