Coronavirus – Informationen für Eltern zu Schulen, Kitas & Co.


Bürgertelefon – Amt für Kindertagesbetreuung
0821 324-7888, Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr , Freitag von 9 bis 12 Uhr


    

Aktuelle Regelungen (Stand: 27. November)

Angesichts der weiterhin konstant hohen Infektionszahlen im Stadtgebiet gelten ab Montag, 30.11.2020, die folgenden Regelungen für den Schul- und Kitabetrieb:

  • Ab 30.11.2020 wird der Mindestabstand von 1,5 m für die Klassen ab einschließlich Jahrgangsstufe 7 auch an den Mittel- und Förderschulen eingeführt.
     
  • Mit Ausnahme der Grundschulen, der Grundschulstufe der Förderschulen und der Jahrgangsstufen 5 und 6 der Mittel- und Förderschulen gilt der Mindestabstand von 1,5 m damit an allen Schulen und Jahrgangsstufen.
     
  • Dies bedeutet, dass in der Regel in allen von dieser Regelung betroffenen Schulen und Jahrgangsstufen ein Wechselbetrieb zwischen Präsenz- und Distanzunterricht bei erforderlich ist.
     
  • Die jeweilige Organisation (Wechselrhythmus, Dauerpräsenz für ausgewählte Jahrgangsstufen etc.) kann individuell von jeder Schule selbst festgelegt werden. Beispielsweise können hinsichtlich der Abschluss- bzw. Eingangsklassen individuelle Lösungen getroffen werden, die unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m eine durchgängige Präsenzbeschulung zulassen (Inanspruchnahme verfügbarer Raumressourcen wie Turnhallen, Mensen etc.).
     
  • Die neue staatliche Handlungsempfehlung vom 26.11.2020, gemäß derer in Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 200 und 300 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern der Wechselunterricht an allen Schulen erst ab Jahrgangsstufe 8 eingeführt wird, kommt in Augsburg (noch) nicht zur Anwendung. Hintergrund sind die konstant hohen Infektionszahlen, die seit mehreren Tagen knapp unter dem Wert von 300 (7-Tage-Inzidenz) stagnieren. Eine Bewertung des hiesigen Infektionsgeschehens findet fortwährend statt. Eine Lockerung der Maßnahmen bzw. eine Synchronisierung mit den staatlichen Empfehlungen kann in Abhängigkeit des Augsburger Infektionsgeschehens ggf. zum Beginn des neuen Kalenderjahrs erfolgen.
     
  • Die vom Freistaat Bayern angeordnete generelle Maskenpflicht gilt weiterhin für alle Schularten und auch während des Unterrichts.
     
  • Die entsprechende Allgemeinverfügung des zuständigen Referats für Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und Gesundheit kann unter (Link einfügen sobald AV veröffentlicht) abgerufen werden. Aufgrund der zum 30.11.2020 auslaufenden 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und in derzeitiger Ermangelung einer vom Freistaat novellierten Fassung, gilt die städtische Allgemeinverfügung zunächst nur bis zum 30.11.2020, 24:00 Uhr. Die für den Schulbereich getroffene und vorstehend erläuterte städtische Regelung wird allerdings unverändert spätestens am Montag, den 30.11.2020, voraussichtlich bis zum Beginn der Weihnachtsferien verlängert werden, sodass für die Schulen Planungssicherheit besteht.
     
  • Hinsichtlich des Schulbesuchs von Kindern mit Erkältungs- und respiratorischen Symptomen gibt es keine Änderung. Auch hier kommen weiterhin die im Vergleich zu den staatlichen Empfehlungen gelockerten und praxistauglichen Vorgaben der Stadt Augsburg zur Anwendung.


Für die Kindertageseinrichtungen und die Tagespflege gelten folgende Neuerungen:

  • Kranke Kinder dürfen erst dann wieder in die Kita oder in die Tagespflege zurückkehren, sofern die Kinder bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichem Husten) sind.
     
