Coronavirus – Informationen für Eltern zu Schulen, Kitas & Co.


Schnelltests für Kinder bis 6 Jahre

Am Testzentrum an der Messe Augsburg werden kostenlose Schnelltests für Kinder bis 6 Jahren angeboten. Dafür gibt es vor Ort speziell für Kindertestungen qualifiziertes Personal. 

  • Montag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr
  • Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr

Terminvereinbarung über Bäuerle Ambulanz

Nach den Osterferien gilt für die Schulen folgende Regelung (Stand: 9. April 2021)

Die 7-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet liegt aktuell über 100. Die Augsburger Werte können Sie hier einsehen.

Grundschulen/Grundschulstufen der Förderschulen (Jgst. 1 - 4):

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 findet voller Präsenzunterricht (d. h. auch ohne Mindestabstand) statt. 
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 gilt:
    • für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 findet Distanzunterricht statt.
    • Für die Jahrgangsstufe 4 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt, wenn die Kreisverwaltungsbehörde nichts anderes anordnet. Zudem können nur Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen, die einen höchstens 24 Stunden alten, negativen Corona-Test vorweisen.
      Mehr Infos zur Testung.

Weiterführende und Berufliche Schulen sowie Förderschulen ab Jgst. 5:

  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 findet Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt.
  • Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 findet Distanzunterricht statt.
  • Ausgenommen sind:
    • die Abschlussklassen aller Schularten
    • sowie die elfte Jahrgangsstufe an Gymnasien und Fachoberschulen und die entsprechende Stufe der Abendgymnasien und Kollegs: 
      Hier findet auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m statt, wenn die Kreisverwaltungsbehörde nichts anderes anordnet. 
  • Zudem dürfen am Präsenzunterricht nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die

oder

  • einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben (PCR- oder POC-Antigenschnelltest, der durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wird; nicht älter als 24 Stunden). Solche Tests können z. B. in den lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen durchgeführt werden. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht hier nicht aus. Weitere Informationen zu den verschiedenen Tests finden Sie unter www.km.bayern.de/coronavirus-faq im Menüpunkt „Selbsttests“. 

Dies gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.

Die Schulvorbereitenden Einrichtungen öffnen im Gleichklang mit vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten.

 

Testpflicht an Schulen

Soweit Präsenzunterricht an den Schulen zugelassen ist, wird bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 für Schülerinnen und Schüler eine zweimal wöchentliche Testpflicht (PCR-, Schnellstest oder unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest) an der Schule als Voraussetzung für eine Teilnahme am Präsenzunterricht vorgesehen. Bei einer Inzidenz von über 100 gilt die Testpflicht, je nach Anzahl der Präsenztage, mindestens zweimal wöchentlich. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 darf die Testung höchstens 24 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein (bei einer Inzidenz unter 100 gilt 48 Stunden vor Beginn des Schultags). Diese Testpflichten gelten ebenso für Lehrkräfte und das weitere an Schulen tätige Personal.

Infos zur Selbsttestung

Folgende Informationen zur Selbsttestung kommen vom Kultusministerium. Wir als Stadt Augsburg sind in die Regelung der Testung nicht mit eingebunden.

Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Präsenzunterricht teilnehmen, die

  • in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben

oder

  • einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben (PCR- oder POC-Antigenschnelltest, der durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wird; nicht älter als 48 Stunden). Solche Tests können z. B. in den lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen durchgeführt werden. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht hier nicht aus.

Dies gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.

Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal testen sich weiterhin in eigener Verantwortung zuhause.
Weiterhin gelten die bisherige Hygieneregeln wie Maskenpflicht u. Einhalten der Abstandsregeln.

Aufsicht der Testung

Die Selbsttestung wird durch die jeweilige Lehrkraft begleitet. Sie beaufsichtigt die Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen mündliche Anleitung für die Durchführung der Tests. Die Testung führen die Schülerinnen und Schüler in jedem Fall selbst durch.

Die Tests sollen zu Beginn des Schultags durchgeführt werden, um einen längeren Kontakt potenziell Infizierter mit anderen Personen zu vermeiden. In der Regel wird dies also zu Beginn der ersten Stunde der Fall sein.

Positiver Test

Zeigt der Selbsttest ein positives Ergebnis an, so muss die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler von anderen Personen isoliert und – sofern möglich – von den Erziehungsberechtigten abgeholt oder nach Hause geschickt werden. Die Erziehungsberechtigten sollen dann unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt über das Ergebnis informieren. Da es auch möglich ist, dass der Selbsttest ein „falsch-positives“ Testergebnis anzeigt, wird das örtliche Gesundheitsamtes immer einen PCR-Test anordnen, um das Testergebnis zu überprüfen. Erst wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ist, liegt tatsächlich eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor.

Die Anordnung von Quarantänemaßnahmen fällt in den Zuständigkeitsbereich des lokalen Gesundheitsamtes. Die Erziehungsberechtigten informieren nach einem positiven Selbsttestergebnis ihres Kindes unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet alle weiteren Schritte ein und unterrichtet ggf. die Schule über erforderliche Maßnahmen. Bis dahin können die Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis zunächst weiter in der Klasse bzw. im Unterrichtsbetrieb bleiben, wobei die Hygienevorgaben weiterhin genauestens zu beachten sind.


