Coronavirus – Informationen für Eltern zu Schulen, Kitas & Co.


Infos zum Schulstart am 14. September 2021

Präsenzunterricht

Unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz findet ab Dienstag, 14. September, in Bayern wieder Präsenzunterricht statt.

Maskenpflicht

In Schulen gilt eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht, auch am Sitz-/Arbeitsplatz. In der Grundschulstufe können Stoffmasken verwendet werden. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 müssen eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Testen

Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft oder genesen sind, brauchen regelmäßig einen negativen Test. An Grundschulen und in der Grundschulstufe an Förderzentren werden voraussichtlich zum 20. September sogenannte Lolli-Testungen eingeführt, also PCR-Pooltestungen (zweimal die Woche). An den übrigen weiterführenden Schulen wird dreimal pro Woche eine Selbsttest durchgeführt. Auch nicht geimpfte oder genesene Lehrkräfte brauchen einen negativen Testnachweis.
>> Testmöglichkeiten in Augsburg

Impfen

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können sich in Arztpraxen, im Impfzentrum oder im Rahmen von Impfaktionen impfen lassen. Kinder und Jugendliche von 12 bis 15 Jahren müssen dabei von mindestens einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. Zudem muss das schriftliche Einverständnis des nicht anwesenden Elternteils vorliegen. Jugendliche ab 16 Jahren können sich auch ohne Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten impfen lassen.
>> Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Augsburg

Aktuelle Regelungen für den Schulbetrieb im Schuljahr 2021/2022 (Stand: 02.09.2021)

Seitens des Freistaats Bayern wurden im Rahmen der neuen 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen die bisherigen inzidenzbasierten Regelungen für die Organisation des Unterrichtsbetriebs abgeschafft. In allen Schularten und Jahrgangsstufen findet im Schuljahr 2021/2022 voller Präsenzunterricht statt. Zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 2021/2022 (14.09.2021) gilt als besondere Schutzmaßnahme bis auf Weiteres eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht, auch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes. In der Grundschulstufe können dabei wie bisher Stoffmasken verwendet werden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

Der Freistaat Bayern weitet zudem seine Teststrategie an den Schulen aus: In der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird - sobald hierfür die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen sind - zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) durchgeführt. An den übrigen weiterführenden Schulen wird dreimal pro Woche eine Selbsttest durchgeführt. Der Freistaat Bayern beabsichtigt, die neuen und kindgerechten „Lollitests“ nach Möglichkeit bereits zu Beginn des Schuljahres 2021/2022 in der Grundschulstufe und den genannten Förderschulen einzuführen.

Bei Covid-19-Infektionsfällen in Schulen beabsichtigt der Freistaat Bayern im Schuljahr 2021/2022 eine „Quarantäne mit Augenmaß“. Die Quarantäneanordnung soll sich anders als bisher nicht mehr auf den gesamten Klassenverband erstrecken, sondern lediglich die Schülerinnen und Schüler umfassen, die unmittelbaren und ungeschützten engen Kontakt zum erkrankten Schüler hatten. Zudem kann die Quarantäne bei einem negativen PCR-Test bereits nach fünf Tagen aufgehoben werden. Die Entscheidung obliegt dem Gesundheitsamt.

Ferner können für Schülerinnen und Schüler Corona-Schutzimpfungen im Rahmen der angepassten STIKO-Empfehlung (Ständige Impfkommission) auch während der Unterrichtszeit angeboten werden. Die Stadt Augsburg hat die Schulen bereits über die bestehenden Möglichkeiten zur Buchung von Reihenimpfterminen am hiesigen Impfzentrum bzw. der Anforderung eines mobilen Impfteams unterrichtet. Vorrangig wird empfohlen, eine Corona-Schutzimpfung für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren mit dem jeweiligen Kinder-/Jugend- bzw. Hausarzt der Familie zu besprechen und im Falle einer Entscheidung für eine Schutzimpfung diese dort durchführen zu lassen.

Hierbei handelt es sich um die neuen Vorgaben des Freistaats Bayern auf Basis einer Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei vom 31.08.2021 und den Inhalten der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 01.09.2021. Konkretisierende Ausführungen der zuständigen Staatsministerien (bspw. ein aktualisierter Rahmenhygieneplan Schule) liegen derzeit noch nicht vor.

Schnelltests für Kinder bis 6 Jahre

Am Testzentrum an der Messe Augsburg werden kostenlose Schnelltests für Kinder bis 6 Jahren angeboten. Dafür gibt es vor Ort speziell für Kindertestungen qualifiziertes Personal. 

  • Montag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr
  • Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr

Terminvereinbarung über Bäuerle Ambulanz


Was macht die Stadt, um die Schulen und Kitas gegen das Corona Virus sicherer zu machen?

Martina Wild, Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration:

„Die Auswirkungen der Corona Pandemie über diesen langen Zeitraum sind herausfordernd und belastend für unsere gesamte Gesellschaft. Gerade auch Kinder, Jugendliche und Familien haben zum Schutz aller in den vergangenen 16 Monaten mit Vorsicht und Umsicht auf vieles verzichtet und damit Enormes geleistet.

Die Folgen der pandemiebedingten Einschränkungen für Lernstände, Gesundheit, Psyche und die Entwicklung von Kindern und Heranwachsenden sind gravierend. Die verpasste Klassenfahrt, der ausgefallene Kindergeburtstag oder der geplatzte Traum vom Schulabschlussball lassen sich nur schwer wettmachen.

Umso wichtiger ist es, dass wir im Herbst nicht reflexartig in den Wechselunterricht oder Distanzunterricht gehen, wenn die Infektionszahlen wieder steigen werden. Mit Impfen, Testen und Masketragen gibt es drei Instrumente, um den Schulbetrieb sicherer zu gestalten.

Für den Herbst gilt aus meiner Sicht für unsere Bildungsorte klar: So viel Normalität wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig.

Impfungen

Neben der Einhaltung der AHA Regelungen, dem regelmäßigen Lüften sowie dem regelmäßigen Testen ist das Impfen ein sehr wichtiges Element, um die Pandemie einzudämmen.

Die Stadt Augsburg hat als eine der wenigen Kommunen in Bayern bis Anfang April 2021 daher dem gesamten Schul- und Kitapersonal ein Impfangebot gemacht. Ein sehr großer Teil des Personals hat dieses Impfangebot auch angenommen. Bereits diese Impfungen haben dazu beigetragen, unsere Bildungsorte sicherer zu machen.

Des Weiteren wollen wir, soweit genügend Impfstoff vorhanden ist, im Laufe des Julis mit Elternimpfungen an Kitas in den besonders betroffenen Stadtteilen starten. Da die Eltern ihre Kinder bringen und holen, entsteht an der „Schnittstelle Kita“ die Möglichkeit, den Personenkreis der Eltern zu erreichen. Wir überlegen zudem, gegebenenfalls Gleiches im Grundschulbereich anzubieten. Denn das Zusammenleben in Familien ist zwangsläufig mit dem Risiko der gegenseitigen Ansteckung verbunden. Gleichzeitig erhoffen wir uns, dadurch unsere Kindergärten hinsichtlich einer möglichen vierten Welle im Herbst sicherer zu machen. Denn bisher ist der Impfstoff für Kinder bis 12 Jahren nicht zugelassen.

