Coronavirus – Informationen für Eltern zu Kindertageseinrichtungen

Kita oder Kindertagespflege ab 14. Juni 2021 geöffnet

Schrittweise kontrollierte Öffnung der städtischen Kitas ab dem 01. Juli

Ab dem 01. Juli gehen die städtischen Kitas einen weiteren Schritt in Richtung Normalität. Sie öffnen wieder schrittweise kontrolliert und ermöglichen wieder den Spätdienst.

Für Eltern, die Spätdienst gebucht hatten, ist ab 01.07.2021 wieder die Rückkehr zum Spätdienst möglich. Soweit dies benötigt wird, sprechen Sie sich bitte mit Ihrer Kitaleitung ab.

Rahmenhygieneplan gilt weiter
Die bekannten Hygienemaßnahmen gelten natürlich weiterhin in der jeweils aktuellen Version.

Schrittweise zurück zum offenen Arbeiten
Die derzeit niedrige Inzidenz lässt es zu, dass wir schrittweise zum offenen Konzept in unseren Kitas zurückkehren können. Diese schrittweise Öffnung obliegt den einzelnen Einrichtungen in Absprache mit der pädagogischen Fachberatung und je nach personeller Kapazität. Sprechen Sie hierzu gerne Ihre Kita-Leitung an.


Der Freistaat Bayern weitet seine Teststrategie in den Kitas und der Kindertagespflege für Kinder unter sechs Jahren aus, wie dies mit dem Newsletter 424 des StMAS angekündigt wurde.

Die Eltern der Kinder unter sechs Jahre erhalten Gutscheine für jeweils zehn Selbsttests für die Kinder, die unter sechs Jahre alt sind und in der Kita oder in der Kindertagespflege betreut werden. Damit können die Eltern in der Apotheke die Testkits abholen. Eltern, deren Kinder die Kita besuchen, erhalten die Gutscheine bei ihrer Kita. Eltern, deren Kinder in der Kindertagespflege betreut werden, bekommen die Gutscheine vom Amt für Kindertagesbetreuung Anfang nächster Woche mit der Post übersandt.

Weitere Infos sowie der Elternbrief sind hier abrufbar


Regelungen für Hortkinder
Für den Hortbesucht gilt weiterhin der bekannte 7-Tage-Inzidenzwert (im Gleichklang mit den Grundschulen) von unter 165. Dies gilt unabhängig davon, ob sich die Kinder im Wechsel- oder Präsenzunterricht befinden. Schulkinder, die einen Hort, eine altersgeöffnete Kindertageseinrichtung (z.B. Haus für Kinder) oder eine Kindertagespflegestelle besuchen, werden regelmäßig auf eine Coronavirus-Infektion mit einem PCR-Test oder einem POC-Antigentest getestet.

Oder Ihr Kind führt unter Aufsicht im Hort bzw. in der Kindertagespflege einen Selbsttest durch. Es betrifft nur die Schulkinder, die nicht zuvor in der Schule getestet worden sind. Wenn in der Schule ein negativer Test erbracht wurde, ist keine weitere Testung in der Kindertagesbetreuung/Kindertagespflege nötig. Falls Ihr Kind einen Selbsttest machen soll, erhält es die nötige Ausstattung für den Test direkt in der Schule beziehungsweise im Hort oder der Kindertagespflege.

Masken im Innen- und Außenbereich für die Hortkinder
Solange der 7-Tage-Inzidenz-Wert von 50 nicht überschritten wird, können die Hortkinder (analog wie in der Schule) an ihrem Sitz- oder Arbeitsplatz die Maske im Innenbereich abnehmen. Beispielsweise bei der Hausaufgabenbetreuung.

Im Außenbereich des Hortes gilt keine Maskenpflicht mehr. Dies gilt auch für Beschäftigte innen wie außen im Hort.


Umgang mit der Testpflicht für genesene Kinder
Betreute Schulkinder, die von einer Coronavirus-Infektion genesen sind und dies entsprechend nachweisen können, benötigen kein negatives Testergebnis. Voraussetzung für die Befreiung von der Testpflicht ist, dass

  • der Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfasst oder in einem elektronischen Dokument vermerkt ist,
  • die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
  • die Testung mindestens 28 Tagehöchstens aber sechs Monate zurückliegt.

Voraussetzung ist außerdem, dass das betreffende Kind keine Krankheitssymptome aufweist und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen ist.

Gültigkeit des Testergebnisses
Das Ergebnis des Testes darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Ausgabe der Testkits
Ihr Kind erhält die nötige Ausstattung für den Test über die Schule beziehungsweise über den Hort oder die Kindertagespflege.


Umgang mit Krankheitssymptomen: für Kinder und Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegestellen:

  • Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen. Wir möchten Sie bitten, den Einrichtungsleitungen bei allergischen Erkrankungen auf Verlangen ein entsprechendes Attest vorzulegen. 
     
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) dürfen die Kinder die Kinderbetreuungseinrichtungen nur besuchen, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. 
      
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand – mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall – dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen. Die Betreuung in der Einrichtung ist erst wieder möglich, wenn das Kind in gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich. 
      
  • Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Auch eine erneute Testung nach Genesung ist nicht notwendig. Bereits mit dem Test zu Beginn der Erkrankung kann eine SARS-CoV-2-Infektion hinreichend sicher ausgeschlossen werden. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht. 


Schnelltests für Kinder unter 6 Jahren beim Kinderarzt und bei der Messe
Um den großen Andrang bei den Kinderärzten zu bewältigen, bietet die Stadt Augsburg zusätzliche Testangebote für Kinder unter sechs Jahren am städtischen Testzentrum an der Messe Augsburg an.               

An folgenden Tagen werden von geschultem Fachpersonal Tests für Kleinkinder unter sechs Jahren jeweils am Montag bis Freitag von 17.00 – 19.00 Uhr und davon Samstag bis Sonntag von 14.00 – 18.00 Uhr angeboten.

Termine können unter www.augsburg.de/umwelt-soziales/gesundheit/coronavirus/diagnosestelle vereinbart werden.

Regelung der Kostenübernahme bei den Tests
Die Kosten für die Tests müssen Eltern nicht selber bezahlen.

Symptomfreie Kinder können einmal wöchentlich einen kostenfreien Schnelltest oder PCR-Test erhalten (Bürgertest).

Symptomatische Kinder können nur mit PCR-Test getestet werden. Für Kassenpatientinnen und -patienten übernimmt die Kosten die Kassenärztliche Vereinigung Bayern. Bei Privatpatientinnen und –patienten übernimmt – je nach Vereinbarung – die private Krankenkasse oder die Beihilfestelle die Kosten. Eltern müssen daher keine Kosten bei Kinderarztpraxen bezahlen.


Maskenpflicht für externe Besuchende
Bitte beachten:
 Für externe Besucherinnen und Besucher (Eltern, Lieferantinnen und Lieferanten etc.) gilt weiterhin zum Schutz der Beschäftigten in der Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske bzw. einer Maske mit gleichwertig genormtem Standard (z.B. FFP2-Maske).