Was passiert, wenn ein Kind keinen Nachweis eines Testes vorweisen kann?

Kann bzw. will eine Schülerin oder ein Schüler den Nachweis eines aktuellen Tests nicht erbringen, ist die Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Schülerin, der Schüler muss dann weiterhin am Distanzunterricht teilnehmen.


Welcher Test wird an den Augsburger Schulen verwendet?

Die Augsburger Schulen wurden vom Freistaat mit dem SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test zur Selbstanwendung von Roche beliefert.


Praktische Durchführung eines Roche Selbst Test

Entnehmen einer Probe (Nasenabstrich):

1. Waschen Sie Ihre Hände mit Wasser und Seife oder verwenden Sie ein Handdesinfektionsmittel, bevor Sie den Test durchführen.
2. Nehmen Sie den Abstrichtupfer aus der Verpackung, indem Sie an beiden Laschen der Kunststofffolie ziehen. Achten Sie dabei darauf, den Tupfer nur am Griff zu berühren, nicht an der Spitze mit dem „Wattebausch“.
3. Neigen Sie Ihren Kopf leicht nach hinten.
4. Führen Sie den Tupfer mit dem „Wattebausch“ voran in ein Nasenloch ein. Schieben Sie den Tupfer langsam ca. 2 cm vorwärts (parallel zum Gaumen – Richtung Rachen, nicht nach oben), bis Sie einen Widerstand spüren. Üben Sie dabei keinen Druck aus.
5. Drehen Sie den Tupfer 4-mal (insgesamt ca. 15 Sekunden lang) gegen die Naseninnenseite und entnehmen Sie ihn dann aus der Nase.
6. Wiederholen Sie Schritt 4 und 5 mit dem gleichen Tupfer im anderen Nasenloch. Zum Entnehmen einer Probe aus beiden Nasenlöchern wird derselbe Tupfer verwendet.


Aktuelle Regelungen Kindertagesbetreuung

Seit Montag, 29.03.2021, findet der Betrieb in den Kitas und in der Tagespflege leider erneut als Notbetreuung statt, da der maßgebliche Inzidenzwert inzwischen wieder über die Grenze von 100 gestiegen ist. Die Augsburger Werte können Sie hier einsehen. Sollte der maßgebliche Inzidenz-Wert wieder auf unter 100 fallen, kann wieder eingeschränkter Regelbetrieb stattfinden. Wir informieren Sie zeitnah. Allerdings ist dies derzeit nicht absehbar. 

Für den Bereich der Kindertagesbetreuung, in der Kindertagespflege und organisierten Spielgruppen gilt folgendes:

Notbetreuung in Ausnahmefällen für die Kitas und in der Tagespflege
Sie können als Eltern die Betreuung in der Kita und in der Tagespflege in Ausnahmefällen in Anspruch nehmen. Die Belastung für Sie ist uns bewusst. Nachdem die getroffenen Maßnahmen das Ziel haben, Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren, bitte wir Sie um solidarisches Handeln im Sinne anderer Eltern, der Mitarbeitenden in den Kitas und der Tagespflegepersonen.

Notbetreuung ist möglich, wenn Sie

  • die Betreuung nicht anderweitig sicherstellen können, insbesondere,

wenn Sie Ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen

  • eine Anordnung zur Betreuung für Ihr Kind vom Jugendamt haben, damit das
    Kindeswohl sichergestellt ist
  • wenn Sie Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben
  • wenn Ihr Kind eine Behinderung hat oder wenn es wesentlich davon bedroht ist
  • anderweitig dringenden Bedarf haben und die Betreuung zuhause nicht sichergestellt werden kann.

Einen Vordruck, mit dem Sie den Betreuungsbedarf bestätigen können, finden Sie unter https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/service-kinder/newsletter/formular-notbetreuung.pdf

Private Kinderbetreuung ist möglich

Die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften mit Kindern aus höchstens zwei Haushalten ist weiterhin möglich.

Auch im eingeschränkten Regelbetrieb gelten unsere Hygiene- und Schutzmaßnahmen weiterhin. Das pädagogische Personal sowie die Tagespflegepersonen haben die Möglichkeit für Reihentestungen sowie von Antigen-Selbsttests.

Schulkinder und Horte:

Hier stehen ab Montag die Osterferien an. Kinder, deren Eltern Ferientage und Hortbetreuung gebucht haben und die Notbetreuung benötigen, können ihren Hort besuchen. Auch hier bitten wir Sie, zurückhaltend zu agieren.

Auch in Augsburg breiten sich Coronavirus-Infektionen aus, die durch bestimmte Mutationen, insbesondere die britische Mutation B.1.1.7, hervorgerufen werden. Wie sich diese neuen Mutationen auf den Verlauf der Pandemie auswirken werden, ist noch unklar. Es ist jedoch absehbar, dass sie die Pandemiebekämpfung erschweren, da die Mutationen ansteckender sind. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Personen mit Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen nicht bzw. bei leichten Symptomen nur mit einem negativen Testergebnis auf SARS-CoV-2 besuchen.