  • Die städtischen Kitas verwenden zusätzlich zum umfangreichem Hygienekonzept einen eigenen Lüftungsplan. Den Kitas der Freien Träger wird das empfohlen.
     
  • Schulkinder müssen auch in den Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

So gehen die städtischen Kitas und die Kindertagespflege mit dem neuen Rahmenhygieneplan um

  • Alle relevanten Infos und die Vorgaben für die städtischen Kitas finden Sie im sogenannten Kommunikationsleitfaden zum Herunterladen hier.
    Den freien Trägern werden die Vorgaben empfohlen.

  • Die Kindertageseinrichtungen bleiben in der Präsenzbetreuung geöffnet.
    >> Auführliche Infos zum Kita-Betrieb finden Sie hier.
     
  • Die Einteilung nach dem Drei-Stufen-Plan für die Kitas hat das Sozialministerium  komplett aufgehoben
     
  • Für den Schul- und Kitabesuch gilt bei Erkältungs- und respiratorischen Symptomen folgende Regelung:
    Kinder mit milden Krankheitssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) dürfen die Schule besuchen.
    Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kita und Schule nicht besuchen. Die Wiederzulassung zum Kita- oder Schulbesuch ist erst wieder möglich, sofern die Kinder bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind.
    Die Pflicht, für den Kita- oder Schulbesuch ein ärztliches Attest oder einen Negativtest auf Sars-CoV-2 vorzulegen, besteht nicht.
    Das Amt für Kindertagesbetreuung empfiehlt, dass Kinder mit Krankheitssymptomen, wenn möglich zuhause, bleiben – auch zum Schutz unserer Erzieherinnen und Erzieher.
     
  • Angesichts der von staatlicher Seite im Rahmen eines sog. „Schulgipfels“ am 04.11.2020 getroffenen Entscheidung, vom Stufen-Modell gemäß der Rahmenhygienepläne Schule abzurücken, wird ab sofort keine gesonderte Stufe mehr für den Schulbetrieb ausgerufen. Die vom Staat bereits seit geraumer Zeit angekündigte Neufassung der überholten Rahmenhygienepläne liegt bedauerlicherweise noch nicht vor.“

    >> FAQs zu Kita- und Schulbetrieb


Die Allgemeinverfügung mit allen Details wurde am Vormittag des 27. November veröffentlicht.

>> Hier geht es zur Verfügung.


Neuer Rahmenhygieneplan für die Kindertagesbetreuung (11.11.2020)

Das Sozialministerium hat am 11.11.2020 eine aktuelle Fassung seines Rahmenhygieneplan herausgegeben (siehe auch 374. Newsletter des Ministeriums). Die städtische Allgemeinverfügung vom 06.11.2020 ist als weitergehende Anordnung des aktuellen staatlichen Rahmenhygieneplans zu verstehen, die insofern Vorrang genießt.
Zudem gibt es zeitnah einen eigenen Lüftungsplan, als Ergänzung zum eigenen Rahmenhygieneplan.


Welche städtischen Kitas sind ganz oder teilweise geschlossen?