Gemeinsam mit der Stadtschülervertretung informieren wir zudem die Schülerinnen und Schüler über die aktuellen Impfangebote. Wenn von Seiten der STIKO der Impfstoff für Kinder und Jugendliche empfohlen wird, dann werden wir, wenn möglich auch an Schulen mit mobilen Teams Impfungen für Schülerinnen und Schüler anbieten.

Somit ist das Impfen ein sehr zentraler Baustein, um das Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas im Herbst einzudämmen.

Testungen

Testungen an Schulen

Die Selbsttestungen an den Schulen gemäß der Bayerischen Teststrategie laufen reibungslos und werden sehr gut akzeptiert und umgesetzt. Die Testungen sind wichtig, um die Bildungsorte Schulen sicherer zu machen und das Infektionsgeschehen an Schulen aber auch außerhalb der Schulen einzudämmen. Wichtig ist hier auch zu erwähnen, dass durch die Schnelltests zu Beginn des Unterrichts in vielen Fällen Quarantäne von ganzen Klassen verhindert werden konnte.

Wir gehen davon aus, dass die Verteilung der Tests auch im Herbst weiterhin so erfolgen wird, wie wir das bisher organisiert haben. Bisher gibt es von Seiten des Kultusministeriums keine andere Verlautbarung.

Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, dass es wie im vergangenen Jahr direkt am Ende der Sommerferien wieder Reihentestungen auf PCR-Niveau in den Schulen geben soll.

Testungen an Kitas

Für Kinder, die eine Kindertageseinrichtungen (o.ä.) besuchen, werden seitens des Freistaats Berechtigungsscheine ausgestellt. Damit können Erziehungsberechtigte in Apotheken kostenfreie Selbsttests beziehen, die explizit für jüngere Kinder geeignet und zugelassen sind.

Vorerst können für jedes betreute Kind insgesamt zwei Berechtigungsscheine ausgestellt werden, die im Abstand von fünf Wochen an die Erziehungsberechtigten ausgehändigt werden. Ein Berechtigungsschein legitimiert zur Abholung von zehn Selbsttest-Kits. Pro Woche sind so zwei Selbsttestungen möglich. Die Tests werden von den Erziehungsberechtigten im häuslichen Umfeld durchgeführt. Es handelt sich um ein rein freiwilliges Angebot an die Erziehungsberechtigten.

Auch hier wäre es zudem sinnvoll, dass es wie im vergangenen Jahr direkt am Ende der Sommerferien wieder Reihentestungen auf PCR-Niveau in den Kitas geben soll.

Seitens des zuständigen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wurde der von uns zu Beginn des Kalenderjahres formulierte Antrag, kindgerechte Testungen an ausgewählten Grundschul- und Kitastandorten in Kooperation mit dem Labor Synlab und dem UKA zu erproben, vor kurzem abgelehnt. Als Begründung wurde angegeben, dass die Kosten einer solchen Teststrategie zu hoch sind.

Nach wie vor bin ich der Überzeugung, dass unser Testsystem mit Lollitests auf PCR-Niveau vor allem für die Kitas und jüngere Kinder die bessere Variante der Testung wäre.“

 

Lüften

1. Verbesserung von Fenstern an Schulen

Die Schulverwaltung war im Herbst vergangenen Jahres in Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung damit befasst, kurzfristig behebbare Defizite im Bereich der Fensterlüftung abzustellen. So wurden beispielsweise Fenstern in einigen Räumen der Berufsschule VI oder auch im Turnhallentrakt der Kerschensteiner-Grund- und Mittelschule ausgetauscht. Im Holbein-Gymnasium wurde die Instandsetzung von einzelnen nicht zu öffnenden Fenstern in drei Räumen über eine Rahmenvertragsfirma in Auftrag gegeben.

2. CO2-Ampeln

Die Stadt Augsburg hat mit Hilfe eines Förderprogramms des Freistaates rund 1400 mobile CO2 Sensoren für ihre 70 zu betreuenden Schulen beschafft. Diese konnten bereits Mitte November geordert werden (Auftragswert bei ca. 240.000 Euro). Alle 70 Schulen haben damit ausreichend CO2-Sensoren, um die individuellen Lüftungsroutinen in den Unterrichtsräumen zu unterstützen und damit Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte beim Wechsel- oder Präsenzbetrieb noch besser zu schützen.

Beschafft wurden zudem im Kontext eines Förderprogramms des Sozialministerium für die freien Träger CO2-Sensoren in Höhe von 86 095 Euro und für die städtischen Kitas 360 Geräte mit einem Finanzvolumen von 63.000 €.

Das infektionsschutzgerechte Lüften hat eine enorme Bedeutung, um die Virenlast und damit die Ansteckungsgefahr in Gebäudeinnenräumen durch regelmäßige Frischluftzufuhr zu verringern. Die CO2-Sensoren helfen dabei beim richtigen Lüften. Denn die CO2-Sensoren können als Hinweis genutzt werden, um an das richtige Lüften zu erinnern und somit auch Aerosole aus dem Raum zu belüften.

3. Mobile Lüftungsgeräte

Die Stadt Augsburg hat für ihre nicht belüftbaren Schulräumlichkeiten 35 professionelle Luftreinigungsgeräte unter Inanspruchnahme staatlicher Fördergelder im Wert von rund 100 000 Euro angeschafft. Die anderen Räumlichkeiten sind gut belüftbar.

Das Förderprogramm des Freistaats („Förderung von Investitionskosten für technische Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in Schulen – FILS-R“) gilt ausschließlich für Räumlichkeiten, in denen das Lüften der Räume nicht oder nicht ausreichend möglich ist. Der Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten wird hier ergänzend und in Einzelfällen in Erwägung gezogen.

Im Herbst vergangenen Jahres wurde vom Freistaat auch für den Bereich der Kitas eine Richtlinie („Förderung von Investitionskosten für technische Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in der Kindertagesbetreuung und in den Heilpädagogischen Tagesstätten der Jugend- und Behindertenhilfe sowie für Ausstattungsgegenstände zur Verbesserung der Hygiene“) veröffentlicht, die es den Kommunen ermöglichte, mobile Lüftungsgeräte zu beschaffen. Beschafft wurden mobile Lüftungsgeräte in der Höhe von 129 5000 Euro zum Einsatz in Gruppen-, Mehrzweck- und Therapieräumen

Der Einsatz und die Beschaffung von Luftreinigungsgeräten wurde von Schulverwaltungsamt, Hochbauamt und Stadtwerken im Vergangenen Jahr intensiv geprüft und wird selbstverständlich ständig validiert. Nach wie vor ist die fachliche Einschätzung, welche uns von Ministerien, Kultusministerkonferenz, anderen Kommunen, vom bayerischen wie auch vom deutschen Städtetag und gerade auch von Experten vorliegt, dass mobile Luftfilteranlagen regelmäßiges Lüften von Klassenzimmer, die Abstandsregeln und das Tragen von Schutzmasken nicht ersetzen.