Seit Montag, 15. März 2021, gilt daher aufgrund einer Festlegung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung Folgendes für Kinder und Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen:

  • Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen. Wir möchten Sie bitten, den Einrichtungsleitungen bei allergischen Erkrankungen auf Verlangen ein entsprechendes Attest vorzulegen. 
     
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) dürfen die Kinder die Kinderbetreuungseinrichtungen nur besuchen, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. 
      
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand – mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall – dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen. Die Betreuung in der Einrichtung ist erst wieder möglich, wenn das Kind in gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich. 
      
  • Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Auch eine erneute Testung nach Genesung ist nicht notwendig. Bereits mit dem Test zu Beginn der Erkrankung kann eine SARS-CoV-2-Infektion hinreichend sicher ausgeschlossen werden. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht. 

Schnelltests für Kinder unter 6 Jahren beim Kinderarzt und bei der Messe ab 22.03. möglich

Um den großen Andrang bei den Kinderärzten zu bewältigen, bietet die Stadt Augsburg zusätzliche Testangebote für Kinder unter sechs Jahren am städtischen Testzentrum an der Messe Augsburg ab Montag, den 22.03.2021 an.               

An folgenden Tagen werden von geschultem Fachpersonal Tests für Kleinkinder unter sechs Jahren jeweils am Montag, Mittwoch von 17.00 – 19.00 Uhr und am Sonntag 14.00 – 18.00 Uhr angeboten.

Termine können unter https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/gesundheit/coronavirus/diagnosestelle vereinbart werden

Regelung der Kostenübernahme bei den Tests
Die Kosten für die Tests müssen Eltern nicht selber bezahlen.

Symptomfreie Kinder können einmal wöchentlich einen kostenfreien Schnelltest oder PCR-Test erhalten (Bürgertest).

Symptomatische Kinder können nur mit PCR-Test getestet werden. Für Kassenpatientinnen und -patienten übernimmt die Kosten die Kassenärztliche Vereinigung Bayern. Bei Privatpatientinnen und –patienten übernimmt – je nach Vereinbarung – die private Krankenkasse oder die Beihilfestelle die Kosten. Eltern müssen daher keine Kosten bei Kinderarztpraxen bezahlen.

Ausbau des Testangebots für Kinder bei Gurgel-/Spucktestungen wird geprüft
Um mehr Testmöglichkeiten für jüngere Kinder zu schaffen, ist die Stadt Augsburg bereits bezüglich sogenannter Gurgel-/Spucktestungen in Kontakt mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Gerade für jüngere Kinder ist der Einsatz von Nasenabstrichen eine große Herausforderung. Gurgeltestungen könnten sowohl zuhause mit den Eltern durchgeführt werden als auch in den von der Stadt betriebenen Testzentren angeboten werden.

Bitte beachten: Für externe Besucherinnen und Besucher (Eltern, Lieferantinnen und Lieferanten etc.) gilt weiterhin zum Schutz der Beschäftigten in der Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske bzw. einer Maske mit gleichwertig genormtem Standard (z.B. FFP2-Maske).


Welche Kitas sind ganz oder teilweise geschlossen?

Kita

Schließung von-bis

betroffen

Kita Schwimmschulstr.

seit 23. März 2021

1 Gruppe,
3 Mitarbeitende

Kita Bleicherbreite

seit 24. März 2021

1 Gruppe

Kita Herrenbachstraße 

25. März -8. April

36 Kinder,
8 Mitarbeitende

Kita Remshartgässchen

seit 26. März 2021

31 Kinder,
4 Mitarbeitende

Hort Elias-Holl 

seit 26. März 2021

20 Kinder,
2 Mitarbeitende

Kita Schleiermacherstr.

26. März -8. April

25 Kinder,
3 Mitarbeitende

Kita Immelmannstraße 

seit 29. März 2021

2 Gruppen,
5 Mitarbeitende

Kita Dudenstraße

1. April - 14. April

2 Gruppen,
7 Mitarbeitende

Krippe Neißestraße 8. April - 12. April Einrichtung
Kita Euler-Chelpinstr. 9. April - unbekannt 1 Gruppe,
3 Mitarbeitende

 

Hinweis: Hier werden keine Infos zu Kitas in freier Trägerschaft veröffentlicht, sofern diese damit nicht einverstanden sind.

(Stand: 9. April 2021)


Mehr Räumlichkeiten, Digitalisierung und gestaffelter Unterricht

Räumlichkeiten wurden zusätzlich zur Verfügung gestellt

Wie schon im Herbst, ist das Referat für Bildung u. Migration auf der Suche nach zusätzlichen größeren Räumlichkeiten um im Einzelfall für eine Ergänzung zu den vorhandenen Schulräumlichkeiten zu finden. Auch in Anbetracht von anstehenden Prüfungen können diese Räumlichkeiten eine gute Ergänzung sein.

