Irrtümer und Falschinformationen zur Corona-Impfung


Um die Corona-Impfung (auch Covid-19-Schutzimpfung) gibt es viele Fragen. Manche Personen sind sich nicht sicher, ob sie sich impfen lassen sollen. Denn im Internet und in manchen Freundeskreisen werden falsche Informationen über die Corona-Impfung verbreitet.
Auf dieser Seite beantworten wir die häufigsten Fragen zu den Irrtümern.

Hinweis: Bitte klicken Sie auf den Pfeil oder die jeweilige Frage, um sich zu informieren: 


Führt die Impfung zur Unfruchtbarkeit bei Frauen?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Frauen wegen der Impfung unfruchtbar werden können.
Bevor Impfstoffe zugelassen werden, werden sie umfangreich geprüft.

Im Internet wird fälschlicherweise behauptet, dass eine Corona-Impfung unfruchtbar machen kann. Weil sich gewisse Bausteine des Coronavirus (sogenannte Spikeproteine) und das Protein Syncytin-1 des menschlichen Körpers ähneln. Das Protein Syncytin-1 ist für die Bildung der Plazenta bei einer Schwangerschaft verantwortlich. Die Ähnlichkeit zwischen den beiden Proteinen ist aber so gering, dass eine negative Auswirkung der Corona-Impfung auf die Plazenta ausgeschlossen wird.

Auch bei schwangeren Frauen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, wurde keine erhöhte Zahl an Fehlgeburten oder Komplikationen festgestellt. Die Krankheit im Körper der Schwangeren hat sich also nicht auf die Plazenta oder das Kind ausgewirkt.

Auch ungeimpften Schwangeren und Stillenden empfiehlt die Ständige Impfkomission seit September 2021 eine Impfung gegen das Coronavirus (ab dem 2. Trimenon). Ziel der Impfung von Schwangeren und Stillenden ist die Verhinderung schwerer COVID-19-Verläufe und Todesfälle in dieser Gruppe sowie die Verhinderung von mütterlichen und fetalen/neonatalen Schwangerschaftskomplikationen durch eine Severe Acute Respiratory Syndrome Corona Virus 2-(SARSCoV-2-)Infektion.


Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Stand: 12.04.2021 Corona Impfmythen | Zusammen gegen Corona


Stimmt es, dass Menschen kurz nach der Impfung gestorben sind?

Ja, aber dies bedeutet nicht, dass diese Todesfälle ursächlich mit der Impfung zusammenhängen. Werden viele sehr alte Menschen oder Menschen mit schweren Vorerkrankungen und damit einem erhöhten Sterberisiko geimpft, ist eine gewisse Anzahl von zufälligen Todesfällen, die kurz nach der Impfung auftreten, leider unvermeidlich.

Den Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts zu Verdachtsfällen von Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung finden Sie hier.
Er wird wöchentlich aktualisiert und veröffentlicht.


Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Stand: 26.04.2021  Corona Impfmythen | Zusammen gegen Corona


Kann die Corona-Impfung Krankheiten wie Krebs verursachen?

Dafür gibt es keinen Anhaltspunkt. In den durchgeführten Studien zur Untersuchung des Impfstoffs wurde ein solcher Zusammenhang nicht festgestellt. Ein Impfstoff wird nur dann zugelassen, wenn er zuvor an ausreichend vielen Personen getestet wurde. Es muss bestätigt werden, dass die Wirkung der Impfung gegenüber den möglichen Nebenwirkungen deutlich überwiegt. Auch nach der Zulassung wird der Impfstoff ständig überprüft.


Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Stand: 23.03.2021 Corona Impfmythen | Zusammen gegen Corona


Stimmt es, dass in den Impfstoffen Mikrochips drin sind?

Diese Behauptung ist nicht wahr. Solche Annahmen sind Verschwörungsmythen. Das sind keine Tatsachen. Die Forschung an COVID-19-Impfstoffen wird von unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern durchgeführt. Ihr Ziel ist es, einen guten Schutzimpfstoff gegen die Erkrankung COVID-19 entwickeln.


Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Stand: 03.04.2021 Corona Impfmythen | Zusammen gegen Corona


Kann der Corona-Impfstoff (mit mRNA) die menschlichen Gene (DNA) verändern?

Es besteht kein erkennbares Risiko, dass Anteile des Virus (mRNA) menschliche Gene (DNA) verändern können. RNA kann aufgrund unterschiedlicher chemischer Strukturen nicht in DNA integriert werden. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die vom Körper nach der Impfung aufgenommene mRNA in DNA umgeschrieben wird.

Mehr zur Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe lesen Sie hier.


Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Stand: 23.03.2021 Corona Impfmythen | Zusammen gegen Corona


Stimmt es, dass Impfungen nur an gesunden Personen getestet wurden?

Das ist nicht korrekt. Auch ältere Menschen sowie Risikopatientinnen und Risikopatienten mit bestimmten Vorerkrankungen oder mit Übergewicht wurden in die klinischen Prüfungen aufgenommen.


Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Stand: 23.03.2021 Corona Impfmythen | Zusammen gegen Corona


Sicher ist, dass die Corona-Impfung Leben rettet.

Die Corona-Impfung verringert das Risiko, an Covid-19 zu erkranken.
Es ist noch nicht geklärt, ob geimpfte Personen weiterhin für andere Menschen ansteckend sind. Bei anderen Erkrankungen wurde die Erfahrung gemacht, dass Mitmenschen nach der Impfung nicht mehr angesteckt wurden.

Es ist noch nicht bekannt, wie lange der Impfschutz anhält. Auch ist nicht bekannt, wie gut die Impfung in besonderen Risikogruppen, etwa bei Menschen mit eingeschränktem Immunsystem, wirkt.
Mit der Corona-Impfung retten wir aber schon jetzt Leben und verhindern zudem eine Überlastung der Krankenhäuser.

Quelle: Die Bundesregierung
Stand: 31.03.2021 Irrtümer und Falschinformationen zur Corona-Impfung


Auch in Deutschland sind Fälle der mutierten Corona-Variante aufgetreten, die zuerst in Großbritannien und Südafrika festgestellt wurde. Schützen die Impfstoffe auch gegen diesen mutierten Erreger?

Ja. Untersuchungen dazu konnten schnell Entwarnung bringen: Die Impfstoffe wirken auch gegen die mutierten Erreger. Der Schutz ist ersten Erkenntnissen zufolge allerdings geringer. Impfstoffe, die auf der mRNA-Technik basieren, können die Hersteller schnell an Mutationen anpassen. Innerhalb von sechs Wochen kann der Impfstoff ausgetauscht und modifiziert werden.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Stand: 03.04.2021 Corona Impfmythen | Zusammen gegen Corona

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