Kita Schließung von-bis Grund betroffen
Remshartgässchen seit 30.11.2020 Verdachtsfall Kind 44 Kinder/
6 Mitarbeitende
Dudenstraße seit 30.11.2020 Kind Postitiv 7 Kinder
/4 Mitarbeitende
Dudenstraße 30.11.-03.12.2020 Kind positiv 24 Kinder/
4 Mitarbeitende
Fabrikstraße seit 30.11.2020 Verdachtsfall Kind 24 Kinder/
4 Mitarbeitdnede
Schleiermacherstr. seit 30.11.2020 Verdachtsfall Kind 25 Kinder/
3 Mitarbeitende
Schönbachstraße seit 30.11.2020 Verdachtsfall MA 20 Kinder/
2 Mitarbeitende
Hort Elias Holl seit 25.11.2020 Verdachtsfall
Kind
44 Kinder
/4 Mitarbeitende
Fabrikstr. 25.11. bis 30.11.2020 Verdachtsfall
Kind
25 Kinder/
5 Mitarbeiter
Kita Zollernstr. ab 27.11.2020 Verdachtsfall Kind 26 Kinder/
3 Mitarbeitende
Kita Zollernstr. seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA 20 Kinder/
3 Mitarbeitende
Krippe Zollernstr. seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA 11 Kinder/
3 Mitarbeitende
Immelmannstr. seit 26.11.2020 Verdachtsfall Kind 34 Kinder/
5 Mitarbeitende
Kita Eichlerstr. seit 27.11.2020 Verdachtsfall Kind 39 Kinder/
4 Mitarbeitende
Herrenbach seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA 1 Gruppe/35 Kinder/
4 Mitarbeitende
Josef Felder seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA 27 Kinder/
2 Mitarbeitende
Reischlestr. seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA 25 Kinder/
4 Mitarbeitende
Schönbachstr. seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA 25 Kinder/
2 Mitarbeitende
Schwimmschulstr. seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA 27 Kinder/
3 Mitarbeitende
Ulrich Schiegg Str. seit 26.11.2020 Verdachtsfall MA 31 Kinder/
4 Mitarbeitende
Hort Löweneck seit 19.11.2020 Verdachtsfall Kind 36 Kinder/
6 Mitarbeitende
Dudenstraße seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA/
Verdachtsfall Kind
Krippe: 25 Kinder/
4 Mitarbeitende

Hort: 24 Kinder/
3 Mitarbeitende
Bleicherbreite seit 23.11.2020 Verdachtsfall MA 21 Kinder/
3 Mitarbeitende
Hort Löweneck seit 19.11.2020 Verdachtsfall Kind 36 Kinder/
6 Mitarbeitende
Lützowstraße seit 18.11.2020 positiver Fall Kind 37 Kinder/
8 Mitarbeitende
Bleicherbreite seit 18.11.2020 Verdachtsfall MA 15 Kinder/
3 Mitarbeitende
Herman-Köhl-Str. 16.-30.11.2020 Verdachtsfall
Kind
1 Gruppe/
21 Kinder/
3 Mitarbeitende
Hort Brixener Str. 16.-30.11.2020 positiver Fall
Kind
Vollschließung

 


Wie ist die aktuelle Infektionslage an Schulen?

Stand 27. November 2020

Gymnasien (mit Bayernkolleg, ohne Waldorfschule)

Corona-positiv:  0,24 % der Schülerinnen und Schüler (Vorwoche 0,19 %), 0,0 % der Lehrkräfte (Vorwoche 0,0 %)

Grund-, Mittel-, Förderschulen

Corona-positiv:  0,48 % der Schülerinnen und Schüler (Vorwoche 0,48 %), 0,31 % der Lehrkräfte (Vorwoche 0,28 %)

Realschulen

Corona-positiv:  0,36 % der Schülerinnen und Schüler (Vorwoche 0,31 %), 0,26 % der Lehrkräfte (Vorwoche 0,52 %)


Häufig gestellte Fragen


Wie reagieren die städtischen Kitas auf den Anstieg der Infektionszahlen?

Nach den Herbstferien, am Montag den 09.11.2020, können die Kinder weiterhin die Kita besuchen, sofern sie symptomfrei sind. Der Präsenzbetrieb für alle Familien wird aufrechterhalten, von einem Notbetrieb sehen wir ab.

>> Informationsschreiben für Eltern, Kitas und Tagespflegepersonen

Sollte Ihr Kind allerdings folgende Krankheitszeichen haben, darf es die Kita nicht besuchen: Fieber, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Erbrechen, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Husten. Die Wiederzulassung zum Kitabesuch ist erst wieder möglich, sofern die Kinder bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichem Husten) sind. Die Pflicht, für den Kitabesuch ein ärztliches Attest oder einen Negativtest auf Sars-CoV-2 vorzulegen, besteht nicht.