Deshalb haben wir bei Sportvereinen, Religionsgemeinschaften, städtischen Dienststellen, Museen etc. bzgl. möglicher weiterer Räume für Klassen angefragt und 46 Räumlichkeiten angeboten bekommen. Auf Grund der hohen Anforderungen für die Schulen und des hohen organisatorischen Aufwandes für die Schulen konnten bisher konkret für zwei Schulen Räumlichkeiten vermittelt werden. 

Digitalisierung / Bildungschancen

Die Verschärfung der Ungerechtigkeit der Bildungschancen ist ein leider zunehmende Herausforderung. Gerade das Thema Digitalisierung und Lernen Zuhause verschärft die Situation. Nicht alle Kinder verfügen über einen Zugang zum Internet. Deshalb hat das Bildungsreferat gemeinsam mit dem Sozialreferat u. dem Verein Kinderchancen e.V. zusätzliche 150 Router für Kinder zur Verfügung gestellt.

In Kooperation der IHK und einigen Augsburger Firmen konnten zusätzlich 23 WLAN-Router für die Schulen zur Verfügung gestellt werden. 

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben zu einem weiteren Schub dieser ohnehin bereits forcierten Anstrengungen zur Digitalisierung der Schulen geführt. So konnten binnen kürzester Zeit 3.575 mobile Endgeräte im staatlichen Förderprogramm „Sonderbudget Leihgeräte“ beschafft werden (Volumen: ca. 2,4 Mio. Euro), die von den Schulen an Schülerinnen und Schüler ausgeliehen werden können, um eine Teilhabe aller am Distanzunterricht gewährleisten zu können. Außerdem hat der Stadtrat unlängst beschlossen, auch das staatliche Förderprogramm „Sonderbudget Lehrerdienstgeräte“ mit rund 1,6 Mio. Euro umzusetzen und für voraussichtlich 1.580 Augsburger Lehrkräfte der öffentlichen Schulen entsprechende mobile Endgeräte zu beschaffen.

Nahverkehr gestaffelter Unterricht / Taktverdichtung

Neben den klassischen Hygienemaßnahmen, haben wir auch für eine Reduktion der Kontakte auf dem Schulweg gesorgt. Um den Schulweg sicherer zu machen haben wir mit den Schulen einen unterschiedlichen Schulbeginn und Schulende besprochen. Somit kommt es zusätzlich zu einer Entzerrung in den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem wird wieder ein erhöhter Takt im Nahverkehr eingeführt. 


Wie ist die aktuelle Infektionslage an Schulen?

Aufgrund der registrierten Neuinfektionen wurden weitere Quarantänemaßnahmen an Schulen und Kitas veranlasst. Betroffen sind u.a. die Herrenbach-Mittelschule und die Schiller-Mittelschule. (Stand: 31. März 2021)


In den Schulen lässt sich derzeit ein leichter Anstieg der Ansteckungsfälle bei den Kindern und Jugendlichen beobachten. Dies ist neu im Vergleich zur ersten und zweiten Welle. Dort gab es kaum Ansteckungen in der Schule. In den Kindergärten kann man das bisher noch nicht belegen. Im Vergleich zum Dezember befinden sich weniger Klassen und Kitagruppen in Quarantäne.

Die nachfolgende Statistik zur Infektionslage an den Augsburger Schulen wird in der Regel wöchentlich aktualisiert (Stand 23. März 2021):

Gymnasien (mit Bayernkolleg, ohne Waldorfschule)

14 Klassen befinden sich in Quarantäne (5,96%)

Grund-, Mittel-, Förderschulen

20 Klassen befinden sich aktuell in Quarantäne (2,4 %)

Realschulen

1 Klasse befindet sich aktuell in Quarantäne (0,60%) 


Häufig gestellte Fragen


Gibt es eine Notbetreuung an den Schulen?

Die Schulen bieten Notbetreuung an, soweit das Infektionsgeschehen es zulässt 

  • für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, 
  • für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht, und
  • für alle Schülerinnen und Schüler von Förderzentren sowie an anderen Förderschulen mit angeschlossenen Heimen einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE). An der Schule für Kranke besteht die Möglichkeit, eine Notbetreuung anzubieten. 

Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

  • Sie keinen Urlaub nehmen können bzw. Ihr Arbeitgeber Sie nicht freistellt und Sie daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder 
  • Sie alleinerziehend, selbstständig bzw. freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder
  • Sie Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. des Achten Sozialgesetzbuches haben oder das Jugendamt die Teilnahme an der Betreuung angeordnet hat. 

Bitte legen Sie der Schule für die Teilnahme eine kurze, formlose Begründung des Betreuungsbedarfes vor. Schülerinnen und Schüler an Förderschulen (einschließlich der Kinder in der SVE) sowie Schülerinnen und Schüler aller Schularten mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht, sowie an Schulen für Kranke können die Notbetreuung nach Anmeldung besuchen. 