Es liegt aktuell noch keine fachliche Einschätzung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittel vor, die die Nutzung von mobilen Raumluftfilter empfiehlt. Die Stadt Augsburg hat über den Städtetag ein Fachhearing des deutschen Städtetages mit dem difu-Institut auf Bundesebene angeregt, damit endlich eine klare, fachlich fundierte Linie für den Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten vorhanden ist.

4. Raumlufttechnische Anlagen (Bundesförderprogramm)

Wir prüfen aktuell ein neues Bundesförderprogramm zu raumlufttechnischen Anlagen. Diese unterscheiden sich von den Mobilen Raumluftreinger, da sie feste Einbauten sind und einen Luftaustausch ermöglichen.

 

Schulwegsicherheit – gestaffelter Schulunterricht

Nicht nur an den Schulen besteht eine Infektionsgefahr, sondern auch auf dem Schulweg. Deswegen haben wir die Thematik eines gestaffelten Unterrichtsbeginns primär an verkehrstechnisch neuralgisch zu erreichenden Schulstandorten bereits vor Beginn der letzten Sommerferien mit den zuständigen Schulaufsichtsbehörden bzw. den betroffenen Schulen besprochen. So haben beispielsweise die staatliche FOS/BOS und das Berufsschulzentrum am Alten Postweg jeweils gestaffelte Unterrichtsbeginne eingeführt, um das gleichzeitige Schüleraufkommen in der strapazierten Straßenbahnlinie 3 zu entzerren. Auch die beiden kommunalen Gymnasien (Jakob-Fugger- und Maria-Theresia-Gymnasium) haben einen abweichenden Unterrichtsbeginn vereinbart. An den sprengelgebundenen Grund-, Mittel- und Förderschulen sind derartige Maßnahmen nicht angezeigt, da die Schülerinnen und Schüler den Schulweg in der Regel ohne Inanspruchnahmen des ÖPNV absolvieren können. Zur Entzerrung des Schülerinnen- und Schüleraufkommens im Innenstadtbereich entlang der Straßenbahnlinien 2 und 4 fand zudem ein Abstimmungsgespräch mit den betroffenen Schulleitungen (Peutinger-Gymnasium, Maria-Theresia-Gymnasium, Jakob-Fugger-Gymnasium, Maria-Ward-Realschule, Agnes-Bernauer-Realschule, St.-Anna-Grundschule), der Wirtschaftsförderung und den Stadtwerken Augsburg statt. Vom Referat 4 wurden daraufhin alle Gymnasien und Realschulen auf ihre Zeiten von Unterrichtsstart und Unterrichtsende abgefragt.

Die Stadtwerke haben mit Rückkehr zum flächendeckenden Präsenzunterricht nach den Pfingstferien wieder einen dynamischen 7,5-Minuten-Takt bei den Straßenbahnlinien eingeführt. Zusätzliche Kapazitäten (Taktverdichtung) können auf diese Weise am Morgen und mittags auf den stark nachgefragten Linien eingesetzt werden.“


.

Meldung von positiven Selbst-Schnelltests an Schulen

Vom Kultusministerium wurden die Schulen angewiesen, dass bei positivem Selbsttest die Schülerin bzw. der Schüler selbst das Gesundheitsamt informieren muss. Hier empfiehlt das Augsburger Gesundheitsamt dringend die elektronische Erfassung über den Link www.augsburg.de/positiv 
.


Infos zur Selbsttestung

Folgende Informationen zur Selbsttestung kommen vom Kultusministerium. Wir als Stadt Augsburg sind in die Regelung der Testung nicht mit eingebunden.

Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Präsenzunterricht teilnehmen, die

  • in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben

oder

  • einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben (PCR- oder POC-Antigenschnelltest, der durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wird; nicht älter als 48 Stunden). Solche Tests können z. B. in den lokalen Testzentren, bei Ärzten oder bei anderen geeigneten Stellen durchgeführt werden. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht hier nicht aus.

Dies gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.

Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal testen sich weiterhin in eigener Verantwortung zuhause.
Weiterhin gelten die bisherige Hygieneregeln wie Maskenpflicht u. Einhalten der Abstandsregeln.

Aufsicht der Testung

Die Selbsttestung wird durch die jeweilige Lehrkraft begleitet. Sie beaufsichtigt die Schülerinnen und Schüler und gibt ihnen mündliche Anleitung für die Durchführung der Tests. Die Testung führen die Schülerinnen und Schüler in jedem Fall selbst durch.

Die Tests sollen zu Beginn des Schultags durchgeführt werden, um einen längeren Kontakt potenziell Infizierter mit anderen Personen zu vermeiden. In der Regel wird dies also zu Beginn der ersten Stunde der Fall sein.

Positiver Test

Zeigt der Selbsttest ein positives Ergebnis an, so muss die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler von anderen Personen isoliert und – sofern möglich – von den Erziehungsberechtigten abgeholt oder nach Hause geschickt werden. Die Erziehungsberechtigten sollen dann unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt über das Ergebnis informieren. Da es auch möglich ist, dass der Selbsttest ein „falsch-positives“ Testergebnis anzeigt, wird das örtliche Gesundheitsamtes immer einen PCR-Test anordnen, um das Testergebnis zu überprüfen. Erst wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ist, liegt tatsächlich eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor.

Die Anordnung von Quarantänemaßnahmen fällt in den Zuständigkeitsbereich des lokalen Gesundheitsamtes. Die Erziehungsberechtigten informieren nach einem positiven Selbsttestergebnis ihres Kindes unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet alle weiteren Schritte ein und unterrichtet ggf. die Schule über erforderliche Maßnahmen. Bis dahin können die Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Testergebnis zunächst weiter in der Klasse bzw. im Unterrichtsbetrieb bleiben, wobei die Hygienevorgaben weiterhin genauestens zu beachten sind.


Was passiert, wenn ein Kind keinen Nachweis eines Testes vorweisen kann?

Kann bzw. will eine Schülerin oder ein Schüler den Nachweis eines aktuellen Tests nicht erbringen, ist die Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Schülerin, der Schüler muss dann weiterhin am Distanzunterricht teilnehmen.


Welcher Test wird an den Augsburger Schulen verwendet?

Die Augsburger Schulen wurden vom Freistaat mit dem SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test zur Selbstanwendung von Roche beliefert.


Praktische Durchführung eines Roche Selbst Test

Entnehmen einer Probe (Nasenabstrich):

1. Waschen Sie Ihre Hände mit Wasser und Seife oder verwenden Sie ein Handdesinfektionsmittel, bevor Sie den Test durchführen.
2. Nehmen Sie den Abstrichtupfer aus der Verpackung, indem Sie an beiden Laschen der Kunststofffolie ziehen. Achten Sie dabei darauf, den Tupfer nur am Griff zu berühren, nicht an der Spitze mit dem „Wattebausch“.
3. Neigen Sie Ihren Kopf leicht nach hinten.
4. Führen Sie den Tupfer mit dem „Wattebausch“ voran in ein Nasenloch ein. Schieben Sie den Tupfer langsam ca. 2 cm vorwärts (parallel zum Gaumen – Richtung Rachen, nicht nach oben), bis Sie einen Widerstand spüren. Üben Sie dabei keinen Druck aus.
5. Drehen Sie den Tupfer 4-mal (insgesamt ca. 15 Sekunden lang) gegen die Naseninnenseite und entnehmen Sie ihn dann aus der Nase.
6. Wiederholen Sie Schritt 4 und 5 mit dem gleichen Tupfer im anderen Nasenloch. Zum Entnehmen einer Probe aus beiden Nasenlöchern wird derselbe Tupfer verwendet.


