Coronavirus – Informationen für Eltern zu Schulen, Kitas & Co.

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Wie läuft der Betrieb in den städtischen Kitas ab?

Zum Start des neuen Kita-Jahres haben die städtischen Kitas sich gut vorbereitet. Die Kinder bleiben in den Stammgruppen, damit die Kontakte übersichtlich bleiben. Die pädagogischen Angebote finden in den festdefinierten Gruppen statt.
Weiterhin werden die Hygienemaßnahmen in allen Kitas eingehalten, vom Desinfizieren der Flächen bis zum gründlichen Händewaschen.

Kinder mit leichten Krankheitssymptomen dürfen die Kitas besuchen.
Sollte Ihr Kind allerdings folgende Krankheitszeichen haben, darf es die Kita nicht besuchen: Fieber, Durchfall, starke Bauchschmerzen, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Husten.


Ein Drei-Stufen-Plan des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales reagiert auf das aktuelle Infektionsgeschehen. Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg gibt die jeweilige Stufe vor.

Derzeit befinden wir uns in Stufe eins mit einem eingeschränkten Betrieb – die oben genannten Maßnahmen gehören dazu. Hierzu haben wir uns als Träger präventiv dafür entschieden, im neuen Kita-Jahr zunächst mit festen Gruppen zu starten.
Weitere Infos auch unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php


Wie läuft der Unterrichtsbeginn im Schuljahr 2020/2021 ab?

Das Schuljahr 2020/2021 hat für alle Augsburger Schülerinnen und Schüler regulär am 8. September 2020 im Präsenzunterricht begonnen.
Das aktuelle Infektionsgeschehen und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen in den Schulen lassen einen regulären Schulbetrieb zu; ein Distanzunterricht („Lernen zuhause“) ist momentan nicht erforderlich.

Seit dem 18. September 2020 gilt für alle Schulen eine allgemeine Maskenpflicht nur noch auf dem Schulgelände.

  • Organisation des Unterrichtsbetriebs im Schuljahr 2020/2021 in einem Drei-Stufen-Plan in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens

    Der Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/21 wird in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nach einem Drei-Stufen-Plan organisiert, der sich an den Werten der Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert. Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten möglichst viel Präsenzunterricht erhalten.

    Der Plan unterscheidet folgende Szenarien, die sich jeweils unterschiedlich auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Gestaltung des Unterrichts auswirken:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Hier findet Regelbetrieb unter Beachtung des Rahmen-Hygieneplans statt.
  • Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt auf dem gesamten Schulgelände. Im Klassenzimmer können Schülerinnen und Schüler die Maske am Sitzplatz abnehmen.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 - < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 werden zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.
  • An den Grundschulen und Grundschulstufen der Förderzentren – hierauf weisen die Fachleute ausdrücklich hin – muss in dieser Stufe im Unterricht keine Maske getragen werden.

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Ab Stufe 3 wird ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Klassenzimmer wieder eingeführt. Dies bedeutet, dass die Klassen in aller Regel geteilt und die beiden Gruppen zeitlich befristet im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet werden – es sei denn, die baulichen Gegebenheiten vor Ort lassen die Einhaltung des Mindestabstands auch bei voller Klassenstärke zu.
  • Darüber hinaus ist das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen (einschl. der Grundschulen und Grundschulstufen der Förderzentren) verpflichtend.

Die einzelnen Stufen bzw. das Erreichen oder Überschreiten der genannten Schwellenwerte lösen nicht automatisch die aufgezeigten Veränderungen im  Unterrichtsbetrieb aus, sondern sind als Orientierungshilfe für das Gesundheitsamt gedacht, das über die jeweiligen Stufen bzw. Maßnahmen in Abstimmung mit der staatlichen Schulaufsicht zu entscheiden hat.

 


Bei welchen Krankheitssymptomen darf mein Kind die Schule nicht besuchen?

  • Bei unklaren Krankheitssymptomen sollten die Kinder und Jugendlichen in jedem Fall zunächst zuhause bleiben und die Schule nicht besuchen sowie gegebenenfalls einen Arzt zur Aufklärung aufsuchen.
     
  • Kranke Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule kommen.
     
  • An Grundschulen, den Grundschulstufen der Förderzentren sowie den Schulvorbereitenden Einrichtungen ist in Stufe 1 und 2 ein Schulbesuch bei leichten Erkältungssymptomen wie Schnupfen oder gelegentlichen Husten ohne Fieber vertretbar, da Kinder im Grundschulalter wissenschaftlichen Studien zufolge eine geringe Rolle im Infektionsgeschehen spielen.
     
  • An weiterführenden Schulen ist ein Schulbesuch bei leichten Erkältungssymptomen wie Schnupfen oder gelegentlichen Husten möglich, wenn sich die Symptome 24 Stunden nach ihrem Auftreten nicht verschlimmert haben und insbesondere kein Fieber hinzugekommen ist.

Was passiert, wenn in der Einrichtung meines Kindes ein Corona-Fall auftritt?

Das Gesundheitsamt stimmt mit dem jeweiligen Träger die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ab. Diese werden immer an das jeweilige Infektionsgeschehen angepasst. Kontaktpersonen werden identifiziert und in Kategorien eigeteilt. Wer aufgrund der Vorgaben des Robert Koch Instituts in Quarantäne muss, wird informiert.

Weitere Informationen für und zu Kontaktpersonen finden Sie hier.


Was tut die Stadt Augsburg, um Schulen, Kitas und Familien bestmöglich zu unterstützen?

Mit verschiedenen Aktionen und Projekten unterstützt die Stadt Augsburg Schulen, Kitas und Familien.

Beispiele:

  • Organisation Runder Tische mit Gesundheitsamt, Kitas und Schulen
  • Ferienunterricht in der Kresslesmühle zur Unterstützung sozial schwacher Familien
  • Organisation von Schulpatenschaften zu Unternehmen zur Unterstützung der Digitalisierung