Ihr Kind darf für die Teilnahme weder Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen, noch in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder einer Quarantänemaßnahme unterliegen. 


Wie arbeiten die städtischen Kitas weiter im eingeschränkten Regelbetrieb?

Die städtischen Kitas arbeiten weiterhin mit reduzierten Öffnungszeiten von 8 bis 16 Uhr – auch im eingeschränkten Regelbetrieb. In der Kita bleiben die Kinder wie bisher in festen Gruppen mit den gleichen Betreuungspersonen über den gesamten Tag, damit die Kontakte übersichtlich bleiben. Ihr Kind darf sich dabei nicht frei im Haus bewegen. Weiterhin finden keine externen Angebote wie Vorkurs Deutsch 240 oder musikalische Angebote statt.

Weiterhin kann es zu eingeschränkten Öffnungszeiten kommen.

Durch die Betreuung in festen Gruppen und aufgrund von Personalknappheit (durch bspw. Quarantänemaßnahmen) besteht die Möglichkeit, dass sich die Öffnungszeiten der Kita verändern. Sie werden hierüber von der Leitung der Kita informiert.


Wo kann ich mich noch informieren?

Informationen bei der Kita-Leitung, bei agita und im Internet – tagesaktuell
Als Amt für Kindertagesbetreuung möchten wir Ihnen so viele Informationen wie möglich bereitstellen, um Transparenz zu schaffen. Diese finden Sie tagesaktuell unter: kita.augsburg.de, www.augsburg.de und www.stmas.bayern.de

Für Fragen zur Kindertagespflege ist agita (Agentur für Kindertagespflege) telefonisch unter 0821 455 406 30 und per E-Mail unter service@agita-augsburg.de zu erreichen.


Mein Kind ist erkältet. Was muss ich in diesem Fall beachten?

  • Kinder mit milden Krankheitssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten bzw. bei allergischen Symptomen) dürfen die Schule bzw. Kita-Einrichtung im eingeschränkten Regelbetrieb besuchen. Auch ohne einen negativen Corona-Test.
     
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Schule bzw. Kita-Einrichtung nicht besuchen. Die Wiederzulassung zum Schul- bzw. Kita-Einrichtungsbesuch ist erst wieder möglich, sofern die Kinder bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichem Husten bzw. allergischen Symptomen) sind. Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich.

 


Was passiert, wenn in der Einrichtung meines Kindes ein Corona-Fall auftritt?

Sobald die Schulleitung von einer bestätigten Infektion Kenntnis erlangt, informiert sie das Gesundheitsamtes per FAX „§34 – Meldeformular“ (an Nummer 0821 324 2054).

Parallel schicken schickt die Schulleitung die betroffenen Kontaktpersonen zum Schutz aller Schülerinnen und Schüler bzw. des Lehrerkollegiums in die Selbstisolation. Die eigentliche Kohortenisolation muss anschließend vom Gesundheitsamt angeordnet werden.

Weitere Informationen zur Kohortenisolation finden Sie in der folgenden Frage.

Weitere Informationen für und zu Kontaktpersonen finden Sie hier.


Welche Quarantäneregeln gelten in Horten und Schulen?

Im Zusammenhang mit den bundesweit zunehmenden Nachweisen besorgniserregender SARS-CoV-2-Varianten ist gemäß aktueller Vorgaben der Verfahrensweg der Kohortenisolation nicht mehr gültig. 

Gemäß aktueller Vorgaben erfolgt jetzt auch bei Schülerinnen und Schülern wieder eine Risikoermittlung durch das Gesundheitsamt

  • Für Schülerinnen und Schüler, die mit einer infizierten Schülerin/einem infizierten Schüler in einer Schulklasse bzw. Lerngruppe unterrichtet wurden, besteht regelhaft eine relevante Exposition, so dass hier die Vorgaben für Kontaktpersonen der Kategorie I (KP 1) gelten.
  • Für Schülerinnen und Schüler, die durch eine infizierte Lehrkraft unterrichtet wurden, erfolgt eine Risikoermittlung für die jeweils betroffenen Schulklassen bzw. Lerngruppen. Insbesondere bei häufigen und langen Unterrichtszeiten wie z. B. bei Klassenleitungen von Grundschulklassen/-lerngruppen, ist regelhaft von einer relevanten Exposition auszugehen, so dass hier die Vorgaben für Kontaktpersonen der Kategorie I (KP 1) gelten.
  • Für Lehrkräfte, die eine infizierte Schülerin/einen infizierten Schüler in einer Schulklasse bzw. Lerngruppe unterrichtet haben, erfolgt eine individuelle Risikoermittlung. Insbesondere bei häufigen und langen Unterrichtszeiten wie z. B. bei Klassenleitungen von Grundschulklassen/-lerngruppen, ist regelhaft von einer relevanten Exposition auszugehen, so dass hier die Vorgaben für Kontaktpersonen der Kategorie I (KP 1) gelten.