Infos zu Kitas und Kindertagespflege (Stand 1. September 2021)

Aufgrund der neuen Corona-Beschlüsse des bayerischen Ministerrats vom 31. August 2021, gelten ab dem 2. September folgende Maßnahmen:


Betrieb in den städtischen Kitas
Die städtischen Kitas sind weiterhin von 6:30 Uhr bis 17:00, bzw. am Freitag bis 16:00 (Krippe und Kindergarten) und bis 16:30 Uhr (Hort) geöffnet.


3 G-Regelung

In den städtischen Kitas wird bei längeren Aufenthalten im Gebäude, beispielsweise bei der Eingewöhnung, bei Entwicklungsgesprächen oder Eingewöhnungsgesprächen der 3G-Nachweis für Geimpft, Genesen, Getestet erforderlich. 

Dies ist nur möglich, wenn die Impfung, die Genesung mit anschließender Impfung oder ein Testergebnis nachgewiesen werden.

Den nichtstädtischen Kitas wird empfohlen, ebenso zu verfahren. Dies gilt insbesondere für die Eingewöhnung. Eine solche Regelung kann durch das Hausrecht getroffen werden, gleiches gilt für die Kindertagespflege.

Bitte übergeben Sie die Kinder vor der Einrichtung oder Kindertagespflege an unsere Mitarbeitenden. Nur in Ausnahmefällen ist ein Betreten des Hauses möglich.


Maskenpflicht

Momentan gilt hier noch der Rahmenhygieneplan vom Juni diesen Jahres.


Quarantäneanordnungen

Hier ist die Formulierung wenig konkret. Sie müssen leider mit den individuellen Entscheidungen im Einzelfall umgehen.


Betrieb in den Kitas – Aufhebung der Regelung zum eingeschränkten Regelbetrieb

Die Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb werden lt. Mitteilung der Staatskanzlei mit Wirkung ersatzlos gestrichen. Das bedeutet, auch über einer Inzidenz von 100 gibt es keine Festlegung bzgl. Regelbetrieb oder offenem Arbeiten mehr. Sie können Ihr pädagogisches Konzept arbeiten, wie Sie dies für sich entwickelt haben.

Hier bitten wir Sie als Eltern sehr herzlich, die Tagespflegepersonen und Kindertageseinrichtungen mit Selbsttests der Kinder zu unterstützen und sich auch selbst – wenn noch nicht geschehen – impfen zu lassen. Über Ihre Kita oder Kindertagespflegeperson können Sie den Gutschein erhalten – bitte nutzen Sie diesen und lassen Ihr Kind testen.


Rahmenhygieneplan gilt weiter
Die bekannten Hygienemaßnahmen gelten natürlich weiterhin in der jeweils aktuellen Version.


Der Freistaat Bayern führt seine Teststrategie in den Kitas und der Kindertagespflege für Kinder unter sechs Jahren auch im September fort

Die Eltern der Kinder unter sechs Jahre erhalten Gutscheine für jeweils zehn Selbsttests für die Kinder, die unter sechs Jahre alt sind und in der Kita oder in der Kindertagespflege betreut werden. Damit können die Eltern in der Apotheke die Testkits abholen. Eltern, deren Kinder die Kita besuchen, erhalten die Gutscheine bei ihrer Kita. Eltern, deren Kinder in der Kindertagespflege betreut werden, bekommen die Gutscheine vom Amt für Kindertagesbetreuung Anfang nächster Woche mit der Post übersandt. Bitte den Abschnitt, den Sie in der Apotheke zurückerhalten, an die Kita oder die Tagespflegepersonen (hier zur Übersendung an das Amt für Kindertagesbetreuung) zurück. Dann erhalten Sie den Folgegutschein.

 
Regelungen für Hortkinder

Schulkinder, die einen Hort, eine altersgeöffnete Kindertageseinrichtung (z.B. Haus für Kinder) oder eine Kindertagespflegestelle besuchen, werden regelmäßig auf eine Coronavirus-Infektion mit einem PCR-Test oder einem POC-Antigentest getestet.

Oder Ihr Kind führt unter Aufsicht im Hort bzw. in der Kindertagespflege einen Selbsttest durch. Es betrifft nur die Schulkinder, die nicht zuvor in der Schule getestet worden sind. Wenn in der Schule ein negativer Test erbracht wurde, ist keine weitere Testung in der Kindertagesbetreuung/Kindertagespflege nötig. Falls Ihr Kind einen Selbsttest machen soll, erhält es die nötige Ausstattung für den Test direkt in der Schule beziehungsweise im Hort oder der Kindertagespflege.


Umgang mit der Testpflicht für genesene Kinder
Betreute Schulkinder, die von einer Coronavirus-Infektion genesen sind und dies entsprechend nachweisen können, benötigen kein negatives Testergebnis. Voraussetzung für die Befreiung von der Testpflicht ist, dass

  • der Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache verfasst oder in einem elektronischen Dokument vermerkt ist,
  • die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
  • die Testung mindestens 28 Tagehöchstens aber sechs Monate zurückliegt.

Voraussetzung ist außerdem, dass das betreffende Kind keine Krankheitssymptome aufweist und keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen ist.

Gültigkeit des Testergebnisses
Das Ergebnis des Testes darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Ausgabe der Testkits
Ihr Kind erhält die nötige Ausstattung für den Test über die Schule beziehungsweise über den Hort oder die Kindertagespflege.


Umgang mit Krankheitssymptomen: für Kinder und Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflegestellen:

  • Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen. Wir möchten Sie bitten, den Einrichtungsleitungen bei allergischen Erkrankungen auf Verlangen ein entsprechendes Attest vorzulegen. 
     
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) dürfen die Kinder die Kinderbetreuungseinrichtungen nur besuchen, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. 
      
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand – mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall – dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen. Die Betreuung in der Einrichtung ist erst wieder möglich, wenn das Kind in gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich. 
      
  • Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Auch eine erneute Testung nach Genesung ist nicht notwendig. Bereits mit dem Test zu Beginn der Erkrankung kann eine SARS-CoV-2-Infektion hinreichend sicher ausgeschlossen werden. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht. 


Schnelltests für Kinder unter 6 Jahren beim Kinderarzt und bei der Messe
Um den großen Andrang bei den Kinderärzten zu bewältigen, bietet die Stadt Augsburg zusätzliche Testangebote für Kinder unter sechs Jahren am städtischen Testzentrum an der Messe Augsburg an.               

