Max Strehle ist erstes Ehrenmitglied des Augsburger Universitätsklinikums

23.10.2019 08:29 | Uniklinik

Gesellschaft zur Förderung des Universitätsklinikums feiert 25-jähriges Bestehen. Auszeichnung des Präsidenten durch Vorstandsvorsitzenden des UKA, Prof. Michael Beyer.

Foto: Universitätsklinik Augsburg.

Rollstühle, Parkbänke, ein Lasermikroskop, eine Medikamentensoftware zur Erhöhung der Patientensicherheit, ein Mammographiegerät – die Liste der von der Gesellschaft zur Förderung des Universitätsklinikums angeschafften Dinge und Geräte für das UKA ist lang. Insgesamt 1,6 Millionen Euro kamen im Laufe der 25 Jahre des Bestehens der Gesellschaft zusammen, mit denen das UKA unterstützt wurde und wird. So auch bei Projekten von und mit ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern wie den Helfenden Händen oder den Kliniklotsen.

Nach der Begrüßung durch den langjährigen Präsidenten der Gesellschaft, Max Strehle,sprach der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor des UKA, Prof. Michael Beyer, über die Bedeutung des Engagements der Fördergesellschaft vor allem dann, wenn die Mittel der öffentlichen Hand nicht mehr ausreichten, um die für eine optimale medizinische Versorgung der Bevölkerung notwendigen medizintechnischen Geräte anzuschaffen. Er bat die Gesellschaft und ihren Präsidenten: „Lasst uns bitte auch in Zukunft nicht im Stich.“ Gleichzeitig hatte Beyer eine Überraschung parat, die Strehle gerührt entgegennahm: Er erklärte ihn im Namen des Gesamtvorstandes zum ersten Ehrenmitglied des Universitätsklinikums Augsburg.

Festrednerin Barbara Stamm würdigte das Ehrenamt in seiner Bedeutung für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Wenn Ärzte keine Zeit hätten und Pflegekräften durch den Dokumentationswahnsinn die Hände gebunden seien, springe das Ehrenamt ein und gebe Patienten die nötige Zuwendung. Auch sie erinnere sich noch gut an die gemeinsamen Kämpfe im Kabinett mit Max Strehle, erklärte die ehemalige Präsidentin des Bayerischen Landtages mit einem Augenzwinkern: „Was hat der mich manchmal in den Senkel gestellt.“ Heute sei sie dankbar dafür. So habe man zusammen vieles erreichen können trotz zusammen feiern. (pm)