Neu ist auch, dass sich Kontaktpersonen 1 (KP1) nach 14 Tagen testen lassen müssen. Dieser Test (Antigenschnelltest oder PCR-Test) muss durch eine autorisierte Stelle erfolgen. In der Regel ist dieses eines der Testzentren. 

Für die Teilnahme am Präsenzunterricht empfehlen wir zur Gewährleistung eines sicheren Schulbetriebes, dass die Schülerinnen und Schüler nach diesen 14 Tagen einen aktuellen negativen Test vorlegen. 
 


Was tut die Stadt Augsburg, um Schulen, Kitas und Familien bestmöglich zu unterstützen?

Mit verschiedenen Aktionen und Projekten unterstützt die Stadt Augsburg Schulen, Kitas und Familien.

Beispiele:

  • Mithilfe des staatlichen Förderprogramms „Sonderbudgets Leihgeräte (SoLe)“ im Digitalpakt Schule beschafft die Stadt insgesamt ca. 3000 Laptops. Dafür werden ca. 2.300.000 Euro investiert, die zu 100 Prozent staatlich gefördert sind.

  • Organisation Runder Tische mit Gesundheitsamt, Kitas und Schulen

  • Organisation von Schulpatenschaften zu Unternehmen zur Unterstützung der Digitalisierung

Weitere Unterstützungsangebote finden Sie hier.


Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sieht der Rahmen-Hygieneplan für den Schulalltag vor?

Zu den Hygiene- und Schutzmaßnahmen zählen beispielsweise die folgenden Punkte:

  • Auf persönliche Hygiene achten (z. B. regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten wo immer es möglich ist; Einhaltung der Husten- und Niesetikette; Verzicht auf Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln usw.; altersgerechte Anwendung von Desinfektionsmittel usw.)
  • Regelmäßiges Lüften (alle 20 Minuten Stoßlüftung bzw. Querlüftung)
  • Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände und somit auch am Platz im Klassenzimmer (siehe hierzu die FAQ „Gibt es eine Maskenpflicht im Unterricht bzw. auf dem Schulgelände?“)
  • Möglichst feste Gruppenbildung mit möglichst wenig Durchmischung der Lerngruppen (sofern die schulorganisatorischen Rahmenbedingungen dies zulassen)
  • Feste Sitzordnungen in den Klassen- und Kursräumen, feste Raumzuteilung wo immer möglich
  • Bereitstellung von Flüssigseifenspendern und Händetrockenmöglichkeiten in den Sanitärbereichen
  • Ggf. versetzte Pausenzeiten oder andere schulorganisatorische Maßnahmen nach Ermessen der einzelnen Schule (z. B. Laufwege/-richtungen im Schulhaus, Regelungen zum Toilettengang etc.)

 


Werden Desinfektionsmittelspender und Luftreiniger genutzt?

Desinfektionsmittelspender

Die Schulverwaltung hat sich bereits im Sommer intensiv mit der Fragestellung rund um die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Desinfektionsmitteln im Schulbereich auseinandergesetzt. Ein Einsatz im Schulbereich wird unsererseits nicht empfohlen, wenngleich einzelne Schulen eigenständig entsprechende Desinfektionsmittelspendersituationen in den Eingangsbereichen geschaffen haben. Aufgrund der besonderen Umstände in diesen öffentlichen Einrichtungen (sachgerechter Umgang; Gefahr, das Kitakinder/Grundschüler das im Eingangsbereich zugängliche Mittel in die Augen reiben; missbräuchliche Verwendung dieses Gefahrenguts etc.) wird ein Einsatz von Desinfektionsmittel auch nicht von der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB)  empfohlen. Die konsequente Einhaltung der AHA-L-Regeln genießen Vorrang.

Luftreiniger

Der Einsatz und die Beschaffung von Luftreinigungsgeräten wurde intensiv geprüft. Diese Geräte können in nicht belüftbaren Räumen Verwendung finden. Es liegen jedoch bislang keine validen wissenschaftlichen Studien vor, die nachweisen, dass durch Einsatz dieser Geräte eine Übertragung speziell hinsichtlich COVID-19 maßgeblich verhindert wird. Stattdessen ist nicht auszuschließen, dass die durch das Gerät entstehende Luftbewegung sogar das Gegenteil bewirken könnte. So ist beispielsweise bei den üblicherweise vorgeschlagenen Geräten mit Hepa-Filtern zu beachten, dass oftmals ein tägliches Aufheizen für ca. 30 Minuten auf 100 Grad notwendig ist, damit diese nicht zu einer „Virenschleuder“ werden und dann im Gegenteil eine erhöhte Infektionsgefahr von den Geräten ausgeht. Derartige Wartungs- und Pflegeaufwände sind an den Schulen nicht mit ausreichender Sicherheit zu gewährleisten.