An folgenden Tagen werden von geschultem Fachpersonal Tests für Kleinkinder unter sechs Jahren jeweils am Montag bis Freitag von 17.00 – 19.00 Uhr und davon Samstag bis Sonntag von 14.00 – 18.00 Uhr angeboten.

Termine können unter www.augsburg.de/umwelt-soziales/gesundheit/coronavirus/diagnosestelle vereinbart werden.

 
Regelung der Kostenübernahme bei den Tests

Die Kosten für die Tests müssen Eltern nicht selber bezahlen.

Symptomfreie Kinder können einmal wöchentlich einen kostenfreien Schnelltest oder PCR-Test erhalten (Bürgertest).

Symptomatische Kinder können nur mit PCR-Test getestet werden. Für Kassenpatientinnen und -patienten übernimmt die Kosten die Kassenärztliche Vereinigung Bayern. Bei Privatpatientinnen und –patienten übernimmt – je nach Vereinbarung – die private Krankenkasse oder die Beihilfestelle die Kosten. Eltern müssen daher keine Kosten bei Kinderarztpraxen bezahlen.


Maskenpflicht für externe Besuchende
Bitte beachten:
 Für externe Besucherinnen und Besucher (Eltern, Lieferantinnen und Lieferanten etc.) gilt weiterhin zum Schutz der Beschäftigten in der Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske bzw. einer Maske mit gleichwertig genormtem Standard (z.B. FFP2-Maske).

Testnachweispflicht für Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung
Das Bayerische Kabinett hat zum 20.09. die Testnachweispflicht für nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte in den Kitas und Heilpädagogischen Tagesstätten eingeführt. Für Kindertagespflegepersonen gilt das nicht. Wer nicht den notwendigen Testnachweis bringt, darf die Einrichtung nicht betreten. Das Betretungsverbot gilt nicht, wenn man sich dort nur kurz aufhält, um beispielsweise etwas abzugeben.


Welche Kitas sind ganz oder teilweise geschlossen?

Kita

Schließung von-bis

betroffen

Sparkassen Kindergarten Seit 27.09.2021 Einrichtung geschlossen
Kita Johann-Strauß-Straße 27.-28.09.2021 1 Gruppe geschlossen

Hinweis: Hier werden keine Infos zu Kitas in freier Trägerschaft veröffentlicht.

(Stand: 20. September 2021)


Mehr Räumlichkeiten, Digitalisierung und gestaffelter Unterricht

Räumlichkeiten wurden zusätzlich zur Verfügung gestellt

Wie schon im Herbst, ist das Referat für Bildung u. Migration auf der Suche nach zusätzlichen größeren Räumlichkeiten um im Einzelfall für eine Ergänzung zu den vorhandenen Schulräumlichkeiten zu finden. Auch in Anbetracht von anstehenden Prüfungen können diese Räumlichkeiten eine gute Ergänzung sein.

Deshalb haben wir bei Sportvereinen, Religionsgemeinschaften, städtischen Dienststellen, Museen etc. bzgl. möglicher weiterer Räume für Klassen angefragt und 46 Räumlichkeiten angeboten bekommen. Auf Grund der hohen Anforderungen für die Schulen und des hohen organisatorischen Aufwandes für die Schulen konnten bisher konkret für zwei Schulen Räumlichkeiten vermittelt werden. 

Digitalisierung / Bildungschancen

Die Verschärfung der Ungerechtigkeit der Bildungschancen ist ein leider zunehmende Herausforderung. Gerade das Thema Digitalisierung und Lernen Zuhause verschärft die Situation. Nicht alle Kinder verfügen über einen Zugang zum Internet. Deshalb hat das Bildungsreferat gemeinsam mit dem Sozialreferat u. dem Verein Kinderchancen e.V. zusätzliche 150 Router für Kinder zur Verfügung gestellt.

In Kooperation der IHK und einigen Augsburger Firmen konnten zusätzlich 23 WLAN-Router für die Schulen zur Verfügung gestellt werden. 

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben zu einem weiteren Schub dieser ohnehin bereits forcierten Anstrengungen zur Digitalisierung der Schulen geführt. So konnten binnen kürzester Zeit 3.575 mobile Endgeräte im staatlichen Förderprogramm „Sonderbudget Leihgeräte“ beschafft werden (Volumen: ca. 2,4 Mio. Euro), die von den Schulen an Schülerinnen und Schüler ausgeliehen werden können, um eine Teilhabe aller am Distanzunterricht gewährleisten zu können. Außerdem hat der Stadtrat unlängst beschlossen, auch das staatliche Förderprogramm „Sonderbudget Lehrerdienstgeräte“ mit rund 1,6 Mio. Euro umzusetzen und für voraussichtlich 1.580 Augsburger Lehrkräfte der öffentlichen Schulen entsprechende mobile Endgeräte zu beschaffen.

Nahverkehr gestaffelter Unterricht / Taktverdichtung

Neben den klassischen Hygienemaßnahmen, haben wir auch für eine Reduktion der Kontakte auf dem Schulweg gesorgt. Um den Schulweg sicherer zu machen haben wir mit den Schulen einen unterschiedlichen Schulbeginn und Schulende besprochen. Somit kommt es zusätzlich zu einer Entzerrung in den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem wird wieder ein erhöhter Takt im Nahverkehr eingeführt. 


Wie ist die aktuelle Infektionslage an Schulen?

Aktuell sind keine Maßnahmen an Schulen erforderlich.


Häufig gestellte Fragen


Gibt es eine Notbetreuung an den Schulen?

Die Schulen bieten Notbetreuung an, soweit das Infektionsgeschehen es zulässt 

  • für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, 
  • für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht, und
  • für alle Schülerinnen und Schüler von Förderzentren sowie an anderen Förderschulen mit angeschlossenen Heimen einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE). An der Schule für Kranke besteht die Möglichkeit, eine Notbetreuung anzubieten. 

Ihr Kind kann an der Notbetreuung teilnehmen, wenn

  • Sie keinen Urlaub nehmen können bzw. Ihr Arbeitgeber Sie nicht freistellt und Sie daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder 
  • Sie alleinerziehend, selbstständig bzw. freiberuflich tätig sind und daher dringenden Betreuungsbedarf haben oder
  • Sie Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. des Achten Sozialgesetzbuches haben oder das Jugendamt die Teilnahme an der Betreuung angeordnet hat. 

Bitte legen Sie der Schule für die Teilnahme eine kurze, formlose Begründung des Betreuungsbedarfes vor. Schülerinnen und Schüler an Förderschulen (einschließlich der Kinder in der SVE) sowie Schülerinnen und Schüler aller Schularten mit Behinderung oder entsprechender Beeinträchtigung, die eine Betreuung notwendig macht, sowie an Schulen für Kranke können die Notbetreuung nach Anmeldung besuchen. 

Ihr Kind darf für die Teilnahme weder Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen, noch in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder einer Quarantänemaßnahme unterliegen. 


Wie arbeiten die städtischen Kitas weiter?

Ab dem 2. September entfällt der eingeschränkte Regelbetrieb. Ab sofort ist das Offene Arbeiten wieder möglich bzw. das pädagogische Arbeiten nach dem bisherigen Konzept der Einrichtung. Auch die Öffnungszeiten sind nicht mehr eingeschränkt.