Das Amt für Kindertagesbetreuung empfiehlt, dass Kinder mit Krankheitssymptomen, wenn möglich zuhause, bleiben – auch zum Schutz unserer Erzieherinnen und Erzieher.

Das Sozialministerium verzichtet künftig auf die Einteilung nach einem Stufenplan.
 

Der Betrieb ist weiterhin in festen Gruppen

In der Kita bleiben die Kinder wie bisher in festen Gruppen mit den gleichen Betreuungspersonen, damit die Kontakte übersichtlich bleiben. Die Kinder bleiben in ihrer Gruppe und bewegen sich nicht frei im Haus. Das offene Arbeiten wird derzeit ausgesetzt. Die pädagogischen Angebote finden in den festdefinierten Gruppen statt.


Bedarfsgerechte Hygienekonzepte für jede Kita

Jede Kita hat ihr eigenes Hygienekonzept, das auf die Größe des Hauses, als auch auf die unterschiedlichen Räume abgestimmt ist. Weiterhin werden die Hygienemaßnahmen in allen Kitas eingehalten, vom Desinfizieren der Flächen bis zum gründlichen Händewaschen.

Dazu zählt auch, dass das Mittagessen an jedes Kind einzeln mit einem Schöpflöffel ausgegeben wird.


Übergabe der Kinder vor dem Eingangsbereich der Kita

Wenn die Kinder vom Entwicklungsstand gut mit der Situation umgehen können, macht es durchaus Sinn, die Kinder vor der Kita-Tür zu übergeben.


Bürgertelefon für Eltern bleibt bestehen

Das Amt für Kindertagesbetreuung bietet weiterhin ihr Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0821 324-7888 an. Montag bis Donnerstag ist es von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr besetzt, am Freitag von 9 bis 12 Uhr.


Weiterhin eingeschränkte Öffnungszeiten

Für die städtischen Kitas gilt: Die Kita öffnet von 8 bis 16 Uhr, der Früh- und Spätdienst entfällt dabei.

Die Kitas in freier Trägerschaft entscheiden eigenständig, wie sie öffnen. Durch die Betreuung in festen Gruppen und aufgrund von Personalknappheit (durch bspw. Quarantänemaßnahmen) besteht die Möglichkeit, dass sich die Öffnungszeiten der Kita verändern. Sie werden hierüber von der Leitung der Kita informiert.


Versammlungen und Feiern entfallen

Anstehende Feste wie beispielsweise St. Martin entfallen. Ebenfalls gestrichen werden Präsenzveranstaltungen wie Elternbeiratssitzungen oder –wahlen. Im digitalen Format können diese jedoch stattfinden.


Vorkurs Deutsch 240 entfällt

Die geplanten Vorkurs Deutsch-Stunden entfallen bis auf weiteres. Die sprachliche Förderung der Kinder findet aber alltagsintegriert statt.
 

Alle Infos der städtischen Kitas kompakt - auch in Leichter Sprache

Wie die städtischen Kitas mit dem Corona-Virus umgehen, finden Sie >> hier kompakt in einem Flyer zusammengefasst.

Ebenso gibt es >> hier eine Version in Leichter Sprache – denn wir möchten alle Familien mit unseren Informationen erreichen.


Keine Fremdnutzung in städtischen Kitas – für Kitas von freien Trägern empfohlen

In städtischen Kitas sind Fremdnutzungen bis auf Weiteres nicht möglich. Das heißt, Musikschulen etc. geben derzeit keine Angebote in den Kitas.

Bei den freien Trägern sind sie weiterhin zulässig, sofern diese im gegebenen Gruppenverbund stattfinden. Dies ist aber trägerabhängig.
 

Weitere Infos finden Sie auch auf dem >> Portal des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Familie und Sozialen.

 


Bei welchen Krankheitssymptomen darf mein Kind die Schule oder Kita nicht besuchen?