Im Vordergrund der Übertragung von SARS-CoV-2 stehen nach neueren Erkenntnissen Tröpfchen, wie sie beim Sprechen oder Husten in ein begrenztes Umfeld abgegeben werden. Demgegenüber wird die Übertragung über Aerosole (feinste Tröpfchen kleiner 5 µm), die über größere Distanzen über die Luft verfrachtet werden, als eher gering eingeschätzt. So heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V.: „Die epidemiologischen Daten sprechen gegen einen nennenswerten Aerosolassoziierten Anteil an der SARS-CoV-2-Ausbreitung“. Deshalb stellt das konsequente Befolgen der AHA-L-Maßnahmen die Basis der Prävention dar und kann durch andere Maßnahmen nicht ersetzt werden. Alle Maßnahmen, die das Aufweichen oder eine Scheinsicherheit verbreiten, werden vom RGU kritisch gesehen. Mobile Raumluftreinigungsgeräte können im Gegensatz zu AHA-L-Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit der Übertragung bei einem durchschnittlichen Infizierten, der Viren ausscheidet, nicht so deutlich verringern, dass eine Infektion bei einer diesem exponierten Person weitgehend verhindert werden kann. In anderen Worten, sie nützen nichts, wenn der Sitznachbar krank ist.

Die Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) des Umweltbundesamts zeigt sich in ihrer Stellungnahme ebenso skeptisch: „Der Einsatz von mobilen Luftreinigern mit integrierten HEPA-Filtern in Klassenräumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Unterrichtsdauer Schwebepartikel (z.B. Viren) aus der Raumluft zu entfernen.“ Auch nach einem Expertengespräch zum Thema Lüften an Schulen in Rheinland-Pfalz wurde festgehalten: „Zum aktuellen Zeitpunkt sind mobile Luftreinigungsgeräte in Innenräumen nicht empfehlenswert, da es bisher keine anerkannten standardisierten Prüfverfahren gibt und verschiedene Faktoren (z.B. ungünstige Raumgeometrien, Standortwahl der Geräte im Raum, Anzahl der Personen) die Wirksamkeit stark einschränken und ggf. gesundheitliche Risiken mit sich bringen können. Geräte, die die Luft unkontrolliert im Raum verbreiten, können möglicherweise zur Virenverbreitung beitragen. Die Geräte müssen kontinuierlich fachgerecht gewartet und die Filter sachgerecht entsorgt werden.“

Die Geräte haben keinen nachgewiesenen infektionspräventiven Nutzen und können ggf. sogar kontraproduktiv wirken.

Unabhängig davon ist der flächendeckende Einsatz in Klassenzimmern auch aus anderen Gründen kritisch zu betrachten:

  • Damit Luftreinigungsgeräte möglichst effizient und störungsfrei arbeiten können, gelten hinsichtlich der Platzierung im Raum einige Regeln. Die Luft muss z.B. ungehindert zirkulieren können, sodass der Luftreiniger möglichst frei von Hindernissen stehen sollte. Diese Voraussetzung wäre in der Raummitte gegeben. Wird der Luftreiniger irgendwo hinter Möbeln „versteckt“, würde er immer nur die Luft in diesem kleineren Bereich filtern und wieder abgeben und somit nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.
     
  • Die momentan öffentliche diskutierten „handelsüblichen Luftreiniger“ sind für einen Einsatz im Klassenzimmer nicht geeignet und teilweise auch nicht zugelassen. Bei einem auf das Raumvolumen von Klassenzimmern ausgelegten Luftreinigungsgerät sprechen wir von einer Abmessung von 712mm x 508mm x 2354mm (BxTxH). Dieses Gerät mittig im Raum platziert (siehe oben) schränkt die Nutzbarkeit des Klassenzimmers und die Zahl der Plätze massiv ein.
     
  • Die Geräte müssten einer regelmäßigen UVV-Prüfung unterzogen werden.
     
  • Bedingt durch den mittigen Standort (siehe oben) wird durch das Stromkabel eine Stolperstelle geschaffen.
     
  • Nicht zuletzt ist die Geräuschentwicklung zu berücksichtigen. Es gibt Geräte mit unterschiedlichen Leistungsstufen. Die Geräuschentwicklung reicht von ca. 40 dB (ruhige Bücherei, leise Musik) auf der niedrigsten Stufe, über 50 dB (Regen, Kühlschrank, leises Gespräch) bzw. 60 dB (normales Gespräch) in den mittleren Stufen, bis hin zu 70 dB (Staubsauger) und lauter. Ein sinnhafter Einsatz in üblicherweise großen und hohen Klassenräume kann in der Regel erst ab den mittleren Leistungsstufen erreicht werden. Die Lärmbelastung im allgemeinen Unterrichtsbetrieb ist insofern als sehr hoch einzustufen; ein praktikabler alltäglicher Einsatz ist anzuzweifeln.

Die Stadt Augsburg hat sich unter Inanspruchnahme staatlicher Fördergelder dennoch entschlossen, für ausgewählte und besonders neuralgische Unterrichtsräume (innenliegend, keine Fensterlüftung möglich etc.) 35 professionelle Luftreinigungsgeräte im Wert von rund 100.000 Euro zu beschaffen und in den ausgewählten Räumen einzusetzen.