Die städtischen Kitas sind weiterhin von 6:30 bis 17:00 Uhr bzw. am Freitag bis 16 Uhr (Krippe und Kindergarten) und bis 16:30 Uhr (Hort) geöffnet.


Wo kann ich mich noch informieren?

Informationen bei der Kita-Leitung, bei agita und im Internet – tagesaktuell
Als Amt für Kindertagesbetreuung möchten wir Ihnen so viele Informationen wie möglich bereitstellen, um Transparenz zu schaffen. Diese finden Sie tagesaktuell unter: kita.augsburg.de, www.augsburg.de und www.stmas.bayern.de

Für Fragen zur Kindertagespflege ist agita (Agentur für Kindertagespflege) telefonisch unter 0821 455 406 30 und per E-Mail unter service@agita-augsburg.de zu erreichen.


Mein Kind hat Krankheitssymptome - was jetzt?

  • Kinder mit milden Krankheitssymptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten bzw. bei allergischen Symptomen) dürfen die Schule bzw. Kita-Einrichtung im eingeschränkten Regelbetrieb besuchen. Auch ohne einen negativen Corona-Test.
     
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Schule bzw. Kita-Einrichtung nicht besuchen. Die Wiederzulassung zum Schul- bzw. Kita-Einrichtungsbesuch ist erst wieder möglich, sofern die Kinder bei gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichem Husten bzw. allergischen Symptomen) sind. Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich.

 


Mein Kind ist chronisch krank – darf es seine Kita bzw. Kindertagespflegestelle besuchen?

Kinder mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache (zum Beispiel Heuschnupfen), verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses besuchen. 


Mein Kind hat leichte Symptome – darf es seine Kita bzw. Kindertagespflegestelle besuchen?

Bei leichten, neu aufgetretenen Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch der Kindertageseinrichtung/HPT für alle Kinder trotz der leichten Symptome nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen, es ist nicht nötig, nach der Genesung erneut einen Test vorzunehmen. Hatte ein Kind lediglich leichte Symptome und ist es wieder vollständig genesen, weist also keine Symptome mehr auf (bis auf beispielsweise Symptome einer Allergie), so darf es die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle auch ohne die Vorlage eines negativen Testergebnisses wieder besuchen. Die Vorlage eines negativen Testergebnisses ist dann notwendig, wenn das Kind die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle trotz der leichten Symptome besuchen möchte.


Wann darf ein erkranktes Kind wieder in die Kita bzw. Kindertagespflegestelle?

Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle. Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern das Kind wieder bei gutem Allgemeinzustand ist bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen, es ist nicht nötig, nach der Genesung erneut einen Test vornehmen.


Umgang mit Personal mit Erkältungssymptomen?

Bei leichten, neu aufgetretenen Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist die Tätigkeit in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle trotz der leichten Symptome nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen, es ist nicht nötig, nach der Genesung erneut einen Test vornehmen.

Hatte eine beschäftigte Person lediglich leichte Symptome und ist sie wieder vollständig genesen, weist also keine Symptome mehr auf (bis auf beispielsweise Symptome einer Allergie), so darf sie in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle auch ohne die Vorlage eines negativen Testergebnisses wieder tätig werden. Die Vorlage eines negativen Testergebnisses ist dann notwendig, wenn die beschäftigte Person trotz der leichten Symptome in der Kita bzw. Kindertagespflegestelle tätig werden möchte.

Kranke Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle tätig werden. Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern die beschäftigte Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) und ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird. Der Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen.


Was passiert, wenn in der Einrichtung meines Kindes ein Corona-Fall auftritt?

Das Gesundheitsamt wird Kontakt mit Ihnen aufnehmen und eine mögliche Quarantäne abklären und Sie in dieser Zeit auch begleiten.



Was tut die Stadt Augsburg, um Schulen, Kitas und Familien bestmöglich zu unterstützen?

Mit verschiedenen Aktionen und Projekten unterstützt die Stadt Augsburg Schulen, Kitas und Familien.

Beispiele:

  • Mithilfe des staatlichen Förderprogramms „Sonderbudgets Leihgeräte (SoLe)“ im Digitalpakt Schule beschafft die Stadt insgesamt ca. 3000 Laptops. Dafür werden ca. 2.300.000 Euro investiert, die zu 100 Prozent staatlich gefördert sind.

  • Organisation Runder Tische mit Gesundheitsamt, Kitas und Schulen

  • Organisation von Schulpatenschaften zu Unternehmen zur Unterstützung der Digitalisierung

Weitere Unterstützungsangebote finden Sie hier.


Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen sieht der Rahmen-Hygieneplan für den Schulalltag vor?

Zu den Hygiene- und Schutzmaßnahmen zählen beispielsweise die folgenden Punkte:

  • Auf persönliche Hygiene achten (z. B. regelmäßiges Händewaschen, Abstandhalten wo immer es möglich ist; Einhaltung der Husten- und Niesetikette; Verzicht auf Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln usw.; altersgerechte Anwendung von Desinfektionsmittel usw.)
  • Regelmäßiges Lüften (alle 20 Minuten Stoßlüftung bzw. Querlüftung)
  • Maskenpflicht in allen Schulräumen und somit auch am Platz im Klassenzimmer für alle Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte und die sonstigen an Schulen tätigen Personen ab Jahrgangsstufe 5
  • Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Grundschulstufe der Förderschulen (einschließlich der Schulvorbereitenden Einrichtungen) sowie für Lehrkräfte und die sonstigen an diesen Schulen tätigen Personen in allen Schulräumen mit Ausnahme der Klassenzimmer bzw. bei schulischen Ganztagsangeboten und Mittagsbetreuungen im Betreuungsraum nach Einnahme ihres Sitz- oder Arbeitsplatzes
  • Möglichst feste Gruppenbildung mit möglichst wenig Durchmischung der Lerngruppen (sofern die schulorganisatorischen Rahmenbedingungen dies zulassen)
  • Feste Sitzordnungen in den Klassen- und Kursräumen, feste Raumzuteilung wo immer möglich
  • Bereitstellung von Flüssigseifenspendern und Händetrockenmöglichkeiten in den Sanitärbereichen
  • Ggf. versetzte Pausenzeiten oder andere schulorganisatorische Maßnahmen nach Ermessen der einzelnen Schule (z. B. Laufwege/-richtungen im Schulhaus, Regelungen zum Toilettengang etc.)

 


Werden Desinfektionsmittelspender und Luftreiniger genutzt?

Desinfektionsmittelspender

Die Schulverwaltung hat sich bereits im Sommer 2020 intensiv mit der Fragestellung rund um die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Desinfektionsmitteln im Schulbereich auseinandergesetzt. Ein Einsatz im Schulbereich wird unsererseits nicht empfohlen, wenngleich einzelne Schulen eigenständig entsprechende Desinfektionsmittelspendersituationen in den Eingangsbereichen geschaffen haben. Aufgrund der besonderen Umstände in diesen öffentlichen Einrichtungen (sachgerechter Umgang; Gefahr, das Kitakinder/Grundschüler das im Eingangsbereich zugängliche Mittel in die Augen reiben; missbräuchliche Verwendung dieses Gefahrenguts etc.) wird ein Einsatz von Desinfektionsmittel auch nicht von der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB)  empfohlen. Die konsequente Einhaltung der AHA-L-Regeln genießen Vorrang.

