Coronavirus – Informationen für Eltern zu Kindertageseinrichtungen

Städtische und Kitas der Freien Träger sowie Kindertagespflege – Stand: 04.10.2021

Aufgrund der neuen Corona-Beschlüsse des bayerischen Ministerrats von heute, 31.08.2021, gelten ab dem 2. September folgende Maßnahmen.

Betrieb in den städtischen Kitas
Die städtischen Kitas sind weiterhin von 6:30 Uhr bis 17:00, bzw. am Freitag bis 16:00 (Krippe und Kindergarten) und bis 16:30 Uhr (Hort) geöffnet.

3 G-Regelung
In den städtischen Kitas wird bei längeren Aufenthalten im Gebäude, beispielsweise bei der Eingewöhnung, bei Entwicklungsgesprächen oder Eingewöhnungsgesprächen der 3G-Nachweis für Geimpft, Genesen, Getestet erforderlich. 

Dies ist nur möglich, wenn die Impfung, die Genesung mit anschließender Impfung oder ein Testergebnis nachgewiesen werden.

Den nichtstädtischen Kitas wird empfohlen, ebenso zu verfahren. Dies gilt insbesondere für die Eingewöhnung. Eine solche Regelung kann durch das Hausrecht getroffen werden, gleiches gilt für die Kindertagespflege.

Bitte übergeben Sie die Kinder vor der Einrichtung oder Kindertagespflege an unsere Mitarbeitenden. Nur in Ausnahmefällen ist ein Betreten des Hauses möglich.


Maskenpflicht
Momentan gilt hier noch der Rahmenhygieneplan vom Juni diesen Jahres.


Quarantäneanordnungen
Hier ist die Formulierung wenig konkret. Sie müssen leider mit den individuellen Entscheidungen im Einzelfall umgehen.

Betrieb in den Kitas – Aufhebung der Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb
Die Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb werden lt. Mitteilung der Staatskanzlei mit Wirkung ersatzlos gestrichen. Das bedeutet, auch über einer Inzidenz von 100 gibt es keine Festlegung bzgl. Regelbetrieb oder offenem Arbeiten mehr. Sie können Ihr pädagogisches Konzept arbeiten, wie Sie dies für sich entwickelt haben.

Hier bitten wir Sie als Eltern sehr herzlich, die Tagespflegepersonen und Kindertageseinrichtungen mit Selbsttests der Kinder zu unterstützen und sich auch selbst – wenn noch nicht geschehen – impfen zu lassen. Über Ihre Kita oder Kindertagespflegeperson können Sie den Gutschein erhalten – bitte nutzen Sie diesen und lassen Ihr Kind testen.


Rahmenhygieneplan gilt weiter
Die bekannten Hygienemaßnahmen gelten natürlich weiterhin in der jeweils aktuellen Version.


Der Freistaat Bayern führt seine Teststrategie in den Kitas und der Kindertagespflege für Kinder unter sechs Jahren auch im September fort
Die Eltern der Kinder unter sechs Jahre erhalten Gutscheine für jeweils zehn Selbsttests für die Kinder, die unter sechs Jahre alt sind und in der Kita oder in der Kindertagespflege betreut werden. Damit können die Eltern in der Apotheke die Testkits abholen. Eltern, deren Kinder die Kita besuchen, erhalten die Gutscheine bei ihrer Kita. Eltern, deren Kinder in der Kindertagespflege betreut werden, bekommen die Gutscheine vom Amt für Kindertagesbetreuung Anfang nächster Woche mit der Post übersandt. Bitte den Abschnitt, den Sie in der Apotheke zurückerhalten, an die Kita oder die Tagespflegepersonen (hier zur Übersendung an das Amt für Kindertagesbetreuung) zurück. Dann erhalten Sie den Folgegutschein.

Regelungen für Hortkinder

Ab Montag, dem 04.10. entfällt die Maskenpflicht für Hortkinder analog wie in der Schule an ihrem Sitz- oder Arbeitsplatz ebenso bei sportlicher Betätigung. Auf Begegnungsflächen hingegen ist die Maske weiterhin zu tragen.

Schulkinder, die einen Hort, eine altersgeöffnete Kindertageseinrichtung (z.B. Haus für Kinder) oder eine Kindertagespflegestelle besuchen, werden regelmäßig auf eine Coronavirus-Infektion mit einem PCR-Test oder einem POC-Antigentest getestet.