CO2-Sensoren erleichtern das Lüften

Parallel wurden für die 70 von der Stadt Augsburg zu betreuenden öffentlichen Schulen unlängst rund 1.400 mobile CO2-Sensoren beschafft (Kostenvolumen bei rund 240.000 Euro), um den Schulen das regelmäßige Fensterlüften zu erleichtern. Die Schulen können voraussichtlich noch vor Beginn der Weihnachtsferien mit diesen Sensoren ausgestattet werden.


Was gilt für Schüler und Schülerinnen aus Risikogruppen?

  • Schüler und Schülerinnen, die zu Risikogruppen gehören, können sich für jeweils 3 Monate von einem Arzt ein fachärztliches Attest zur Befreiung von der Präsenzpflicht erteilen lassen.
  • Nach den 3 Monaten muss dieses Attest erneuert werden.
  • Von der Präsenzpflicht befreite Schüler müssen die Angebote im Distanzunterricht wahrnehmen

Lernen Zuhause
Das Lernen Zuhause wird vermutlich in der kommenden Zeit weiterhin ein fester Bestandteil werden. Egal ob begleitend zum Präsenzunterricht wegen Quarantäne oder im Falle von Distanzunterricht. Wir arbeiten mit Hochdruck weiter daran, die Voraussetzungen für das Lernen Zuhause zu verbessern. Beispielsweise wurde Microsoft Teams flächendeckend zur Verfügung gestellt. Aktuell werden die digitalen Leihgeräte, die über ein stattliches Förderprogramm beschafft wurden, an den Schulen verteilt. Zudem wird das Kontingent des Förderprogramms Sonderbudget digitale Endgeräte nochmal aufgestockt, so, dass wir insgesamt auf ca. 3000 Geräte für Augsburg kommen, welche an Schulen verteilt werden.

Empfehlungen für den Schulalltag

  • Auf Feste/Veranstaltung wie beispielsweise Martinsfest/Lichterfest zu verzichten
  • Elternabende online durchzuführen
  • Reduktion der Kontakte auf das Nötigste
  • A(bstand) H(ygiene) A(lltagsmaske) L(üften)-Regeln einhalten
  • Achtsam miteinander umgehen

Unser Ziel ist es ganz klar, den Schulalltag aufrechtzuerhalten. Dafür müssen wir aber die Beschränkungen und Einhaltungen der Hygienemaßnahmen an den Schulen in den Kitas und auch im Alltag allgemein in Kauf nehmen.


Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) sollen bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt bleiben. Hintergrund ist zum einen der Infektionsschutz, zum anderen auch die Erwägung, dass der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres 2020/2021 auf der Erteilung von Unterricht liegen soll. Auf diese Weise sollen Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, bestmöglich aufgefangen werden.

 


Wie sieht es mit den Abschlussprüfungen aus?

Das Kultusministerium möchte allen am Abitur Beteiligten trotz Corona so viel Planungssicherheit wie möglich geben und die fairen Rahmenbedingungen erhalten. Das Gymnasium startet früher als andere Schularten mit den Abschlussprüfungen. Daher machen sich in den Abiturklassen Quarantänemaßnahmen und auch längere Phasen mit Distanzunterricht besonders bemerkbar und können zu Termindruck führen. Mit der Verschiebung wird die Abiturvorbereitung zeitlich entlastet.

Sollte sich die Infektionslage weiter verschärfen, ist auch eine nochmalige Verschiebung des Abiturs nicht ausgeschlossen.

Nach derzeitigem Stand ergibt sich folgender Zeitplan für die Abiturprüfung 2021:

Schriftlicher Teil:
12. Mai 2021: Deutsch
18. Mai 2021: Mathematik
21. Mai 2021: 3. schriftliches Prüfungsfach (mit Französisch)

Kolloquiumsprüfungen:
Erste Prüfungswoche: 7. Juni bis 11. Juni 2021
Zweite Prüfungswoche: 14. Juni bis 18. Juni 2021

Zur Bekanntgabe der Prüfungsnoten wird als gemeinsamer Termin Freitag, 18. Juni 2021, am Nachmittag festgelegt.

Die Anmeldung zu den mündlichen Zusatzprüfungen erfolgt dann spätestens am nächsten (Unterrichts-) Tag, also am Montag, den 21. Juni 2021.

Die mündlichen Zusatzprüfungen sind bis spätestens Freitag, 25. Juni 2021, abzuschließen.

Die Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten ist für Montag, 5. Juli 2021, vorgesehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist lediglich die Abiturprüfung an den Gymnasien verschoben. Das Kultusministerium prüft, ob die Prüfungstermine an den anderen Schularten angepasst werden müssen.


An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit dir selbst oder mit Freunden stehen dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst du dich bei Problemen an Personen deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, das heißt, sie dürfen ohne dein Einverständnis nichts über euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch das staatliche Schulamt ist gerne Ansprechpartner für dich.

Staatliche Schulberatung Schwaben (bayern.de)

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn du oder andere, die du kennst, von Gewalt betroffen sind, kannst du dich an folgende Stellen wenden und dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest du viele andere Jugendliche, mit denen du dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst du dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und dir helfen lassen.