Luftreiniger

Der Einsatz und die Beschaffung von Luftreinigungsgeräten wurde vom Referat für Bildung und Migration in Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt, Hochbauamt, Gesundheitsamt sowie den Stadtwerken intensiv geprüft. Diese Geräte können in nicht belüftbaren Räumen Verwendung finden. Es liegen jedoch bislang keine validen wissenschaftlichen Studien vor, die nachweisen, dass durch Einsatz dieser Geräte eine Übertragung speziell hinsichtlich COVID-19 maßgeblich verhindert wird. Stattdessen ist nicht auszuschließen, dass die durch das Gerät entstehende Luftbewegung sogar das Gegenteil bewirken könnte. So ist beispielsweise bei den üblicherweise vorgeschlagenen Geräten mit Hepa-Filtern zu beachten, dass oftmals ein tägliches Aufheizen für ca. 30 Minuten auf 100 Grad notwendig ist, damit diese nicht zu einer „Virenschleuder“ werden und dann im Gegenteil eine erhöhte Infektionsgefahr von den Geräten ausgeht. Derartige Wartungs- und Pflegeaufwände sind an den Schulen nicht mit ausreichender Sicherheit zu gewährleisten.

Im Vordergrund der Übertragung von SARS-CoV-2 stehen nach neueren Erkenntnissen Tröpfchen, wie sie beim Sprechen oder Husten in ein begrenztes Umfeld abgegeben werden. Demgegenüber wird die Übertragung über Aerosole (feinste Tröpfchen kleiner 5 µm), die über größere Distanzen über die Luft verfrachtet werden, als eher gering eingeschätzt. So heißt es in einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V.: „Die epidemiologischen Daten sprechen gegen einen nennenswerten Aerosolassoziierten Anteil an der SARS-CoV-2-Ausbreitung“. Deshalb stellt das konsequente Befolgen der AHA-L-Maßnahmen die Basis der Prävention dar und kann durch andere Maßnahmen nicht ersetzt werden. Alle Maßnahmen, die das Aufweichen oder eine Scheinsicherheit verbreiten, werden vom RGU kritisch gesehen. Mobile Raumluftreinigungsgeräte können im Gegensatz zu AHA-L-Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit der Übertragung bei einem durchschnittlichen Infizierten, der Viren ausscheidet, nicht so deutlich verringern, dass eine Infektion bei einer diesem exponierten Person weitgehend verhindert werden kann. In anderen Worten, sie nützen nichts, wenn der Sitznachbar krank ist.

Die Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) des Umweltbundesamts zeigt sich in ihrer Stellungnahme ebenso skeptisch: „Der Einsatz von mobilen Luftreinigern mit integrierten HEPA-Filtern in Klassenräumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Unterrichtsdauer Schwebepartikel (z.B. Viren) aus der Raumluft zu entfernen.“ Auch nach einem Expertengespräch zum Thema Lüften an Schulen in Rheinland-Pfalz wurde festgehalten: „Zum aktuellen Zeitpunkt sind mobile Luftreinigungsgeräte in Innenräumen nicht empfehlenswert, da es bisher keine anerkannten standardisierten Prüfverfahren gibt und verschiedene Faktoren (z.B. ungünstige Raumgeometrien, Standortwahl der Geräte im Raum, Anzahl der Personen) die Wirksamkeit stark einschränken und ggf. gesundheitliche Risiken mit sich bringen können. Geräte, die die Luft unkontrolliert im Raum verbreiten, können möglicherweise zur Virenverbreitung beitragen. Die Geräte müssen kontinuierlich fachgerecht gewartet und die Filter sachgerecht entsorgt werden.“

Die Geräte haben keinen nachgewiesenen infektionspräventiven Nutzen und können ggf. sogar kontraproduktiv wirken.

Unabhängig davon ist der flächendeckende Einsatz in Klassenzimmern auch aus anderen Gründen kritisch zu betrachten:

  • Damit Luftreinigungsgeräte möglichst effizient und störungsfrei arbeiten können, gelten hinsichtlich der Platzierung im Raum einige Regeln. Die Luft muss z.B. ungehindert zirkulieren können, sodass der Luftreiniger möglichst frei von Hindernissen stehen sollte. Diese Voraussetzung wäre in der Raummitte gegeben. Wird der Luftreiniger irgendwo hinter Möbeln „versteckt“, würde er immer nur die Luft in diesem kleineren Bereich filtern und wieder abgeben und somit nicht das gewünschte Ergebnis erzielen.
     
  • Die momentan öffentliche diskutierten „handelsüblichen Luftreiniger“ sind für einen Einsatz im Klassenzimmer nicht geeignet und teilweise auch nicht zugelassen. Bei einem auf das Raumvolumen von Klassenzimmern ausgelegten Luftreinigungsgerät sprechen wir von einer Abmessung von 712mm x 508mm x 2354mm (BxTxH). Dieses Gerät mittig im Raum platziert (siehe oben) schränkt die Nutzbarkeit des Klassenzimmers und die Zahl der Plätze massiv ein.
     
  • Die Geräte müssten einer regelmäßigen UVV-Prüfung unterzogen werden.
     
  • Bedingt durch den mittigen Standort (siehe oben) wird durch das Stromkabel eine Stolperstelle geschaffen.
     
  • Nicht zuletzt ist die Geräuschentwicklung zu berücksichtigen. Es gibt Geräte mit unterschiedlichen Leistungsstufen. Die Geräuschentwicklung reicht von ca. 40 dB (ruhige Bücherei, leise Musik) auf der niedrigsten Stufe, über 50 dB (Regen, Kühlschrank, leises Gespräch) bzw. 60 dB (normales Gespräch) in den mittleren Stufen, bis hin zu 70 dB (Staubsauger) und lauter. Ein sinnhafter Einsatz in üblicherweise großen und hohen Klassenräume kann in der Regel erst ab den mittleren Leistungsstufen erreicht werden. Die Lärmbelastung im allgemeinen Unterrichtsbetrieb ist insofern als sehr hoch einzustufen; ein praktikabler alltäglicher Einsatz ist anzuzweifeln.

Die Stadt Augsburg hat sich unter Inanspruchnahme staatlicher Fördergelder dennoch entschlossen, für ausgewählte und besonders neuralgische Unterrichtsräume (innenliegend, keine Fensterlüftung möglich etc.) 35 professionelle Luftreinigungsgeräte im Wert von rund 100.000 Euro zu beschaffen und in den ausgewählten Räumen einzusetzen.

Ferner hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 22.07.2021 beschlossen, für die Klassen der Jahrgangsstufen 1 bis 6 der öffentlichen Augsburger Schulen mobile Raumluftreinigungsgeräte unter Inanspruchnahme der Förderprogramme von Bund und Land zu beschaffen. Aufgrund des Auftragsvolumens und der verbindlich einzuhaltenden gesetzlichen Vergabevorschriften wurde eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Dieses Vergabeverfahren kann voraussichtlich Anfang/Mitte September 2021 mit einer Auftragserteilung abgeschlossen werden. In der Ausschreibung wurde eine schnellstmögliche Lieferung der Geräte vorgegeben.