Für den Schul- und Kita besuch gilt bei Erkältungs- und respiratorischen Symptomen folgende Regelung:

  • Kinder mit milden Krankheitssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) dürfen die Schule besuchen.
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Schule nicht besuchen.
  • Die Wiederzulassung zum Schulbesuch ist erst wieder möglich, sofern die Kinder bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind.
  • Die Pflicht, für den Schulbesuch ein ärztliches Attest oder einen Negativtest auf Sars-CoV-2 vorzulegen, besteht nicht.

Das Amt für Kindertagesbetreuung empfiehlt, dass Kinder mit Krankheitssymptomen, wenn möglich zuhause, bleiben – auch zum Schutz unserer Erzieherinnen und Erzieher.


Was passiert, wenn in der Einrichtung meines Kindes ein Corona-Fall auftritt?

Das Gesundheitsamt stimmt mit dem jeweiligen Träger die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ab. Diese werden immer an das jeweilige Infektionsgeschehen angepasst. Kontaktpersonen werden identifiziert und in Kategorien eigeteilt. Wer aufgrund der Vorgaben des Robert Koch Instituts in Quarantäne muss, wird informiert.

Weitere Informationen für und zu Kontaktpersonen finden Sie hier.


Was tut die Stadt Augsburg, um Schulen, Kitas und Familien bestmöglich zu unterstützen?

Mit verschiedenen Aktionen und Projekten unterstützt die Stadt Augsburg Schulen, Kitas und Familien.

Beispiele:

  • Mithilfe des staatlichen Förderprogramms „Sonderbudgets Leihgeräte (SoLe)“ im Digitalpakt Schule beschafft die Stadt insgesamt ca. 3000 Laptops. Dafür werden ca. 2.300.000 Euro investiert, die zu 100 Prozent staatlich gefördert sind.

  • Organisation Runder Tische mit Gesundheitsamt, Kitas und Schulen

  • Organisation von Schulpatenschaften zu Unternehmen zur Unterstützung der Digitalisierung

Gibt es an Schulen Präsenz- oder Wechselunterricht?

Von den Schulaufsichtsbehörden, von Schulleitungen und Lehrkräften wurde eindrücklich erläutert, wie wichtig ein strukturierter Schulalltag an Orten ist, an denen Hygienekonzepte gut umgesetzt und eingehalten werden. Ebenso deutlich wurde die Gefahr geschildert, Kinder und Jugendliche durch einen Distanzunterricht nicht mehr zu erreichen. Gleiches gilt auch für die Kitas. Auch das Thema häusliche Gewalt gegenüber Minderjährigen gerät bei einem Distanzunterricht aus dem Blick.

Mit Nachdruck präferieren pädagogische Fachkräfte daher einen Präsenzunterricht und eine Präsenzbetreuung. Schulen und Kitas sind wichtige Orte für gute Bildungschancen und für das Wohl und Schutz der Kinder. Auch für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie brauchen wir Kitas und Schulen.

  • Mit Ausnahme der Grund-, Mittel- und Förderschulen muss in allen anderen Schulen ein Mindestabstand von 1,5 m auch zwischen den Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen eingehalten werden. Sofern dies nicht möglich ist, sind die Klassen zu teilen und die Gruppen im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht zu unterrichten. Da nur in wenigen Fällen die 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können, wird in den meisten Schulen ein Wechselunterricht von Präsenz- und Distanzunterricht stattfinden.
  • Da gerade bei den Grund-, Mittel, und Förderschulen ein Präsenzunterricht aus Pädagogischen und sozialen Gründen enorm wichtig ist, findet dort der Unterricht weiterhin im Klassenzimmer statt. Es muss allerdings verstärkt auf die Hygienemaßnahmen geachtet werden.
  • Es gelten weiterhin die Hygienevorgaben für den Infektionsschutz

Gibt es Coronafälle an Augsburger Schulen?