Oder Ihr Kind führt unter Aufsicht im Hort bzw. in der Kindertagespflege einen Selbsttest durch. Es betrifft nur die Schulkinder, die nicht zuvor in der Schule getestet worden sind. Wenn in der Schule ein negativer Test erbracht wurde, ist keine weitere Testung in der Kindertagesbetreuung/Kindertagespflege nötig. Falls Ihr Kind einen Selbsttest machen soll, erhält es die nötige Ausstattung für den Test direkt in der Schule beziehungsweise im Hort oder der Kindertagespflege.


Umgang mit der Testpflicht für genesene Kinder
Betreute Schulkinder, die von einer Coronavirus-Infektion genesen sind und dies entsprechend nachweisen können, benötigen kein negatives Testergebnis. Voraussetzung für die Befreiung von der Testpflicht ist, dass

  • der Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfasst oder in einem elektronischen Dokument vermerkt ist,
  • die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
  • die Testung mindestens 28 Tagehöchstens aber sechs Monate zurückliegt.

Voraussetzung ist außerdem, dass das betreffende Kind keine Krankheitssymptome aufweist und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen ist.

Gültigkeit des Testergebnisses
Das Ergebnis des Testes darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Ausgabe der Testkits
Ihr Kind erhält die nötige Ausstattung für den Test über die Schule beziehungsweise über den Hort oder die Kindertagespflege.


Testnachweispflicht für Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung (gilt nicht für die Kindertagespflege)

Das Bayerische Kabinett hat zum 20.09. die Testnachweispflicht für nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte in den Kitas und Heilpädagogischen Tagesstätten eingeführt. Für Kindertagespflegepersonen gilt das nicht. Wer nicht den notwendigen Testnachweis bringt, darf die Einrichtung nicht betreten. Das Betretungsverbot gilt nicht, wenn man sich dort nur kurz aufhält, um beispielsweise etwas abzugeben.
 

Umgang mit Krankheitssymptomen: für Kinder und Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegestellen:

  • Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen. Wir möchten Sie bitten, den Einrichtungsleitungen bei allergischen Erkrankungen auf Verlangen ein entsprechendes Attest vorzulegen. 
     
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) dürfen die Kinder die Kinderbetreuungseinrichtungen nur besuchen, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. 
      
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand – mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall – dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen. Die Betreuung in der Einrichtung ist erst wieder möglich, wenn das Kind in gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich. 
      
  • Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Auch eine erneute Testung nach Genesung ist nicht notwendig. Bereits mit dem Test zu Beginn der Erkrankung kann eine SARS-CoV-2-Infektion hinreichend sicher ausgeschlossen werden. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht. 


Schnelltests für Kinder unter 6 Jahren beim Kinderarzt und bei der Messe
Um den großen Andrang bei den Kinderärzten zu bewältigen, bietet die Stadt Augsburg zusätzliche Testangebote für Kinder unter sechs Jahren am städtischen Testzentrum an der Messe Augsburg an.               

An folgenden Tagen werden von geschultem Fachpersonal Tests für Kleinkinder unter sechs Jahren jeweils am Montag bis Freitag von 17.00 – 19.00 Uhr und davon Samstag bis Sonntag von 14.00 – 18.00 Uhr angeboten.

Termine können unter www.augsburg.de/umwelt-soziales/gesundheit/coronavirus/diagnosestelle vereinbart werden.

Regelung der Kostenübernahme bei den Tests
Die Kosten für die Tests müssen Eltern nicht selber bezahlen.

Symptomfreie Kinder können einmal wöchentlich einen kostenfreien Schnelltest oder PCR-Test erhalten (Bürgertest).

Symptomatische Kinder können nur mit PCR-Test getestet werden. Für Kassenpatientinnen und -patienten übernimmt die Kosten die Kassenärztliche Vereinigung Bayern. Bei Privatpatientinnen und –patienten übernimmt – je nach Vereinbarung – die private Krankenkasse oder die Beihilfestelle die Kosten. Eltern müssen daher keine Kosten bei Kinderarztpraxen bezahlen.


Maskenpflicht für externe Besuchende
Bitte beachten:
 Für externe Besucherinnen und Besucher (Eltern, Lieferantinnen und Lieferanten etc.) gilt weiterhin zum Schutz der Beschäftigten in der Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske bzw. einer Maske mit gleichwertig genormtem Standard (z.B. FFP2-Maske).