CO2-Sensoren erleichtern das Lüften

Parallel wurden für die 70 von der Stadt Augsburg zu betreuenden öffentlichen Schulen rund 1.400 mobile CO2-Sensoren beschafft (Kostenvolumen bei rund 240.000 Euro), um den Schulen das regelmäßige Fensterlüften zu erleichtern. 


Was gilt für Schüler und Schülerinnen aus Risikogruppen?

  • Schüler und Schülerinnen, die zu Risikogruppen gehören, können sich für jeweils 3 Monate von einem Arzt ein fachärztliches Attest zur Befreiung von der Präsenzpflicht erteilen lassen.
  • Nach den 3 Monaten muss dieses Attest erneuert werden.
  • Von der Präsenzpflicht befreite Schüler müssen die Angebote im Distanzunterricht wahrnehmen

Lernen Zuhause
Das Lernen Zuhause wird vermutlich in der kommenden Zeit weiterhin ein fester Bestandteil werden. Egal ob begleitend zum Präsenzunterricht wegen Quarantäne oder im Falle von Distanzunterricht. Wir arbeiten mit Hochdruck weiter daran, die Voraussetzungen für das Lernen Zuhause zu verbessern. Beispielsweise wurde Microsoft Teams flächendeckend zur Verfügung gestellt. Aktuell werden die digitalen Leihgeräte, die über ein stattliches Förderprogramm beschafft wurden, an den Schulen verteilt. Zudem wird das Kontingent des Förderprogramms Sonderbudget digitale Endgeräte nochmal aufgestockt, so, dass wir insgesamt auf ca. 3000 Geräte für Augsburg kommen, welche an Schulen verteilt werden.

Empfehlungen für den Schulalltag

  • Auf Feste/Veranstaltung wie beispielsweise Martinsfest/Lichterfest zu verzichten
  • Elternabende online durchzuführen
  • Reduktion der Kontakte auf das Nötigste
  • A(bstand) H(ygiene) A(lltagsmaske) L(üften)-Regeln einhalten
  • Achtsam miteinander umgehen

Unser Ziel ist es ganz klar, den Schulalltag aufrechtzuerhalten. Dafür müssen wir aber die Beschränkungen und Einhaltungen der Hygienemaßnahmen an den Schulen in den Kitas und auch im Alltag allgemein in Kauf nehmen.


Können Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen im Schuljahr 2020/2021 stattfinden?

Mehrtägige Schülerfahrten (wie Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten, ausgenommen Berufsorientierungsmaßnahmen) sollen bis einschließlich Januar 2021 ausgesetzt bleiben. Hintergrund ist zum einen der Infektionsschutz, zum anderen auch die Erwägung, dass der Fokus im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres 2020/2021 auf der Erteilung von Unterricht liegen soll. Auf diese Weise sollen Unterschiede im Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, die sich infolge des pandemiebedingten eingeschränkten Schulbetriebs ergeben haben, bestmöglich aufgefangen werden.

 


Wie sieht es mit den Abschlussprüfungen aus?

Das Kultusministerium möchte allen am Abitur Beteiligten trotz Corona so viel Planungssicherheit wie möglich geben und die fairen Rahmenbedingungen erhalten. Das Gymnasium startet früher als andere Schularten mit den Abschlussprüfungen. Daher machen sich in den Abiturklassen Quarantänemaßnahmen und auch längere Phasen mit Distanzunterricht besonders bemerkbar und können zu Termindruck führen. Mit der Verschiebung wird die Abiturvorbereitung zeitlich entlastet.

Sollte sich die Infektionslage weiter verschärfen, ist auch eine nochmalige Verschiebung des Abiturs nicht ausgeschlossen.

Nach derzeitigem Stand ergibt sich folgender Zeitplan für die Abiturprüfung 2021:

Schriftlicher Teil:
12. Mai 2021: Deutsch
18. Mai 2021: Mathematik
21. Mai 2021: 3. schriftliches Prüfungsfach (mit Französisch)

Kolloquiumsprüfungen:
Erste Prüfungswoche: 7. Juni bis 11. Juni 2021
Zweite Prüfungswoche: 14. Juni bis 18. Juni 2021

Zur Bekanntgabe der Prüfungsnoten wird als gemeinsamer Termin Freitag, 18. Juni 2021, am Nachmittag festgelegt.

Die Anmeldung zu den mündlichen Zusatzprüfungen erfolgt dann spätestens am nächsten (Unterrichts-) Tag, also am Montag, den 21. Juni 2021.

Die mündlichen Zusatzprüfungen sind bis spätestens Freitag, 25. Juni 2021, abzuschließen.

Die Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten ist für Montag, 5. Juli 2021, vorgesehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist lediglich die Abiturprüfung an den Gymnasien verschoben. Das Kultusministerium prüft, ob die Prüfungstermine an den anderen Schularten angepasst werden müssen.


An wen kann ich mich als Schülerin oder Schüler wenden, wenn es zuhause Probleme gibt?

Bei schulischen Fragen, bei kleinen oder großen Sorgen, aber auch bei Streit oder Ärger mit den Eltern, bei Problemen mit dir selbst oder mit Freunden stehen dir schulische wie außerschulische Ansprechpartner zur Verfügung.

Schulische Ansprechpartner:

Genauso wie sonst kannst du dich bei Problemen an Personen deines Vertrauens wenden. Das kann in der Schule deine Klassenlehrkraft oder eine andere Lehrkraft deines Vertrauens sein, z. B. eine Verbindungslehrkraft. Besondere Ansprechpartner sind die für deine Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe. Sie unterliegen einer Verpflichtung zur Verschwiegenheit, das heißt, sie dürfen ohne dein Einverständnis nichts über euer Gespräch an Dritte weitergeben.

Auch das staatliche Schulamt ist gerne Ansprechpartner für dich.

Staatliche Schulberatung Schwaben (bayern.de)

Außerschulische Ansprechpartner:

Außerschulische Ansprechpartner sind vor allem dann wichtig, wenn es nicht um schulische Fragen geht. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass es jetzt in Familien leichter zu Streit und auch zu Gewalt kommen kann. Wenn du Rat und Hilfe brauchst, z. B. wenn du oder andere, die du kennst, von Gewalt betroffen sind, kannst du dich an folgende Stellen wenden und dich mit jemandem austauschen, der sich gut mit solchen Situationen auskennt:

  • Nummer gegen Kummer: 116 111
    Montag bis Samstag von 14 – 20 Uhr
  • bke-Jugendberatung
    Hier findest du viele andere Jugendliche, mit denen du dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die dich unterstützen.
  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
    Für alle Fragen und Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch kannst du hier anrufen und vertraulich sprechen:
    Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr
    Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr
  • Save-me-online.de
    Hier kannst du dich online zu allen Fragen von sexueller Gewalt beraten und dir helfen lassen.