Ja, es gab schon an einigen Schulen Corona Fälle und dementsprechend Quarantäne Maßnahmen. Wegen den bisherigen Corona Fällen stehen die staatlichen Schulaufsichtsbehörden im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt. Die notwenigen Quarantäne Maßnahmen sind zügig eingeleitet worden Bisher sind einzelne Schulklassen aus unterschiedlichen Schulen betroffen. Die jeweils betroffenen Klassen wurden isoliert und damit eine weitere Ausbreitung verhindert.


Welche Hygienemaßnahmen gelten in den Augsburger Schulen?

Infektionsschutz bleibt das oberste Ziel für alle Schulen. Aufgrund des erhöhten Infektionsgeschehens in Augsburg mit einer aktuellen 7-Tage-Inzidenz, die den Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen 7 Tagen  deutlich überschritten hat, gilt an allen Augsburg Schulen bis

 Folgende Hygieneregeln gelten an den Augsburger Schulen:

  • Alle Schülerinnen, Schüler und das Lehrpersonal aller Schularten auch während des Unterrichts sind zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet. Schulveranstaltung sind auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren bzw. vorzugsweise in digitaler Form abzuhalten.
  • Darüber hinaus werden die Schulen gebeten, im besonderen Maße auf eine konsequente Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) zu achten und die genutzten Unterrichtsräume regelmäßig und ausreichend zu belüften (Stoßlüften anhand eines Lüftungsplans etc.).
  • Fremdnutzungen (Vereine, Musikschulen etc.) in den Schulen sind weiterhin zulässig, sofern diese keine Berührungspunkte zum Schulbetrieb aufweisen.
  • Schulveranstaltung sind auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren bzw. vorzugsweise in digitaler Form abzuhalten.
  • Feste Sitzordnungen in den Klassenräumen sowie feste Raumzuteilung, wenn möglich
  • Möglichst häufiges Lüften der Klassenräume
  • Empfehlenswert wäre es, wenn jede Schule erneut in Kooperation mit einer entsprechenden Arztpraxis kurzfristig eine Reihentestung des an der Schule tätigen Personals organisiert. Im Ausnahmefall kann eine derartige Testung auch nach individueller Online-Anmeldung (jeder einzelnen Person) beim Bayerischen Corona-Testzentrum in Augsburg durchgeführt werden.

Mehr finden Sie hier

 


Warum wird es ab den Herbstferien in den Grund-/Mittel- und Förderschulen keinen Wechselunterricht geben?

Die Ausnahme für die Grund-, Mittel- und Förderschulen wurde explizit von Seiten der Staatlichen Schulaufsicht angeregt, da andernfalls das Risiko besteht, eine Vielzahl dieser Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht nicht mehr zu erreichen. Insbesondere in der Grundschulstufe stößt eine adäquate Teilnahme am Distanzunterricht in der Praxis oftmals an Grenzen. Die Schülerschaften der übrigen weiterführenden Schulen haben im Vergleich zur Mittelschule und zur Förderschule weniger Schwierigkeiten, den Unterrichtsinhalten auch beim Distanzunterricht zu folgen. An den Mittel- und Förderschulen ist zudem ein höherer Anteil bildungsferner Schülerinnen und Schüler vertreten, die einer engmaschigen Unterrichtung idealerweise in Präsenzform bedürfen.

Zudem haben die Erfahrungen des bisherigen Schuljahres 2020/2021 gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler sich im beaufsichtigten Umfeld Schule konsequent an die maßgeblichen AHA-L-Regeln halten. Im unbeaufsichtigten privaten bzw. öffentlichen Raum werden diese oftmals missachtet/ignoriert. Insofern können der regelmäßige Schulbesuch bzw. der Präsenzunterricht in gewisser Weise sogar eine infektionsbremsende, in jedem Fall jedoch eine hinsichtlich des so wichtigen Infektionsschutzes erzieherische Wirkung entfalten.

Die Schulen und Kitas sind bisher nicht als führende Infektionsherde zu werten. Deshalb ist es der Stadt Augsburg wichtig, eine differenzierte Entscheidung zu treffen, welche den Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der pädagogischen Fachkräfte, den Hygieneschutz und die wichtige pädagogische Bedeutung von Schulen und Kitas in unserer Stadt miteinbezieht.


Warum gibt keinen Drei-Stufen-Plan mehr?

Am 04.11.2020 hat das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Rahmen eines sog. „Schulgipfel“ entschieden, dass u.a. das Drei-Stufenmodell des Rahmenhygieneplans Schule außer Kraft zu setzen sei und künftig die örtlichen Gesundheitsbehörden im Einvernehmen mit den staatlichen Schulaufsichtsbehörden darüber zu entscheiden haben, welche Art von Unterricht angeboten wird. Von staatlicher Seite besteht lediglich die pauschale Vorgabe, einen ggf. eingeschränkten Präsenzunterricht so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.


Mein Kind ist erkältet. Was muss ich in diesem Fall beachten?

Folgende Regelung gilt ab 9.11. für Kinder und Jugendliche mit Krankheitssymptomen in Schulen und Kitas:

  • Kinder mit milden Krankheitssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) dürfen die Schule bzw. Kita-Einrichtung besuchen. Auch ohne einen negativen Corona Test
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Schule bzw. Kita-Einrichtung nicht besuchen. Die Wiederzulassung zum Schul- bzw. Kita-Einrichtungsbesuch ist erst wieder möglich, sofern die Kinder bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind.Ein negativer Corona Test ist für den Widerbesuch des Unterrichts nicht erforderlich

Am 4.11.2020 wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultur im Rahmen eines sog. „Schulgipfel“ entschieden, dass u. a. das Stufenmodell des Rahmenhygieneplans außer Kraft gesetzt wird u. künftig die örtlichen Gesundheitsbehörden für die Vorgaben der Hygienemaßnahmen in Kitas und Schulen zuständig sind.


Was gilt für Schüler und Schülerinnen aus Risikogruppen?

Schüler und Schülerinnen, die zu Risikogruppen gehören, können sich für jeweils 3 Monate von einem Arzt ein fachärztliches Attest zur Befreiung von der Präsenzpflicht erteilen lassen. Nach den 3 Monaten muss dieses Attest erneuert werden. Von der Präsenzpflicht befreite Schüler müssen die Angebote im Distanzunterricht wahrnehmen

Lernen Zuhause
Das Lernen Zuhause wird vermutlich in der kommenden Zeit weiterhin ein fester Bestandteil werden. Egal ob begleitend zum Präsenzunterricht wegen Quarantäne oder im Falle von Distanzunterricht. Wir arbeiten mit Hochdruck weiter daran, die Voraussetzungen für das Lernen Zuhause zu verbessern. Beispielsweise wurde Microsoft Teams flächendeckend zur Verfügung gestellt. Aktuell werden die digitalen Leihgeräte die über ein stattliches Förderprogramm beschafft wurden an den Schulen verteilt. Zudem wird das Kontingent des Förderprogramms Sonderbudget digitale Endgeräte nochmal aufgestockt, so, dass wir insgesamt auf ca. 3000 Geräte für Augsburg kommen welche an Schulen verteilt werden.

Empfehlungen für den Schulalltag

  • Auf Feste/Veranstaltung wie beispielsweise Martinsfest/Lichterfest zu verzichten
  • Elternabende Online durchzuführen
  • Reduktion der Kontakte aufs nötigste
  • A(bstand) H(ygiene) A(lltagsmaske)-L(üften) Regeln einhalten
  • Achtsam miteinander umgehen

Unser Ziel ist es ganz klar, den Schulalltag aufrecht zu erhalten. Dafür müssen wir aber die Beschränkungen und Einhaltungen der Hygienemaßnahmen an den Schulen in den Kitas und auch im Alltag allgemein in Kauf nehmen



Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) sollen bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt bleiben. Hintergrund ist zum einen der Infektionsschutz, zum anderen auch die Erwägung, dass der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres 2020/2021 auf der Erteilung von Unterricht liegen soll. Auf diese Weise sollen Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, bestmöglich aufgefangen werden.